Zisternen-Nutzung für Brauchwasser: Abwassergebühren sparen? Kosten, Nutzen, Vorschriften
BAU-Forum: Wassersparen / Regenwassernutzung
Zisternen-Nutzung für Brauchwasser: Abwassergebühren sparen? Kosten, Nutzen, Vorschriften
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Ich beurteile die Nutzung einer Zisterne zur Brauchwassergewinnung als grundsätzlich sinnvoll, da sie zur Ressourcenschonung beiträgt und potenziell Abwassergebühren reduziert. Allerdings ist die Thematik komplex und erfordert eine genaue Prüfung der lokalen Gegebenheiten und Vorschriften.
Wichtige Aspekte sind:
- Anmeldung: Die Nutzung von Zisternen für Brauchwasser muss in der Regel beim zuständigen Abwasserzweckverband angemeldet werden.
- Gebühren: Ob und in welcher Höhe Abwassergebühren anfallen, hängt von den jeweiligen Satzungen des Verbands ab. Oft wird ein reduzierter Gebührensatz gewährt.
- Technische Anforderungen: Für die Nutzung im Haus (Toilette, Waschmaschine) sind bestimmte technische Standards (z.B. Filteranlagen, getrennte Leitungen) einzuhalten.
- Trinkwasserverordnung: Es muss sichergestellt sein, dass es zu keiner Vermischung von Regen- und Trinkwasser kommt.
👉 Handlungsempfehlung: Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit Ihrem Abwasserzweckverband auf, um die spezifischen Bedingungen und Gebührenregelungen zu klären. Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb für Zisternenbau beraten, um die technischen Anforderungen korrekt umzusetzen.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Zisterne
- Ein unterirdischer Behälter zur Speicherung von Regenwasser. Zisternen werden zur Brauchwassergewinnung, Gartenbewässerung oder zur Versickerung von Regenwasser eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Regenwasserspeicher, Regenwassernutzung, Brauchwasser. - Brauchwasser
- Wasser, das nicht Trinkwasserqualität haben muss und für bestimmte Zwecke (z.B. Toilettenspülung, Gartenbewässerung) verwendet werden kann. Brauchwasser kann aus Regenwasser, Grauwasser oder aufbereitetem Abwasser gewonnen werden.
Verwandte Begriffe: Regenwasser, Grauwasser, Trinkwasser. - Abwassergebühr
- Eine Gebühr, die für die Einleitung von Abwasser in die öffentliche Kanalisation erhoben wird. Die Höhe der Gebühr richtet sich in der Regel nach der verbrauchten Trinkwassermenge.
Verwandte Begriffe: Kanalgebühr, Wasserkosten, Frischwassergebühr. - Regenwassernutzung
- Die Sammlung und Nutzung von Regenwasser für verschiedene Zwecke. Die Regenwassernutzung trägt zur Ressourcenschonung und zur Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs bei.
Verwandte Begriffe: Zisterne, Brauchwasser, Wasserkreislauf. - Abwasserzweckverband
- Eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die für die Abwasserentsorgung in einem bestimmten Gebiet zuständig ist. Der Abwasserzweckverband ist unter anderem für den Bau und Betrieb von Kläranlagen und Kanalnetzen verantwortlich.
Verwandte Begriffe: Kommune, Gemeinde, Kläranlage. - Trinkwasserverordnung
- Eine deutsche Verordnung, die die Qualität von Trinkwasser regelt. Die Trinkwasserverordnung legt Grenzwerte für verschiedene Stoffe im Trinkwasser fest und schreibt regelmäßige Kontrollen vor.
Verwandte Begriffe: Wasserqualität, Grenzwerte, Hygiene. - Grauwasser
- Leicht verschmutztes Abwasser aus Duschen, Badewannen und Waschbecken. Grauwasser kann nach Aufbereitung für bestimmte Zwecke (z.B. Toilettenspülung) wiederverwendet werden.
