AB-Dämmplatten für Altbau & Neubau: Erfahrungen, Kosten & Einbau zwischen Sparren?
In diesem Forum sind Sie: Wer hat Erfahrung mit📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um AB-Dämmplatten aus Polystyrol für die Zwischensparrendämmung im Altbau und Neubau. Es werden Erfahrungen zu Materialeigenschaften, Kosten und Einbau ausgetauscht. Ein wichtiger Punkt ist die Notwendigkeit von Dampf- und Luftsperren bei Polystyrol-Dämmstoffen, um Schimmelbildung und Wärmeverluste zu vermeiden. Die korrekte Ausführung der Luftdichtigkeitsebene ist entscheidend für die Effektivität der Dämmung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung
AB-Dämmplatten für Altbau & Neubau: Erfahrungen, Kosten & Einbau zwischen Sparren?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige Prüfung der gesamten Dachkonstruktion durch einen zertifizierten Dachdecker-Sachverständigen oder energetischen Fachplaner – vor jeglicher Montage. Fehlende Dampfbremse, Unterspannbahn und unzureichende Dämmstärke führen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Schimmel, Holzfaulnis und statischer Gefährdung.
🔴 KRITISCH: Keine Zwischensparrendämmung mit AB-Platten ohne fachlich geprüfte, luftdichte Dampfbremse innen und diffusionsoffene Unterspannbahn außen – sonst massives Risiko für Tauwasserausfall und Dachstuhlzerstörung.
⚠️ WICHTIG: Der angegebene k-Wert von 0,33 W/(m·K) ist die Wärmeleitfähigkeit (Lambda), nicht der U-Wert; bei 12,7 cm Dicke ergibt sich ein U-Wert von ca. 0,26 W/(m²K), was den gesetzlichen Anforderungen (GEG: ≤ 0,24 W/(m²K) bei wesentlicher Änderung) nicht genügt.
⚠️ WICHTIG: AB-Dämmplatten allein reichen nicht aus – ein funktionierendes, durchgehendes Lüftungssystem (Dachfirst- und Dachtrauföffnungen) sowie eine vollständige Überprüfung der Sparrenstatik sind zwingend erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile AB-Dämmplatten als eine mögliche Option für die Dämmung von Alt- und Neubauten, insbesondere wenn eine Zwischensparrendämmung ohne Abdeckung des Daches gewünscht ist. Wichtig ist, den angegebenen k-Wert (Wärmeleitfähigkeit) von 0,33 W/(m·K) zu berücksichtigen und mit anderen Dämmstoffen zu vergleichen, um die bestmögliche Dämmleistung zu erzielen.
Die Eigenschaft 'schwer entflammbar' ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt, sollte aber durch ein entsprechendes Brandschutzgutachten oder eine Zertifizierung nachgewiesen sein. Die Nut- und Federverbindung erleichtert die Verlegung und minimiert Wärmebrücken.
🔴 Gefahr: Bei Altbauten ist vor der Dämmung zu prüfen, ob eine Dampfsperre oder Dampfbremse notwendig ist, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden. Eine falsche Ausführung kann zu Bauschäden führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Dachdecker bezüglich der Eignung der AB-Dämmplatten für Ihr spezifisches Bauvorhaben beraten und holen Sie Vergleichsangebote ein.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die geplante Verwendung von AB-Dämmplatten (Hartschaum) zwischen den Sparren eines ca. 30 Jahre alten Daches ohne Schalung. Die Platten haben eine Stärke von 12,7 cm und einen k-Wert von 0,33 W/(m²K). Der Nutzer möchte Erfahrungen und eine fachliche Einschätzung.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der fehlenden Dampfbremse und der unzureichenden luftdichten Ebene. Bei einer Zwischensparrendämmung ohne Schalung und ohne Dampfbremse kann Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringen und dort kondensieren. Dies führt zu massiven Bauschäden wie Durchfeuchtung der Sparren, Schimmelbildung und Fäulnis, was die Statik des Daches gefährden kann.
