Feuchtigkeit im Keller durch Betonwanne: Ursachen, Messung & Sanierung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Ursachen von Feuchtigkeit in einem Keller mit Betonwanne. Es werden verschiedene Möglichkeiten wie Diffusion, Risse in der Abdichtung und Tauwasserbildung diskutiert. Die Bedeutung von korrekter Ausführung der Schweißbahnen und die Einflüsse von Lüftungsverhalten und Dampfbremsen werden hervorgehoben.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Feuchtigkeit im Keller durch Betonwanne: Ursachen, Messung & Sanierung?

Wir haben vor zwei Jahren REH eines Bauträgers erworben. Im darauffolgendem Frühjahr (viel Niederschlag, hoher Grundwasserspiegel) zeigten sich im Keller zum ersten mal Feuchtigkeitsränder im Sockelbereich. Sichtbar nur in Räumen mit Gipsputz.
Seit dem wurde von unserem Bauträger mehrere Maßnahmen und Feuchtigkeitsmessungen (Neutronenmessgerät) durchgeführt, die leider nicht den gewünschten Erflog ergaben.
Beim entfernen des Estrichs an mehreren Stellen konnte ich unter der Schweißbahn starke Feuchtigkeitsbildung erkennen. Zur Info der Keller besteht aus einer Betonwanne!
Nun endlich zu meiner Frage:
Wieviel Feuchtigkeit diffundiert durch eine 25 cm Betonwanne die momentan einen Meter im Grundwasser steht?
Ist die Menge nur messbar oder mit blosem Auge zu erkennen?
An alle Beteiligten im Vorauß Vielen Dank
Gruß Max Boß
  • Name:
  • Max Boß
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Feuchtigkeit unter der Schweißbahn weist auf schwerwiegendes Abdichtungsversagen hin – sofortige fachliche Diagnose durch zertifizierten Bausachverständigen erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Gipsputz im feuchtegefährdeten Sockelbereich ist bauphysikalisch unzulässig und führt bei Durchfeuchtung zu Festigkeitsverlust – vollständiger Austausch durch wassergeprüften Kalkzementputz oder mineralischen Unterputz zwingend.

    ⚠️ WICHTIG: Neutronenmessgeräte sind für Kellerfeuchte ungeeignet – stattdessen müssen kapazitive Feuchtemessgeräte nach DINAbk. 4108-3 oder gravimetrische Verfahren mit Kalibrierung für Beton und Putz eingesetzt werden.

    ⚠️ WICHTIG: Eine Betonwanne ist nicht per se wasserdicht – bei 1 m Grundwasserdruck ist WU-Beton (Wassereindringtiefe ≤ 50 mm nach DIN 1045-2) sowie fachgerechte Fugendichtung und intakte Außenschutzschicht zwingend vorauszusetzen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz und gesundheitlichen Problemen führen.

    Ich empfehle, die Ursache der Feuchtigkeit genau zu untersuchen. Mögliche Ursachen sind:

    • Defekte oder fehlende Abdichtung der Betonwanne: Eine beschädigte Schweißbahn kann Feuchtigkeit eindringen lassen.
    • Hoher Grundwasserspiegel: Bei hohem Grundwasserstand kann Feuchtigkeit durch die Kellerwände und -boden eindringen.
    • Kondensation: Unzureichende Belüftung kann zu Kondensation an kalten Oberflächen führen.

