wir wohnen seit nunmehr 2 Jahren in unserem Neubau (Reihenendhaus). Nun haben wir ein Problem mit unserer Außenwand.
Und zwar entdeckten wir in eines der Zimmer (mit Dachschräge beginnend ab 1,00 m) letzte Woche einen ca. 2,5 m langen Riss in der Tapete. Die Rissbreite betrug ca. 3 mm! Also haben wir uns im Internet erst einmal informiert und unserem Bauträger eine E-Mail geschickt mit der bitte sich den Schaden anzuschauen. Prompt kam eine Antwort, ohne sich das Problem anzugucken das es sich hierbei um Setzrisse handelt und diese wären nicht in der Gewährleistung enthalten. Nun gut, ich also die Tapete abgemacht und stellte fest das die Risse noch größer sind. (Leider habe ich kein Rissbreitenlinial da gehabt) Des weiteren bröckelt der Putz an einigen Stellen Keilweise heraus.
Nun habe ich in meinen Bildern geschaut und stellte fest, dass an dieser Stelle der Ringanker beginnt. Dieser verläuft vom OGAbk. ab 1 m (Kniestock) in das Obergeschoss.
Die Risse entstanden direkt unter dem Ringanker. Als ich dann den Keil mit der Hand heraus nahm, stellte ich fest, dass der Ringanker keine Haftung zum YTONG Stein hat. Ich kann quasi unter dem Ringanker bis zum Außenputz durchschauen. Die Fuge beträgt ca. 2 mm.
Nun meine Frage, sprechen wir hier noch immer über "normale" Setzrisse? Muss der Betonanker nicht einen Verbund zu dem Mauerwerk haben? Es sieht nämlich fast danach aus, als hätte der Betonanker einen Schwund und hätte sich vom Mauerwerk sauber "gelöst". Sollte ich hier beim Bauträger hartnäckig bleiben und Ihm die Bilder noch einmal zukommen lassen, mit der bitte sich das anzuschauen? Die Frage ist, ob er es dann nicht einfach zuschmieren lässt?
Ich hoffe Ihr könnt uns Ratschläge geben. Sollte ich das ganze einfach zuspachteln und hoffen das es nicht weiter reißt? Machen wir uns hier zu viele Gedanken?
Mit freundlichen Grüßen
David