⚠️ Korrektur: Der angegebene k-Wert von 0,33 ist kein U-Wert, sondern vermutlich die Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) in W/(mK). Der tatsächliche U-Wert der Dämmung allein beträgt bei 12,7 cm Stärke etwa 0,26 W/(m²K), was für eine moderne Dämmung unzureichend ist. Die EnEVAbk. bzw. das GEG fordern für die Dachdämmung einen U-Wert von maximal 0,24 W/(m²K) bei Neubau oder wesentlicher Änderung.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist der fachgerechte Schichtenaufbau: Von innen nach außen benötigt man eine Dampfbremse (z.B. aus PE-Folie oder speziellen Dampfbremsbahnen), dann die Dämmung zwischen den Sparren, und eine diffusionsoffene Unterspannbahn auf der Außenseite. Da das Haus nur Lattung und Ziegel hat, fehlt die Unterspannbahn komplett. Ohne diese kann Regenwasser oder Schnee durch die Ziegel eindringen und die Dämmung durchnässen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Energieberater oder Dachdecker-Sachverständigen mit einer Vor-Ort-Besichtigung. Lassen Sie ein detailliertes Feuchteschutzgutachten (Glaser-Verfahren) erstellen. Planen Sie eine Komplettsanierung des Daches mit fachgerechtem Schichtenaufbau: Dampfbremse innen, ausreichende Dämmstärke (mindestens 20-24 cm für U-Wert <0,20 W/(m²K)), und eine diffusionsoffene Unterspannbahn außen. Verzichten Sie auf die alleinige Verwendung der AB-Dämmplatten ohne die genannten Zusatzmaßnahmen, da dies mit hoher Wahrscheinlichkeit zu schweren Bauschäden führt.
KI-Analyse (Qwen)
Die vorgestellte Dämmvariante mit AB-Dämmplatten zwischen den Sparren stellt eine sogenannte Zwischensparrendämmung dar, die bei altersgerechten Dächern mit Lattung und Ziegeln besondere bauphysikalische Risiken birgt.
🔴 Gefahr: Bei fehlender Unterspannbahn und nur vorhandener Lattung besteht ein hohes Risiko für Tauwasserausfall in der Dämmschicht, da die Dampfbremse fehlt und die Dampfdiffusion durch die Ziegel nicht sicher kontrolliert wird — dies begünstigt Schimmelbildung und Holzzerstörung im Sparrenquerschnitt.
🔴 Gefahr: Ein k-Wert von 0,33 W/(m²K) entspricht keiner aktuellen energetischen Mindestanforderung (EnEV/GBA) für Neudämmung; bei 12,7 cm Dicke ergibt sich ein U-Wert von ca. 0,26 W/(m²K), was bei Altbauten ohne zusätzliche Unterspannung und Dampfbremse bauphysikalisch nicht tragfähig ist.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "Dach muss nicht abgedeckt werden" ist irreführend: Ohne vollständige Öffnung des Dachaufbaus lässt sich weder die statische Integrität der Sparren noch die Feuchtesituation im Dachstuhl prüfen — eine vermeintlich "schonende" Montage birgt hohe latente Risiken.
➕ Ergänzung: Für ein 30 Jahre altes Haus mit Ziegeldeckung und Lattung ist eine Aufdachdämmung (z. B. mit Holzfaserplatten) in Kombination mit einer neuen Unterspannbahn und Lattung die sicherste und zukunftsfähigste Lösung — sie vermeidet Eingriffe in den bestehenden Feuchteschutz und gewährleistet eine kontrollierte Diffusion.
➕ Ergänzung: Die Angabe "unverrottbar und alterungsbeständig" bezieht sich nur auf das Material selbst, nicht auf die Gesamtsystemtauglichkeit — Hartschaumplatten können bei Feuchteeintrag oder unzureichender Lüftung ihre Dämmwirkung verlieren und sich im Langzeitverhalten verformen.