Verwandte Begriffe: Brauchwasser, Abwasser, Wasserrecycling.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Muss ich eine Zisterne beim Abwasserzweckverband anmelden?
Antwort: Ja, in den meisten Fällen ist die Nutzung einer Zisterne zur Brauchwassergewinnung anmeldepflichtig. Der Zweckverband benötigt Informationen über die Größe der Zisterne, die Art der Nutzung und die installierte Technik, um die Abwassermenge korrekt zu erfassen und gegebenenfalls Gebühren anzupassen. Informieren Sie sich frühzeitig über die spezifischen Anforderungen Ihres zuständigen Verbands. - Frage: Kann ich durch die Nutzung einer Zisterne wirklich Abwassergebühren sparen?
Antwort: Das ist möglich, aber nicht garantiert. Viele Abwasserzweckverbände bieten reduzierte Gebührensätze für Haushalte, die Regenwasser zur Brauchwassergewinnung nutzen. Die Höhe der Ersparnis hängt von der Menge des genutzten Regenwassers und den Gebührenregelungen des Verbands ab. Eine genaue Berechnung lohnt sich. - Frage: Welche technischen Anforderungen muss ich bei der Nutzung von Regenwasser im Haus beachten?
Antwort: Für die Nutzung von Regenwasser im Haus (z.B. für Toilettenspülung oder Waschmaschine) sind in der Regel spezielle Filteranlagen erforderlich, um das Wasser von Verunreinigungen zu reinigen. Außerdem müssen getrennte Leitungssysteme installiert werden, um eine Vermischung mit dem Trinkwasser zu verhindern. Die Installation sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. - Frage: Was passiert, wenn meine Zisterne leer ist?
Antwort: In der Regel wird bei leeren Zisternen automatisch auf Trinkwasser umgeschaltet, um die Versorgung der angeschlossenen Geräte (Toilette, Waschmaschine) sicherzustellen. Diese Umschaltung muss technisch korrekt ausgeführt sein, um eine Vermischung von Regen- und Trinkwasser zu verhindern. - Frage: Gibt es Fördermöglichkeiten für den Bau einer Zisterne?
Antwort: Ja, in vielen Regionen gibt es Förderprogramme für den Bau von Zisternen zur Regenwassernutzung. Die Förderbedingungen und -höhe variieren je nach Bundesland und Kommune. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Umweltamt über aktuelle Fördermöglichkeiten. - Frage: Wie groß sollte meine Zisterne sein?
Antwort: Die Größe der Zisterne hängt vom Wasserbedarf, der Dachfläche und den durchschnittlichen Niederschlagsmengen ab. Als Faustregel gilt: Pro Person und 50 m² Dachfläche sollte ein Speichervolumen von etwa 1 m³ eingeplant werden. Eine genaue Berechnung sollte jedoch von einem Fachmann durchgeführt werden. - Frage: Wie oft muss ich meine Zisterne reinigen?
Antwort: Eine regelmäßige Reinigung der Zisterne ist wichtig, um die Wasserqualität zu erhalten. Je nach Verschmutzungsgrad sollte die Zisterne alle 2-5 Jahre gereinigt werden. Die Reinigung kann selbst durchgeführt oder von einem Fachbetrieb übernommen werden. - Frage: Welche Gesetze und Verordnungen muss ich beim Bau und Betrieb einer Zisterne beachten?
Antwort: Beim Bau und Betrieb einer Zisterne sind verschiedene Gesetze und Verordnungen zu beachten, insbesondere die Trinkwasserverordnung, die Landesbauordnung und die kommunalen Satzungen der Abwasserzweckverbände. Informieren Sie sich umfassend über die geltenden Bestimmungen, bevor Sie mit dem Bau beginnen.
