Baukultur Definition: Was bedeutet Baukultur im Hausbau wirklich?
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Baukultur Definition: Was bedeutet Baukultur im Hausbau wirklich?

allerdings immer noch die Frage "was ist BauKultur? " und tut mir einen gefallen holt nicht gleich wieder die keule raus. bin neugierig und unwissend, denn ich kann diese frage so in Bezug auf Häuser nicht beantworten. oder ist der Begriff so generell gültig wie Kultur überhaupt alles ist was von Menschen geschaffen wurde? dann müsste es aber auch eine Kultur der Zerstörung (ich zitiere alexis sorbas: "ich habe noch nie gesehen, das etwas so schön zusammenbreicht"), bzw. des krieges (collateral damage!) geben. das möchte ich doch anzweifeln. MfG Holzauge:-)
  • Name:
  • Herr Holzauge
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    Die Frage nach der Definition von Baukultur ist berechtigt, da der Begriff oft unscharf verwendet wird. Ich verstehe Baukultur als die gestaltete Umwelt, die durch Bauwerke und Freiräume entsteht und von gesellschaftlichen, kulturellen und technischen Werten geprägt ist.

    Baukultur umfasst mehr als nur die Ästhetik eines Gebäudes. Sie berücksichtigt auch die Funktionalität, Nachhaltigkeit, soziale Aspekte und den Umgang mit dem kulturellen Erbe. Eine gute Baukultur zeichnet sich durch eine hohe Qualität der Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken aus.

    Im Bezug auf Häuser bedeutet Baukultur, dass ein Haus nicht nur ein Dach über dem Kopf ist, sondern auch ein Beitrag zur Gestaltung des Lebensraums leistet. Dies beinhaltet die Berücksichtigung der Umgebung, die Verwendung von nachhaltigen Materialien und die Schaffung von Wohnraum, der den Bedürfnissen der Bewohner entspricht.

    👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich über regionale Bautraditionen und zeitgemäße Architektur, um ein Verständnis für Baukultur zu entwickeln und bei Bauprojekten bewusste Entscheidungen zu treffen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Baukultur
    Baukultur umfasst die Qualität der gestalteten Umwelt, die durch Bauwerke und Freiräume entsteht. Sie berücksichtigt ästhetische, funktionale, soziale und ökologische Aspekte und den Umgang mit dem kulturellen Erbe.
    Verwandte Begriffe: Architektur, Städtebau, Denkmalpflege, Landschaftsarchitektur.
    Architektur
    Architektur ist die Kunst und Wissenschaft des Entwerfens und Bauens von Gebäuden. Sie umfasst die Gestaltung von Räumen, die Funktionalität und die Ästhetik von Bauwerken.
    Verwandte Begriffe: Baukunst, Bauplanung, Hochbau, Innenarchitektur.
    Städtebau
    Städtebau ist die Planung und Gestaltung von Städten und Siedlungen. Er umfasst die Anordnung von Gebäuden, Straßen, Plätzen und Grünflächen sowie die Berücksichtigung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte.
    Verwandte Begriffe: Stadtplanung, Raumplanung, Regionalplanung, Verkehrsplanung.
    Denkmalpflege
    Denkmalpflege ist die Bewahrung und Pflege historischer Bauwerke und Ensembles. Sie umfasst die Erforschung, Dokumentation, Restaurierung und Konservierung von Denkmälern.
    Verwandte Begriffe: Kulturerbe, Baudenkmal, Ensembleschutz, Restaurierung.
    Nachhaltigkeit
    Nachhaltigkeit bedeutet, dass bei der Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt werden. Es zielt darauf ab, Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu schützen und einen Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner zu leisten.
    Verwandte Begriffe: Ökologie, Ressourcenschonung, Energieeffizienz, Lebenszyklus.
    Kulturelles Erbe
    Das kulturelle Erbe umfasst materielle und immaterielle Zeugnisse der menschlichen Geschichte und Kultur. Dazu gehören Bauwerke, Kunstwerke, Traditionen, Bräuche und Wissen.
    Verwandte Begriffe: Denkmal, Kulturgut, Tradition, Brauchtum.
    Ästhetik
    Die Ästhetik befasst sich mit der Wahrnehmung und Bewertung von Schönheit und Harmonie. In der Baukultur bezieht sie sich auf die Gestaltung von Bauwerken und Freiräumen, die ein ästhetisches Erlebnis ermöglichen.
    Verwandte Begriffe: Schönheit, Harmonie, Design, Formgebung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind die Hauptmerkmale von Baukultur?
      Baukultur umfasst die Qualität der gestalteten Umwelt, die durch Bauwerke und Freiräume entsteht. Sie berücksichtigt ästhetische, funktionale, soziale und ökologische Aspekte und den Umgang mit dem kulturellen Erbe.
    2. Warum ist Baukultur wichtig?
      Baukultur prägt unsere Lebensqualität und Identität. Sie beeinflusst unser Wohlbefinden, unsere soziale Interaktion und unsere Beziehung zur Umwelt. Eine gute Baukultur trägt zur Nachhaltigkeit und zur Bewahrung des kulturellen Erbes bei.
    3. Wie kann ich Baukultur fördern?
      Sie können Baukultur fördern, indem Sie sich über Architektur und Städtebau informieren, an Planungs- und Entscheidungsprozessen teilnehmen und bei Bauprojekten auf Qualität und Nachhaltigkeit achten. Unterstützen Sie Initiativen, die sich für eine gute Baukultur einsetzen.
    4. Welche Rolle spielt die Denkmalpflege in der Baukultur?
      Die Denkmalpflege ist ein wichtiger Bestandteil der Baukultur, da sie sich mit der Bewahrung und Pflege historischer Bauwerke und Ensembles befasst. Sie trägt dazu bei, das kulturelle Erbe zu erhalten und für zukünftige Generationen zugänglich zu machen.
    5. Was bedeutet nachhaltiges Bauen im Kontext der Baukultur?
      Nachhaltiges Bauen bedeutet, dass bei der Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt werden. Es zielt darauf ab, Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu schützen und einen Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner zu leisten.
    6. Wie beeinflusst die Digitalisierung die Baukultur?
      Die Digitalisierung verändert die Baukultur durch neue Planungsmethoden (BIMAbk.), innovative Bautechnologien und die Möglichkeit, Gebäude intelligenter und effizienter zu nutzen. Sie ermöglicht auch eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Bauprozess.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Architektur und Baukultur?
      Architektur ist ein Teilbereich der Baukultur, der sich mit der Gestaltung von Bauwerken befasst. Baukultur umfasst jedoch auch die Freiraumplanung, den Städtebau und die Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe.
    8. Welche Rolle spielen Laien in der Baukultur?
      Laien spielen eine wichtige Rolle in der Baukultur, da sie die Nutzer und Bewohner der gestalteten Umwelt sind. Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Meinungen sollten bei der Planung und Gestaltung von Bauwerken und Freiräumen berücksichtigt werden.

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    • Regionale Bautraditionen
      Die Bedeutung regionaler Bauweisen für die Baukultur.
    • Nachhaltiges Bauen
      Wie ökologische Aspekte die Baukultur beeinflussen.
    • Moderne Architektur
      Zeitgenössische Strömungen und ihre Bedeutung für die Baukultur.
    • Denkmalschutz
      Die Rolle des Denkmalschutzes bei der Bewahrung der Baukultur.
    • Barrierefreies Bauen
      Inklusion und Zugänglichkeit als Aspekte der Baukultur.
  2. Baukultur-Diskussion: Fragen zu Kultur und Schönheit im Bauwesen

    Moin Holzauge und Moin @Andrea!
    Ich versuche mal Eure Fragen (Holzauge: "Was ist Kultur" und @Andrea: "Was ist Schönheit") aufzugreifen und wenn keiner von den Beteiligten eine vorzeitige Schließung, gegenseitiges Flaming, provokantes Faking wünscht, können wir ja hier mit etwas Geduld und Zeit versuchen, der Antwort auf die Frage zumindest etwas näher zu kommen ... 🙂
    Soviel vornweg, mit der Frage von Kultur und Schönheit beschäftigen sich jenseits von BAU.DE auch schon ganze Heerscharen von Kulturwissenschaftlern und seit vielen Hunderten von Jahren und so einen Begriff wie "Baukultur" scheinen heuzutage die Architekten offensichtlich nur noch in abgedunkelten Räumen und hinter vorgehaltener Hand aussprechen zu dürfen 😉
    Und außerdem, wenn ich plötzlich für mich die ultimative Formel hätte, dann würde ich schlagartig meine ganzen Tagesgeschäfte vom Tisch wischen, mich in ein stilles Kämmerlein verziehen und das "Ultimative Standartwerk zur Baukultur und Schönheit" verfassen und damit entweder stinkreich oder berühmt in alle Ewigkeit zu werden, jepp ...
    Naja, man kann eben nicht alles haben ... 🙂
    Warum fasse ich die Fragen zusammen? Weil sie ja zusammengehören, und vielleicht ist es wirklich gut, sie hier mal aufzugreifen. Und @Andrea, schon allein die Tatsache, dass Du "Aufklärung" suchst, beweist doch, dass Du eben keine "Ignorantin" bist, wie selbstbezichtigt, und dass Du einige Dinge nur nicht so kennst und einschätzen kannst, liegt wohlmöglich gar nicht an Dir, sondern an der allgemeinen (*Blick zu Holzauge*) "Baukultur", die Dich so täglich umgibt, die es Dir eben gar nicht möglich macht, "gut" und "schön" von "nichtgut" und "nichtschön" zu unterscheiden.
    Ich könnte jetzt auch mal ganz cool etwas zur klassischen Harmonielehre (Oktave, Quarte, Quinte, Terz usw.) aus dem Hut zaubern und Euch mal ganz lässig ein paar "Bauklötzer staunen" lassen und mir dabei quieckend auf meine Schenkel zu klopfen, jepp, aber das bringt dann im Endeffekt auch nicht weiter, vielleicht nur gegeneinander auf ...
    Aber das Sorbas-Beispiel für die Frage "Was ist schön? " trifft des Pudels Kern: man weiß es nur, wenn es schön ist, und leider immer erst in der Reflexion. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die, sofern man sich daran hält, die Chancen des "KULTURSCHAFFENDEN" stark erhöhen, der Sache in der Realität (nicht im Wort) einigermaßen nahe zu kommen.
    Ein Versuch:
    • Das eigene Ich zurücknehmen und sich ganz auf die Aufgabe einlassen ...
    • Liebe zur Sache
    • Reduktion auf eine klare "gestalterische Grundidee" die sich bis ins Detail wiederspiegelt (Das Ganze im Kleinen, das Kleine im Ganzen)
    • Materialauthentizität
    • Konstruktonsauthentizität
    • Einbeziehung der Natur (Achtung: das heißt nicht Naturalismus oder Retro um des Retro willen), eher zum Beispiel Einbeziehung des Umfeldes wie Materialtypen, Lichtverhältnisse etc.
    • Harmonien sind immer kontrapunktisch, und "Proportionen" heißen auch Pro-Portionen= eine "Portion" von diesem zu einer "Portion" von dem ...

    Beachte: wenn Dinge nur miteinander konkurrieren und isch gegenseitig wichtig haben, dann entwerten sie sich nur gegenseitig (Beispiel ein "Top-Solitär" neben einem anderen "Top-Solitär" tut nur noch weh ...)
    @Andrea: richtig: Architektur ist auch immer gebaute Zukunftsvorstellung, wenn wir keine Ideen von der Zukunft haben, können die armen Architekten auch nichts vernünftiges bauen ☹
    Als man noch das "Himmelreich auf Erden" (gotische Kathedralen) oder den "Gottesstaat" für den Sonnenkönig baute, war das alles nämlich viiiiieeeeel einfacher (oder auch nicht ... 😉
    So jetzt bin ich auch schon wieder mit meinem "Latein" am Ende ☹naja, ein paar kleine Trümpfe habe ich noch unter der Tischplatte klemmen ..., -) für später ...) aber vielleicht krich ich ja auch gleich noch entsprechende Schützenhilfe ... 😉
    Schöne Grüße, Bettina
    PS: für einen langen und guten thrad habe ich natürlich Zeit und Geduld, aber nicht so viel Zeit am Tag fürs Internet, um an selbigen die Welt zu erklären, leider 😉

  3. Baukultur: Die Bedeutung des 'Genius Loci' im Hausbau

    ich vergaß natürlich ...
    den "Genius locci"! Oh Gott, wie konnte ich nur ...
    (5 minus setzten ...!)
  4. Baukultur: Individualität vs. Bezahlbarkeit im Hausbau

    Kultur = Individualität ...
    Kultur = Individualität so versuche ich es mal zu beschreiben. Der private Bauherr möchte doch auf seiner eigenen Scholle sich irgendwo selbst verwirklichen. Ob ich dabei eine Rialto-Brücke vor dem Haueingang schön finde, ist etwas anderes. Schönheit ist eben halt Geschmackssache. Andererseits ist immer alles abhängig vom Preis. Die schönste Kultur nützt nichts, wenn es nicht bezahlbar ist (Bitte jetzt nicht wieder die Grundsatzdiskussion, wer billiger bauen kann, Architekten oder BTs!) Hinzu kommt, dass sich unsere Geschmacksnerven auch weiter entwickeln, sonst würden wir heute immer noch im Ford Model T fahren. Denkt mal an den Beginn der neuen E-Klasse. Alle schrien entsetzt auf, als man das vier-Augen-Monster sah, und heute? Keiner regt sich mehr auf. Also lassen wir dem individuellen Bauherren doch sein letztes Stückchen Freiheit, für das er sich an die Banken verkaufen darf *grins* ...
  5. Baukultur: Werte, Gesellschaft und der Begriff 'KULT'

    morübe machte zwar allen Architekten wieder insgeheim Mut ...
    dass ihre "seelenlosen Schuhschachteln", über die heute überall schrille Entsetzenschreie hallen, eines Tages genauso selbstverständlich werden, wie die "Äugelein" der neuen E-Klasse, wofür ich morübe im Namen der betroffenen "Minderheit" danke ... 🙂 Es nämlich gibt da tatsächlich einen Rückkopplungsmechanismus zwischen Schönheit und Wahrnehmung.
    Aber liebe morübe, Deine Definition "Kultur= Individualität" ist definitiv, objektiv und überhaupt falsch: Ohne jetzt weitschweifend Adorno, Benjamin, Wölflin und viele andere zu bemühen, ist so ziemlich klar und in jedem einschlägigen Haus- und Hof-Lexikon nachlesbar, "Kultur" ist vielmehr eine Gesamtheit gewisser ästhetischer, materieller und geistiger WERTE einer Gesellschaft, also vielmehr ein insbeonders gewisse Gemeinsamkeiten und große Gruppen einschließender Überbegriff.
    Recht hast Du allerdings, wenn Du damit meinst, dass heutzutage und hierzulande die Individualität zum aboluten KULT erhoben ist. Ob's allerdings das Wahre und das wahre Glück ist, mag ich persönlich (sic!) bezweifeln. (Achtung: letzteres war alleinige Privatmeinung)
    Schöne Grüße,
  6. Baukultur: Elitäre Architekten vs. Werte der Gesellschaft?

    @Bettina
    Mal ganz ketzerisch angemerkt:
    " ... "Kultur" ist vielmehr eine Gesamtheit gewisser ästhetischer, materieller und geistiger WERTE einer Gesellschaft, also vielmehr ein insbeonders gewisse Gemeinsamkeiten und große Gruppen einschließender Überbegriff ... "
    Wenn das stimmt, "Werte einer Gesellschaft" bzw. "große Gruppen einschließender Begriff", wieso maßt sich eine relativ kleine elitäre Gruppe der Gesellschaft in Form von (ich glaube 3 %?) freischaffenden Architekten an, der Masse der Gesellschaft vorzuschreiben aus welchen "ästhetischen, materiellen und geistigen Werten" ihre (Bau-) Kultur zu bestehen hat?
  7. Baukultur: Umbrüche, Neuanfänge und die Rolle der Architekten

    weil doch das Ende ...
    naht! Und weil wir von höherer Stelle berufen sind, den Menschen zu verkünden, dass sie doch noch alle zu Staub (!) zermalmt werden, wenn Ihr wieder mal nicht auf Eure Propheten hört! Stattdessen werden sie wieder mal nur kreuzigt, vierteilt, öffentlich aufhängt oder alles zugleich ...
    • wechlach*

    Aber TBu, es gab schon immer Entwicklungen und Schwankungen in Kulturen, Früh-, Hoch- und Spätphasen, es gab Umbrüche und Neuanfänge, aber es gab zu jeder Zeit immer eine kleine Kleine Nörglergruppe, die mal als Avant-Garde (wörtlich übersetzt: vor-sehen) oder als Künstler ihren eigenen Kopf hatte und den auch tapfer hingehalten haben. Den Kopf kannst abschlagen, aber der wächst leider immer wieder nach, warum auch immer, und auf sonderbare Weise waren das auch immer die Gruppen, die es angeschoben haben, dass sich tatsächlich langfristig etwas verändert hat. Nimm nur die Renaissance, wo auch so ein paar "Ketzer" aus den Reihen der Architekten _gegen_ den Willen der Allgemeinheit die Baukultur umgekrempelt haben (Und bitte nicht verwechseln, erst gab es die Architekturtraktate, dann erst die ersten neuen mutigen Bauherren, nicht zufällig waren dies dann auch eine neue Schicht, aber das ist ein anderes Thema). TBu diesen angefeindeten Spinnern ihrer Zeit verdankst Du unter anderem auch, heute nicht mehr in einem fäkalienstinkenden Burgwall mit gotischen Guggllöcher hocken zu müssen.
    Schöne Grüße,

  8. Baukultur: Abkehr vom Glauben und die Folgen der Sünde

    ach so
    Ergänzung:
    ach so, ich vergaß zu erwähnen, das Ende naht ja auch nur deswegen, weil Ihr ja alle vom wahren und rechten Glauben und der wahren und rechten Baukultur ab- und der Sünde anheimgefallen seid!
    Aber das haben wir Euch ja nun schon tausendmal gesagt ...
    • mich-jetzt-wegen-schlimmem-Lachkrampf-schreibunfähig-melden-muss*
  9. Baukultur: Verallgemeinerung und die Rolle von Fachleuten

    Ich will mich mal kurz
    zu Wort melden.
    Das Problem in dieser Diskussion ist doch wie überall die Verallgemeinerung. Da hat mal einer gute Erfahrungen mit etwas/jemanden gemacht oder von einer ihm vertrauenswürdig erscheinenden Person positives darüber gehört und schon ist das gut und super und ver weiß nicht was  -  ebenso gilt dies natürlich auch in negativer Richtung nur vieel, vieel ausgeprägter und fester verwurzelt.
    Architekten sind  -  und jetzt nicht missverstehen  -  genauso Fachidioten wie Computerfritzen, Pinselquäler oder Bauherren oder oder.
    Und nun kommt der Knackpunkt  -  ein guter Fachidiot kann sich aber von seiner Einschätzung, meist die Richtige lösen (IMHO), und sich in die Einschätzung und Denkweise seines gegenübers hineinversetzen und aus dieser Sichtweise ein gemeinsames Ziel entwickeln.
    Und genau so einen muss man sich suchen bzw. muss man finden, denn dass sind die wirklich guten Fachleute für Ihren Bereich. Das eröffnet die Möglichkeit die Synergien die aus so einer Beziehung, natürlich die geschäftliche 😉, entstehen auch zu nutzen. Nur, und hier ist das Problem, beide Seiten müssen diese Fähigkeit besitzen und einbringen.
    Am Beispiel des Architekten soll das jetzt nicht heißen, dieser passt sich den Forderungen den Forderungen des Bauherren an, ebendso darf es nicht heißen, der Bauherr ergibt sich den, fachlich vielleicht durchaus richtigen, Forderungen des Architekten.
    Vieles hiervon wurde bereits in Auszügen auch schon mehrfach gesagt, vielleicht hilft aber nochmal diese weitere Zusammennehmung weiter.
    Übrigens Baukultur ist nichts feststehendes, wie alles entwickelt Sie sich auch weiter.
    Nicht nur in diesem Punkt helfen mir persönlich immer 2 Frage enorm weiter:
    • Was ist das eigentliche Ziel bzw. der Grund, warum ich dieses oder jenes machen will?
    • Was sind hierfür die zwingend notwendigen Grundlagen und was ist Beiwerk?

    Nach Analyse dieser beiden Fragen komme ich schnell darauf, was für die Erreichung einer Sache (Hausbau privat / zur Vermietung) unabdingbar ist und was veränderbar ist und somit von einwirkenden äußeren Faktoren (bauliches Umfeld / persönlicher Geschmack / Architekt / Bekannte) beeinflussbar wird. Für diese veränderbaren Größen muss ich mir dann die entsprechenden Fachidioten (siehe oben) zur Hilfe holen.
    So wie immer viel geschrieben und nichts gesagt 😉.
    Gruß und gutes weiterdisskutieren.

  10. Baukultur: Gemeinwert vs. Einfamilienhaus – Was zählt?

    Foto von Andrea Leidenbach

    Bitte nicht wieder auf Berufsgruppen einprügeln
    Die richtige Frage wäre wohl eher gewesen wer macht Kultur und was ist sie uns Wert 😉
    Der Ansatz ist für mich falsch, nicht das Einfamilienhaus spiegelt die Kultur einer Gesellschaft wieder, sondern wenn wir uns auf Architektur beschränken, das was als Gemeinwert geschaffen wird.
    Damit meine ich keine Referenzobjekte die alleine der Repräsentation nach außen dienen (obwohl einige Botschaften in Berlin bestimmt sehenswert sind) sondern den Stellenwert, den Kultur und Architektur im Alltag einnehmen.
    Wenn ich mir hier die Schulen und Kindergärten ansehe, die Sozialen Wohnungsbauten in denen die Kinder leben und mir vorstelle, jemand der dies als Beispiel von klein auf erlebt hat soll dann ein anspruchsvolles Einfamilienhaus für klein Geld bauen?
    Wobei Deutschland %nicht vorne liegt was Wohneigentum betrifft, geprägt werden ganze Stadtviertel doch von monotonen gesichtslosen Kasernen in der die Mehrzahl der Bürger ihre Mietwohnung haben.
    Es ist sinnlos an kleinen Häusern Ansprüche zu stellen, die in unserer Kultur anscheinend doch nicht relevant sind
    "Die theoretische Kultur soll die praktische herbeiführen, und die praktische doch die Bedingung der theoretische sein" (Zitat aus "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" von Schiller)
  11. Baukultur: Essay von Welsch zur Baukultur (externer Link)

    Für lange Winterabende
    habe ich mal so gefunden und bleibt von mir unkommentiert
    • Name:
    • Martin Beisse
  12. Baukultur: Qualität im öffentlichen Bau trotz Kostendruck

    Danke für den Link
    @MB, der hat mich angenehm überrascht und ich nehme mal an Dich auch.
    @AL bis zu einem gewissen Grad haben haben wir wohl schon eine "Einfamilienhauskultur", und so komisch es klingt, gerade der öffentliche Bauherr hat teilweise in den letzten Jahren gute Qualität gebaut, trotz Kostendruck, Schulen, Institute, usw ...
    Aber das Hauptproblem ist dort halt das fehlende Geld, nicht die mangelnde Kreativität oder dass die Architekten nur auf ein hohe Honorar schielen. Und dann kommt noch bei dem enormen Kostendruck das: "Viele Köche verderben den (Bau-) Brei" hinzu.
    Aber wenn du die gebaute Umwelt nennst, dann denke auch mal an die vielen Gewerbebauten, Tankstellen, Straßen, Unterführungen und viele andere hässliche Ecken allerorts, die _kein_ Architekt verbrochen hat.
    Sicher eines steht fest, die funktionalistische Nachkriegs-Moderne (nicht die klassische Schuhkarton-Moderne) der 20-iger und 30-iger Jahre hat versagt. Aber die vertreten wir ja auch nicht, aber das Heilmittel kann auch nicht die Flucht in die Idylle sein.
    @Tbu "Bauherren" sind eben nicht nur Einfamilienhäusler, sondern auch die öffentliche Hand und Bauträger, also _echte_ Geschäftsleute und das Hauptvolumen der gesamten Baubranche liegt eben nicht im Einfamlienhaussektor, aber sicher die Hauptschwerpunkte an Baumängeln und Bauprozessen ...
    Und nun rate mal, mit welcher Sorte man als Architekt am besten über gute Architektur sprechen kann? Wenn ich einem Geschäftsmann klipp und klar erklären kann, was er davon hat (gestalterisch und monetär), die Souterrainwohnung abzugraben und eine behindertengerechte Wohnung zu bauen, dann sagt der "Prima Frau Hänel! " und macht es auch, aber wenn ich dem Häuslebauer erkläre, was es kostet, wenn er seine Treppe so und so wie auf der Skizze und die Kinderzimmer auf den Quadratzentimeter gleich groß und beide Seiten nach Süden wie gefordert, dann ist aber die Hölle los: "Ähäm", "Jaammer" und "Ich bin der König Kunde! " "Und ich kann mir ja auch einen anderen Ar (s) ch** nehmen" etc. pp.
    Ja, und wenn im Thread 2136 wirklich keiner gefakt hat, dann muss ich aus jetziger Perspektive sagen, dann hat der Fragesteller eigentlich auch nicht wirklich gefragt, um eine ehrliche Antwort von einem Fachmann zu bekommen, sondern nur eine Selbstbestätigung erwartet: "Ja, prima, das ist schön! "
    Schöne Grüße, Bettina
  13. Baukultur: Vielfalt und die Unmöglichkeit eines Nenners

    Na denn sind wir uns doch eigentlich alle einig ...
    Na denn sind wir uns doch eigentlich alle einig jeder aus seiner Position, und wenn wir das alles zusammenmixen, haben wir alle Recht. Ja, Kultur, was ist das? Eine Moschee mitten in Hamburg? Oder ein Schwedenhaus in Frankfurt, (Deutsche) Bank-City? Oder ein Reetdachgebäude auf Sylt? Darüber kann man bis ins nächste Jahrtausend streiten, und man kommt niemals auf einen Nenner, egal wie hochgestochen ich mich ausdrücke. Deshalb mein Vorschlag: Lasst aus diesem Bau-Forum kein Kulturforum werden, lasst uns sachlich über Fachprobleme streiten, und nicht über Geschmack oder wer die billigeren Häuser baut. Und dann ist uns allen geholfen ...
  14. Baukultur: Fragestellung, Kontext und die Suche nach Güte

    ob das sinnvoll ist?
    ich will mich ja nicht in die "kulturdebatte" einmischen  -  vielleicht habe ich zu
    wenig Ahnung davon oder finde die Fragestellung einfach falsch 😉
    aber "sachlich über fachprobleme streiten" mag ich auch nicht  -  jedenfalls
    nicht nur. das ist nämlich zu wenig anspruchsvoll, zu langweilig und bringt mich nicht
    weiter.
    so ist die Frage nach Baukultur an sich schon interessant, bedeutet dies doch
    eigentlich: haben wir überhaupt noch eine Baukultur?
    obwohl hier der initiator wahrscheinlich fragen wollte, wie unterscheidet man gute und
    schlechte Baukultur voneinander? (?);-)
    aber diesem definitorischem mißgeschick können sich auch die Vertreter eben der
    • hoffentlich guten  -  Baukultur nicht immer entziehen 🙂

    bauen findet immer in irgendeinem kulturellen Kontext statt und deshalb wird es auch immer
    "Baukultur" geben  -  fragt sich nur, welcher Güte diese Baukultur ist ...

  15. Baukultur: Abwehrhaltung und die Angst vor kontroversen Fragen

    Haltet BAU.DE von jeglicher "Baukultur" frei!
    @Morübe
    Dass Du mir da vorgestern gerade einen potentiellen Bauherren, um den ich schon ganz sanft und sicher aber unerbittlich meine eisenharten Fangleinen 😉 gewickelt hatte 😉, auf mir nicht bekannte Weise, aber zumindest sehr effektiv und gleich etliche mit - verärgernd vergrault hast, kann ich ja grad noch so verschmerzen, aber dass Du das Bauen im allgemeinen und die baulichen "Fachprobleme" im besonderen nicht auch als immer (!) in einem bestimmten "kulturhistorischen Kontext stehend" erkennen kannst, schon weniger ...
    Sowas zeugt doch eher nur von einer allgemeinen Abwehrhaltung gegen bestimmte Fragen, die mal möglicherweise an einen selbst gerichtet, vielleicht am Ende ziemlich unangenehm wären. Nur mal so als Gedanke.
    (Beachte: hier wurde gerade der Konjunktiv verwendet ...!)
    Schönen Gruß,
  16. Baukultur-Diskussion: Spannendes Niveau und grundlegendes Verständnis

    Foto von Stefan Lappe, Dipl.-Ing.

    schließe mich ML an ...
    die Diskussion ist doch mal wirklich spannend.
    Vor nicht allzulanger Zeit sind wir hier zu so einem Niveau nicht in der Lage gewesen (bei diesem Thema!)
    Ich mag Bettina die erwünschte "Schützenhilfe" kaum bieten, weil sie IMHO beeindruckend leicht darstellt, was ich schreiben würde  -  nur sie kann's besser.
    Und MB's Link zeugt von einem grundlegenden Verständnis der Problematik, die bei ihm vielleicht auch erst durch solche Diskussionen gereift ist (du verzeihst mir hoffentlich diese überhebliche Wertung?);-)
    Wem das zu weit geht, der braucht ja nicht mitzulesen.  -  Ich fänds aber mehr als interessant auch von Morübens hierzu noch was zu lesen. Ihr seht Dinge tw. vom fast entgegengesetzten Standpunkt und das ist für mich ein gutes Korrektiv der eigenen Überlegungen.
    Alles in allem: mir macht es Spaß das zu lesen, wär schade wenn nichts mehr kommt ...
  17. Baukultur: Gefahr der Eskalation und ergebnislose Streitigkeiten

    Ich sehe doch nur folgende Gefahr ...
    Ich sehe doch nur folgende Gefahr irgendwann schaukelt sich die Kiste wieder so hoch, dass Beitrag geschlossen oder was weiß ich erscheint. Vor nicht allzulanger Zeit war es doch so und das wisst Ihr. Und über Geschmack lässt sich so vortrefflich streiten, dass man hier nie zu einem Ergebnis kommt. Und dann haben wir irgendwann den 297 Beitrag zu diesem Thema und ein Ergebnis ist immer noch nicht in Sicht. Höchstens, dass keine Sau mehr diesen Thread liest, weil er so abstrus lang ist. Und wie drückte es Politiker im Bundestag heute aus: Wir sind auf dem Weg zu einer Mulikulturellen Gesellschaft. Die Wertung hierzu lasse ich jetzt mal offen. Dieses bedeutet dann aber gleichzeitig, dass wir uns auch für andere Baustile/Kulturen öffnen müssen. Wir haben nun mal hier in Deutschland das Problem, dass wir die 1057 Jahre aufarbeiten müssen. In welche Richtung auch immer ...
  18. Baukultur: Interessanter Thread zur Baudiskussion im Dorf

    meine bescheidene Meinung
    seit Monaten nun Leser des Bauforums muss ich gestehen, ich finde diesen Thread hochinteressant!
    Mittlerweile weit gelöst von der etwas banalen Eingangfrage werden hier pointiert Fragen aufgeworfen  -  die leider in der allgemeinen Baudiskussion untergehen.
    Auch am eigenen Erleben können wir diesen Spagat gut nachvollziehen:
    Wir (absolute Baulaien übrigens) bauen in einer sehr dörflichen Umgebung bei Hannover ein Einfamilienhaus. Der Finanzrahmen stand für uns fest  -  die Ausstattungsdetails ebenso  -  nun ergab sich die Frage nach Baustil und Zuschnitt des Hauses. Mit moderner Architektur aus Interesse nicht gänzlich unvertraut hätten wir uns auch einen sehr transparenten Baukörper mit Proportionen einer Stadtvilla vorstellen können  -  nur passt dieses Haus keinesfalls in die dortige Umgebung.
    Wir hatten dann als Alternativen: woanders bauen (wollten wir nicht) oder aber, unsere Vorstellungen behutsam den lokalen Gegebenheiten anzupassen. Wir haben uns für ein klassisches und völlig unaufregendes (man könnte auch sagen, langweilig/klassisches) Fachwerkhaus entschieden.
    Nun kann man dieses Bauherrrenregression in die Vergangenheit als Historizismus verdammen  -  aber wir wollten vermeiden, einen Fremdkörper in eine kleindörfliche Umgebung zu stellen  -  und uns damit gleichfalls aus der Umgebung auszuschließen bzw. abzuheben.
    Nicht dem Gruppendruck das Wort des Kleinsten Gemeinsamen Nenners zu reden  -  aber eine Entscheidung für eine bestimmte Wohnumgebung verlangt nicht zuletzt auch Rücksichtnahme auf die menschliche (und dingliche) Umgebung.
    Wir können gut damit leben  -  und trotzdem alle beglückwünschen, die weiter auf der (architektonischen) Suche nach "Kultur" im eigentlichen Sinne des Wortes sind  -  und dafür auch Konflikte in Kauf nehmen.
    Auch wenn wir ohne Architekten geplant haben (und damit auch unsere Raumzuschnitte vielleicht banal sein mögen) möchten wir diese grundsätzliche Auseinandersetzung hier nicht missen  -  insofern herzlichen Dank für viele gute und interessante Gedanken
    • Name:
    • Herr Romulus
  19. Baukultur: Aufarbeitung vs. Weiterwurschteln im Hausbau?

    @Morübe?
    Auf der einen Seite sollen wir die besagten 1057 Jahre aufarbeiten und andererseits doch lieber hübsch und friedlich noch lange "weiterwurschteln" wie bisher (Wasserkeller, Fische im Rollladenkasten, beschlagene Isolierglasscheiben, Pleite-Generalunternehmer und andere Bau-Katastrophen ...)?
    Also um den "Untergang" von BAU.DE durch eine kontroverse Diskussion brauchst Du Dir m.E. keine Sorgen machen, denn solange Menschen noch miteinander reden, ist noch alles offen, auch für Chancen.
    Und wenn ich hier so noch beharrlich auf einem imaginären Begriff der "Baukultur" reite, dann doch nur, weil ich weiß, dass vielen Menschen trotz vieler Möglichkeiten etwas Entscheidendes zum wirklichen Glück fehlt: Identität, und das gerade je offener und multikulti die Welt wird. Ich will nämlich behaupten, zwischen beidem gibt es einen Zusammenhang.
    Achson nochmal Herrn @Romulus und Axel @Düwel Danke für die schönen Statements in einer ganz unverschachtelten Sprache 😉. @Romulus Herzlichen Glückwunsch zur richtigen Entscheidung!
    Schöne Grüße,
  20. Baukultur vs. Geschmack: Einordnung von Materialien und Farben

    Geschmack,
    morübe, hat eigentlich kaum etwas mit Baukultur zu tun. Geschmack hat jeder  -  zum Glück  -  einen anderen. Geschmack ist eben, ob ich in besagtem Fachwerkhaus wohnen will, oder in einer stadtvilla. Geschmack ist, ob ich lieber blautöne mag oder rote. Geschmack ist, ob ich lieber im wollpulli rumlaufen will, oder lieber im kostüm ... Baukultur ist eben nicht "Geschmack", Baukultur ist das Zusammenspiel der gestalteten Elemente eines Hauses mit seiner Umgebung. ein Fachwerkhaus kann schlecht in die Umgebung eingefügt sein, es kann schlecht proportioniert sein, es können falsch verwendete Materialien und Farben verwendet worden sein. oder es kann richtig- oder annähernd richtig sein. das gleiche gilt für ein hochhaus in Frankfurt oder ein wohnhaus der moderne. dasselbe gilt übrigens auch für "Schwedenhäuser" ...
    dem einen schmeckt hühnersuppe, dem anderen griesbrei, dem nächsten entenbraten. wenn's falsch zubereitet ist, schmeckt es schlecht und mit den falschen beilagen auch.
    • Name:
    • Herr Rossi
  21. Baukultur: Nicht-bezahlbare Arbeitszeit als Opfer unserer Zeit

    Romulus: Wenn Deine Überlegungen den Hausbau betreffend Standard wären ...
    Romulus: Wenn Deine Überlegungen den Hausbau betreffend Standard wären würde diese Debatte ganz anders aussehen, vielleicht würde es sie gar nicht geben.
    Was steht in einem imaginären Geschichtsbuch im Jahre 2200 über die Baukultur unserer Zeit?
    Sinngemäß würde auch drinstehen, dass sie Opfer der nicht-mehr-bezahlbaren-Arbeitszeit der Mitmenschen geworden ist ...

    Übrigens :
    Die architektonische und baukonstruktive Baukultur (ja, es gibt mindestens zwei!) gehen Hand in Hand dem Abgrund entgegen.
    Ist das zwangsweise? oder ginge das auch getrennt? Ich glaube nicht.

    Für die "flächige" baukonstruktive Baukultur ist der Wendepunkt zum "Guten" zwar zeitlich nicht bekannt, jedoch inhaltlich:
    Schluss mit "Laissez faire! "

  22. Baukultur: Keine Geschmacksfrage, sondern Wechselwirkungen

    wir streiten hier nicht über Geschmack, rüdiger ...
    erstens streiten wir nicht und
    zweitens über Geschmack schon überhaupt nicht 😉
    glaub das jetzt einfach mal, wenn der Thread weitergeht, kommt auch raus, warum -
    bzw. warum nicht 🙂
    aber soweit möchte ich an dieser Stelle schon vorgreifen:
    Geschmack hat mit Baukultur nur sehr bedingt zu tun  -  jedenfalls ist mit gutem Geschmack
    allein (den zu definieren auch wieder nicht ganz leicht fallen dürfte)
    keine hochstehende Baukultur zu realisieren. andererseits kann schlechter Geschmack
    (oder kein Geschmack?) schon ziemlich massiv für den niedergang der Baukultur sorgen.
    aber vor der Diskussion der Wechselwirkungen steht ja noch immer die ultimative
    Definition  -  von was eigentlich, hr. Holzauge?  -  aus 🙂
  23. Baukultur: Klarstellung zum vergraulten Fragesteller

    @S. L. : Null Problem
    Schon vergessen, was ich studiert habe?
    Übrigens wurde der Fragesteller nicht durch MoRüBe vergrault.
    • Name:
    • Martin Beisse
  24. Baukultur: Geschmacksache als Schutzbehauptung bei Kritik

    Foto von

    der Hinweis ...
    ist Geschmacksache kommt auch immer dann, wenn die eigene Betrachtungsweise hinterfragt wird.
    Für mich ist das nur 'ne Schutzbehauptung.
    In Krefeld baut z.B. Behnisch grade was größeres. Ich denke die meisten Architekten unter uns können die Entwurfshaltung etc. dort nachvollziehen.
    Einige (viele?) Krefelder Bürger aber wohl nicht. In der Diskussion mit denen hat mir noch niemand gesagt das es dort um eine Geschmacksfrage ginge. Plötzlich ist es gar nicht mehr der "Geschmack" Behnischs oder wessen auch immer, über den man nicht streiten kann. Plötzlich versuchen auch Laien andere Argumentationen (in diesem Fall mal wieder dagegen) zu finden. Es ist zu groß, oder die Kaufkraft geht woanders verloren oder, oder, oder.
  25. Baukultur: Verleugnung der deutschen Kultur im Detail?

