ich habe eine in ein Wohnhaus integrierte ca. 50 m² große, nicht unterkellerte Garage. Auf die Bodenplatte der Garage wurde vor ca. 30 Jahren ein ca. 5 cm dicker Verbundestrich aufgebracht. Die Estrichoberfläche wurde vom Vorbesitzer des Hauses roh belassen. Salz hat den Estrich zerfressen, sauber gearbeitet wurde auch nicht, es haben sich Risse gebildet, Wasser bleibt in der Garagenmitte stehen und der Estrich neigt sich zu den Wänden, Feuchtigkeit scheint von unten nicht aufzusteigen.
Jetzt möchte ich die Garage fließen. Beim Baustoffhändler wurde mir eine Hasit Bodenspachtel empfohlen. Nachdem ich den alten Verbundestrich mit dem Hochdruckreiniger mehrfach ausgewaschen hatte und anschließend mit einer Grundierung vorbehandelt habe, wurde die Bodenspachtel aufgetragen. Es hat nicht lange gedauert bis sich auf dem neuen Belag Risse und hohle Stellen gebildet haben.
Welche Möglichkeiten habe ich jetzt um den Garagenboden endgültig zu sanieren, damit gefliest werden kann und ich nicht in ein paar Jahren die lockeren Fließen abklauben muss?
- Reicht es die losen Stellen wegzustemmen und mit geeigneterem Fließestrich auszugleichen?
- Kann ich auf dem alten Estrich eine weitere Schicht Betonestrich auftragen, wenn ja welche Dicke würde ich benötigen? Mit oder ohne Trennlage?
- Alter Verbundestrich raus? Bloß wie bekomme ich den weg und wie sollte dann der neue Estrichbelag aufgebaut sein?
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, ich bin euch für jeden Tipp dankbar.
Gruß
Sepp