Die günstigere der beiden Alternativen ist eine Dränage mit dem opti-drän-System der Fränkischen Rohrwerke.
Die zweite Alternative war mir bislang unbekannt. Sie kostet bei ca. 60 lfdm ca. 2.500 € mehr und basiert auf Produkten der Porosit-Betonwerke GmbH. Nach Aussage des Unternehmers ist diese Methode die sicherste. Auf der Website
Verwendet werden Bauteile aus "haufwerksporigem" Beton. Diese Bauteile haben eine Porosität von mindestens 20 % und sind damit begrenzt wasserdurchlässig. In Höhe der Fundamentplatte wird ein teilporöses (Unterteil besteht aus einer dichten Fließsohle) Betonfiltergrundrohr DNAbk. 100 verlegt, welches an das Mischwasserkanalsystem (bei uns zulässig) angeschlossen wird. Dieses Grundrohr bildet gleichzeitig das Fundament der aufstehenden Dränwand. Diese setzt sich aus Filterkörpern mit einer Dicke von 10 cm zusammen, die innen hohl sind. Die Dränwand wird fast bis zur Höhe des Bodenniveaus im Nut- und Federsystem hochgebaut und oben mit einer Abdeckleiste abgeschlossen.
In der Dränwand soll nun das Wasser aus dem anstehenden Erdreich durch die Hohlräume innerhalb der Filterkörper nach unten zum Grundrohr und von dort in den Kanal geleitet werden. Ergänzt wird das System durch mehrere begehbare Kontrollschächte mit einem Innendurchmesser von 60 cm.
Der große Vorteil dieses Systems soll darin bestehen, dass das Wasser aus dem anstehenden Erdreich gar nicht erst mit der Außenwand in Berührung kommt. Zudem dient die Dränwand als Schicht zum Schutz der Bauwerksabdichtung gegen Beschädigungen.
Zwischen Drän- und Außenwand werden hochverdichtete Polystyrol-Platten als Wärmedämmung angebracht.
Ist Euch diese Methode bereits bekannt? Was haltet Ihr davon? Ist sie Eurer Meinung nach wirklich sicherer als das opti-drän-System und rechtfertigt damit den höheren Preis? Welche Vor- und Nachteile (Vorteile, Nachteile) seht Ihr? Die Sicherheit eines funktionierenden Dränagesystems steht für mich an erster Stelle! Hier möchte ich keine faulen Kompromisse eingehen.
Danke für Eure Meinungen!
Gruß
Thomas