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Zweckverband: Rechtmäßigkeit der Wasserzähler-Pflicht
Leider rechtens
Leider hat der Zweckverband das Recht das ein Wasserzähler eingebaut wird. Gilt auch der Gleichberechtigung das sie das Abwasser ja dem Klärwerk zuführen. Nachteil der geringeren Einsparung es werden nur die Trinkwasser kosten gespart, welche im Regelfall weit niedriger sind als die Abwasser kosten. MfG Ralf Sparwel -
Zisternen-Nutzung: Berechnung der Abwassergebühren mit 2 Wasseruhren
Wasseruhren 2-fach
Bei dieser Art der Abwasserberechnung benötigen Sie 2 Wasseruhren zusätzlich. Die erste ermittelt die Trinkwassermenge, die durch Ihre Nachspeisung läuft. (Uhr A). Die zweite (Uhr B) auf der Druckseite Ihrer Pumpe ermittelt die Wassermenge (Trinkwasser + Regenwasser) die durch Ihr Regenwasser-Hausnetz in den Kanal läuft. Die Kanalgebühren errechnen sich dann "Hauptwasserzähler-A+B". Achtung: den Abzweig für die Gartenbewässerung zwischen Pumpe und Zähler B installieren, sonst zahlen Sie für das Wasser auf Ihrer Wiese Kanalgebühren. Anders sieht es aus, wenn Ihr Grundstück in ein Mischsystem entwässert wird, was eigentlich ein Auslaufmodell ist. Dann allerdings verringert sich die tatsächlich in den Kanal eingeleitete Wassermenge um die Menge, die Sie als Regenwasser im Haus nutzen, was allerdings nicht in allen Ämtern immer so ganz klar ist. Die Uhren sind dann nicht mehr gerechtfertigt. Mit freundlichen Grüßen. Peter Brendler - Ihr Regenwasserfachmann - -
Regenwasser-Einleitung: Abwassergebühren trotz Zisternen-Entlastung?
Abwassergebühren für Regenwasser?
Die Frage die es zu klären gilt, ist doch, warum man jetzt auf einmal für das gleiche Regenwasser Gebühren bezahlen soll, während man vor Installation einer Regenwasseranlage das gleiche Wasser kostenlos in den Kanal einleiten durfte. Ganz im Gegenteil wird die Kläranlage durch private Zisternen von Oberflächenwasser entlastet. -
Abwassergebühr: Mischsystem vs. Trennsystem bei Regenwassernutzung
nochmal Abwassergebühr
Ihr Einwand ist richtig, vorausgesetzt Sie entwässern in ein Mischkanalsystem. Dann verringert sich die Gesamtabflussmenge um den Betrag, den Sie an Trinkwasser einsparen. Aber wie gesagt, das ist nicht in allen Ämtern so klargeworden. Im Trennkanalsystem aber macht die Ermittlung des Regenwasseranteils Sinn, da die Schmutzwassermenge die gleiche bleibt, der Trinkwasserbezug aber geringer wird. Eigentlich sollten aber die Kanalgebühren für das Regenwassers über die versiegelte Flächen des Grundstückes ermittelt werden. Abgabepreis dann DM/m² versiegelte Fläche und nicht DM/m³ Trinkwasserbezug. Wenn Sie bisher noch keine Gebühren für das eingeleitete Regenwasser (ohne Regenwassernutzungsanlage) bezahlt haben, dann haben Sie mit Ihren Kanalgebühren, die sich nach Ihrem Frischwasserverbrauch richten, die Oberflächenwasserentsorgung der Supermärkte, Gewerbebetriebe etc. in Ihrer Gemeinde subventioniert. Ihrem Haus mit vielleicht 120 m² versiegelter Fläche und dem Trinkwasserverbrauch von 4 Personen steht die Fläche der Halle und des Parkplatzes des Supermarktes mit dem Trinkwasserverbrauch von vielleicht 5 Angestellten gegenüber. Und der Supermarkt zahlt dann genauso viel wie Sie. Mit freundliche Grüßen. Peter Brendler -Ihr Regenwasserfachmann- -
Abwassergebühren: Gerechte Abrechnung versiegelter Flächen?
