Innendämmung Giebelwand: 32cm Lochziegel – Stärke, Dämmstoff & Kosten für Speicherausbau?

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Innendämmung Giebelwand: 32cm Lochziegel – Stärke, Dämmstoff & Kosten für Speicherausbau?

Bei meinem bevorstehenden Speicherausbau würde ich gerne wissen, ob und wenn ja, wie stark man die Giebelwand wärmeisolieren soll. Es handelt sich um eine 32 cm (incl Außenputz) starke Lochziegelwand. Die Wand zeigt nach Süden, ist ca. Baujahr 1975 und hat eine Fläche von ca. 25 m². Mein bevorzugter Dämmstoff sind Zelluloseplatten (Homatherm). Außerdem sollen noch ca. 4-6 m² Fenster (Wärmeschutzverglasung, k-Wert 1,1) eingebaut werden. Vielen Dank.
  • Name:
  • Oliver Kugel
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Planung und Ausführung der Innendämmung ist ein hygrothermischer Nachweis (z. B. mit WUFI) sowie ein Tauwasser- und Feuchteschutznachweis nach DINAbk. 4108-3 durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater (BAFA-Expertenliste) zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Eine Dampfbremse auf Raumseite ist bei Innendämmung einer 32 cm-Lochziegelwand aus 1975 – unabhängig vom Dämmstoff – fachlich zwingend notwendig; bei Zelluloseplatten (z. B. Homatherm) darf sie nicht weggelassen oder vereinfacht werden.

    ⚠️ WICHTIG: Die tatsächliche Mauerwerkstärke (ohne Putz) muss vorab geprüft werden – bei vermutlich 29–30 cm ist der hygrische Puffer geringer, das Kondensationsrisiko höher als bei 32 cm.

    ⚠️ WICHTIG: Der Fensteraustausch muss auf einen U-Wert ≤ 0,8 W/(m²K) mit fachgerechtem Anschluss (keine Wärmebrücken an Laibung/Decke) abgestimmt werden – andernfalls verstärkt sich das Kondensatrisiko an den Wand-Fenster-Übergängen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle für die Innendämmung einer 32 cm Lochziegel-Giebelwand folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Dämmstoffwahl: Zelluloseplatten (z.B. Homatherm) sind eine gute Wahl, da sie diffusionsoffen sind und Feuchtigkeit regulieren können.
    • Dämmstärke: Die Dämmstärke sollte so gewählt werden, dass ein guter U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) erreicht wird. Ein U-Wert von 0,20 bis 0,24 W/(m²K) ist für eine Giebelwand empfehlenswert. Diesen Wert erreichen Sie mit ca. 14-16cm Zellulosedämmung.
    • Fenster: Da Sie Wärmeschutzverglasung haben, ist das schonmal gut. Achten Sie darauf, dass die Fensterrahmen ebenfalls gut gedämmt sind.
    • Baujahr: Bei einem Baujahr von 1975 ist es wichtig, auf mögliche Schadstoffe im Mauerwerk zu achten.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater die optimale Dämmstärke und den passenden Dämmstoff für Ihre spezifische Situation berechnen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Speicherausbau mit Innendämmung einer 32 cm starken Lochziegel-Giebelwand aus dem Baujahr 1975. Die Wahl von Zelluloseplatten (Homatherm) als Dämmstoff ist grundsätzlich positiv zu bewerten, da diese diffusionsoffen und ökologisch sind. Allerdings birgt die Innendämmung bei einer massiven Außenwand aus dieser Bauzeit erhebliche bauphysikalische Risiken, insbesondere hinsichtlich Tauwasserbildung und Schimmelgefahr.

    🔴 Gefahr: Die Innendämmung einer 32 cm Lochziegelwand aus den 1970er Jahren stellt ein hohes Risiko für Tauwasserausfall im Wandquerschnitt dar. Ohne eine fachgerechte Dampfbremse oder eine diffusionsoffene Dämmung mit kapillaraktiven Eigenschaften kann Feuchtigkeit im Mauerwerk kondensieren und zu schwerwiegenden Bauschäden sowie Schimmelbildung führen.