    Die Feuchtigkeitsmessung mit einem Neutronenmessgerät ist eine geeignete Methode, um die Feuchtigkeit im Estrich und in den Wänden zu bestimmen. Allerdings sollte die Messung von einem Fachmann durchgeführt und interpretiert werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Bausachverständigen mit der Ursachenforschung und der Erstellung eines Sanierungskonzepts. Lassen Sie die Betonwanne auf Dichtigkeit prüfen und gegebenenfalls sanieren.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Neubau-Keller aus Betonwanne mit anhaltenden Feuchtigkeitsproblemen im Sockelbereich, die trotz mehrerer Maßnahmen des Bauträgers nicht behoben werden konnten. Die Feuchtigkeitsränder treten nur in Räumen mit Gipsputz auf, was auf eine kapillare Feuchtigkeitsaufnahme hindeutet. Die Entdeckung von starker Feuchtigkeit unter der Schweißbahn nach Estrich-Entfernung ist ein ernstzunehmender Befund, der auf eine unzureichende Abdichtung oder eine Undichtigkeit in der Betonwanne hindeutet.

    🔴 Gefahr: Die anhaltende Feuchtigkeit unter der Schweißbahn und im Sockelbereich stellt ein erhebliches Risiko für Bauschäden dar. Bei einer Betonwanne, die dauerhaft im Grundwasser steht, kann selbst eine geringe Undichtigkeit zu massiven Feuchteschäden führen. Die Verwendung von Gipsputz in diesem Bereich ist zudem kritisch, da Gips wasserempfindlich ist und bei Durchfeuchtung seine Festigkeit verliert.

    ➕ Ergänzung: Die Frage nach der Diffusionsmenge durch 25 cm Beton ist fachlich differenziert zu betrachten. Bei einer intakten Betonwanne ist die Wasserdampfdiffusion durch den Beton minimal und in der Regel nicht sichtbar. Die sichtbaren Feuchtigkeitsränder deuten jedoch auf einen kapillaren Feuchtetransport durch Risse oder undichte Fugen hin, nicht auf reine Diffusion. Die Messung mit einem Neutronenmessgerät ist für die Tiefenfeuchte geeignet, aber die Ergebnisse sollten durch eine Kernbohrung oder Darrprobe verifiziert werden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Betonwanne grundsätzlich wasserdicht ist, ist nicht korrekt. Beton ist zwar dicht, aber nicht automatisch wasserundurchlässig. Für dauerhafte Dichtigkeit gegen drückendes Wasser sind spezielle Betonrezepturen (WU-Beton) und eine fachgerechte Verarbeitung sowie eine zusätzliche Abdichtung erforderlich. Die sichtbare Feuchtigkeit unter der Schweißbahn zeigt, dass die Abdichtungsebene versagt hat.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen mit Spezialisierung auf Abdichtungstechnik und Betonbau. Lassen Sie eine detaillierte Untersuchung der Betonwanne durchführen, inklusive Druckwassertest und Kernbohrungen zur Feuchtebestimmung. Dokumentieren Sie alle Schäden und Maßnahmen lückenlos. Prüfen Sie rechtliche Schritte gegen den Bauträger, da die Mängel offenbar nicht behoben wurden. Eine Sanierung erfordert in der Regel eine Innendruckabdichtung oder eine nachträgliche Außenabdichtung, was nur von spezialisierten Fachfirmen durchgeführt werden sollte.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Schilderung beschreibt ein klassisches, aber hochgradig kritisches Feuchtigkeitsproblem in einem Keller mit Betonwanne, bei dem die Konstruktion offensichtlich nicht mehr die geforderte Sperrwirkung gegen aufsteigendes oder seitlich eindringendes Grundwasser erfüllt.

    🔴 Gefahr: Eine Betonwanne, die einen Meter im Grundwasser steht, ist keineswegs wasserdicht per se – insbesondere bei Rissen, unzureichender Fugendichtung, fehlender oder beschädigter Außenschutzschicht (z. B. Bitumen- oder Kunststoffschweißbahn) oder mangelhafter Betonqualität (z. B. zu hoher Wassereindringtiefe nach DIN 1045-2), kann erhebliche Wassermengen durch Kapillarwirkung, Druckwasser oder Diffusion eindringen.

    🔴 Gefahr: Die beobachtete Feuchtigkeitsbildung unter der Schweißbahn weist eindeutig auf ein Versagen der horizontalen oder vertikalen Abdichtungsebene hin – möglicherweise durch mechanische Beschädigung, Alterung, Fehlausführung oder fehlende Anschlussdetails an der Wannenunterkante oder an der Bodenplatte.

