Schornstein stilllegen/verschließen: Kosten, Vorgehen & Risiken bei Teildemontage?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Stilllegung eines Schornsteins im Rahmen des Dachausbaus erfordert die Berücksichtigung des Wärmeverbunds, um Tauwasserbildung zu vermeiden. Eine vollständige Dämmung des Dachbodens ermöglicht in der Regel den Verschluss des Schornsteins. Die korrekte Ausführung ist entscheidend, um Energieverluste und Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Schornstein stilllegen/verschließen: Kosten, Vorgehen & Risiken bei Teildemontage?

Hallo miteinander,

beim Ausbau unseres Dachbodens stellt sich mir die Frage, wie ich mit unserem alten Schornstein umzugehen habe.

Der Schornstein ist bis zum Fußboden des Dachbodens abgetragen, aber nach oben hin offen bzw. mit einer Dachpfanne abgedeckt. Im Keller ist noch eine kleinere Öffnung (zwei Ziegelsteine) vorhanden, durch die Kabel in den Keller herausgeführt wurden.

Meine Frage wäre:

Kann ich den Schornstein im Dachboden und im Keller einfach verschließen oder sollte ich eine Entlüftung durch das Dach ziehen? Da der Schornstein mitten im Dachboden herauskommt und eine Entlüftung im Raum stören würde, wäre mir das Verschließen natürlich am liebsten.

Ist dies ohne Weiteres möglich?

Ich danke für Einschätzungen!

  • Name:
  • Hans
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vollständiges oder unkontrolliertes Verschließen des Schornsteins ohne fachgerechte Entlüftung oder Druckausgleichsleitung führt zu Feuchtigkeitsstau, Schimmelbildung und potenziellem Kohlenmonoxid-Rückstau.

    🔴 KRITISCH: Die Nutzung der Schornsteinöffnung im Keller als Kabeldurchführung verstößt gegen VDE 0100 und Musterbauordnung und birgt erhebliche Brand- und Kurzschlussrisiken.

    🔴 KRITISCH: Herabfallende Ziegelsteine oder instabile Bauteile des teildemontierten Schornsteins stellen eine unmittelbare Absturz- und Verletzungsgefahr dar – vor jeder Bearbeitung statische Stabilität prüfen lassen.

    ⚠️ WICHTIG: Eine fachgerechte Stilllegung erfordert zwingend die Beteiligung eines zertifizierten Schornsteinfegermeisters – Laienversuche sind rechtswidrig und gefährlich.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Verschluss ist zu klären, ob der Schornstein noch für andere Feuerstätten im Haus genutzt wird – bei gemeinsamer Nutzung ist die Zustimmung aller Beteiligten und des Schornsteinfegers zwingend erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie einen teildemontierten Schornstein auf Ihrem Dachboden haben und nach einer Lösung suchen, diesen sicher zu verschließen. Da der Schornstein bis zum Dachbodenfußboden abgetragen ist und lediglich mit einer Dachpfanne abgedeckt ist, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

    🔴 Gefahr: Ein ungesicherter Schornstein kann eine Gefahr darstellen, insbesondere wenn er nicht fachgerecht verschlossen ist. Es besteht die Möglichkeit, dass Feuchtigkeit eindringt, was zu Schäden an der Bausubstanz führen kann. Zudem könnten durch den Kamineffekt Zugluft und Wärmeverluste entstehen.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Schritte in Betracht zu ziehen:

    • Reinigung: Zuerst sollte der Schornstein gründlich gereinigt werden, um Ablagerungen wie Ruß zu entfernen.
    • Verschluss: Der Schornstein sollte fachgerecht verschlossen werden. Dies kann durch eine geeignete Abdeckung oder einen Verschlussdeckel erfolgen. Achten Sie darauf, dass das Material witterungsbeständig ist.
    • Entlüftung: Stellen Sie sicher, dass eine ausreichende Entlüftung gewährleistet ist, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
    • Prüfung: Lassen Sie den Zustand des Schornsteins von einem Fachmann (Schornsteinfeger oder Bausachverständiger) überprüfen, um sicherzustellen, dass keine strukturellen Schäden vorliegen.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie den Schornstein verschließen, holen Sie unbedingt den Rat eines Schornsteinfegers oder Bausachverständigen ein. Dieser kann den Zustand des Schornsteins beurteilen und Ihnen die besten Maßnahmen empfehlen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen teilweise demontierten Schornstein, der im Dachboden endet und im Keller eine Öffnung aufweist. Der Nutzer erwägt, die verbleibenden Öffnungen einfach zu verschließen, anstatt eine kontrollierte Entlüftung zu installieren. Diese Überlegung birgt erhebliche sicherheitstechnische und bauphysikalische Risiken, die einer fachlichen Prüfung bedürfen.

    🔴 Gefahr: Ein vollständiges Verschließen des Schornsteins ohne Belüftung kann zu schwerwiegenden Feuchteschäden führen. Im Schornsteininneren kondensiert dann Feuchtigkeit, was Schimmelbildung und eine Durchfeuchtung des Mauerwerks begünstigt. Zudem kann sich bei unzureichender Belüftung ein gefährliches Stauvolumen für eventuell eindringende Gase (z.B. Kohlenmonoxid aus benachbarten Kaminen) bilden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein einfaches Verschließen ohne Weiteres möglich sei, ist fachlich falsch. Ein stillgelegter Schornstein muss entweder vollständig rückgebaut oder fachgerecht mit einer dauerhaften Belüftung (z.B. über eine Dachdurchführung) versehen werden. Ein bloßes Zumauern der Öffnungen entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik.

    ➕ Ergänzung: Vor einer Entscheidung muss zwingend die Nutzung des Schornsteins durch andere Wohneinheiten oder Anlagen (z.B. Gastherme, Kaminofen) geprüft werden. Falls der Schornstein noch in Betrieb ist, darf er nicht ohne Zustimmung des Schornsteinfegers verändert werden. Zudem ist eine Abstimmung mit der örtlichen Bauaufsicht erforderlich, da eine Teildemontage baurechtlich relevant sein kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit einer Besichtigung vor Ort. Dieser kann den Zustand des Schornsteins beurteilen, die Notwendigkeit einer Belüftung prüfen und die fachgerechte Stilllegung (z.B. durch Einbau einer Revisionsklappe mit Belüftungsgitter) durchführen. Führen Sie keine eigenmächtigen Verschließarbeiten durch, da dies zu erheblichen Bauschäden und Sicherheitsrisiken führen kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen stillgelegten Schornstein mit offener oberer Mündung (abgedeckt durch Dachpfanne) und einer unverschlossenen, unkontrollierten Öffnung im Keller, die zudem für Kabeldurchführungen missbraucht wird. Dies stellt eine gravierende Verletzung der baulichen und sicherheitstechnischen Anforderungen an Schornsteine dar.

    🔴 Gefahr: Ein nicht fachgerecht verschlossener Schornstein kann zu tödlichen Kohlenmonoxid-Rückstaus führen, insbesondere bei Nutzung anderer Feuerstätten im Haus oder bei Winddruckwechseln. Zudem besteht erhöhte Brandgefahr durch mögliche Zugbildung, Feuchtigkeitseintrag, Schimmelbildung im Mauerwerk und unkontrollierte Luftströme.

    🔴 Gefahr: Die Nutzung der Schornsteinöffnung im Keller als Kabeldurchführung verstößt gegen die VDE 0100 und die Musterbauordnung – hier drohen Kurzschlüsse, Isolationsbeschädigungen und Brandentstehung durch thermische Belastung oder mechanische Beschädigung der Leitungen.

    ⚠️ Korrektur: Ein einfaches Verschließen im Dachboden oder Keller ist keinesfalls ausreichend – dies würde den Schornstein nicht sicher stilllegen, sondern lediglich oberflächlich verdecken. Eine reine Abdichtung ohne Entlüftung oder fachgerechte Versiegelung erfüllt nicht die Anforderungen der DINAbk. 18160-1 und der 1. BImSchV.

    ➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Stilllegung erfordert mindestens: (1) vollständige Reinigung des Schornsteins, (2) Einbau einer dauerhaften, feuerwiderstandsfähigen Verschlussplatte (mindestens EI 90) im oberen Bereich, (3) luftdichte Abdichtung aller Durchbrüche (auch im Keller), (4) gegebenenfalls Einbau einer Entlüftungsleitung mit Außendurchführung nach DIN 18017-3 – nicht als Raumluftentlüftung, sondern als Druckausgleichsleitung.

    ✅ Zustimmung: Die Sorge um störende Raumentlüftung ist nachvollziehbar – doch eine Entlüftung durch das Dach ist nur dann zulässig, wenn sie als fachlich geprüfte Druckausgleichsleitung ausgeführt wird und nicht als Ersatz für eine fehlende Versiegelung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Schornsteine zur Prüfung und fachgerechten Stilllegung – dies ist gesetzlich vorgeschrieben und darf nicht durch Laienmaßnahmen ersetzt werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und strukturelle Gefahren (z. B. herabfallende Ziegel) als kritische Risiken bei unsachgemäßem Verschluss.
    • Alle drei fordern unisono die Involvierung eines zertifizierten Schornsteinfegermeisters – eigenmächtige Verschlüsse werden einhellig abgelehnt.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI thematisiert „Zugluft und Wärmeverluste“ als primäres Nutzungsproblem, während DeepSeek und Qwen diese Aspekte nicht nennen – stattdessen priorisieren sie Sicherheitsrisiken (CO-Rückstau, Brandgefahr durch Kabel) und bauphysikalische Anforderungen (Druckausgleich, DIN 18160-1).