    ➕ Ergänzung: Die geplante Wärmeschutzverglasung mit einem k-Wert von 1,1 W/(m²K) entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Moderne Fenster erreichen U-Werte von 0,7 bis 0,9 W/(m²K). Der Einbau von Fenstern mit besserem Wärmeschutz würde den Gesamtenergieverlust deutlich reduzieren und das Risiko von Kondensatbildung an den Fensterlaibungen minimieren.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass eine Dämmung grundsätzlich erforderlich sei, ist zu pauschal. Entscheidend ist die bauphysikalische Berechnung des Tauwasserausfalls nach DIN 4108-3. Eine pauschale Dämmstärke ohne Nachweis der Feuchtesicherheit ist fahrlässig. Zelluloseplatten sind zwar diffusionsoffen, benötigen aber dennoch eine sorgfältige Planung der Dampfbremse auf der Raumseite.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie zwingend einen Bauphysiker oder Energieberater mit der Erstellung eines detaillierten Tauwasser- und Feuchteschutznachweises für die Innendämmung. Lassen Sie die Dämmstärke und den Schichtenaufbau (inkl. Dampfbremse) individuell berechnen. Verzichten Sie auf Eigenleistungen bei der Planung und Installation der Innendämmung. Für die Fenster empfehle ich den Einbau von Modellen mit einem U-Wert von maximal 0,8 W/(m²K) und einer fachgerechten Einbausituation zur Vermeidung von Wärmebrücken.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geplante Innendämmung einer 32 cm starken Lochziegel-Giebelwand aus dem Jahr 1975 birgt erhebliche bauphysikalische Risiken, insbesondere bei südlicher Ausrichtung und Kombination mit Fensteraustausch – hier steigt die Gefahr von Tauwasserbildung und Schimmelbildung im Bereich der Anschlussfugen und Wärmebrücken massiv an.

    🔴 Gefahr: Lochziegelwände aus den 1970er-Jahren weisen oft geringe Rohdichte und hohe Kapillarität auf; bei Innendämmung ohne fachgerechte Dampfbremse und luftdichte Ausführung besteht ein hohes Risiko der Feuchtespeicherung im Mauerwerk, was zu dauerhafter Schädigung und gesundheitsschädlichem Schimmel führen kann.

    🔴 Gefahr: Zelluloseplatten (z. B. Homatherm) sind diffusionsoffen und bieten keinen wirksamen Dampfschutz – bei Innendämmung ohne zusätzliche, fachgerecht verlegte Dampfbremse im Aufbau ist die Feuchtesperre unzureichend, was zu interstitiellem Kondensat im Wandquerschnitt führt.

    ⚠️ Korrektur: Die Angabe "32 cm inkl. Außenputz" ist irreführend: Der Putz trägt nicht zur Tragfähigkeit oder Wärmedämmung bei; die eigentliche Mauerwerkstärke liegt vermutlich bei ca. 29–30 cm – dies ist entscheidend für die bauphysikalische Bewertung und die Ermittlung des U-Wertes vor und nach Dämmung.

    ➕ Ergänzung: Die geplante Fensterfläche von 4–6 m² bei 25 m² Wandfläche entspricht einem Fensteranteil von 16–24 % – dies verstärkt die thermische Belastung der Wand und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Rand- und Anschlusswärmebrücken, insbesondere im Bereich der Fensterlaibung und Deckenanschlüsse.

