Unser 1 Jahr ates Einfamilienhaus mit Betonkeller steht in leichter Hanglage.
Wir hatten nach starken Regenfällen schon 3 mal feuchte Kellerwände (ca. 30 cm aufsteigend). Einige Maßnahmen halfen nichts. Gestern war die Hälfte des Kellers 1 cm "unter Wasser".
Bauweise:
- Betonkeller, Standard (kein Wannenkeller)
- Baugrube verfüllt mit Bergkies
- sehr lehmiger Boden außenrum
- leider keine Drainage
Mittlerweile konnten wir ermitteln:
1. Wasser an Kelleraußenwand ca. 50 cm (da hier die durch die
Schalung bedingten "Stöpsel" ebenfalls in ca. 20 cm
Durchmesser feuchte Flecken bilden)
2. Eindringen des Wassers (u.a.?) bei der Kelleraußentreppen-Tür (ein richtige "Rinnsal aus der Mauer)
3. Vermutlich läuft Wasser auf der Bodenplatte unter der
Schweißbahn, wird dann von den Wänden aufgesogen
4. Auch die direkt auf der Bodenplatte stehende Ziegelmauer
zieht Wasser
Fragen:
1. Ist es möglich, dass ein undichtes Regenrohr zu so viel
Wasserstau führt?
Wenn ja, welche Firma führt in Landshut (nähe München)
Rohrinspektionen durch? Preis in etwa?
2. Ist es fachgerecht, die Baugrube ohne Drainage mir
Bergkies aufzufüllen? Mir scheint inzwischen, dass man
dadurch eine regelrechte Badewanne schafft.
3. Wie könnte ich die Kelleraußentreppe abdichten. Zur Erklärung:
Das Wasser steht hier (nach Entfernung der Kellerwand-Außendämmung sichtbar) bis Oberkante Estrich, fließt dann
über den bei der Kelleraußentreppe angebrachten Gully ab.
Wir sind uns sicher, dass eben hier auch Wasser unter die
Schweißbahn kommt und sich dann im ganzen Keller verteilt.
Für die langwierige Schilderung und wahrscheinlich nicht fachgerechte Beschreibung bitten wir um Entschuldigung,
über Ihre Antwort würden wir uns sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Doris und Martin Zuchs
Wie sollten wir weiter vorgehen?
Injektion? Drainage? Eine Art Brunnenschacht zum abpumpen?