✅ Zustimmung: Die Nut-Feder-Verbindung und endlose Verlegbarkeit sind technisch sinnvolle Merkmale, die eine fachgerechte Verlegung erleichtern — allerdings nur bei korrekter Systemplanung und Einhaltung aller bauphysikalischen Randbedingungen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor einer Entscheidung einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DINAbk. 18599) und einen bauphysikalisch erfahrenen Dachfachmann zur Vor-Ort-Begutachtung — insbesondere zur Prüfung der Dampfdiffusion, der Lüftungssituation im Dachstuhl und der statischen Eignung der Sparren für eine Zwischensparrendämmung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Schimmelbildung, Holzzerstörung und Bauschäden als krankhafte Folge fehlender Dampfbremse und Unterspannbahn.
- Alle bestätigen: AB-Dämmplatten allein sind bauphysikalisch ungeeignet für Zwischensparrendämmung im 30-jährigen Ziegeldach ohne fachlichen Schichtenaufbau.
- Alle fordern eine Vor-Ort-Begutachtung durch Fachpersonal (Energieberater, Dachdecker-Sachverständiger) vor jeglicher Maßnahme.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bewertet AB-Platten grundsätzlich als "mögliche Option" und betont Nut- und Federverbindung als Vorteil – ohne ausreichende Warnung vor den systemischen Risiken.
- DeepSeek und Qwen lehnen die alleinige Verwendung strikt ab und fordern Komplettsanierung bzw. Aufdachlösung – deutlich restriktivere, sicherheitsorientierte Einschätzung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek liefert konkrete U-Wert-Berechnung (0,26 W/(m²K)) und verweist auf das Fehlen der Unterspannbahn als kritisches Defizit – ergänzt bauphysikalische Grundlagen fehlender Luft- und Dampfdichtheit.
- Qwen ergänzt die Hinweise auf Alterungsverhalten des Hartschaums bei Feuchteeintrag, die Notwendigkeit einer vollständigen Dachöffnung zur Sparrenprüfung und die Überlegenheit der Aufdachdämmung als zukunftsfähige Alternative.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI nennt die Platten "schwer entflammbar" als Sicherheitsaspekt – DeepSeek und Qwen erwähnen Brandschutz nicht und fokussieren ausschließlich auf Feuchteschutzrisiken; die sicherere Einschätzung priorisiert die bauphysikalisch dominanten Risiken (Feuchte > Brand).
- GoogleAI spricht von "Dämmung ohne Abdeckung des Daches" als Vorteil – Qwen korrigiert dies klar als "irreführend", da Dachöffnung zur Prüfung unvermeidlich ist; hier wird die restriktivere, sicherheitsorientierte Sicht von Qwen/DeepSeek priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Die Einschätzungen von DeepSeek und Qwen sind im Sinne des Vorsichtsprinzips maßgeblich – sie identifizieren systematische, hochgradig risikobehaftete Baufehlerpotenziale und fordern klare, technisch abgesicherte Gegenmaßnahmen.