    Sag ich doch ...
    Sag ich doch Geschmack einerseits und Kultur andererseits. Das Problem ist doch: wir Deutschen haben keine Kultur. Wir verleugnen sie bis ins letzte Detail. Beispiel gefällig: heute lief die Feuerzangenbowle, mit H. Rühmann. Zweifelsfrei einer der größten Deutschen Schauspieler. Man sagt ihm aber nach, dass er bei Jupp ein und aus ging, trotzdem sieht man sich die Filme an. Die Franzosen feiern den "größten Schlächter aller Zeiten" Napoleon noch heute, und die Italiener? Benito ist noch lange nicht tot ... Und solange dieses nicht endlich aufgearbeitet wird, sollten wir uns hier und heute nicht erdreisten und über Kultur reden ...
  26. Baukultur: Geschmacksfrage in Lübeck – Abriss vs. Neubau

    Noch mal eine Ergänzung zur Geschmacksfrage ...
    Noch mal eine Ergänzung zur Geschmacksfrage weil hier gerade in Lübeck dieses Thema brandaktuell diskutiert wird. Altes Postgebäude aus den 60 ern steht leer, Bausubstanz abgAbk.ängig, Lübeck, Weltkulturerbe sagt abreißen. Ingenhoven macht einen Entwurf, über den sich Gott und die Welt streitet. Erster Entwurf abgelehnt. Folge: Bruch bleibt stehen. Nächster Entwurf: Alles was Rang und Namen hat trifft sich am "Paradeplatz" um den Entwurf zu begutachten unter der besonderen Berücksichtigung des Weltkulturerbes. Selbst aus Brüssel kamen sie angefahren. Fazit: Man riskiert lieber eine Ruine neben einem Denkmal, als Nägel mit Köpfen zu machen. Damit man  -  in der derzeitigen Wirtschaftssituation  -  lieber träumen kann. Angefangen bei den Sozis bis hin zu den (Architekten darf ich nicht sagen) Architekten ...
  27. Baukultur: Aufschrei bei öffentlichen Bauvorhaben – Warum?

    Was ich bedenklich finde ist das ...
    bei vielen öffentlichen Bauvorhaben Oder Eigenbauten von Architekten (meinestwegen auch noch preisgekrönt) SEHR oft ein Aufschrei durch die Bevölkerung geht! Warum ist das denn so, Wenn es allgemeingültige Aussagen zur Baukultur, Stilsicherheit etc. gibt? Ich denke es liegt bene gerade daran, dass so wenig Architekten sich ganz bewusst dem Einfamilienhausbau verschrieben haben. Es heißt doch je preiswerter und kleiner gebaut werden muss desto anspruchsvoller die Planung. Im Umkehrschluss bedeutet es für mich die Architektenaussage nur 3 % würden sich mit dem Einfamilienhaus-Bau beschäftigen, dass dort nicht die "Creme de la Creme" beschäftigt ist. Ich finde das mehr als schade. Schade finde ich auch das wir in Deutschland als Schlusslicht fungieren was den Anteil an Wohneigentum anbelangt. Und in Portogal z.B. sieht es viel besser aus, wobei es dort sicherlich auch Architekten gibt und Häuser statisch berechnet werden müssen etc. etc. etc. Worin liegt also das deutsche Debakel begründet? Ich finde es ja nett das sich die Architekten einig sind im Hinlick auf "gute" Architektur. Aber ist denn solche "gute" Architektur für einen Durchschnittsverdiener überhaupt finanzierbar? Ich glaube nicht! 300000,- DM für ein Haus von ca. 100 m²2 für eine 4-köpfige Familie ist zu schaffen, denn man bedenke noch die Nebenkosten! ABER die Architektenleistung/Planung in der jetzt vorliegenden Form (HOAIAbk.) noch oben draufsatteln? Das sprengt doch oft den Rahmen! Dabei ist gerade diese Leistung so wichtig! Aber eben oft "untragbar". Wie lösen wir denn den Anspruch des Architekten nach fairer Bezahlung? Gibt es die überhaupt? Oder muss sich der Architekt dann zwangsläufig von hehren Ansprüchen trennen? Das das Bauen auch auf auf den anderen Feldern wieder billiger werden muss ist wohl auch klar! Damit die Planung bezahlbar wird. Die Lohnnebenkosten sind zu hoch und die deutschen Standards auch. Wenn morübe zum Beispiel schreibt solch einen Niedrigstandard (wie bei der Frage nach dem Einfamilienhaus für 260000,- DM ohne Keller ) noch nicht mal im Ferienhaus haben zu wollen dann wird es echt schwierig. Ich gebe zu bedenken das man auch einem Komplettbad von Hornbach für 750 € eine ganze Weile gut zurechtkommt. Nach 10 Jahren muss meistens sowieso etwas saniert werden, da kann man vielleicht höhere Standards wählen. Am Anfang eher bescheiden aber im eigenen Zu Hause ist auch ein akzeptabler Weg.
  28. Baukultur: Erhaltenswert in Deutschland – Ohne Politik?

    @morübe
    seit wann haben wir keine Kultur?
    gerade die Baukultur ist doch sehr erhaltenswert in Deutschland ... diese mit Politik zu vermischen halte ich für wenig sinnvoll. das gilt für lübeck genauso wie für andere Städte.
    wir reden hier von Baukultur und sie kommen mit schauspielern oder alten feldherren ... kennen sie bruno taut, friedrich schinkel, Peter behrens, hermann muthesius, walter gropius, le corbusier, Heinz bienefeld und um mal zeitgenössische zu nennen Peter zumthor oder Thomas herzog?
    sie verkaufen ja "Schwedenhäuser": kennen sie lewerenz oder asplund? warum dürfen wir nicht über Kultur reden, morübe?
    in ihrer nähe steht ja auch ein zeugnis sehr guter regionaler (bau) Kultur, gebaut von hugo häring. kennen sie das Objekt?
    wäre traurig, wenn nicht, denn sie verkaufen ja Holzhäuser.
    man muss sich schon etwas mit Baukultur beschäftigen, bevor man die Gegend mit einfamilienhäusern vollstellen darf, finden sie nicht auch? das würde ich dringend anraten, denn wer baut, hat Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.
    zu lübeck noch: mir ist es lieber, ein Projekt nochmal zurückzustellen, wenn es die Situation erfordert.
    nicht alles, was "Geschäft" ist, ist auch wirklich gut.
    in Deutschland stehen zum Beispiel hunderte von "l ... " oder "a ... "-märkten. die Eigentümer sind steinreich, teilweise sogar bill gates hart auf der spur. es sei ihnen gegönnt, ABER: während diese Gebäude einfach irgendwo abgestellt werden, wo man mit kaufkraft rechnet  -  ohne auch nur einen Gedanken an Genius loci oder Einbindung in die orts- oder Stadtgestaltung zu verschwenden, lassen sich deren Eigentümer von stararchitekten jede leiste einzeln zeichnen und bei der privatvilla kann es nicht vom besten genug sein. ist das Kultur? ist das Verantwortung? die Einbindung dieser märkte könnte mit ein paar Details und einer individuellen Planung für wenig Geld realisiert werden.
    in lübeck soll in unmittelbarer nähe der 750 Jahre alten marienkirche ein einkaufszentrum entstehen  -  da ist es wohl angebracht, wenn man sich an dieser Stelle ein wenig Gedanken macht. kompliment an die lübecker Kollegen, die hier den Mut hatten, einzugreifen.
    morübe, Geld ist nicht alles und weitsichtige Planung ist besser  -  und wirtschaftlicher  -  als ein schnellschuss, den man später bereut.
    schöne Grüße
    • Name:
    • Herr Rossi
  29. Baukultur: Klarstellung zur Architektenplanung von EFH

    mal zur Klarstellung:
    3 % der EFHAbk. werden von Architekten geplant, nicht 3 % der Architekten planen EFH, das hatte hier neulich schon mal jemand verwechselt.
    • Name:
    • Herr Rossi
  30. Baukultur: Nebenkosten und Qualitätsvergleich bei EFH

    @claudia
    interessant, das du voraussetzt, das bei 300.000 DM dann ja die Nebenkosten noch "draufgesattelt werden müsse". eine Milchmädchenrechnung, denn du musst ja die Qualitäten vergleichen. in der Tat ist es so, das z.B. ein Bauträger sein Haus auch planen und bauleiten muss, das heißt, das diese kosten auch bei ihm auflaufen. also vergleiche doch bitte auch richtig!
    die honoarare nach HOAIAbk. sind übrigens bei einem EFHAbk. kaum auskömmlich, was meinst du, was da an Stunden reingehen? und es ist auch nicht so, das die Architekten mit EFH nichts zu tun haben wollen, im Gegenteil. aber: die bereitschaft, sich mit Architektur auseinanderzusetzen, ist nicht vorhanden. man blättert lieber einen Vormittag am Samstag im immo-Teil und lässt sich ein paar prospekte kommen. dann wird  -  wiederum milchmädchenartig  -  verglichen (nach welchen Kriterien auch immer) und dann geht es eben los. das Ergebnis kann man dann allerortens bewundern.
    • Name:
    • Herr Rossi
  31. Baukultur: Architekturqualität unabhängig von Erstellungskosten

    noch was:
    wenn ein Haus gebaut wird, hat das ja mal einer geplant. wenn dann die Architektur schlecht ist, liegt das ja nicht an den Erstellungskosten. die Proportionen, Materialzusammenstellung und die Einbindung in die Umgebung hat ja in erster Linie nichts mit Geld zu tun.
    • Name:
    • Herr Rossi
  32. Baukultur: Mieses EFH kosten oft unverhältnismäßig viel Geld

    Foto von

    im Gegenteil ...
    die meisten richtig miesen (nicht fertig-) Einfamilienhaus's, die ich kenne haben garantiert unverhältnismäßig viel Geld gekostet.
  33. Baukultur: Schlagfertigkeit, Bauherren und guter Geschmack

    Lieber @MB
    Du kannst mir ja viel erzählen, aber leider auch nicht alles 🙂.
    Wenn der letzte Beitrag in 2136 den Titel "@Morübe zum II! " oder so trägt, dann hat es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Beitrag mit "@Morübe zum ersten" 😉 gegeben ...
    außerdem habe ich schon Leute kennengelernt, die wirklich "schlechten Geschmack" hatten, was immer das auch sei, aber eines hatten die alle nicht, echte selbstironische und handfeste Schlagfertigkeit, und wenn solche "Bauherren" in ihrer Sache argumentieren, dann ganz anders 🙂
    Und noch was, lieber MB, ich habe ich Dich die ganzen langen 56 2136- Beiträge sogar ganz _schmerzlich_ vermisst, selbst SI hat wenigstens mal nach dem Rechten gesehen, ach wie schade! 😉 Das wäre dann ein Fest geworden ... 🙂
    @JDB Klasse! Sag mal, kann man sich eigentlich bei Dir noch irgendwie in Deiner Firma bewerben? Aber ich vermute, mit der guten Mattina kann ich da auch nicht mithalten, leider ... ☹
    Schöne Grüße,
  34. Baukultur: Warzenerker, Brezelbalkon und schlechter Geschmack

    @SL
    stimmt, und je teurer und damit in der allgemeinen Meinung "wertvoller" das Haus vom umqualifizierten Metzgerbauträger war, um so warziger der "Warzenerker" um so brezliger der "Brezelbalkon" und so glänziger und bunter die engobierten Dachsteine, um so schlüpferrosaer die Fassadenfarbe, um so goldener die aufgesetzen Messingssprossen im Rundbogenfenster und Last but not least: um so höher der Bauträgergewinn! Nur was wirklich teuer ist ist gut, schon immer meine Rede ...
    jepp, Bettina
  35. Baukultur: Wohnkultur und die Frage nach dem Puff (OT)

    Foto von

    @Bettina OT
    Woher kennst du meinen Nachbarn?
    Letztens hat mich doch wirklich einer gefragt, als ich im Garten wühlte, ob es mich nicht stören würde neben einen Puff (darf Frau das schreiben?) zu wohnen.
    Soviel zu meiner Wohnkultur, wobei die BThäuser gegenüber mit gleichen Haustüren und anscheinend 3 verschiedene Fliesen zur Auswahl das Bild auch nicht verbessern 😉
    Wobei ich nehme mich nicht aus, man kann Geschmacklosigkeit auch kultivieren 🙂
  36. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Baukultur Definition: Bedeutung im Hausbau und Architektur

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Definition von Baukultur im Kontext des Hausbaus, wobei Aspekte wie Individualität, Ästhetik, gesellschaftliche Werte und Bezahlbarkeit eine Rolle spielen. Es wird die Frage aufgeworfen, ob Baukultur eher durch Gemeinwerte oder individuelle Bauvorhaben geprägt wird. Der Einfluss von Architekten, Bauträgern und Bauherren auf die Baukultur wird ebenfalls thematisiert. Einigkeit besteht darin, dass Geschmack und Baukultur nicht dasselbe sind.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Mehrere Beiträge warnen vor Verallgemeinerungen und einer zu starken Fokussierung auf einzelne Berufsgruppen. So wird im Beitrag Baukultur: Verallgemeinerung und die Rolle von Fachleuten darauf hingewiesen, dass gute Erfahrungen mit einzelnen Personen oder Unternehmen nicht automatisch auf alle zutreffen.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Der Beitrag Baukultur: Qualität im öffentlichen Bau trotz Kostendruck lobt die Qualität öffentlicher Bauten trotz Kostendruck und zeigt, dass gute Architektur auch unter schwierigen Bedingungen möglich ist.

    📊 Fakten/Zahlen: Im Beitrag Baukultur: Klarstellung zur Architektenplanung von EFHAbk. wird klargestellt, dass nur ein geringer Prozentsatz der Einfamilienhäuser von Architekten geplant wird, was die Diskussion um den Einfluss von Architekten auf die Baukultur relativiert.

    👉 Handlungsempfehlung: Um ein umfassendes Verständnis von Baukultur zu entwickeln, empfiehlt es sich, die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten (Architekten, Bauherren, Gesellschaft) zu berücksichtigen und sich mit Beispielen guter und schlechter Baukultur auseinanderzusetzen. Der Beitrag Baukultur: Essay von Welsch zur Baukultur (externer Link) bietet hierfür eine gute Grundlage.

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