Alte Fliesen abschlagen bei Teilverfliesung im Bad? Meinung vom Fachmann einholen!

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Alte Fliesen abschlagen bei Teilverfliesung im Bad? Meinung vom Fachmann einholen!

Guten Tag,
es wird derzeit eine Altbadsanierung vorgenommen, mit neuem
Wasser, Abwasser, Elektro. Das Haus ist Baujahr 63. Das Bad ist
derzeit komplett auf eine Höhe von ca. 1.70 gefliest. Neu sollen
aber nur noch an Dusche, Wanne und Waschbecken gefliest werden,
der Rest verputzt. Lt. unserem Fliesenleger sollen die Kacheln
dran bleiben und einfach über gefliest, bzw. überputzt werden.
Können Sie diese Meinung unterstützen? Falls die Fliesen abkommen schlägt er kein Verputzen des Mauerwerks vor, sondern
mit Wedi-Platten als Fliesenträger zu arbeiten. Auch hier möchte ich gerne wissen ob dies eine gute Lösung ist, wenn man
Interesse an einem langlebigen Bad hat.
Für Ihre Antwort, herzlichen Dank!
  • Name:
  • Antonia Wolf
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Bearbeitung der Fliesen ist eine schriftlich dokumentierte Asbestanalyse durch ein zertifiziertes Labor zwingend erforderlich – Baujahr 1963 birgt ein hohes Risiko asbesthaltiger Kleber, Fugenmassen oder Spachtelmassen.

    🔴 KRITISCH: Das Abschlagen alter Fliesen darf ausschließlich durch einen Fachbetrieb mit Asbest-Sachkunde nach TRGS 519 erfolgen – Eigenleistung oder Auftrag an nicht zertifizierte Handwerker ist gesundheits- und rechtlich unzulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Überputzen oder Überfliesen der alten Fliesen ist nur nach fachlich begutachteter Haftfestigkeit (DINAbk. 18157), vollständiger Reinigung, Anschleifen und Auftrag einer zertifizierten Haftbrücke zulässig – pauschale „Überarbeitung“ ist nicht dauerhaft sicher.

    ⚠️ WICHTIG: Vor der Verwendung von Wedi-Platten oder anderen Fliesenträgerplatten muss der Untergrund (Mauerwerk oder Restkleber) auf Tragfähigkeit, Rissfreiheit und Feuchtefreiheit geprüft werden – eine bloße Oberflächenreinigung reicht nicht aus.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Bei einer Badsanierung in einem Altbau stellt sich oft die Frage, ob alte Fliesen vor dem Neuverfliesen oder Verputzen entfernt werden müssen.

    Meine Empfehlung: Wenn die alten Fliesen fest sitzen und keine Hohlräume aufweisen, können sie als Untergrund für neue Fliesen oder Putz dienen. Allerdings ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Die alten Fliesen müssen gründlich gereinigt und mit einer Haftgrundierung (Haftbrücke) versehen werden, um eine gute Verbindung zum neuen Belag zu gewährleisten.

    Alternativ: Wenn die alten Fliesen lose sind, Hohlräume aufweisen oder der Untergrund instabil ist, sollten sie entfernt werden. Dies ist zwar aufwendiger, schafft aber eine solide Basis für die neuen Fliesen oder den Putz. In diesem Fall kann man auch Wedi-Platten oder andere Fliesenträgerplatten verwenden, um einen ebenen und wasserdichten Untergrund zu schaffen.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen, insbesondere im Dusch- und Wannenbereich.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen erfahrenen Fliesenleger oder Bausachverständigen zu Rate zu ziehen, um den Zustand des Untergrunds zu beurteilen und die beste Vorgehensweise für die Badsanierung festzulegen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Altbadsanierung in einem Haus von 1963, bei dem eine Teilverfliesung geplant ist. Der Fliesenleger schlägt vor, die alten Fliesen bis 1,70 m Höhe als Untergrund zu belassen und darauf neu zu fliesen oder zu verputzen. Alternativ wird bei Entfernung der alten Fliesen der Einsatz von Wedi-Platten als Fliesenträger vorgeschlagen.