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt konkrete technische Anforderungen: feuerwiderstandsfähige Verschlussplatte (EI 90), luftdichte Abdichtung aller Durchbrüche, explizite Abgrenzung zwischen Raumluftentlüftung und Druckausgleichsleitung nach DIN 18017-3.
    • DeepSeek betont die baurechtliche Relevanz der Teildemontage und die Notwendigkeit einer Abstimmung mit der Bauaufsicht – ein Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht nennen.
    • Qwen führt als einziger die konkrete Normverletzung (VDE 0100) bei Kabeldurchführung im Keller auf und benennt rechtliche Konsequenzen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert Entlüftung als allgemeines Ziel („ausreichende Entlüftung“), während DeepSeek und Qwen klarstellen: Eine bloße „Entlüftung“ im Sinne von Raumluftabzug ist unzulässig – es bedarf einer fachlich geprüften Druckausgleichsleitung nach DIN 18017-3. Qwen korrigiert explizit die Fehlannahme einer Raumluftentlüftung als Lösung. → Die sicherere, normkonforme Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Alle Modelle stimmen in der Dringlichkeit einer fachlichen Vor-Ort-Prüfung überein – GoogleAI nennt „Schornsteinfeger oder Bausachverständigen“, DeepSeek und Qwen spezifizieren korrekt „zertifizierten Schornsteinfegermeister“ oder „staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Schornsteine“. Die präzisere, rechtskonforme Formulierung (DeepSeek/Qwen) ist maßgeblich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Fachliche Durchführung des VerschlussesKeine eigenmächtige Abdichtung – ausschließlich durch zertifizierten Schornsteinfegermeister oder staatlich anerkannten Sachverständigen unter Einhaltung DIN 18160-1 und 1. BImSchV.
    Entlüftung / DruckausgleichEin reiner Verschluss ohne Druckausgleich ist unzulässig; erforderlich ist eine fachlich geprüfte Druckausgleichsleitung nach DIN 18017-3 – keine Raumluftentlüftung.
    Kelleröffnung als KabeldurchführungAlle Modelle lehnen dies ab; Qwen benennt explizit den VDE-0100-Verstoß und Brandrisiko – höchste Dringlichkeit.
    Risiko Kohlenmonoxid-RückstauQwen und DeepSeek identifizieren CO-Rückstau als akute Gefahr bei Winddruckwechseln oder benachbarter Feuerstättennutzung; GoogleAI erwähnt dies nicht – Konsens basiert auf sicherer Einschätzung.
    Baurechtliche Prüfung⚠️DeepSeek fordert Abstimmung mit Bauaufsicht bei Teildemontage; GoogleAI und Qwen thematisieren Baurecht nicht – Abwägung erforderlich, da baurechtliche Relevanz bei nicht genehmigter Teildemontage gegeben ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister zur Vor-Ort-Prüfung. Bis zur fachgerechten Stilllegung ist die Kelleröffnung zu sichern (nicht mit Kabeln belegen!), der Dachbereich gegen herabfallende Teile abzusichern und jegliche Eigenversuche zu unterlassen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Rückstau bei Winddruckwechseln oder Nutzung benachbarter FeuerstättenTödliche Vergiftungsgefahr – nicht wahrnehmbar, akut lebensbedrohlich
    🔴 RisikoNutzung der Schornsteinöffnung im Keller als KabeldurchführungBrandentstehung durch thermische Überlastung oder Isolationsbruch – Verstoß gegen VDE 0100 und Musterbauordnung
    🔴 RisikoFeuchtigkeitsstau im Schornsteininneren bei unsachgemäßem VerschlussDauerhafte Durchfeuchtung des Mauerwerks, Schimmelbildung, Bauschäden und gesundheitliche Belastung
    🔴 RisikoInstabilität des teildemontierten SchornsteinsHerabfallende Ziegelsteine – Verletzungs- oder Todesgefahr im Dachboden oder auf dem Grundstück
    🔴 RisikoRechtliche Konsequenzen bei eigenmächtiger Stilllegung ohne Baugenehmigung oder SchornsteinfegerzustimmungBaurechtliche Sanktionen, Rückbauforderung, Haftung bei Schäden an Dritten
    ✅ ChanceFachgerechte Stilllegung nach DIN 18160-1 und DIN 18017-3Nachhaltige Vermeidung aller Schäden, langfristige Sicherheit und Wertstabilität der Immobilie
    ✅ ChanceProfessionelle Reinigung und Prüfung durch SchornsteinfegermeisterErkennung verborgener Mängel (Risse, Verwitterung), frühzeitige Schadensvermeidung
    ✅ ChanceGeordnete Kabelverlegung nach VDE 0100 bei gleichzeitiger SanierungErhöhte Anlagensicherheit, rechtskonforme Dokumentation, keine versicherungsrechtlichen Risiken
    ✅ ChanceIntegration einer Druckausgleichsleitung gemäß DIN 18017-3Vermeidung von Zugluftphänomenen und Druckstörungen in anderen Lüftungssystemen des Hauses
    ✅ ChanceAbstimmung mit Bauaufsicht und Schornsteinfeger vor BeginnRechtssichere Abwicklung, klare Zuständigkeiten, Vermeidung von Nachbesserungen oder Sanktionen