Fragen zu Abwassergebühren
Aus dem Beitrag von Peter Brendler geht leider nicht hervor, ob die Gemeinde eigentlich zu einer gerechten Abrechnung der versiegelten Flächen verpflichtet ist? Auch der Begriff "versiegelte Fläche" ist mir bei Regenwassernutzung nicht ganz klar. Bei den meisten Zisternen erfolgt der Überlauf in den Regenwasserkanal. Somit können die Flächen, die an die Zisterne angeschlossen sind, eigentlich nicht vollständig als "entsiegelt" angerechnet werden. Wird das bei der Berechnung berücksichtigt? In unserem Neubaugebiet hatten sich alle Zisternenbenutzer zusammengeschlossen, um die Gemeinde davon zu überzeugen, dass die Zahlung einer Pauschale für das Abwasser aus ihrer Zisterne ausreichend wäre, was leider misslang. Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil die Gemeinde auf den Einbau geeichter Wasseruhren durch ihren Haus- und Hofinstallateur (Hausinstallateur, Hofinstallateur) besteht. Die Uhren sind unverhältnismäßig klobig, und es entstehen für Einbau und Miete weitere Kosten. Außerdem hatten schon einige Hausbesitzer Uhren eingebaut (von anderen Installateuren natürlich). Bei diesen ist es nun fraglich, ob sie von der Gemeinde anerkannt werden. -
Bundesverwaltungsgericht: Getrennte Gebühren für Schmutz- & Regenwasser
Antworten
Es gibt eine Entscheidung vom Bundesverwaltungsgericht aus dem Jahr1985, nachdem eine Gebührenberechnung für Schmutz- und Regenwasser (Schmutzwasser, Regenwasser), die sich ausschließlich an der verbrauchten Trinkwassermenge orientiert, nicht mehr zeitgemäß ist. Eine getrennte Gebührenermittlung wird immer dann notwendig, wenn mehr als 12-18 % der Gesamtkosten der Abwasserbeseitigung auf die Beseitigung von Niederschlagswasser entfallen (Vgl. Beschluss des Bundesverwaltungsgerichtes vom15.03.85, AZ: 8 B 11.84). Die Gemeinden sind angehalten, entsprechende Gebührenordnungen nach dem Splittinprinzip zu erstellen. Für die Gebühren entsprechend der versiegelten Fläche hat sich leider der negativ besetzte Begriff Regensteuer eingebürgert. Gemeindepolitiker tun sich schwer damit, die Vorteile dieses Gebührenmodells den Wählern zu vermitteln. Als Entsiegelt gelten nur die Flächen, die nicht an einen Kanal angeschlossen sind, sondern deren Abflusswasser auf dem Grundstück bleibt. Nur wenn der Überlauf der Zisterne nicht an den Kanal angeschlossen ist, gelten die Auffangflächen als entsiegelt. Der Anteil Regenwasser, der in der Regenwassernutzungsanlage dann zu Schmutzwasser wird, erhöht nicht die Gesamtschmutzwassermenge. Wenn das Überlaufwasser der Zisterne in einen Regenkanal geht, wird der Regenkanal entlastet. Geht der Überlauf mit in den Schmutzwasserkanal, wird die Gesamtbelastung um die Menge verringert, mit der Trinkwasser durch Regenwasser ersetzt wird. Es haben sich die verschiedensten Modelle entwickelt, um Abwasserkosten beim Einsatz von Regenwassernutzungsanlagen zu ermitteln. Die mit den vielen Uhren ist eigentlich eine der unökonomischsten. Die unbürokratischste Methode, zumindest beim Splittingmodell, gibt es in unsere Nachbargemeinde. Nämlich alles zu lassen, wie es ist: "Regenkanalgebühr" bezogen auf die versiegelte Fläche, Schmutzwasserabgabe anhand des Trinwasserbezuges, egal ob Regenwassernutzung oder nicht. Ersparnis bei Regenwassernutzung: Trinkwassergebühren und somit auch verringerte Kanalgebühr. Ohne bürokratischen Zusatzaufwand. -
