wir überlegen gerade das Haus meiner Mutter zu kaufen, da sie sich gerne verkleinern möchte. Eigentlich haben wir uns auch schon entschlossen das Haus zu kaufen, allerdings gibt es einen Haken an der Sache. Meine Eltern haben 20 Jahre in dem Haus geraucht, so alt ist das Haus und dementsprechend riecht es dort. Die Wände sind nicht komplett gelb und es wurde auch immer wieder renoviert und auch immer relativ viel gelüftet, allerdings riecht man es halt trotzdem deutlich wenn man reinkommt und auch wenn man wieder raus geht (Klamotten).
Türen und Böden würden wir sowieso komplett erneuern, und die Holzfensterrahmen abschleifen und neu lackieren, aber ich habe Bedenken was mit den Wänden zu machen ist. Die Außenwände sind aus Kalksandstein gemauert. Die Innenwände, laut Baubeschreibung, mit Kalk-Gips- oder Kalkzementputz verputzt. Der Putz wurde dann gestrichen (keine Tapeten).
Ich habe jetzt schon gelesen, dass es Sperrfarben gibt, die sich durchaus eignen um Geruch und Ablagerung in den Wänden einzusperren, aber eigentlich würde ich ungerne die Wände "zukleben". Andererseits möchte ich auch eigentlich nicht den kompletten Putz erneuern. Wie weit dringt Nikotin, Teer, etc. in den Putz ein? Reicht es vielleicht aus 2-3 mm mit einer Putzfräse abzunehmen und dann neu zu streichen, oder muss wirklich alles runter?
Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit der Renovierung einer Raucherimmobilie?
Viele Grüße
