Ich verrichte zurzeit meine Diplomarbeit an der FH Rapperswil (CH). Darin untersuche ich den Plavinas Staudamm in Lettland. Der in den 60er Jahren erbaute Damm besitzt so einige Schwachpunkte. Einer davon ist, dass sich das Maschinenhaus differentiell gesetzt hat. Meinen Untersuchungen zu Folge sind diese Setzungen nicht durch "normale" totale Setzungen entstanden, sondern durch ein kontinuierliches Auswaschen des siltig (Schluff in Deutschland) tonigen Sandes. Nun soll dieser Boden unter dem Maschinenhaus saniert werden. Meine Idee ist es, den Boden z.B. mittels einer Schlitzwand zu umschließen und eine Dichtsohle zu Platzieren. So könnte das Grundwasser kein weiteres Material mehr auswaschen. Nun meine Fragen:
- Weiß jemand ob eine solche Umschließung den Zweck erfüllt?
- Gibt es noch andere Möglichkeiten um die Auswaschungen zu stoppen?
- Bis in welche Tiefe kann ich mit Jet-Grouting arbeiten?
- Gibt es noch weitere Möglichkeiten des Einschließens außer Schlitzwand, Bohrpfähle (Achtung bis in 100 m Tiefe)
Ich Hoffe auf eine Antwort und bedanke mich schon im Voraus herzlich dafür
Freundliche Grüße Rolf Bachmann