ich habe mich vor einigen Monaten einer kleinen (3x5,8 m) massiven Hütte angenommen, die in dem Garten steht, den ich dieses Jahr pachte.
Das Fundament aus Estrich liegt ca. 15 cm unterhalb des Erdreiches, Es gibt eine feuchte Wad, Aufgrund des zu kurz gebauten Dachs und eines Vorpächters der es für nötig hielt den Schornstein Abzureißen.
Ich habe auf einem Holz-Unterbau Rigipsplatten eingezogen und war gerade dabei einen billigen Kiefernholzboden mit Federn einzuziehen als mir auffiel dass sich unter der durchsichtigen Plane die ich gegen Feuchtigkeit gelegt habe an einer Stelle vermehrt Feuchtigkeit in Form von Tropfen bildet. Nämlich in dem Bereich der feuchten Wand und der ehemaligen Esse.
Jetzt frage ich mich zum einen ob das in dem Ausmaß normal ist - normalerweise kann man ja durch eine "richtige" Dampfsperre nicht durchgucken - und wenn nicht, welche Maßnahmen dann dringend erforderlich sind, ob ich den Boden wegen der einen Stelle nochmal komplett rausnehmen muss, oder ob es reicht im Frühling Das Fundament auszubuddeln und von außen mit Bitumen dicht zu machen und mit Kies und Drainagerohr zu drainagieren.
Das Dach haben die Vorpächter neu gemacht, anscheinend war vorher Asbest drauf und es hat eine Weile reingeregnet, allerdings erschien mir das Fundament im Sommer trocken. In der vorhin erwähnten, freuchten Wand habe ich neulich ein Wandfutter für den Ofen eingebaut, beim Bohren ist mir aufgefallen dass die Ziegel innen so mit Wasser vollgesogen sind, dass roter Ziegelmatsch aus ihnen herausquillt, wenn man sie anbohrt.
Danke vorab für eure Zeit und eure Einschätzungen