Abwassergebühren: Regionale Unterschiede bei Regenwassernutzung
Ergänzung
Jede Gemeinde hat eignen Ansichten eine gerechten Abrechnung. Das Problem z.B. bei uns ist, das Gebiete mit Trenn, Gebiete mit Misch, und Gebiete nur mit Schmutzwasservorhanden sind. Bei uns wird abgerechnet nach Trinkwasserverbrauch (völlig logisch;-)) Die Kunden ohne Regenwasseranschluss (eigner Teich oder Verrieselung usw.) Bekommen die Abwassergebühr um 25 % gesenkt (ca. 3,50 Dm/m³) die Kunden mit sogenanntem Notüberlauf 15 % (ca. 4 DM ) und der Rest zahlt 4,70. Wobei ein Abgabe für versiegelte Flächen von 1 DM pro Grundstück anfällt. (wirklich nur 1 DM, hat was mit dem Gemeindrecht zu tun um später ein größere Abgabe einführen zu können.) Frage wie hoch sind ansonsten die Abgaben für versiegelt Flächen? -
Abwassergebühren: Kanalsystem & Oberflächenwasser-Gebühren entscheidend
Abwassergebühren bei Regenwassernutzungsanlagen
Die Diskussion über die Abwassergebühren ist unbefriedigend, solang nicht eindeutig klar ist, um welches Kanalsystem es sich handelt und ob für Oberflächenwasser auch eine Gebühr erhoben wird. Zu diesem Thema ist bereits im Wasserspiegel 1/99 der fbr ein Artikel von mir erschienen. Dieser Artikel ist auf meiner Homepage unternachzulesen. Grundsätzlich hat jede Gemeinde bei Abwasser die Gebührenhoheit, sodass allgemeingültige Aussagen nicht getroffen werden können. Bei Gebühren sollte der Bürger auf jeden Fall wachsam sein und den Gleichheitsgrundsatz nach § 3 Grundgesetz im Auge behalten. Öffentliche Gebühreneintreiber können evtl. illegale Gebühren immer so lange eintreiben, so lange sich niemand dagegen wehrt und die Rechtmäßigkeit einer Gebühr prüfen lässt.
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Grauwassernutzung: Separate Leitungen für WC-Spülung & Gartenbewässerung
Regenwasser/Grauwasser
Hallo allerseits! Wenn jemand am bauen ist, sollte er meines Erachtens auch die Möglichkeit der Grauwassernutzung einplanen. Dabei werden separate Abwasserleitungen von Badewanne oder Dusche in den Keller gelegt. Das dadurch fließende Wasser ist (normalerweise) nicht stark verschmutzt und kann über eine Filter/Pumpengruppe in einen Vorrats-Druckbehälter und von dort, über separate Leitungen, zu den Toiletten gepumpt werden. Das hat u.a. folgende 2 Vorteile :1. ist das Wasser bereits durch die Städtische Wasseruhr geflossen, d.h. gezählt worden, und braucht dadurch nicht noch einmal gezählt werden
2. ist das Wasser aus der Wanne/Dusche immer noch so warm, das über einen Wärmetauscher die darin eintaltene Energie wieder zu Wärmezwecken benutzt werden kann. Das müsste normalerweise für die WC-Spülung ausreichen. Evtl. müsste man eine Nachspeisung installieren, falls nicht genug gebadet/geduscht wird. Kleine Beispielrechnung: 4 Personenhaushalt, 8 Liter/Spülgang, 4xtäglich /Person 4 Pers. x 4xTäglich x 8 Liter = 128 Liter/Tag Ein Vollbad ca. 130 l (Zahl richtig?). Das bedeutet, das bei entsprechendem Speicher für ein Vollbad nur noch die Heizenergie benötigt wird, da das Wasser ja noch für die Toilette verwendet wird. Ich finde die Sache gut; oder sehe ich etwas falsch? Bei 128 L*365 Tage ergibt das 46.72 m³/Jahr. Multipilziert mit den Kosten für Frisch/Abwasser (bei uns derzeit 5.