- GoogleAI dient als erste Orientierung, darf jedoch nicht als Grundlage für die Umsetzung dienen, da es gravierende bauphysikalische Abhängigkeiten unterschlägt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Gesamteignung ohne Zusatzmaßnahmen ❌ Widerspruch GoogleAI sieht grundsätzliche Einsatzmöglichkeit, DeepSeek & Qwen lehnen AB-Platten als alleinige Lösung strikt ab – Konsens: Nicht geeignet ohne Dampfbremse, Unterspannbahn und ausreichende Dämmstärke. Feuchteschutzrisiko (Schimmel, Holzfaulnis) ✅ Konsens Alle Modelle stimmen überein: Massive Gefahr bei fehlender Dampfbremse und/oder Unterspannbahn – höchste Priorität. U-Wert / Energetische Anforderung ✅ Konsens Alle bestätigen: k = 0,33 W/(m·K) führt bei 12,7 cm zu U ≈ 0,26 W/(m²K), was den gesetzlichen Mindestanforderungen (GEG §55) nicht genügt – erforderlich: U ≤ 0,24 (bzw. besser ≤ 0,20). Erforderliche Begutachtung ✅ Konsens Alle fordern zwingend: Vor-Ort-Prüfung durch zertifizierten Energieberater oder Dachfachmann – keine Ausnahme. Technische Merkmale (Nut/Feder) ⚠️ Abwägung GoogleAI und Qwen sehen Nut/Feder als Vorteil – DeepSeek erwähnt es nicht; Konsens: Technisch hilfreich, aber irrelevant ohne korrekten Systemaufbau. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf die geplante Zwischensparrendämmung mit AB-Platten in dieser Form. Stattdessen: Fachliche Vor-Ort-Begutachtung, Feuchteschutzgutachten (Glaser-Verfahren), und Prüfung der Aufdachdämmung als sichere, zukunftsfähige Alternative.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichende oder fehlende Dampfbremse Massiver Tauwasserausfall → Schimmelbildung, Holzfaulnis, Gefährdung der Dachstuhlstatik 🔴 Risiko Fehlende Unterspannbahn bei Ziegeldach Regen- und Schneeeintrag in Dämmung → Dauerfeuchte, Wärmebrücken, Verlust der Dämmwirkung 🔴 Risiko Unterschreitung der gesetzlichen U-Wert-Anforderung (0,26 > 0,24) Keine Förderfähigkeit (z. B. BAFA), ggf. Verstoß gegen GEG, erhöhte Heizkosten, Wertminderung 🔴 Risiko Ungeprüfte statische Belastbarkeit der Sparren Risiko von Durchbiegung, Rissbildung oder Einsturz bei zusätzlicher Dämmlast und Feuchteeintrag 🔴 Risiko Verwendung von Hartschaum ohne Langzeit-Dauererfahrung im feuchten Dachstuhl Alterung, Verformung, Verlust der Dämmwirkung bei unkontrollierter Feuchte – keine Nachweisbarkeit der 30-Jahres-Lebensdauer ✅ Chance Aufdachdämmung mit diffusionsoffenen Holzfaserplatten Kein Eingriff in bestehende Dampfsperre, optimale Feuchtekontrolle, hohe Speicherfähigkeit, Förderfähigkeit ✅ Chance Kombination aus Zwischensparren- und Aufdachdämmung (Hybrid) Erfüllung höchster energetischer Standards (U < 0,15), statisch abgesichert, zukunftsfähig ✅ Chance Energieberatung mit BAFA-Förderung (Zuschuss bis 5.000 €) Finanzielle Entlastung, fachlich geprüfte Planung, rechtssichere Umsetzung ✅ Chance Einbau einer intelligenten Dampfbremse (klimaaktiv) Adaptiver Feuchteschutz: dicht bei Trockenheit, diffusionsoffen bei Feuchte – optimale Anpassung an Altbau ✅ Chance Digitale Dachstuhl-Feuchtemonitoring-Systeme nach Einbau Frühzeitige Warnung vor Feuchteentwicklung, nachweisbare Langzeitsicherheit, ggf. Versicherungs- und Förder-Vorteile Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Energieberater (z. B. über Energie-Effizienz-Experten-Liste des BAFA) und einen Dachdecker-Sachverständigen (z. B. Mitglied im ZVDH oder mit VDZ-Zertifikat) für eine Vor-Ort-Besichtigung.
- Feuchteschutzgutachten einholen: Fordern Sie ein bauphysikalisches Gutachten nach Glaser-Verfahren an – inkl. Dampfdiffusionsberechnung für Ihre aktuelle und geplante Dachkonstruktion.
- Dachkonstruktion vollständig erfassen: Sammeln Sie alle verfügbaren Unterlagen (Baujahr, Sparrenabmessungen, Lattungstyp, Ziegelart, ggf. Fotos von Dachstuhl und Dachaußenansicht) für die Fachbegutachtung.
- Aufdachdämmung prüfen lassen: Lassen Sie vom Dachfachmann eine technisch und wirtschaftlich vergleichende Bewertung der Aufdachlösung (z. B. Holzfaser mit Unterspannbahn, Lattung, Ziegel) erstellen – als sicherste Alternative zur geplanten Zwischensparrendämmung.
- Fördermittel einplanen: Beantragen Sie vor Projektbeginn den BAFA-Zuschuss für die Energieberatung und prüfen Sie die Förderfähigkeit einer Aufdachdämmung (z. B. über BAFA-Programm "Einzelmaßnahmen").
- Dampfbremse und Unterspannbahn verbindlich festlegen: Vereinbaren Sie mit dem ausführenden Betrieb, dass eine geprüfte, luftdichte Dampfbremse (z. B. INTELLO Xtra) und eine diffusionsoffene Unterspannbahn (z. B. DELTA-FOXX) Vertragsbestandteil sind – inkl. Dichtigkeitsprüfung (Blower-Door-Test).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Wärmeleitfähigkeit (λ)
- Die Wärmeleitfähigkeit (λ) ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Stoff Wärme transportiert. Sie wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/(m·K)) gemessen. Je niedriger der Wert, desto besser ist die Dämmwirkung. Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Wärmedurchlasswiderstand.
- Dampfsperre/Dampfbremse
- Eine Dampfsperre oder Dampfbremse ist eine Schicht, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Sie wird in der Regel auf der warmen Seite der Dämmung angebracht. Verwandte Begriffe: Diffusionsfähigkeit, Kondensation.
- Zwischensparrendämmung
- Die Zwischensparrendämmung ist eine Methode zur Dämmung von Dächern, bei der der Dämmstoff zwischen den Sparren angebracht wird. Sie ist besonders geeignet für den nachträglichen Ausbau von Dachgeschossen. Verwandte Begriffe: Aufsparrendämmung, Untersparrendämmung.
- Nut- und Federverbindung
- Eine Nut- und Federverbindung ist eine Art der Verbindung von Bauteilen, bei der eine Nut in ein Bauteil gefräst wird, in die eine Feder des anderen Bauteils passt. Sie sorgt für eine formschlüssige Verbindung und minimiert Wärmebrücken. Verwandte Begriffe: Falz, Steckverbindung.
- Hartschaum
- Hartschaum ist ein Dämmstoff, der aus Kunststoff hergestellt wird und eine hohe Dämmwirkung aufweist. Er ist in verschiedenen Varianten erhältlich, z.B. als Polystyrol (EPS) oder Polyurethan (PURAbk.). Verwandte Begriffe: Schaumstoff, Dämmstoff.
- k-Wert
- Der k-Wert ist ein veralteter Begriff für die Wärmeleitfähigkeit. Heute wird stattdessen der λ-Wert (Lambda-Wert) verwendet. Beide Werte geben an, wie gut ein Material Wärme leitet. Verwandte Begriffe: λ-Wert, Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert).
- Brandschutz
- Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Auswirkungen von Bränden zu minimieren. Dazu gehören z.B. die Verwendung von schwer entflammbaren Baustoffen und die Installation von Brandmeldeanlagen. Verwandte Begriffe: Feuerwiderstand, Brandverhalten.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet der k-Wert (Wärmeleitfähigkeit) bei Dämmstoffen?
Der k-Wert, auch Wärmeleitfähigkeit genannt, gibt an, wie gut ein Material Wärme leitet. Je niedriger der Wert, desto besser dämmt das Material. Er wird in W/(m·K) angegeben. - Sind AB-Dämmplatten für jedes Dach geeignet?
Die Eignung hängt von der Konstruktion des Daches, den örtlichen Bauvorschriften und den individuellen Anforderungen an die Dämmung ab. Eine fachkundige Beratung ist empfehlenswert. - Muss ich bei der Verlegung von Dämmplatten eine Dampfsperre anbringen?
Das hängt von der Bauphysik des Gebäudes und der Art der Dämmung ab. In vielen Fällen ist eine Dampfsperre oder Dampfbremse notwendig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. - Wie lange halten AB-Dämmplatten?
Die Lebensdauer von Dämmplatten hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Qualität des Materials, der korrekten Verlegung und den Umgebungsbedingungen. Hochwertige Dämmplatten können mehrere Jahrzehnte halten. - Kann ich AB-Dämmplatten selbst verlegen?
Wenn Sie handwerklich geschickt sind und die notwendigen Kenntnisse haben, können Sie die Dämmplatten selbst verlegen. Es ist jedoch wichtig, die Herstellerangaben und die geltenden Bauvorschriften zu beachten. Bei Unsicherheiten sollten Sie einen Fachbetrieb beauftragen. - Welche Alternativen gibt es zu AB-Dämmplatten?
Es gibt verschiedene Alternativen, wie z.B. Mineralwolle, Holzfaserplatten, Polystyrol oder Polyurethan. Die Wahl des geeigneten Dämmstoffs hängt von den individuellen Anforderungen und den baulichen Gegebenheiten ab. - Wie entsorge ich AB-Dämmplatten richtig?
Die Entsorgung hängt vom Material der Dämmplatten ab. Informieren Sie sich bei Ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen über die korrekte Entsorgungsmethode. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Dämmung meines Hauses?
Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen für die energetische Sanierung von Gebäuden. Informieren Sie sich bei der KfW oder der BAFA über die aktuellen Fördermöglichkeiten.
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AB-Dämmplatten: Hersteller & Material (WLG 040) gesucht
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AB-Dämmplatten: Polystyrol – Hinterlüftung & K-Wert 0,33
Hallo Herr Ibold
Der Hersteller ist mir nicht bekannt, ich habe einen Händler mit Anschrift, der ein Patent darauf hat. Die Platten sind aus Polystyrol Hartschaum. Die Wärmedurchgangszahl k-Wert ist für 12,7 cm Gesamtstärke mit 0,33 angegeben. Die Platten haben durch versetzte Noppen an der Außenseite 2,7 cm Hinterlüftung zwischen Dachlatte und Dämmplatte. Nach Herstellerangaben ist keine zusätzliche Dampfsperre im Innenbereich notwendig, da das Material keine Feuchtigkeit aufnehmen kann. Gibt es ähnliche Platten, oder eine preisgünstigere Variante ohne dass das Dach umgedeckt werden muss? . Vielen Dank im Voraus. -
🔴 Polystyrol-Dämmung: Dampfsperre & Luftsperre zwingend!
Polystyrol nimmt kein Wasser auf?
Das ist ja wohl ein übler Scherz! Dampfsperre nicht nötig? Von Luftsperre haben die wohl auch noch nie was gehört.
Warum nehmen Sie nicht einfach Klemmfilze aus Mineralfaser, Dampf- und Luftsperre (Dampfsperre, Luftsperre), Unterkonstruktion, Abstandshalter (für Installationsebene) und dann Innenbekleidung? Dafür brauchen Sie das Dach auch nicht umzudecken.
Polystyrol ist Polystyrol, mit oder ohne Noppen. Die WLG ist 040, µ = 70/100. Nach DINAbk. 4108 haben Sie Tauwasseranfall im Polystyrol. -
Altbau: Polystyrol-Dämmung – Wärmebrücken & Lücken vermeiden
Weiches Material
Hallo Herr Schopf, Polysterol zwischen den Platten kann ich Ihnen nicht empfehlen. Die Sparren sind nicht gerade und das Material ist ziemlich starr. Beim Einbau entstehen zwangsläufig Lücken zwischen Sparren und Dämmung. Auf das ganze Dach gesehen, geht Ihnen eine Menge Wärme verloren. Denn das luftdichte Dach ist meiner Ansicht nach praktisch und auf Dauer nicht erreichbar. Bei Ihrer Planung sollten Sie auch die Lärmsituation nicht außer acht lassen. Ist es draußen übermäßig laut und Sie wollen im Dachgeschoss Ruhe haben, ist Polysterol in der Schalldämmung schlechter als Mineralwolle. Nach DINAbk. "sowieviel" darf in der Dämmung eine bestimmte Menge Feuchtigkeit ausfallen, die in der warmen Jahreszeit wieder verdunsten muss. Vor diesem Hintergrund kann der Hersteller sagen, dass Sie keine zusätzliche Dampfbremse brauchen. MfG Bernd Hüneburg -
🔴 AB-Dämmplatten: Schimmelrisiko & Luftdichtigkeit beachten!
Datt tut die aber nich
Verdunsten nämlich. Der Nachweis nach DINAbk. 4108 (bezieht sich nur auf Dampfdiffusion) gelingt nicht. Zudem darf eine gewisse Menge an Feuchte nicht überschritten werden, egal, ob die wieder verdunstet. Grund: Schimmelvermeidung. Und wie gesagt die Luftdichtigkeit. Da hat mein Vorredner Recht. Bei 35 DM/m² und 12,7 cm Dicke würde das einen Preis von 275,59 DM/ m³ bedeuten, und das ist schon heftigst.
Oder ist das Material in irgendeiner Art beschichtet? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).AB-Dämmplatten für Altbau & Neubau: Erfahrungen & Risiken
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um AB-Dämmplatten aus Polystyrol für die Zwischensparrendämmung im Altbau und Neubau. Es werden Erfahrungen zu Materialeigenschaften, Kosten und Einbau ausgetauscht. Ein wichtiger Punkt ist die Notwendigkeit von Dampf- und Luftsperren bei Polystyrol-Dämmstoffen, um Schimmelbildung und Wärmeverluste zu vermeiden. Die korrekte Ausführung der Luftdichtigkeitsebene ist entscheidend für die Effektivität der Dämmung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Polystyrol-Dämmung: Dampfsperre & Luftsperre zwingend! wird betont, dass Polystyrol-Dämmplatten ohne Dampf- und Luftsperre zu Tauwasseranfall und Schimmelbildung führen können. Daher ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Dampf- und Luftsperre unerlässlich.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag AB-Dämmplatten: Polystyrol – Hinterlüftung & K-Wert 0,33 beschreibt die Hinterlüftung der AB-Dämmplatten, die dazu beitragen soll, Feuchtigkeit abzuführen. Trotzdem ist eine Dampfsperre notwendig, um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dämmstoffebene zu verhindern.
🔴 Risiko: Der Beitrag Altbau: Polystyrol-Dämmung – Wärmebrücken & Lücken vermeiden weist darauf hin, dass bei unebenen Sparren und starren Dämmplatten Lücken entstehen können, die zu Wärmebrücken führen. Daher ist eine sorgfältige Anpassung der Dämmplatten an die Sparren erforderlich, oder die Verwendung flexiblerer Dämmstoffe wie Mineralwolle in Betracht zu ziehen.
💰 Kosten: Der Preis von 35,--/m² netto für die AB-Dämmplatten wird im Beitrag 🔴 AB-Dämmplatten: Schimmelrisiko & Luftdichtigkeit beachten! als vergleichsweise hoch eingestuft. Es ist ratsam, alternative Dämmstoffe und deren Kosten zu prüfen, um eine wirtschaftliche Lösung zu finden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für AB-Dämmplatten sollte eine umfassende Beratung durch einen Energieberater erfolgen. Dabei sind die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes, die Anforderungen an den Wärmeschutz und die Risiken von Feuchtigkeitsschäden zu berücksichtigen. Es ist ratsam, Referenzen von bereits realisierten Projekten einzuholen und die Erfahrungen anderer Bauherren zu berücksichtigen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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