in unserem Reihenmittelhaus haben wir einen Kellerraum, in dem es im letzten Jahr ganz leicht zu schimmeln begonnen hat: nicht an den Wänden o.ä., sondern ganz einfach die Dinge, die darin standen.
Der Raum ist inzwischen leergeräumt.
Der Raum hat eine einzige Außenwand und an dieser Wand bröckelte der Putz (ab Hüfthöhe unten an der Wand ab). Hier wurde inzwischen beigeputzt und mit Silikatfarbe gestrichen.
Momentan handhabe ich es so:
- ich habe einen Heizkörper in dem Raum, dieser ist so aufgedreht, dass die Raumtemperatur ca. 19,5 °C beträgt.
- der Raum wird täglich gelüftet. Dabei mache ich Stoßlüftung. Nach dem Lüften beträgt die relative Luftfeuchte ca. 54 %.
- wenn ich den Raum tagsdrauf betrete, dann beträgt die relative Luftfeuchte ca. 65 %.
- die Türe des Kellerraums sowie das Fenster sind außerhalb der Lüftungszeiten geschlossen.
Es scheint also, als wenn die Feuchtigkeit "irgendwo her" kommt. Kann meiner Meinung nach fast nur die benannte Außenwand sein, oder?
- Kann ich das als Laie irgendwie verlässlich feststellen?
- In dem Fall, dass ich mit meiner Vermutung richtig liege: was wäre dann zu tun? Muss die Wand dann von Außen freigelegt und abgedichtet werden? Welches Gewerk macht das?
Danke für eure Einschätzung!
Viele Grüße Sebastian
