Aufgrund einer Bodensenkung auf der Nordseite steht mein Haus in Bayern schief und ist um 16 cm tiefer als auf der Südseite. Es sind keine Risse im Bauswerk sichtbar. Es ist eine Doppelhaushälfte. Die andere Hälfte, die ca. 1 m höher als mein Haus ist, steht genau so schief und ist auch ohne Rissbildung. Anscheinend hat sich der Boden (Torf) auf dem gesamten Grund gleichermaßen abgesenkt. Laut Angaben der Baufirma wurde bei der Bodenverdichtung ca. 1 m Torf abgetragen und mit San-Gieß verdichtet. Die ausführende Firma (Subunternehmer) hat damals sein Bedenken über der Bodenfestigkeit schriftlich bei der Bausfimra geäußert (Kopie legt vor). Diese wurden nicht berücksichtigt und das Haus wurde ohne weiteren Gegenmaßnahmen gebaut.
Ein Beweissicherungsverfahren bei Landgericht wurde vor Ablauf der Gewährleistung bereits eingereicht und wird aktuell prozessiert.
Meine Fragen:
- Was kann man grundsätzlich dagegen tun?
- Welche Rechte habe ich gegenüber der Baufirma?
- Kann ich Aufgrund der erheblichen Baumängl vom Kaufvertrag zurücktreten (vor 6 Jahren gekauft)?
Nächste Woche kommt ein Sachverständiger vom Gericht zur Untersuchung.
- Wie kann ich mich am besten vorbereiten?
- Wie verlässlich sind seine Ergebnisse?
Sie können mich unter [email protected] erreichen.
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
Walid Hamid