    🔴 Gefahr: Das Belassen alter Fliesen als Untergrund birgt erhebliche Risiken. Bei einem Baujahr 1963 können die alten Fliesen und insbesondere der darunterliegende Kleber asbesthaltig sein. Asbest wurde in dieser Zeit häufig in Fliesenklebern und Spachtelmassen verwendet. Ohne eine fachgerechte Beprobung und Analyse durch ein zertifiziertes Labor darf nicht einfach überarbeitet werden. Zudem können Haftungsprobleme auftreten, wenn der neue Putz oder Fliesenkleber auf dem alten, möglicherweise glasierten oder verschmutzten Untergrund nicht dauerhaft haftet.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Fliesenlegers, die alten Fliesen einfach zu überputzen oder zu überfliesen, ist fachlich nicht haltbar, ohne vorher die Tragfähigkeit und Eignung des Untergrunds zu prüfen. Ein Überputzen von glasierten Fliesen ist ohne spezielle Haftbrücken und Vorbereitung (Anschleifen, Reinigen) in der Regel nicht dauerhaft möglich. Die Gefahr von Rissen und Abplatzungen ist hoch.

    ➕ Ergänzung: Die Alternative mit Wedi-Platten ist grundsätzlich eine gute und langlebige Lösung, da sie eine homogene, wasserdichte und stabile Untergrundplatte schaffen. Allerdings ist auch hier der Umgang mit dem Altbestand kritisch. Vor dem Anbringen der Wedi-Platten müssen die alten Fliesen vollständig und fachgerecht entfernt werden. Dabei ist zwingend auf Asbest zu achten. Die Entsorgung des Bauschutts muss nach den geltenden Vorschriften erfolgen. Zudem sollte der Unterputz oder das Mauerwerk nach dem Abschlagen auf seine Festigkeit und Ebenheit geprüft werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jedem weiteren Schritt einen zertifizierten Sachverständigen für Schadstoffe (Asbest) mit einer Beprobung der alten Fliesen und Kleber. Lassen Sie sich die Ergebnisse schriftlich geben. Entscheiden Sie erst danach über die Vorgehensweise. Bei Asbestfund ist eine Sanierung durch einen Fachbetrieb zwingend erforderlich. Für die langlebigste Lösung empfehle ich die vollständige Entfernung der alten Fliesen durch einen Fachbetrieb mit Asbestschein und die anschließende Verwendung von Wedi-Platten oder einem gleichwertigen, geprüften Verbundsystem. Holen Sie vorab mehrere Angebote ein und bestehen Sie auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung inklusive Schadstoffprüfung und -entsorgung.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei der Sanierung eines Bades aus dem Baujahr 1963 ist besondere Vorsicht geboten, da die bestehenden Fliesen möglicherweise Asbesthaltige Fugenmassen oder Klebstoffe enthalten und das Untergrund-Mauerwerk altersbedingt Schäden aufweisen kann.

    🔴 Gefahr: Das Abschlagen alter Fliesen birgt ein hohes Risiko der Freisetzung von Asbestfasern, insbesondere bei Klebstoffen oder Fugen aus der Zeit vor 1990 – eine gesundheitsgefährdende Exposition, die strikt vermieden werden muss.

    ⚠️ Korrektur: Die pauschale Empfehlung, bestehende Fliesen zu überkleben oder zu überputzen, ist fachlich nicht tragfähig: Ein Verputz oder Fliesenüberzug auf nicht haftfestem, kontaminiertem oder strukturell instabilem Untergrund führt langfristig zu Delamination, Feuchteeintrag und Schimmelbildung.

    ➕ Ergänzung: Wedi-Platten sind zwar ein etabliertes System für Nassebereiche, doch ihre Anbringung auf ungesichertem, nicht abgetragenen Fliesen ist nur zulässig, wenn die Unterlage nach DIN 18157 als tragfähig, rissfrei und vollflächig haftend nachgewiesen ist – was bei 60-jährigen Fliesen extrem selten der Fall ist.