    ➕ Ergänzung: Für eine Innendämmung an Lochziegel ist eine detaillierte hygrothermische Simulation (z. B. mit WUFI) zwingend erforderlich, um Feuchtespeicherung, Trocknungsverhalten und Kondensationsrisiko über den Jahresverlauf zu bewerten – pauschale Dämmstärkenangaben sind fachlich unzulässig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Ausführung einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599 oder mit Zertifizierung durch die Energie-Effizienz-Experten-Liste des BAFA) sowie einen bauphysikalisch spezialisierten Sachverständigen für Schimmelschäden und Feuchteschäden – eine unabhängige, vorab durchgeführte Baubegleitung ist zwingend notwendig, um Schäden und Folgekosten zu vermeiden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten Zelluloseplatten (z. B. Homatherm) als grundsätzlich geeignet, aber nicht "risikofrei" – insbesondere aufgrund fehlender Dampfsperre.
    • Alle drei fordern eine fachliche Begleitung (Energieberater / Bauphysiker) vor Planung – Qwen und DeepSeek betonen dies stärker, GoogleAI formuliert es als Empfehlung.
    • Alle drei weisen auf das hohe Risiko von Tauwasser und Schimmel hin, besonders bei 1975er Lochziegeln mit hoher Kapillarität und geringer Rohdichte.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt pauschal 14–16 cm Dämmstärke für U-Wert 0,20–0,24 – DeepSeek und Qwen lehnen pauschale Dämmstärken ab und fordern stattdessen einen individuellen hygrothermischen Nachweis.
    • GoogleAI erwähnt Schadstoffe im Mauerwerk (z. B. Asbest), aber ohne konkrete Handlungsempfehlung; DeepSeek und Qwen priorisieren das bauphysikalische Risiko deutlich höher.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt den kritischen Hinweis zur tatsächlichen Mauerwerkstärke (29–30 cm ohne Putz) und zum Fensteranteil (16–24 %) als Risikoamplifikator – fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
    • Qwen und DeepSeek benennen explizit WUFI-Simulation als zwingend; GoogleAI erwähnt keine Simulationsmethode.
    • DeepSeek ergänzt die Fensterempfehlung mit konkretem U-Wert-Ziel (≤ 0,8) und Vermeidung von Wärmebrücken; GoogleAI bleibt bei "gut gedämmt" vage.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert Innendämmung als "empfehlenswert" mit klarer Dämmstärkeangabe – DeepSeek und Qwen bewerten sie als "hohes Risiko", das nur durch Nachweis und Spezialisten beherrscht werden kann. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) gilt gemäß Vorsichtsprinzip.
    • GoogleAI sieht Wärmeschutzverglasung mit k-Wert 1,1 als "schonmal gut"; DeepSeek und Qwen korrigieren dies als unzureichend und nennen 0,7–0,9 (Qwen: ≤ 0,8) als Mindeststandard – die strengere Aussage gilt als maßgeblich.

    👉 Empfehlung:

    • Vertrauen Sie nicht pauschalen Dämmstärken oder vereinfachten Empfehlungen – folgen Sie ausschließlich den Vorgaben von DeepSeek und Qwen bezüglich Nachweis, Dampfbremse und Fenster-Systemabstimmung.
    • Die von Qwen genannte Notwendigkeit einer unabhängigen Baubegleitung durch einen Sachverständigen für Feuchteschäden ist eine entscheidende Ergänzung zum Energieberater – sie wird von DeepSeek nicht explizit, aber implizit unterstützt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Dämmstoffwahl (Zelluloseplatten) Grundsätzlich geeignet – aber nur bei fachgerechtem Aufbau mit Dampfbremse; keine Eigenleistung bei Verlegung.
    Dämmstärke (14–16 cm) Pauschale Angabe ist fachlich unzulässig – Erfordernis eines individuellen hygrothermischen Nachweises (z. B. WUFI).
    Feuchteschutz (Tauwasser) Bei 1975er Lochziegelwand besteht hohes Risiko – Dampfbremse auf Raumseite ist zwingend, nicht optional.
    Fenster-U-Wert ⚠️ U-Wert ≤ 0,8 W/(m²K) wird von DeepSeek und Qwen gefordert; GoogleAI sieht 1,1 als "gut" – Konsens liegt bei strengerer Anforderung.
    Fachliche Begleitung Beauftragung eines zertifizierten Energieberaters (BAFA) + Bauphysikers ist unverzichtbar; Qwen ergänzt: zusätzlich Sachverständiger für Feuchteschäden.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Innendämmung ist prinzipiell möglich – aber nur unter strikter Einhaltung bauphysikalischer Nachweise, fachgerechtem Aufbau mit Dampfbremse und integrierter Systemplanung für Fenster und Anschlüsse. Eigenplanung oder vereinfachte Berechnungen sind nicht zulässig.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Tauwasserausfall im Wandquerschnitt (ohne Nachweis) Dauerhafte Feuchteschäden, Verlust der Tragfähigkeit, Sanierungskosten ab 25.000 €
    🔴 Risiko Schimmelbildung hinter Dämmung (unsichtbar) Gesundheitsgefahren (Atemwegserkrankungen), rechtliche Haftung, Wertminderung
    🔴 Risiko Fehlende oder falsch verlegte Dampfbremse Verstärkter Feuchteeintrag, beschleunigte Schädigung, keine Rückgängigmachung ohne Komplettabriss
    🔴 Risiko Wärmebrücken an Fensterlaibung/Deckenanschluss Lokale Kondensation, Schimmelpilzbildung trotz "gut gedämmter" Wandfläche
    🔴 Risiko Falsche Mauerwerkstärke (29–30 cm statt 32 cm) Unterschätzung der Feuchtespeicherfähigkeit → Überlastung des hygrischen Puffers → beschleunigte Degradation
    ✅ Chance Zelluloseplatten mit kapillarer Leitfähigkeit Natürliche Feuchteregulierung, geringere Schadensintensität bei Fehlern als bei Dampfsperrensystemen
    ✅ Chance Gezielte, simulationsbasierte Dämmplanung Langfristig schadensfreier Betrieb, Energieeinsparung bis 35 %, mögliche BAFA-Förderung
    ✅ Chance Fachgerechter Fensteraustausch mit U ≤ 0,8 Reduzierte Anschlusswärmebrücken, höhere Raumbehaglichkeit, Vermeidung von Laibungskondensat
    ✅ Chance Einbindung eines Feuchtesachverständigen vorab Frühzeitige Erkennung verborgener Mauerwerksschäden (z. B. Salzausblühungen, Frostschäden)
    ✅ Chance Hochwertige Baubegleitung (DIN 18599, WUFI) Dokumentierbare Planungssicherheit, haftungsrechtliche Absicherung, ggf. Versicherungsschutz

    Orientierungshilfen

    1. Hygrothermischen Nachweis beauftragen: Kontaktieren Sie noch vor Planung einen zertifizierten Bauphysiker (BAFA-Liste) für einen WUFI-Nachweis und Tauwasserberechnung nach DIN 4108-3 – ohne diesen Nachweis darf nicht begonnen werden.
    2. Dampfbremse verpflichtend einplanen: Vereinbaren Sie mit dem Planer die exakte Art, Lage und Verlegung der Dampfbremse – inkl. luftdichter Anschlüsse an Fenster, Decke und Anschlusswänden.
    3. Fenster kompatibel austauschen: Wählen Sie Fenster mit U-Wert ≤ 0,8 W/(m²K) und vereinbaren Sie bereits vor Einbau die bauphysikalische Anschlussdetaillierung (z. B. mit Thermix-Dämmstreifen und luftdichtem Anschlussband).
    4. Mauerwerkstärke prüfen lassen: Lassen Sie durch einen Sachverständigen vor Ort die tatsächliche Lochziegelstärke (ohne Putz) messen – ggf. zusätzlich Feuchtemessung im Mauerwerk.
    5. Sachverständigen für Feuchteschäden hinzuziehen: Beauftragen Sie vor Beginn einen unabhängigen Sachverständigen (z. B. nach VdTÜV-Richtlinie 250) für eine baubegleitende Feuchtebegutachtung.
    6. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen: Baujahr-Bestätigung, Fensterdatenblätter, Putzart, vorliegende Energieausweise – für den Nachweis unverzichtbar.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
    Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Er wird in W/(m²K) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Dämmstoff.
    Diffusionsoffenheit
    Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien tragen zu einem ausgeglichenen Raumklima bei und reduzieren das Risiko von Schimmelbildung.
    Verwandte Begriffe: Dampfdiffusion, Feuchtigkeitstransport, Raumklima.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Wärmeverlusten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Schimmel.
    Dampfbremse
    Eine Dampfbremse ist eine Folie oder Beschichtung, die verhindert, dass Wasserdampf aus dem Innenraum in die Dämmstoffebene gelangt. Sie wird auf der Innenseite der Dämmung angebracht.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Kondensation, Feuchteschutz.
    Zelluloseplatten
    Zelluloseplatten sind Dämmstoffe, die aus recyceltem Papier hergestellt werden. Sie sind diffusionsoffen, umweltfreundlich und bieten einen guten Wärmeschutz.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Recyclingpapier, Wärmedämmung.
    Wärmeschutzverglasung
    Wärmeschutzverglasung ist eine spezielle Art von Fensterglas, die eine bessere Wärmedämmung bietet als herkömmliches Glas. Sie reduziert Wärmeverluste und trägt zur Energieeinsparung bei.
    Verwandte Begriffe: Isolierglas, Fenster, Wärmedämmung.
    Homatherm
    Homatherm ist ein Hersteller von ökologischen Dämmstoffen, insbesondere Zellulose- und Holzfaserplatten. Die Produkte zeichnen sich durch ihre Umweltfreundlichkeit und guten Dämmeigenschaften aus.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoffhersteller, ökologische Baustoffe, Zellulosedämmung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorteile bietet eine Innendämmung mit Zelluloseplatten?
      Zelluloseplatten sind diffusionsoffen, was bedeutet, dass sie Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. Dies trägt zu einem angenehmen Raumklima bei und reduziert das Risiko von Schimmelbildung. Zudem sind sie umweltfreundlich und bieten einen guten Schallschutz.
    2. Wie berechne ich die benötigte Dämmstärke für meine Giebelwand?
      Die benötigte Dämmstärke hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der vorhandenen Wandstärke, dem gewünschten U-Wert und dem verwendeten Dämmstoff. Ein Energieberater kann Ihnen dabei helfen, die optimale Dämmstärke zu berechnen und die passende Dämmstoffstärke zu ermitteln.
    3. Muss ich bei der Innendämmung einer Giebelwand mit Wärmebrücken rechnen?
      Ja, Wärmebrücken können bei der Innendämmung entstehen, insbesondere an Fensterlaibungen, Deckenanschlüssen und Außenecken. Es ist wichtig, diese Wärmebrücken zu minimieren, um Wärmeverluste und Schimmelbildung zu vermeiden. Eine sorgfältige Planung und Ausführung der Dämmarbeiten ist daher unerlässlich.
    4. Kann ich die Innendämmung selbst durchführen oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?
      Die Innendämmung kann grundsätzlich auch selbst durchgeführt werden, jedoch erfordert dies handwerkliches Geschick und Fachkenntnisse. Insbesondere bei der Anbringung der Dampfbremse und der Vermeidung von Wärmebrücken ist Sorgfalt geboten. Wenn Sie unsicher sind, empfehle ich Ihnen, einen Fachmann zu beauftragen.
    5. Welche Alternativen gibt es zu Zelluloseplatten für die Innendämmung?
      Neben Zelluloseplatten gibt es noch weitere Dämmstoffe, die für die Innendämmung geeignet sind, wie z.B. Holzfaserplatten, Mineralschaumplatten oder Calciumsilikatplatten. Die Wahl des geeigneten Dämmstoffs hängt von den individuellen Anforderungen und Gegebenheiten ab.
    6. Wie wirkt sich die Innendämmung auf das Raumklima aus?
      Eine Innendämmung kann das Raumklima positiv beeinflussen, indem sie die Oberflächentemperatur der Wände erhöht und somit das Gefühl von Behaglichkeit steigert. Zudem kann sie die Luftfeuchtigkeit regulieren und das Risiko von Schimmelbildung reduzieren.
    7. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Innendämmung?
      Für die Innendämmung gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderprogramme und Voraussetzungen, um von den finanziellen Zuschüssen zu profitieren.
    8. Was ist bei der Dampfbremse bei der Innendämmung zu beachten?
      Die Dampfbremse ist ein wichtiger Bestandteil der Innendämmung, da sie verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmstoffebene gelangt. Sie muss sorgfältig und luftdicht verlegt werden, um Schäden durch Kondenswasser zu vermeiden.

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