- Im Kostenvoranschlag und in der Rechnung wurde als Fabrikat alsecco, Mineralwolle Lamelle grau Format 100x20 cm, Wärmeleitfähigkeit: 0,040 W/mK genannt.
- Die Giebel des Hauses bestehen aus 24er Ziegelmauerwerk mit einer Luftschicht in der Mitte. Kellerdecke nicht gedämmt, gewölbt, Dielenfußboden
Die Front und die Rückseite des Hauses dürfen Aufgrund Denkmalschutz von der Ansicht her nicht verändert werden. Jetzt zeigen sich Feuchteschäden im unteren Bereich der Dämmschicht: die Farbe wird blasig und bröselt ab, unter der Sockelschiene sind zeitweise sind feuchte Stellen zu sehen besonders dort wo zwei Schienen aufeinandertreffen. Innen zeigt sich in den beiden unteren Etagen auf der gesamten Giebelbreite ein ca. 15 cm breiter feuchten Streifen (noch kein Schimmel) an der Wand in Höhe von 80 cm ab Fußboden. An beiden Giebeln laufen die Heizrohre entlang, verdeckt durch eine Sockelschiene. Nach einem Gespräch mit dem Vertreter des WDVS und der Baufirma, wurde uns gesagt, dass die Dämmung in dieser Situation sowieso schwierig ist (vorher kein Wort!), weil vorne und hinten keine Dämmung möglich, die Fugen leiten die Feuchtigkeit zur trockensten Stelle, also hinter die Dämmung, diese wandert dann nach unten. Jetzt wurde uns angeboten von außen ca. 11 cm große Kernbohrungen durchzuführen - über der Horizontalabsperrung bis in die Luftschicht und Belüftungsklappen einzubauen. Dies soll bewirken, dass die Feuchtigkeit nach außen kann. Unsere Anmerkungen, dass die Fugen wo Dämmung auf altes Mauerwerk trifft auch nicht so richtig dicht sind (teilweise 2 cm breit) wurde mit naj abgetan, dass wird er "in diesem Zusammenhang mal mitmachen". Ist das ganze jetzt zielführend, kommt dort die Feuchtigkeit raus oder kommt noch mehr Feuchtigkeit rein? Soll die Feuchtigkeit wirklich über die Fugen der Front und Rückseite zum Giebel "gewandert" sein?