    🔴 Gefahr: Ein vermeintlich kostengünstiger Überputz oder Überfliesung verschleiert gravierende Mängel wie Feuchteschäden, kapillare Aufstiegsfeuchte oder mangelnde Abdichtung – mit Folgen für Bausubstanz und Gesundheit.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Forderung nach einer fachlichen Vorab-Beurteilung ist vollständig richtig – nur ein zertifizierter Baugutachter oder ein Sachverständiger für Schadstoffe kann mittels Probenahme und Laboranalyse Asbest, Schimmel oder statische Risiken abschließend bewerten.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeglicher Sanierungsmaßnahme einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauschäden und Schadstoffe (z. B. nach DIN 13218 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Schadenskunde), der eine umfassende Bestandsaufnahme inkl. Materialproben, Feuchtemessung und Haftfestigkeitsprüfung durchführt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern eindeutig eine fachliche Vorab-Beurteilung durch einen zertifizierten Sachverständigen – vor allem zur Klärung von Asbest, Haftfestigkeit und Feuchteschäden.
    • Alle drei weisen auf das hohe Gesundheitsrisiko bei Asbestfreisetzung hin (Baujahr 1963) und verweisen auf die Notwendigkeit einer Laboranalyse.
    • Alle drei lehnen eine pauschale Überfliesung oder Überputzung ohne Vorprüfung ab – es besteht Konsens, dass dies zu Delamination, Feuchteeintrag und Schimmel führen kann.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwägt unter strengen Voraussetzungen (feste Fliesen, Haftbrücke) das Belassen als Untergrund – DeepSeek und Qwen bewerten dies als grundsätzlich riskant und lehnen es faktisch ab, solange keine Laborbestätigung und Haftfestigkeitsprüfung vorliegen.
    • GoogleAI erwähnt Wedi-Platten als „Alternative“, ohne den Aspekt der notwendigen Fliesenentfernung explizit zu benennen – DeepSeek und Qwen betonen ausdrücklich, dass Wedi-Platten nur auf fachgerecht vorbereitetem, asbestfreiem Untergrund montiert werden dürfen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek konkretisiert die rechtlichen Anforderungen (TRGS 519, zertifizierter Fachbetrieb) und verlangt schriftliche Analyseergebnisse – diese Präzision fehlt bei GoogleAI und Qwen.
    • Qwen bezieht DIN 18157 (Haftfestigkeitsprüfung) und DIN 13218 (Zertifizierung von Sachverständigen) explizit ein – ergänzt den fachlichen Rahmen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert, dass „feste Fliesen als Untergrund dienen können“, während DeepSeek und Qwen klarstellen: „Bei 60-jährigen Fliesen ist tragfähiger Untergrund extrem selten“ und „pauschale Überarbeitung ist fachlich nicht haltbar“. → Sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) priorisiert: Abschlag oder zumindest vollständige fachliche Untergrundfreigabe vor Überarbeitung.

