Kommt man im Sommer/Frühling in das Haus hinein, fühlt man sofort in sämtlichen Räumen eine unangenehme Kälte, die sich messtechnisch jedoch nicht bestätigen lässt:
Gemessene Außentemperatur 16 Grad, innen 20 Grad. Rel. Luftfeuchte außen 72 %, innen 59 %. Misst man nahe den Wänden, der Decke und dem Fußboden, so stellt man fest, dass es dort nur unwesentlich kühler ist mit ca. 19,5 Grad.
Zur Messung dienen sowohl digitale als auch analoge Geräte, die ich mehrfach gewechselt habe und eigentlich immer die gleichen Ergebnisse liefern (keine Profigeräte).
Auch Besucher bestätigen, dass es draußen bei 16 Grad angenehmer ist als drinnen bei 20 Grad. Man steht draußen mit T-Shirt und im Haus will man sofort zum Pullover greifen. Luftzug gibt es übrigens keinen, das kann nicht der Grund sein.
Hat jemand für dieses Phänomen eine Erklärung?
