ich habe eine Bauleiter für meinen Neubau für 12.500 DM agagiert. Es sollte die Bauleitung übernehmen und 5 Gewerke wurden an seine Firma übergeben.
(Keller, Estrich, Treppe, Heizung und Elektro)
Schon nach dem Kellerbau (1. Gewerk) stellten sich harte Koordinationsmängel heraus, die letztendlich zu gravierenden Mehrkosten führten.
- Die Bodenplatte wurde falsch verschalt. Im letzten Augenblick konnte ein fataler Fehler von mir entdeckt werden. Der Bau hätte nicht mehr der Baugenehmigung entsprechend erstellt worden. (Glück gehabt)
- Die Garagendecke wurde nicht bestellt bzw. koordiniert. 2 Wochen bevor das Haus kam, fragte ich, wann denn die Decke auf die Garage käme, da dieses die Fertighausfirma wohl voraussetzt. Die Antwort: Welche Garagendecke? (Mehrkosten: 6.000 DM)
- Dem Kellerbauer wurden nicht alle Pläne zur Verfügung gestellt. Wichtige Schnitte fehlten. Daraus ergab sich, dass eine Krakplatte nicht mit einkalkuliert wurde. Nacharbeiten waren fällig. (Mehrkosten: 3.600 DM)
- Einen Monat Bauverzug, da von meinem Bauleiter die Kellertruppe hauptsächlich woanders eingesetzt wurde.
- Die Zisterne mit Revisionsschacht wurden von ihm kurzerhand an ein anderes Bauunternehmen weitervergeben. Die von ihm schriftlich vorgelegte Bestätigung, dass diese Aktion für mich kostenneutral verlaufe, erwies sich als Lüge. (Mehrkosten von 2.400 DM)
- Für den Baustrom orderte er einen auswertigen Elektriker an, der für das Setzen des Baustromkastens 1.000 DM forderte. (Letztlich doch nur ein Anklemmen des Schutzleiters.) Die Rechnung für die Miete steht noch aus. Gegen eine Beauftragung dieses Elektrikers habe ich mich lautstark zur Wehr gesetzt.
- Der Kellerbauer bestätigte (leider momentan nur mündlich), dass der Bauleiter eigentlich gar nie anwesend gewesen sei, und sich so die o.g. Fehler verursacht worden seien.
Ich habe eine Krisensitzung auf der Baustelle einberufen, und meine Bauleiter aus den o.g. Gründen gefeuert. Ich bot ihm die bis dahin als Grundhonorar gezahlten 3.702 DM und zusätzlich noch 1.000 DM als Entschädigung an.
Er schickte kurzerhand eine Gesamtrechnung von 10.100 DM. Da ich Widerspruch eingelegt habe, verklagt er mich nun. D.h. er hat einen Pfändungsauftrag an das Amtsgericht in Altenkirchen gestellt und einen Brief an meinen Baufinanzierer. Er drohte mir, meine Konten sperren zu lassen, und einen Baustopp zu erwirken.
Ich komme dem Ganzen auf die Spur. Das war von vorherein so geplant. Er erhält fürs Nichtstun fast die gesamte Rechnung bezahlt. Ich habe bereits einen Anwalt eingeschaltet. Hat jemand ebenfalls solche Erfahrungen? Gibt es irgendwo ein "Schwarze-Schafe-Buch"? Was kann ich noch machen?
Vielen Dank für alle Bemühungen.
Wer weitergehende Fragen hat bzw. Pankik bekommt, er könne diesen Bauleiter abgekommen: E-Mailt mir einfach ...