Ich habe dazu gegensätzliche (sehr pauschale) Meinungen gehört, aber nirgendwo eine solide Begründung mit substantiellen Zahlen gefunden - weder für noch gegen eine Heizungsabsenkung. Bei Nachfragen kamen immer nur pauschale und vordergründige "Erklärungen".
Die immer wieder geäußerte Meinung, dass das Wiederaufheizen des Gebäudes mehr Energie erfordert als man durch das Absenken einspart, halte ich in der Form für physikalisch nicht belegbar.
Ich vermute, dass da komplexere Zusammenhänge bestehen, sodass das Ergebnis vom Einzelfall abhängt:
Je schlechter die Wärmedämmung des Hauses ist, desto höher ist der Nutzen bei einer Absenkung.
Je länger die Absenkungsdauer ist, desto höher ist der Nutzen bei einer Absenkung.
Je höher die Absenkung in Grad ist, desto höher ist der Nutzen bei einer Absenkung.
Je schlechter der Wirkungsgrad der Heizungsanlage bei der Anfahr-Belastung (wie ist das rechnerisch zu bewerten?) ist, desto höher ist der Nutzen bei einer Absenkung.
Es wird dann natürlich noch durch andere schwer kalkulierbare Faktoren überlagert:
Erhöhte Abnutzung der Heizung durch die Anfahr-Belastung.
Ungünstiger Einfluss der Abkühlung auf Bausubstanz und Innenzustand des Hauses (z.B. evtl. Feuchtigkeitskondensation und Gefahr der Schimmelbildung).
Diese Faktoren will ich aber erst einmal unberücksichtigt lassen. Mich interessieren vorerst nur die rechnerischen Werte der Energiebilanz.
Ich hoffe, dass ich alle wesentlichen Einflussgrößen erfasst habe?
Können Sie mir sagen, wie ich zu belastbaren Ergebnissen kommen kann?
Haben Sie da Zahlen, Tabellen, Diagramme oder Formeln, die weiter helfen?