    ⚠️ Korrektur: Ein Neutronenmessgerät ist für die Diagnose von Feuchteschäden im Kellerbereich ungeeignet – es misst vorrangig Wasserstoffgehalt im Boden und ist nicht kalibriert für feuchte Baustoffe wie Beton oder Putz; stattdessen sind kapazitive, resistive oder gravimetrische Verfahren sowie Infrarotthermografie oder Feuchtesonden mit Kalibrierung nach DIN 4108-3 erforderlich.

    ➕ Ergänzung: Die Sichtbarkeit von Feuchtigkeit an der Oberfläche hängt nicht von der Diffusionsmenge ab, sondern von der Verdunstungsrate, der Raumluftfeuchte, der Putzart (Gipsputz ist besonders empfindlich und zeigt Feuchteschäden früh als Ausblühungen oder Abplatzungen) und der Temperaturdifferenz – daher ist das Fehlen sichtbarer Feuchtigkeit keinesfalls ein Indiz für Trockenheit.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine 25 cm starke Betonwanne bei 1 m Grundwasserdruck 'nur' Feuchtigkeit 'diffundiert', ist technisch falsch: Es handelt sich hier nicht primär um Diffusion, sondern um Druckwasser- und kapillare Durchfeuchtung – ein physikalisch völlig anderes, deutlich aggressiveres und schnelleres Schadensmechanismus.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach Bausachverständigenverordnung oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk oder den VDBUM), der eine umfassende bauphysikalische Untersuchung inkl. Bohrkernanalyse, Fugendichtungsprüfung, Grundwasserstandsmonitoring und detaillierter Feuchtemessung nach DIN 13300 durchführt – eine Sanierung ohne klare Ursachenanalyse ist langfristig wirkungslos und rechtlich riskant.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Feuchtigkeit unter der Schweißbahn als kritischen Hinweis auf Abdichtungsversagen – nicht als „normale Diffusion“.
    • Alle warnen vor gesundheitlichen Risiken (Schimmel), Bauschäden (Kapillarfeuchte, Putzverlust) und strukturellen Risiken (Grundwasserdruck, statische Einflüsse).
    • Alle fordern die Beauftragung eines unabhängigen, spezialisierten Bausachverständigen – mit expliziten Hinweisen auf Zertifizierung (VDBUM, Bausachverständigenverordnung, Mauerwerksgesellschaft).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht Kondensation als mögliche Ursache, DeepSeek und Qwen schließen dies im vorliegenden Fall (Neubau, Betonwanne, Feuchtigkeit unter Schweißbahn) weitgehend aus – zugunsten kapillarer bzw. druckbedingter Feuchte.
    • GoogleAI bewertet das Neutronenmessgerät als „geeignet“ (mit Fachmann-Interpretation), während DeepSeek „Verifizierung durch Kernbohrung/Darrprobe“ fordert und Qwen dessen Einsatz ausdrücklich ablehnt als technisch ungeeignet – hier gilt das Vorsichtsprinzip: Qwens Bewertung ist sicherer.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die juristische Relevanz: Dokumentation sämtlicher Maßnahmen und Prüfung rechtlicher Schritte gegen den Bauträger.
    • Qwen ergänzt bauphysikalisch essenziell: klare Unterscheidung von Diffusion (langsam, gering) vs. Druckwasser/kapillarer Durchfeuchtung (schnell, massiv) – und korrigiert die falsche Annahme, 25 cm Beton könnten bei 1 m Grundwasserdruck „nur diffundieren“.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt „Defekte oder fehlende Abdichtung der Betonwanne“ als eine von mehreren möglichen Ursachen dar; DeepSeek und Qwen bewerten die Feuchtigkeit unter der Schweißbahn als eindeutigen Beweis für Abdichtungsversagen – hier wird die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) priorisiert.
    • DeepSeek und Qwen widersprechen GoogleAI explizit darin, dass eine Betonwanne „grundsätzlich wasserdicht“ sei – beide betonen, dass nur WU-Beton mit korrekter Ausführung und Abdichtung gegen drückendes Wasser geeignet ist.

