Ich habe vor ca. 3 Jahren ein Haus in Massivbauweise Baujahr 1968 gekauft.
Im Außenbereich/ Hausecke waren damals schon Risse zu sehen (Bild 1) die Risse haben sich nicht auffällig verändert, erscheinen jedoch im Winter breiter wie im Sommer. Aktuell ca. 1 mm an der Fassade.
Wie lange diese Risse schon bestehen kann ich nicht sagen.
Vor einigen Tagen ist beim Aufräumen des Dachboden aufgefallen, dass sich am Kniestock ein Riss befindet (Bild 2) - analog zum Riss auf der Außenseite.
Ich habe daraufhin die Steinwolle-Dämmplatten der obersten Geschossdecke angehoben und auch dort in Verlängerung einen Riss im Aufbeton der Hohlsteindecke entdeckt. (Bild 3) - in Spannrichtung von der Außenwand bis zum Schornstein.
Aufgrund der Maße des Schornsteins (Breite) wurde damals vermutlich im Bereich des Risses ein Wechsel betoniert.
Rissbreite auch hier ca. 0,5 - 1 mm. (Bild 3)
Bei der Hohlsteindecke handelt es sich um eine *Kaiser Omnia* 20 cm + 2 cm Aufbeton. Der Dachboden wird nur zur Lagerung von Gegenständen benutzt - die Decke muss somit in diesem Bereich nur sich selbst tragen.
Ist hier mit Schwerwiegenden Problemen zu rechnen oder wäre dann im Laufe der Jahre schon mehr passiert? Kann die Decke durch den Riss schlagartig nachgeben oder hält sich diese durch die *Verzahnung* trotzdem.
Beim Laufen auf der Decke sind keinerlei Knackgeräusche oder ähnliches zu hören. Der Riss in der Decke und in der Wand hat keinen Versatz.
Vielen Dank im Voraus für eure Einschätzung.