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Sicherung des Kellerzugangs: Versiegeln Sie die Kelleröffnung nicht mit Kabeln – stattdessen decken Sie sie mit einer stabilen, feuerhemmenden Abdeckplatte ab und beschriften Sie diese deutlich mit „Schornstein – nicht öffnen!“.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister (nicht nur „Schornsteinfeger“) zur Vor-Ort-Begutachtung – fordern Sie vom Meister schriftlich die Prüfung auf CO-Rückstau-Risiko und Druckausgleich nach DIN 18017-3 an.
    3. Statik prüfen lassen: Beauftragen Sie vor jeglicher Bearbeitung einen statisch geprüften Bauingenieur oder Sachverständigen für Mauerwerk, um die Stabilität des teildemontierten Schornsteins zu bewerten – dokumentieren Sie das Ergebnis.
    4. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die Genehmigungsunterlagen zur Teildemontage (sofern vorhanden), die Nutzungsverträge für gemeinsame Feuerstätten und alle vorhandenen Schornsteinfeger-Abnahmeprotokolle – diese werden für die Stilllegung benötigt.
    5. Kabel neu verlegen: Planen Sie gemeinsam mit einem Elektrofachbetrieb die fachgerechte, VDE-konforme Verlegung aller Leitungen außerhalb des Schornsteins – inkl. Prüfung der Isolationswerte nach VDE 0100-600.
    6. Baugenehmigung prüfen: Recherchieren Sie beim zuständigen Bauamt, ob die Teildemontage bereits genehmigt wurde – falls nicht, klären Sie vor der Stilllegung die Nachgenehmigungsmöglichkeit mit dem Schornsteinfegermeister ab.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornstein
    Ein Schornstein (auch Kamin genannt) ist eine senkrechte Abzugsleitung, die dazu dient, Rauchgase und Verbrennungsprodukte aus Feuerstätten (z.B. Heizungen, Kamine) ins Freie zu leiten.
    Verwandte Begriffe: Kamin, Abgasleitung, Rauchrohr
    Kamineffekt
    Der Kamineffekt beschreibt das Phänomen, dass warme Luft in einem Schornstein nach oben steigt und dadurch einen Unterdruck erzeugt, der Frischluft nachzieht. Dieser Effekt wird genutzt, um Rauchgase abzuführen.
    Verwandte Begriffe: Thermik, Auftrieb, Konvektion
    Bausubstanz
    Die Bausubstanz umfasst alle festen Bestandteile eines Gebäudes, wie z.B. Mauern, Decken, Dächer und Fundamente. Sie ist die Grundlage für die Stabilität und den Schutz des Gebäudes.
    Verwandte Begriffe: Tragwerk, Rohbau, Gebäudehülle
    Entlüftung
    Entlüftung bezeichnet den Austausch von verbrauchter oder feuchter Luft gegen frische Luft. Eine gute Entlüftung ist wichtig, um Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Belüftung, Ventilation, Luftaustausch
    Wärmeverlust
    Wärmeverlust bezeichnet die ungewollte Abgabe von Wärme aus einem Gebäude an die Umgebung. Wärmeverluste können durch ungedämmte Bauteile, Fenster oder undichte Stellen entstehen.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Dämmung, Heizkosten
    Ruß
    Ruß ist ein schwarzer, feinkörniger Stoff, der bei unvollständiger Verbrennung von organischen Materialien entsteht. Ruß kann sich in Schornsteinen ablagern und die Abgasführung beeinträchtigen.
    Verwandte Begriffe: Verbrennung, Emissionen, Feinstaub
    Dachpfanne
    Eine Dachpfanne ist ein Bauelement aus Ton oder Beton, das zur Eindeckung von Dächern verwendet wird. Dachpfannen schützen das Gebäude vor Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und Wind.
    Verwandte Begriffe: Dachziegel, Dacheindeckung, Regenschutz