    👉 Empfehlung: Die sicherste, konservativste und bauphysikalisch präziseste Position ergibt sich aus der gemeinsamen Aussage von DeepSeek und Qwen: Ursache ist ein Abdichtungsversagen mit druckwasserbedingter Durchfeuchtung – Sanierung erfordert fachlich abgesicherte Diagnose inkl. Druckwassertest und Bohrkernanalyse sowie rechtssichere Dokumentation.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ursache der Feuchtigkeit✅ KonsensAbdichtungsversagen der Betonwanne (Schweißbahn, Fugen, WU-Beton-Qualität), nicht Kondensation oder bloße Diffusion.
    Gefährdung durch Gipsputz✅ KonsensGipsputz im feuchteexponierten Sockelbereich ist bauphysikalisch unzulässig und muss fachgerecht ersetzt werden.
    Eignung Neutronenmessgerät❌ WiderspruchQwen und DeepSeek lehnen es ab; GoogleAI bewertet es als bedingt geeignet – Konsens: ungeeignet, da nicht kalibriert für Baustoffe und leicht fehlinterpretierbar.
    Sachverständigenanforderung✅ KonsensUnabhängiger, zertifizierter Bausachverständiger mit Spezialisierung auf Abdichtungstechnik und Feuchteschäden ist zwingend erforderlich.
    Sanierungsansatz⚠️ AbwägungDeepSeek und Qwen favorisieren Außenabdichtung oder Innendruckabdichtung durch Spezialfirmen; GoogleAI nennt keine konkrete Methode – Konsens: Sanierung darf erst nach klaren Ursachenanalysen erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Eine Sanierung ohne fachlich abgesicherte, bauphysikalisch eindeutige Diagnose – inkl. Druckwassertest, Bohrkernanalyse und Fugendichtungsprüfung – ist unwirksam, kostenaufwändig und rechtlich riskant. Priorität hat die unabhängige Ursachenklärung durch einen zertifizierten Sachverständigen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnentdeckte Risse oder Fugenundichtheiten in der BetonwanneLangfristiger struktureller Schaden, Korrosion der Bewehrung, Verlust der Tragfähigkeit
    🔴 RisikoWeitere Nutzung von Gipsputz im KellerPutzzerfall, Schimmelbildung hinter Putz, Gesundheitsgefahren durch Sporen, hohe Sanierungskosten
    🔴 RisikoEinsatz ungeeigneter Messmethoden (z. B. Neutronenmessgerät)Falsche Diagnose, falsche Sanierung, wiederholte Fehlinvestitionen, zeitliche Verzögerung der echten Ursachenbehebung
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation von Mängeln und Bauträger-MaßnahmenVerlust von Beweisen für Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche, rechtliche Handlungsunfähigkeit
    🔴 RisikoVerzögerung der UrsachenforschungFortlaufende Feuchteeinwirkung verstärkt Schäden – irreversible Bausubstanzschädigung, erhöhte Sanierungskosten
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung eines zertifizierten SachverständigenKlare Ursachenzuordnung, rechtssichere Dokumentation, mögliche Gewährleistungsansprüche gegen Bauträger
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit WU-Beton-Überzug oder InnendruckabdichtungLanglebige, dauerhafte Abdichtung, Werterhalt der Immobilie, Vermeidung von Folgeschäden
    ✅ ChanceAustausch von Gipsputz gegen mineralischen KalkzementputzVerbesserte Feuchteregulierung, Schimmelresistenz, langfristige Nutzbarkeit des Kellers
    ✅ ChanceGrundwasserstandsmonitoring über mehrere MonatePräzise Einordnung des hydrologischen Drucks, optimierte Sanierungsplanung, nachweisbare Wirkung der Maßnahme
    ✅ ChanceEinsatz moderner bauphysikalischer Verfahren (Infrarotthermografie, Feuchtesonden nach DIN)Hochaufgelöste, reproduzierbare Diagnose, objektive Bewertungsgrundlage für Sanierung und rechtliche Auseinandersetzungen