    👉 Empfehlung: Die strengeren, präventiven Aussagen von DeepSeek und Qwen sind im Sinne der Bau- und Gesundheitssicherheit vorrangig zu berücksichtigen; GoogleAIs pragmatischere Sicht ist nur nach positivem Gutachten und nachweislicher Haftfestigkeit anwendbar.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Asbestrisiko (Baujahr 1963)Alle drei Modelle bestätigen ein hohes, nicht zu vernachlässigendes Asbestrisiko in Klebern/Fugen – Laboranalyse ist unverzichtbare Voraussetzung.
    Überfliesung / Überputz ohne VorprüfungEinheitlicher Widerspruch: Alle Modelle lehnen dies ab – Qwen und DeepSeek betonen zusätzlich die DIN-Anforderungen, GoogleAI relativiert lediglich unter idealen Bedingungen.
    Erforderlichkeit eines SachverständigenVollständiger Konsens: Unabhängiger, zertifizierter Gutachter (Schadstoffe + Bausubstanz) ist zwingend vor Sanierungsbeginn zu beauftragen.
    Verwendung von Wedi-Platten⚠️Alle sehen Vorteile, aber DeepSeek und Qwen betonen: nur nach vollständiger Fliesenentfernung und Untergrundprüfung; GoogleAI lässt offener, ob Fliesen belassen werden können – Abwägung erforderlich.
    Haftfestigkeit des UntergrundsAlle drei verweisen auf Notwendigkeit einer haftfesten, rissfreien, sauberen und trockenen Unterlage – Qwen nennt explizit DIN 18157 als Prüfgrundlage.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Sanierungsarbeiten vor Abschluss einer schriftlichen Schadstoffanalyse und eines fachlichen Gutachtens. Die Verwendung alter Fliesen als Untergrund ist nur nach positivem, dokumentiertem Ergebnis aller Prüfkriterien (Asbestfreiheit, Haftfestigkeit, Feuchtefreiheit) zulässig – ansonsten ist fachgerechte Entfernung durch einen Asbest-Sachkundigen Pflicht.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFreisetzung von Asbestfasern beim AbschlagenLangfristige, lebensbedrohliche Erkrankungen (Asbestose, Mesotheliom); strafrechtliche Haftung bei Verstoß gegen TRGS 519.
    🔴 RisikoFeuchteschäden durch unzureichende Abdichtung unter alten FliesenVersteckter Schimmel, Holzfaulnis im Mauerwerk, gesundheitliche Belastung, hohe Nachsanierungskosten.
    🔴 RisikoHaftungsversagen bei Überfliesung auf nicht vorbereitetem UntergrundAbplatzen neuer Fliesen, Wassereintritt, Versagen der Dusche/Wanne, Reklamationen, erneute Sanierung.
    🔴 RisikoUnzureichende statische Tragfähigkeit des Mauerwerks nach FliesenentfernungRissbildung, Verformung, Gefahr des Versagens bei Belastung (z. B. Duschwand, Haltegriffe), Sicherheitsrisiko.
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation der SchadstoffprüfungKeine Haftungsfreiheit bei späterem Schadensfall, Probleme beim Verkauf, Ausschluss aus Versicherungsleistungen.
    ✅ ChanceProfessionelle Asbestsanierung als Grundlage für dauerhaften WertzuwachsLangfristige Werterhaltung und Steigerung der Immobilie, zukunftssichere Grundlage für weitere Sanierungen.
    ✅ ChanceEinsatz moderner, wasserdichter Fliesenträgerplatten (z. B. Wedi)Optimale Dichtigkeit, reduzierte Bauzeit, klare Normenkonformität (DIN 18195), weniger Folgeschäden.
    ✅ ChanceÜberprüfung der gesamten Bausubstanz im Zuge der SanierungFrüherkennung von Kapillarfeuchte, Rissen, Salzausblühungen oder statischen Schwächen – gezielte, kostengünstige Reparatur.
    ✅ ChanceIntegration moderner Barrierefreiheit (z. B. ebenerdige Dusche)Erhöhte Wohnqualität, bessere Vermietbarkeit/Verkaufsfähigkeit, mögliche Förderung durch KfW.
    ✅ ChanceDigitale Dokumentation aller Prüfungen und MaßnahmenRechts- und versicherungstechnische Absicherung, Übersichtlichkeit für zukünftige Eigentümer oder Handwerker, Nachweis für Förderprogramme.