-- DM/m³) sind das über 230.-- DM /Jahr gespart. Es gibt ja den "Club der Geizhälse" (er heißt wirklich so), dort läuft alles etwas einfacher: Sie haben einfach den Syphon abgeschraubt und einen Eimer darunter gestellt. Fazit: Wasserverbrauch unter 5 m³/Jahr*Person. Anlagen zur Grauwassernutzung gibt es ja schon, aber wo eine Eingebaut und wie gut diese Funktioniert, bin ich nicht unterrichtet. Wäre ja mal nicht schlecht, weitere Informationen dazu von den Betreibern zu erhalten ... Gruß
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Grauwassernutzung: Lösungen für kleine Anlagen in Entwicklung
Abwassergebühren / Grauwasser
Die Grauwassernutzung ist eine sehr gute Ergänzung zur Regenwassernutzung. Viele Firmen arbeiten derzeit an einer sinnvollen Lösung des Problems für kleine Anlagen (Hauptproblem die Klärung und Stabilisierung des leicht verschmutzten Wassers ohne Chemie und großen Technik-Einsatz). Große Anlagen laufen bereits sehr erfolgreich in Berlin, sowie in einem internationalen Hotel in Frankfurt. Wer nicht warten will, bis ein breites Angebot an preiswerten, funktionsfähigen Kleinanlagen auf dem Markt ist, kann sich jetzt schon an die Firma Hansgrohe (Armaturenfabrik) wenden, die bereits kleinere Anlagen als Prototypen auf dem Markt haben. Ich muss als Regenwasserfachmann, der selbst an den Problemen von Grauwasseranlagen entwickelt, neidlos zugeben, dass die Firma Hansgrohe ihre Anlage auf dem technisch richtigen Weg entwickelt hat. Leider kosten diese Prototypen noch richtig Geld. Gewarnt sei vor "Öko-Bastlern", die gebasteltete Anlagen nach System "Fritzchen", oder "Geizhals" vermarkten wollen. Bei diesen Anlagen ist sicher ein hartes Öko-Bewusstsein erforderlich ist, um die Wasserqualität ertragen zu können. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Zisternen-Nutzung: Abwassergebühren sparen durch Brauchwasser?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob und wie man durch die Nutzung von Zisternen zur Brauchwassergewinnung Abwassergebühren sparen kann. Dabei spielen regionale Unterschiede, die Art des Kanalsystems (Misch- vs. Trennsystem) und die Abrechnung versiegelter Flächen eine wichtige Rolle. Auch die Grauwassernutzung wird als sinnvolle Ergänzung zur Regenwassernutzung diskutiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Zweckverband: Rechtmäßigkeit der Wasserzähler-Pflicht hat der Zweckverband oft das Recht, den Einbau eines Wasserzählers zu fordern, was die Einsparungen reduziert.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Zisternen-Nutzung: Berechnung der Abwassergebühren mit 2 Wasseruhren wird die Berechnung der Abwassergebühren mit zwei zusätzlichen Wasseruhren erläutert, um die tatsächlich in den Kanal eingeleitete Wassermenge zu ermitteln.
📊 Fakten/Zahlen: Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 1985 (siehe Bundesverwaltungsgericht: Getrennte Gebühren für Schmutz- & Regenwasser) besagt, dass eine ausschließliche Orientierung der Gebühren an der Trinkwassermenge nicht mehr zeitgemäß ist, was eine getrennte Gebührenermittlung erforderlich machen kann.
🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Grauwassernutzung: Separate Leitungen für WC-Spülung & Gartenbewässerung beschreibt die Möglichkeit der Grauwassernutzung durch separate Abwasserleitungen von Badewanne oder Dusche, um Wasser für WC-Spülung und Gartenbewässerung wiederzuverwenden.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die spezifischen Regelungen und Gebührenmodelle Ihres Abwasserzweckverbandes, um die Wirtschaftlichkeit einer Zisternenanlage oder Grauwassernutzung zu prüfen. Beachten Sie dabei die Hinweise im Beitrag Abwassergebühren: Kanalsystem & Oberflächenwasser-Gebühren entscheidend bezüglich der Bedeutung des Kanalsystems.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Zisterne, Brauchwasser, Abwassergebühr, Regenwassernutzung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- … hätten Sie das Geld für die teure Zisterne und allem, was dazu gehört, gespart und es indirekt in die Heizungsanlage invenstiert. Platt geschrieben: Dafür können Sie auch bohren (hätten aber die Kosten für die Regenwassernutzung zusätzlich oben drauf) ... …
- … teuer, dass er sich nur lohnt, wenn Sie auf die >Regenwassernutzung verzichten würden und das gesamte Regenwasser >dem Aqua-Geo-Kollektor zukommen liessen. …
- … die Antwort ein klares Nein zu AquaGeo, da wir auf die Zisterne nicht verzichten werden. Wäre denn ein normal ausgelegter Flächenkollektor von seiner …
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- … können die Investitionskosten höher sein, und die Wasserqualität kann variieren. Eine Zisterne ist kostengünstiger in der Anschaffung, aber abhängig von der Regenmenge. Die …
- … Wie groß sollte eine Regenwasserzisterne sein?Die Größe der Zisterne hängt vom Wasserbedarf und der Dachfläche …
- … Für einen durchschnittlichen Haushalt mit Gartenbewässerung, Toilettenspülung und Waschmaschine ist eine Zisterne mit 4000-6000 Litern ausreichend. …
- … Regenwassernutzung im GartenWie man Regenwasser effektiv zur Bewässerung von Pflanzen und Rasenflächen einsetzen kann. …
- … Förderprogramme für RegenwassernutzungÜberblick über aktuelle Förderprogramme und Zuschüsse für die Installation von …
- … Zisternen-Nachspeisung: Trinkwasser vs. Hauswasserwerk …
- … Ich habe Zisterne ohne Hauswasserwerk …
- … Ein Hauswasserwerk sorgt dafür, dass bei leerer Zisterne immer eine Trinkwassereinspeisung in die Zisterne erfolgt. Kläranlage ist das …
- … die wird im übrigen auch nicht benötigt ... Dies Werte des Zisternenwassers sind i.d.R. vollkommen in Ordnung! …
- … benutzen - wenn den installationsmäßig zulässig. (Sanitär-Fachbetrieb fragen, der ÖFTERS eine Zisterne installiert) …
- … möglicherweise wird es sich auch finanziell rechnen, sollten die Wasser- und Abwassergebühren (Wassergebühren, Abwassergebühren) erhöht werden ... …
- … manchen Neubaugebieten sind Zisternen mittlerweile Pflicht, in manchen Gebieten dürfen gar keine Brunnen gegraben werden ... …
- … -://www.zisterne.com …
- … Abwassergebühren sparen: Gesplittete Gebühr nutzen! …
- … Gesplittete Abwassergebühr …
- … über die Regenrinne ins Abwasser gelangt, wird das dann auch mit Abwassergebühren belastet? …
- … Regenwasserzisterne vs. Brunnen: Kosten, Nutzen & Risiken …
- BAU-Forum - Ökologisches und biologisches Bauen - Regenwassernutzung mit Kupferdach: Risiken für Gartenbewässerung & Brauchwasser?