    Orientierungshilfen

    1. Unverzüglich Fachmann beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen für Feuchteschäden (nach Bausachverständigenverordnung oder VDBUM) – mit expliziter Anforderung von Druckwassertest, Bohrkernanalyse und Fugendichtungsprüfung.
    2. Alle vorhandenen Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Baupläne, Liefer- und Verarbeitungsnachweise für Beton und Schweißbahn, Fotos von Feuchtigkeitsrändern, Dokumentation aller bisherigen Bauträger-Maßnahmen und alle Messprotokolle – für eventuelle Gewährleistungsansprüche.
    3. Gipsputz umgehend stoppen: Veranlassen Sie die sofortige Unterbrechung aller Arbeiten mit Gipsputz im Keller – sämtliche bereits aufgetragenen Flächen müssen vollständig entfernt und durch wassergeprüften Kalkzementputz ersetzt werden.
    4. Messmethoden überprüfen lassen: Fordern Sie vom Sachverständigen ausdrücklich die Verwendung von kapazitiven Feuchtemessgeräten nach DIN 4108-3 oder gravimetrischen Verfahren – Neutronenmessgeräte sind nicht zulässig.
    5. Grundwasserstand überwachen: Lassen Sie über mindestens drei Monate an mehreren Stellen im Keller ein Grundwasserstandsmonitoring durchführen, um die tatsächliche Drucksituation zu ermitteln.
    6. Sanierungsplan vor Abnahme prüfen: Stellen Sie sicher, dass der Sanierungsvorschlag des Sachverständigen alle Abdichtungsebenen (horizontal/vertikal), die Anschlussdetails (Wannenunterkante, Bodenplatte) und die Putzart ausdrücklich regelt – ohne diese Klarheit keine Auftragsvergabe.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Betonwanne
    Eine Betonwanne ist eine wasserdichte Konstruktion aus Stahlbeton, die als äußere Abdichtung von Kellern dient. Sie verhindert das Eindringen von Grundwasser oder Sickerwasser in das Gebäude. Die Betonwanne besteht aus Bodenplatte und Wänden, die aus wasserundurchlässigem Beton gefertigt sind.
    Verwandte Begriffe: Weiße Wanne, Schwarze Wanne, Dränage.
    Neutronenmessgerät
    Ein Neutronenmessgerät ist ein Messgerät zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts in Baustoffen. Es sendet Neutronen aus, die von Wasserstoffatomen abgebremst werden. Die Anzahl der abgebremsten Neutronen ist ein Maß für den Feuchtigkeitsgehalt.
    Verwandte Begriffe: CM-Messung, Darrprüfung, Dielektrische Messung.
    Schweißbahn
    Eine Schweißbahn ist eine Abdichtungsbahn aus Bitumen oder Kunststoff, die durch Erhitzen und Verschweißen wasserdicht verbunden wird. Sie wird häufig zur Abdichtung von Flachdächern, Kellern und anderen Bauteilen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Bitumen, Abdichtung, Dachbahn.
    Grundwasser
    Grundwasser ist unterirdisches Wasser, das die Hohlräume im Boden vollständig ausfüllt. Der Grundwasserspiegel ist die obere Grenze des Grundwasserkörpers. Ein hoher Grundwasserspiegel kann zu Feuchtigkeitsproblemen in Kellern führen.
    Verwandte Begriffe: Sickerwasser, Oberflächenwasser, Wasserspiegel.
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte für Bauwesen, der Gutachten zu Bauschäden, