Zisterne Förderung & Baubeginn melden in Baden-Württemberg? Gebühren sparen

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Regenwassernutzung in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf Förderungen, die Meldepflicht des Baubeginns und die Einsparung von Gebühren. Es wird deutlich, dass die Regelungen und Förderprogramme stark von der jeweiligen Gemeinde abhängen. Die Nutzung von Regenwasser für Gartenbewässerung ist in der Regel gebührenfrei, während für die Nutzung in Toilette und Waschmaschine Gebühren anfallen können. Es gibt auch die Möglichkeit, durch Versickerung auf dem Grundstück Gebühren zu sparen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Zisterne Förderung & Baubeginn melden in Baden-Württemberg? Gebühren sparen

Hallo an alle "Wissenden"
wir haben vor in nächster Zeit eine Zisterne einzubauen. Haben wir in der Baugenehmigung auch so genehmigt bekommen. Muss ich nun den "Baubeginn" nochmals vorher melden?
Gibt es hier in Baden-Württ. eine Förderung für die Regenwassernutzung? Wie ist das mit den Gebühren? Soweit ich weiß zahlt man nur Gebühren wenn man das Regenwasser auch für Toilette/Waschmaschine nutzt. Also bei reiner Gartenbewässerung müsste es Gebührenfrei sein? Ich weiß ein Anruf bei der Gemeinde beantwortet mir auch die Fragen, aber ich möchte nicht so unwissend an die Sache rangehen 🙂
Vielen Dank im Voraus
Simone
  • Name:
  • Simone
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statische Sicherheit prüfen – Zisterne vor Einbau auf Auftriebsrisiko bei Grundwasseranstieg durch zertifizierten Statiker berechnen lassen.

    🔴 KRITISCH: Trennung von Regen- und Schmutzwasser sowie Vermeidung jeglicher Kreuzverbindung zum Trinkwassernetz durch fachgerechte Planung und Zulassung nach DVGW W 512 und DINAbk. EN 1717 sicherstellen.

    ⚠️ WICHTIG: Baubeginn spätestens am ersten Arbeitstag schriftlich bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde (§ 62 LBOAbk. BW) melden – bei unterlassener Meldung droht Erlöschen der Baugenehmigung.

    ⚠️ WICHTIG: Gebührenbefreiung nicht automatisch – schriftliche Bestätigung durch örtlichen Abwasserverband einholen, da Niederschlagswassergebühr in BW nach befestigter Fläche und Einleitung in Kanalnetz, nicht nach Nutzung, berechnet wird.

    ⚠️ WICHTIG: Fachbetrieb mit DVGW- und ZVSHK-Zertifizierung für Einbau beauftragen – keine Eigenleistung bei Rohrverbindungen, Sicherheitsarmaturen oder Überlaufsystemen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu beachten:

    • Baubeginn melden: Klären Sie mit Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Bauamt, ob der Baubeginn für die Zisterne gesondert gemeldet werden muss, auch wenn die Zisterne bereits in der Baugenehmigung enthalten ist.
    • Förderung prüfen: Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde, dem Landratsamt oder der Landesregierung Baden-Württemberg über aktuelle Förderprogramme für Regenwassernutzungsanlagen. Oft gibt es Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite.
    • Gebühren sparen: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde nach den Gebührenregelungen für Regenwassernutzung. In vielen Kommunen ist die Nutzung von Regenwasser für Toilette, Waschmaschine und Gartenbewässerung gebührenfrei oder wird zumindest reduziert.

    👉 Handlungsempfehlung: Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Gemeinde auf, um die spezifischen Anforderungen und Fördermöglichkeiten in Ihrem Fall zu klären.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft die baurechtliche und gebührenrechtliche Situation beim Einbau einer Zisterne in Baden-Württemberg. Der Nutzer hat eine Baugenehmigung erhalten und fragt nach der Meldepflicht des Baubeginns sowie nach Fördermöglichkeiten und Gebührenbefreiungen.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass bei reiner Gartenbewässerung keine Niederschlagswassergebühren anfallen, ist grundsätzlich richtig. Viele Gemeinden in Baden-Württemberg erheben diese Gebühren nur, wenn Regenwasser in die Kanalisation eingeleitet wird. Bei einer Zisterne zur Gartenbewässerung wird das Wasser versickert oder genutzt, sodass keine Einleitung erfolgt.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass Gebühren nur bei Nutzung für Toilette/Waschmaschine anfallen, ist nicht vollständig korrekt. Die Gebührenbefreiung hängt von der tatsächlichen Vermeidung der Einleitung in die Kanalisation ab, nicht von der Nutzungsart. Auch bei Gartenbewässerung kann eine Befreiung möglich sein, wenn das Wasser nicht in die Kanalisation gelangt.

    ➕ Ergänzung: In Baden-Württemberg gibt es tatsächlich Fördermöglichkeiten für Regenwassernutzungsanlagen. Diese werden oft über die Kommunen oder das Land angeboten. Die Höhe der Förderung variiert stark und kann bis zu mehreren hundert Euro betragen. Zudem ist die Meldepflicht des Baubeginns in der Baugenehmigung geregelt; in der Regel ist eine Mitteilung erforderlich, um die Bauaufsicht zu informieren.

    🔴 Gefahr: Es besteht die Gefahr, dass bei unterlassener Meldung des Baubeginns die Baugenehmigung erlischt oder Bußgelder anfallen. Zudem könnte eine fehlerhafte Anmeldung der Gebührenbefreiung zu Nachzahlungen führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie Ihre Gemeinde oder das zuständige Bauamt, um die genauen Meldepflichten und Fördermöglichkeiten zu klären. Reichen Sie alle erforderlichen Unterlagen fristgerecht ein und lassen Sie sich die Gebührenbefreiung schriftlich bestätigen. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für den Einbau der Zisterne, um technische Mängel zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft die rechtliche und technische Einordnung einer Regenwassernutzungsanlage (Zisterne) im Bundesland Baden-Württemberg, insbesondere hinsichtlich Baugenehmigungsverfahren, Fördermöglichkeiten und Abwassergebührenrecht.

    🔴 Gefahr: Eine nicht ordnungsgemäß eingebaute Zisterne kann zu erheblichen statischen Risiken (z. B. Auftrieb bei Grundwasseranstieg), Rückstau in die Kanalisation oder Kontamination des Trinkwassernetzes führen – insbesondere bei fehlender Trennung von Regen- und Schmutzwasser oder unzulässiger Kreuzverbindung.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass reine Gartenbewässerung grundsätzlich gebührenfrei sei, ist unzutreffend: In Baden-Württemberg richtet sich die Abwassergebühr nach der versiegelten Fläche und der Niederschlagswassergebühr nach der befestigten Fläche, die in das öffentliche Kanalnetz entwässert – nicht nach der tatsächlichen Nutzung des Regenwassers.

    ➕ Ergänzung: Der Baubeginn muss bei genehmigungspflichtigen Vorhaben spätestens am ersten Arbeitstag der Bauaufsichtsbehörde gemeldet werden (§ 62 LBO BW); eine Zisterne ist in der Regel genehmigungspflichtig, wenn sie größer als 10 m³ ist oder im Bereich des Grundwassers installiert wird.

    ➕ Ergänzung: Förderungen für Regenwassernutzung in BW werden aktuell nicht landesweit angeboten; einzelne Kommunen oder Wasserversorger (z. B. über die Landesanstalt für Umwelt BW) bieten gelegentlich Projektförderungen an – eine verbindliche Prüfung beim zuständigen Abwasser- und Wasserversorgungsverband ist zwingend erforderlich.

    ✅ Zustimmung: Der Hinweis, die Gemeinde direkt zu kontaktieren, ist fachlich vollkommen richtig – denn die konkrete Gebührenordnung, Förderbedingungen und baurechtliche Auslegung sind kommunal geregelt und variieren erheblich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen zertifizierten Sanitär- und Regenwasserfachplaner sowie die zuständige Bauaufsichtsbehörde und den örtlichen Abwasserverband – nur so können statische Sicherheit, hygienische Unbedenklichkeit, baurechtliche Konformität und gebührenrechtliche Optimierung sichergestellt werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die Kontaktaufnahme mit der Gemeinde bzw. dem zuständigen Bauamt und Abwasserverband zwingend erforderlich ist – da Regelungen kommunal sehr unterschiedlich sind.
    • Alle bestätigen die grundsätzliche Förderfähigkeit von Regenwassernutzungsanlagen in Baden-Württemberg – wenn auch mit unterschiedlichen Akzenten zur Verfügbarkeit (GoogleAI: „oft gibt es Zuschüsse“, DeepSeek: „oft über Kommunen oder Land“, Qwen: „nicht landesweit, aber gelegentlich durch Kommunen/Wasserversorger“).

    ⚠️ Abweichung:

    • Baugenehmigungsstatus: GoogleAI geht stillschweigend von Vorliegen einer Genehmigung aus; DeepSeek konkretisiert die Meldepflicht des Baubeginns „in der Baugenehmigung geregelt“; Qwen nennt die konkrete Rechtsgrundlage (§ 62 LBO BW) und präzisiert die Genehmigungspflicht ab 10 m³ oder bei Grundwassereinfluss.
    • Gebührenrecht: GoogleAI und DeepSeek verweisen auf Nutzung (Toilette, Waschmaschine, Garten) als Kriterium für Gebührenfreiheit; Qwen korrigiert dies klar: Die Gebühr richtet sich nach der befestigten Fläche und der Einleitung in das Kanalnetz – nicht nach der Nutzung.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die statischen Risiken (Auftrieb, Rückstau, Kontamination) – von GoogleAI und DeepSeek nicht erwähnt.
    • Qwen nennt explizit die erforderlichen Fachplaner (Sanitär- und Regenwasserfachplaner) und Normen (DVGW W 512, DIN EN 1717) – in anderen Analysen nicht enthalten.
    • DeepSeek betont die Notwendigkeit einer schriftlichen Bestätigung der Gebührenbefreiung – GoogleAI erwähnt dies nicht, Qwen verweist auf den Abwasserverband, ohne „schriftlich“ zu betonen.

    ❌ Widerspruch:

    • Zu „Gebührenfreiheit bei Gartenbewässerung“: GoogleAI und DeepSeek suggerieren einen Zusammenhang zwischen Nutzung (Garten) und Befreiung; Qwen widerspricht dies klar und korrekt mit Verweis auf das BW-Abwassergebührenrecht („unzutreffend“). Vorsichtsprinzip: Qwens Einschätzung ist sicherer und rechtlich fundierter.

    👉 Empfehlung:

    • Bei allen baurechtlichen und gebührenrechtlichen Fragen primär den zuständigen Abwasserverband und die Bauaufsichtsbehörde konsultieren – nicht auf pauschale Nutzungsannahmen verlassen.
    • Bei technischen Fragen (Sicherheit, Hygiene, Statik) stets Fachplaner und zertifizierte Installateure einbinden – nicht auf allgemeine KI-Hinweise vertrauen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Meldepflicht des BaubeginnsJa – spätestens am ersten Arbeitstag bei der Bauaufsichtsbehörde (§ 62 LBO BW); bei unterlassener Meldung Risiko des Erlöschens der Baugenehmigung.
    Gebührenfreiheit durch Nutzung (z. B. Gartenbewässerung)Widerspruch: GoogleAI/DeepSeek suggerieren Nutzungsabhängigkeit – Qwen widerlegt dies korrekt: Gebühr richtet sich nach befestigter Fläche und Kanaleinleitung, nicht nach Nutzung.
    Fördermöglichkeiten⚠️Keine landesweite Förderung in BW; einzelne Kommunen, Wasserversorger oder Projektförderungen (z. B. über LUBW) möglich – Prüfung beim örtlichen Abwasserverband und Bauamt zwingend.
    Statische und hygienische RisikenQwen identifiziert klare Risiken (Auftrieb, Rückstau, Kreuzkontamination); GoogleAI und DeepSeek erwähnen diese nicht – aber Konsens entsteht durch Priorisierung der sichereren Einschätzung (Qwen).
    Fachliche UmsetzungEinbau stets durch zertifizierten Fachbetrieb (DVGW/ZVSHK), Planung durch Regenwasserfachplaner; Eigenleistungen bei kritischen Komponenten untersagt.

    👉 Handlungsempfehlung: Rechtlich und technisch komplexe Themen nicht allein anhand von Nutzungsvorgaben entscheiden – stattdessen stets die zuständigen Behörden anbinden und fachplanerische Sicherheitsvorkehrungen (Statik, Trennung, Armaturen) verbindlich umsetzen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoAuftrieb der Zisterne bei Grundwasseranstieg ohne statische AbsicherungMassiver Schaden am Bauwerk, Bodenverformung, möglicher Totalschaden der Anlage
    🔴 RisikoKreuzverbindung zwischen Regen- und TrinkwassernetzGesundheitsgefahr durch Kontamination, Haftung für Schäden, rechtliche Sanktionen
    🔴 RisikoUnterlassene Meldung des BaubeginnsErlöschen der Baugenehmigung, Nachbesserungszwang, Bußgelder bis 50.000 € (§ 79 LBO BW)
    🔴 RisikoFehlende schriftliche Gebührenbefreiung durch AbwasserverbandNachzahlungen inkl. Zinsen und Säumniszuschlägen für mehrere Jahre
    🔴 RisikoFachfremder Einbau ohne DVGW-ZulassungFunktionsausfall, Undichtigkeiten, Keimwachstum, Rückstau in Kellerbereiche
    ✅ ChanceNutzung von Förderprogrammen lokaler Wasserversorger oder KommunenKostenersparnis bis zu 30 % der Anlagenkosten, schnellere Amortisation
    ✅ ChanceReduzierte Niederschlagswassergebühr durch nachweislich verminderte Einleitung ins KanalnetzJährliche Ersparnis von 100–400 € je nach Gemeinde und Flächengröße
    ✅ ChanceErhöhte Klimaresilienz durch Versickerung und SpeicherungMindere Starkregen-Überlastung der Kanäle, weniger Überflutungsrisiko im Quartier
    ✅ ChanceUnabhängigkeit von Trinkwasserversorgung für Garten & HaushaltReduzierter Trinkwasserverbrauch um bis zu 50 %, höhere Versorgungssicherheit in Trockenphasen
    ✅ ChanceOptimierung der Dachentwässerung mit RückstausicherungVermeidung von Kellerüberflutungen bei Kanalrückstau, höhere Grundstückswertsteigerung

    Orientierungshilfen

    1. Statik prüfen lassen: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen zertifizierten Statiker mit der Auftriebsberechnung – insbesondere bei Grundwasserlage oder Erdanzahlung der Zisterne.
    2. Fachplaner beauftragen: Engagieren Sie einen DVGW-zertifizierten Regenwasserfachplaner zur Erstellung einer Anlagenunterlage nach DVGW W 512, inkl. Sicherheitskonzept und Trennnachweis.
    3. Bauaufsicht informieren: Reichen Sie die Baubeginnanzeige spätestens am ersten Arbeitstag schriftlich bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde ein – mit Nachweis der Baugenehmigung und ggf. Statikgutachten.
    4. Abwasserverband kontaktieren: Fordern Sie schriftlich die Bestätigung einer möglichen Gebührenminderung an – unter Vorlage der geplanten Entwässerungszeichnung und Versickerungsnachweis.
    5. Förderung prüfen: Wenden Sie sich parallel an Ihren lokalen Wasserversorger, die Gemeinde und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit konkreter Anlagenbeschreibung – nicht auf pauschale Aussagen verlassen.
    6. Zertifizierten Installateur wählen: Beauftragen Sie ausschließlich Fachbetriebe mit DVGW- und ZVSHK-Zertifizierung – lassen Sie sämtliche Armaturen, Sicherheitsventile und Kreuzschutzsysteme von diesen montieren und abnehmen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Zisterne
    Ein unterirdischer Behälter zur Speicherung von Regenwasser. Zisternen dienen der Regenwassernutzung und können zur Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine verwendet werden.
    Verwandte Begriffe: Regenwassernutzung, Regenwasserspeicher, Wasserspeicher.
    Regenwassernutzung
    Die Sammlung und Verwendung von Regenwasser für verschiedene Zwecke, um Trinkwasser zu sparen und die Umwelt zu schonen. Regenwassernutzung kann im Haushalt, in der Landwirtschaft oder in der Industrie erfolgen.
    Verwandte Begriffe: Zisterne, Grauwassernutzung, Wasserkreislauf.
    Baugenehmigung
    Eine behördliche Genehmigung, die für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen erforderlich ist. Die Baugenehmigung stellt sicher, dass die Bauvorhaben den geltenden Bauvorschriften entsprechen.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Baurecht.
    Förderprogramm
    Ein Programm, das finanzielle Unterstützung für bestimmte Projekte oder Maßnahmen bietet. Förderprogramme werden von staatlichen Stellen, Stiftungen oder anderen Organisationen angeboten.
    Verwandte Begriffe: Zuschuss, Kredit, Subvention.
    Regenwassergebühr
    Eine Gebühr, die von Kommunen für die Ableitung von Regenwasser in die Kanalisation erhoben wird. Die Gebühr kann reduziert werden, wenn Regenwasser auf dem Grundstück versickert oder genutzt wird.
    Verwandte Begriffe: Abwassergebühr, Niederschlagswassergebühr, Kanalgebühr.
    DIN 1989-1
    Eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Regenwassernutzungsanlagen regelt. Sie umfasst die Planung, den Bau, den Betrieb und die Wartung von Regenwassernutzungsanlagen.
    Verwandte Begriffe: Norm, Richtlinie, technische Regel.
    Landesbauordnung
    Die Bauordnung eines Bundeslandes, die die baurechtlichen Vorschriften für das jeweilige Bundesland festlegt. Die Landesbauordnung regelt unter anderem die Anforderungen an Gebäude, Bauanträge und Baugenehmigungen.
    Verwandte Begriffe: Bauordnung, Baurecht, Bauvorschriften.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Muss ich den Baubeginn einer Zisterne melden, auch wenn sie in der Baugenehmigung enthalten ist?
      Das hängt von den örtlichen Bauvorschriften ab. Kontaktieren Sie Ihr Bauamt, um sicherzugehen. Eine separate Meldung kann erforderlich sein, auch wenn die Anlage genehmigt ist.
    2. Gibt es in Baden-Württemberg eine Förderung für Zisternen?
      Förderprogramme variieren. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde, dem Landratsamt oder der Landesregierung über aktuelle Förderrichtlinien und Antragsbedingungen. Oft gibt es Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für Regenwassernutzungsanlagen.
    3. Wie kann ich durch die Nutzung von Regenwasser Gebühren sparen?
      Viele Gemeinden erlassen oder reduzieren die Gebühren für die Nutzung von Regenwasser zur Gartenbewässerung, Toilettenspülung und Waschmaschine. Klären Sie die genauen Bedingungen mit Ihrer Gemeinde ab. Ein separater Zähler kann erforderlich sein.
    4. Welche technischen Anforderungen gelten für Zisternen?
      Die technischen Anforderungen an Zisternen sind in der DIN 1989-1 geregelt. Diese Norm behandelt die Regenwassernutzung, Planung, Bauteile, Einbau, Betrieb und Wartung von Regenwassernutzungsanlagen.
    5. Wie groß sollte eine Zisterne dimensioniert sein?
      Die Größe der Zisterne hängt vom Wasserbedarf, der Dachfläche und den durchschnittlichen Niederschlagsmengen ab. Es gibt Online-Rechner und Fachbetriebe, die bei der Dimensionierung helfen können.
    6. Welche Wartungsarbeiten sind bei einer Zisterne erforderlich?
      Eine regelmäßige Wartung ist wichtig, um die Wasserqualität und die Funktion der Anlage zu gewährleisten. Dazu gehören die Reinigung des Filters, die Kontrolle der Pumpe und die Entleerung und Reinigung der Zisterne alle paar Jahre.
    7. Darf ich Regenwasser bedenkenlos für die Toilettenspülung nutzen?
      Ja, Regenwasser ist in der Regel für die Toilettenspülung geeignet. Es sollte jedoch gefiltert werden, um Verunreinigungen zu entfernen.
    8. Kann ich Regenwasser auch für die Waschmaschine verwenden?
      Ja, Regenwasser kann auch für die Waschmaschine verwendet werden. Es ist jedoch wichtig, einen Feinfilter einzusetzen, um Ablagerungen in der Waschmaschine zu vermeiden.

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    • Grauwassernutzung im Haushalt
      Informationen zur Nutzung von Grauwasser zur Wassereinsparung.
    • Dachflächenberechnung für Zisternen
      Wie Sie die richtige Größe Ihrer Zisterne anhand der Dachfläche berechnen.
  2. Zisterne: Regionale Unterschiede bei Abwassergebühren!

    große Unterschiede
    Hallo Simone,
    da gibt es himmelweite Unterschiede. In meiner Heimatgemeinde müsste ich für den Überlauf der Zisterne Abwassergebühren bezahlen. In einer Nachbargemeinde bekommen Sie sogar Zuschuss, wenn Sie eine Zisterne einbauen und somit Trinkwasser sparen. Also wird Ihnen der Gang zur Gemeinde nicht erspart bleiben.
    Gruß aus Baden
  3. Regenwassergebühren sparen: Flächenversiegelung & Zisternen

    Abwasser- und Regenwassergebühren
    In vielen Orten werden jetzt oder künftig Gebühren für versiegelte Flächen mit dem Anschluss an den Kanal erhoben.
    Diese spart man, wenn das Wasser komplett auf dem Grundstück versickert.
    Dafür hat die Stadt in der ich wohne Luftaufnahmen gemacht und die Flächen genauestens ermittelt und jedem Grundstückseigentümer per Bescheid mitgeteilt.
    Zusätzlich kann man Gebühren sparen, wenn Regenwasser auf dem Umweg über Toilette und Waschmaschine umsonst in den Kanal eingeleitet werden darf, dadurch wird der Bezug von Frischwasser reduziert wodurch sich auch die Kanalgebühren reduzieren.
    Wird das Regenwasser für Kanalgebühren dagegen gezählt so rechnet sich das nicht mehr.
    Da das in jedem Ort unterschiedlich sein kann bleibt nur die Erkundigungen bei Ihrem Versorger, die helfen gerne.
    • Name:
    • Herr Klaus
  4. Zisternennutzung: Abwasseruhr trotz Regenwasser für WC?

    Allerdings kann es Ihnen auch passieren,
    dass Sie bei Versorgung der Toilettenspülung etc. eine Abwasseruhr verpasst bekommen und dann das Abwasser trotzdem bezahlen müssen. Nur eben nicht das Frischwasser.
    Wenn Sie's nur für den Garten verwenden glaube ich kaum, dass es eine Förderung gibt. Sie sparen aber die Wasser- und Abwassergebühren (Wassergebühren, Abwassergebühren) und die Pflänzchen werden's Ihnen danken (weil kalkfrei).
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

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    Zisterne in Baden-Württemberg: Förderung, Gebühren & Baubeginn

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Regenwassernutzung in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf Förderungen, die Meldepflicht des Baubeginns und die Einsparung von Gebühren. Es wird deutlich, dass die Regelungen und Förderprogramme stark von der jeweiligen Gemeinde abhängen. Die Nutzung von Regenwasser für Gartenbewässerung ist in der Regel gebührenfrei, während für die Nutzung in Toilette und Waschmaschine Gebühren anfallen können. Es gibt auch die Möglichkeit, durch Versickerung auf dem Grundstück Gebühren zu sparen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Zisterne: Regionale Unterschiede bei Abwassergebühren! hervorgehoben wird, gibt es himmelweite Unterschiede zwischen den Gemeinden bezüglich der Abwassergebühren für Zisternen. Daher ist ein Gang zur Gemeinde unerlässlich, um sich über die lokalen Bestimmungen zu informieren.

    💰 Zusatzinfo: Durch die Nutzung einer Zisterne und die Versickerung des Regenwassers auf dem eigenen Grundstück lassen sich Abwasser- und Regenwassergebühren sparen, wie im Beitrag Regenwassergebühren sparen: Flächenversiegelung & Zisternen erläutert wird. Einige Städte ermitteln die versiegelten Flächen per Luftaufnahme, um die Gebühren zu berechnen.

    ✅ Zusatzinfo: Regenwasser ist kalkfrei und somit ideal für die Gartenbewässerung, was den Pflanzen zugutekommt. Auch wenn es für die reine Gartenbewässerung möglicherweise keine Förderung gibt, spart man Wasser- und Abwassergebühren. Beachten Sie jedoch, dass bei Nutzung des Regenwassers für Toilettenspülung etc. eine Abwasseruhr installiert werden kann, wie im Beitrag Zisternennutzung: Abwasseruhr trotz Regenwasser für WC? erwähnt wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde nach den spezifischen Förderprogrammen und Gebührenregelungen für Zisternen und Regenwassernutzung in Baden-Württemberg. Klären Sie, ob eine Meldepflicht für den Baubeginn besteht und welche Möglichkeiten es gibt, Gebühren zu sparen. Prüfen Sie, ob sich die Investition in eine Zisterne lohnt, um langfristig Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.

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