- … Regenwassernutzung vom Kupferdach birgt Risiken! Ist das Wasser für Garten & Brauchwasser geeignet? Jetzt informieren & Gefahren vermeiden! …
- … Regenwassernutzung, Kupferdach, Brauchwasser …
- … für Gartenbewässerung & Brauchwasser? …
- … wir haben uns entschieden, das Regenwasser in einer Zisterne zu sammeln um dann, damit den Garten zu bewässern und …
- … als Brauchwasser im Haus zu nutzen. …
- … Ist das so gewonnene Regenwasser für die Nutzung im Garten oder als Brauchwasser für die Wäsche noch geeignet oder so belastet das die …
- … Die Kombination von Regenwassernutzung und einem Kupferfirst kann problematisch sein. Regenwasser löst Kupferionen aus dem …
- … Brauchwassernutzung: Kupfer kann zu Verfärbungen von Wäsche führen und bei Einnahme gesundheitsschädlich sein. Die Grenzwerte für Trinkwasser werden möglicherweise überschritten. …
- … RegenwassernutzungDas Sammeln und Verwenden von Regenwasser für verschiedene Zwecke wie …
- … Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Brauchwasser. Es dient der Wassereinsparung und Ressourcenschonung.Verwandte Begriffe: Zisterne, Brauchwasser, Grauwasser. …
- … BrauchwasserGebrauchtes, aber nicht fäkalienhaltiges Wasser, das für bestimmte Zwecke wie Toilettenspülung oder Gartenbewässerung wiederverwendet werden kann. Es ersetzt Trinkwasser und spart somit Ressourcen.Verwandte Begriffe: Grauwasser, Regenwasser, Wasserkreislauf. …
- … ZisterneEin Behälter zur Sammlung und Speicherung von Regenwasser. Zisternen …
- … fest. Dieser Wert sollte nicht überschritten werden, wenn das Regenwasser als Brauchwasser genutzt wird. …
- … Regenwassernutzung im GartenWie man Regenwasser effektiv zur Bewässerung von Pflanzen nutzen kann. …
- … Gesetzliche Bestimmungen zur RegenwassernutzungWelche Vorschriften und Richtlinien bei der Nutzung von Regenwasser zu …
- … Regenwassernutzung vom Kupferdach: Risiken und Lösungen …
- BAU-Forum - Ökologisches und biologisches Bauen - Fäkaliengrube als Regenwassertank nutzen: Inliner, Umbau & Risiken in NRW?
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- … Ich sehe, Sie möchten eine alte Fäkaliengrube in NRW zu einem Regenwassernutzungsbehälter umfunktionieren. Das ist grundsätzlich möglich, erfordert aber einige wichtige Überlegungen. …
- … Bezugsquellen: Ich empfehle, sich an Fachbetriebe für Tanksanierung oder Regenwassernutzung zu wenden. Diese können Ihnen passende Inliner anbieten und den Einbau …
- … Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Wasserwirtschaftsamt über die geltenden Vorschriften für Regenwassernutzungsanlagen. …
- … Regenwassernutzung …
- … Regenwassernutzung bezeichnet die Sammlung und Verwendung von Regenwasser für verschiedene Zwecke, …
- … Waschmaschine. Sie dient der Schonung von Trinkwasserressourcen und der Reduzierung der Abwassergebühren. Verwandte Begriffe: Zisternen, Regenwassertank, Grauwassernutzung. …
- … Zisterne …
- … Eine Zisterne ist ein unterirdischer Behälter zur Sammlung von Regenwasser. Sie dient …
- … die Sanierung der Fäkaliengrube?Suchen Sie nach Fachbetrieben für Tanksanierung oder Regenwassernutzung in Ihrer Region. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen. Ein guter …
- … Regenwassernutzung im GartenInformationen zur Bewässerung von Pflanzen mit Regenwasser. …
- … Zisternenbau: Genehmigungen und VorschriftenHinweise zu den rechtlichen Aspekten beim Bau …
- … einer Zisterne. …
- … Förderprogramme für RegenwassernutzungÜberblick über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten. …
- … Brauchwasser aus Dusche und Waschbecken. …
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