    Orientierungshilfen

    1. Asbest-Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen akkreditierten Schadstoff-Sachverständigen (z. B. nach DIN 13218) für die Entnahme und Laboranalyse von Fliesen, Kleber und Fugen – bis zum Vorliegen des schriftlichen Freigabebescheids keine Arbeiten beginnen.
    2. Fachbetrieb für Asbestsanierung finden: Recherchieren Sie zertifizierte Asbest-Entferner (nach TRGS 519) mit gültigem Sachkundenachweis – überprüfen Sie bei der Angebotsanfrage explizit die Zertifizierung und Versicherung.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle verfügbaren Unterlagen zum Bad (Baujahr, vorherige Sanierungen, Baupläne) und dokumentieren Sie den aktuellen Zustand mit Fotos – für Gutachter und Bauantrag.
    4. Gutachtertermin vereinbaren: Beauftragen Sie zusätzlich einen unabhängigen Baugutachter für eine umfassende Bestandsaufnahme – mit Feuchtemessung, Haftfestigkeitsprüfung (DIN 18157) und Beurteilung der Dichtigkeit.
    5. Wedi-Plattenplanung vorbereiten: Wenn Fliesenentfernung erforderlich wird, klären Sie im Vorfeld mit einem zertifizierten Fliesenleger die Montage von geprüften Fliesenträgerplatten – inkl. Abdichtungskonzept und Anschlussdetails.
    6. Fördermittel prüfen: Informieren Sie sich bei KfW (Programm 455-E) und ggf. kommunalen Programmen über Zuschüsse für Barrierefreiheit, Energieeffizienz oder Schadstoffsanierung – viele setzen den Nachweis einer fachlichen Vorprüfung voraus.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Haftgrundierung (Haftbrücke)
    Eine Haftgrundierung ist eine spezielle Beschichtung, die aufgetragen wird, um die Haftung zwischen zwei Materialien zu verbessern. Sie wird oft verwendet, um Fliesen auf alten Fliesen oder Putz auf glatten Oberflächen zu verkleben. Verwandte Begriffe: Primer, Voranstrich, Untergrundvorbereitung.
    Wedi-Platten
    Wedi-Platten sind wasserdichte Bauplatten aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum, die beidseitig mit einer Glasfasergewebe-Armierung und einer kunststoffvergüteten Mörtelschicht versehen sind. Sie werden häufig als Untergrund für Fliesen in Feuchträumen verwendet. Verwandte Begriffe: Bauplatten, Dämmplatten, Feuchtraumplatten.
    Fliesenträger
    Ein Fliesenträger ist ein Material, das als Untergrund für Fliesen dient. Er kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. aus Zementestrich, Anhydritestrich, Trockenestrich oder speziellen Bauplatten. Verwandte Begriffe: Estrich, Untergrund, Trägermaterial.
    Altbau
    Ein Altbau ist ein Gebäude, das vor einer bestimmten Zeitperiode errichtet wurde, oft vor dem Zweiten Weltkrieg oder vor einer bestimmten Bauordnung. Altbauten weisen oft besondere bauliche Merkmale und Herausforderungen auf. Verwandte Begriffe: Bestandsbau, Altimmobilie, sanierungsbedürftig.
    Badsanierung
    Eine Badsanierung umfasst die Modernisierung und Instandsetzung eines Badezimmers. Dies kann den Austausch von Sanitäranlagen, Fliesen, Armaturen und die Erneuerung der Elektro- und Wasserinstallationen beinhalten. Verwandte Begriffe: Badrenovierung, Badumbau, Badmodernisierung.
    Teilverfliesung
    Teilverfliesung bedeutet, dass nur ein Teil der Wände oder des Bodens mit Fliesen bedeckt wird, während andere Bereiche beispielsweise verputzt oder gestrichen werden. Dies ist eine gängige Praxis bei der Badsanierung. Verwandte Begriffe: Akzentfliesen, Bordüren, Fliesenspiegel.
    Asbest
    Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserförmige Minerale. Aufgrund seiner gesundheitsschädlichen Wirkung ist die Verwendung von Asbest in vielen Ländern verboten. In Altbauten kann Asbest in verschiedenen Baustoffen enthalten sein. Verwandte Begriffe: Faserzement, Spritzasbest, Sanierung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Müssen alte Fliesen immer entfernt werden?
      Antwort: Nein, nicht unbedingt. Wenn sie fest sitzen und keine Hohlräume haben, können sie als Untergrund dienen. Eine gute Vorbereitung ist aber wichtig.
    2. Frage: Was ist eine Haftgrundierung (Haftbrücke)?
      Antwort: Eine Haftgrundierung ist eine spezielle Beschichtung, die aufgetragen wird, um die Haftung zwischen zwei Materialien zu verbessern. Im Fall von Fliesen sorgt sie dafür, dass der neue Belag besser auf den alten Fliesen hält.
    3. Frage: Was sind Wedi-Platten?
      Antwort: Wedi-Platten sind wasserdichte Bauplatten, die als Untergrund für Fliesen in Feuchträumen verwendet werden. Sie sind leicht, stabil und einfach zu verarbeiten.
    4. Frage: Wie erkenne ich, ob Fliesen lose sind?
      Antwort: Durch Abklopfen der Fliesen. Wenn es hohl klingt, sind sie wahrscheinlich lose.
    5. Frage: Was passiert, wenn Feuchtigkeit unter die Fliesen gelangt?
      Antwort: Feuchtigkeit unter den Fliesen kann zu Schimmelbildung, Ablösung der Fliesen und Schäden an der Bausubstanz führen.
    6. Frage: Kann ich auf alte Fliesen verputzen?
      Antwort: Ja, das ist möglich, aber der Untergrund muss entsprechend vorbereitet werden. Eine Haftbrücke ist unerlässlich.
    7. Frage: Was muss ich bei der Auswahl des Fliesenlegers beachten?
      Antwort: Achten Sie auf Erfahrung, Referenzen und Qualifikationen. Ein guter Fliesenleger berät Sie umfassend und berücksichtigt die Besonderheiten des Altbaus.
    8. Frage: Welche Alternativen gibt es zu Fliesen im Bad?
      Antwort: Es gibt verschiedene Alternativen wie wasserfester Putz, Paneele oder spezielle Beschichtungen.

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