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Warum muss ein Schornstein fachgerecht verschlossen werden?
      Antwort: Ein fachgerechter Verschluss verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, die zu Schäden an der Bausubstanz führen kann. Zudem wird verhindert, dass Zugluft und Wärmeverluste entstehen. Ein ungesicherter Schornstein kann auch eine Gefahr durch herabfallende Teile darstellen.
    2. Frage: Kann ich einen Schornstein selbst verschließen?
      Antwort: Ich rate davon ab, den Schornstein selbst zu verschließen, da dies Fachkenntnisse erfordert. Ein unsachgemäßer Verschluss kann zu Problemen wie Feuchtigkeitsschäden oder unzureichender Entlüftung führen. Es ist ratsam, einen Fachmann (Schornsteinfeger oder Bausachverständiger) zu beauftragen.
    3. Frage: Welche Materialien eignen sich zum Verschließen eines Schornsteins?
      Antwort: Geeignete Materialien sind witterungsbeständige Abdeckungen oder Verschlussdeckel. Wichtig ist, dass das Material dicht ist und das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Der Fachmann wird Ihnen die passenden Materialien empfehlen.
    4. Frage: Was kostet das Verschließen eines Schornsteins?
      Antwort: Die Kosten für das Verschließen eines Schornsteins variieren je nach Aufwand und Material. Eine genaue Kostenschätzung kann Ihnen ein Fachmann nach Besichtigung des Schornsteins geben. Holen Sie am besten mehrere Angebote ein.
    5. Frage: Muss ich das Verschließen eines Schornsteins genehmigen lassen?
      Antwort: Ob eine Genehmigung erforderlich ist, hängt von den örtlichen Bauvorschriften ab. Ich empfehle Ihnen, sich bei Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Bauamt zu erkundigen.
    6. Frage: Wie lange dauert das Verschließen eines Schornsteins?
      Antwort: Die Dauer hängt vom Zustand des Schornsteins und den gewählten Maßnahmen ab. In der Regel ist der Verschluss innerhalb eines Tages erledigt.
    7. Frage: Was passiert, wenn ich den Schornstein nicht verschließe?
      Antwort: Wenn der Schornstein nicht verschlossen wird, kann Feuchtigkeit eindringen und zu Schäden an der Bausubstanz führen. Zudem können Zugluft und Wärmeverluste entstehen. Im schlimmsten Fall können Teile des Schornsteins herabfallen und eine Gefahr darstellen.
    8. Frage: Kann ich den Schornstein später wieder in Betrieb nehmen?
      Antwort: Ob eine spätere Inbetriebnahme möglich ist, hängt vom Zustand des Schornsteins und den geltenden Vorschriften ab. Ich empfehle Ihnen, dies vor dem Verschluss mit einem Fachmann zu klären.

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  2. Schornstein verschließen: Wärmeverbund & Tauwasser-Risiko

    Foto von Stefan Ibold

    macht Sinn
    Moin,

    das macht immer dann Sinn, wenn der Bodenraum nicht im Wärmeverbund mit dem restlichen Gebäude steht. Ansonsten gelangt evtl. feucht-warme Luft in den Bodenraum und fällt als Tauwasser aus. Je nach Nutzung des Kellers geht auch noch u.U. eine Menge Energie verloren.

    MfG Stefan Ibold

  3. Schornstein stilllegen: Dachboden gedämmt – Verschluss möglich?

    Danke für die Rückmeldung. Der Dachboden ist/wird ...
    Danke für die Rückmeldung. Der Dachboden ist/wird Danke für die Rückmeldung.

    Der Dachboden ist/wird komplett gedämmt. Sehe ich es richtig, dass dann ein Verschluss machbar ist?

    Einen schönen Gruß!

  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Schornstein stilllegen: Kosten, Vorgehen & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Stilllegung eines Schornsteins im Rahmen des Dachausbaus erfordert die Berücksichtigung des Wärmeverbunds, um Tauwasserbildung zu vermeiden. Eine vollständige Dämmung des Dachbodens ermöglicht in der Regel den Verschluss des Schornsteins. Die korrekte Ausführung ist entscheidend, um Energieverluste und Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Schornstein verschließen: Wärmeverbund & Tauwasser-Risiko ist es wichtig zu beachten, ob der Dachboden im Wärmeverbund mit dem restlichen Gebäude steht. Andernfalls kann feucht-warme Luft kondensieren und zu Tauwasserbildung führen.

    ✅ Zusatzinfo: Wenn der Dachboden komplett gedämmt ist, wie im Beitrag Schornstein stilllegen: Dachboden gedämmt – Verschluss möglich? erwähnt, kann der Schornstein in der Regel problemlos verschlossen werden. Dies trägt zur Energieeffizienz des Gebäudes bei.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Stilllegung oder dem Verschließen des Schornsteins sollte eine fachmännische Beratung in Bezug auf die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes und die geltenden Vorschriften erfolgen. Die korrekte Abdichtung und Entlüftung sind entscheidend, um langfristige Schäden zu vermeiden. Es ist ratsam, einen Fachmann für Schornsteinsanierung hinzuzuziehen, um die optimale Lösung zu ermitteln und die Arbeiten fachgerecht ausführen zu lassen. Die Berücksichtigung der Aspekte Wärmeverbund, Dämmung und Entlüftung gewährleistet eine sichere und energieeffiziente Stilllegung des Schornsteins.

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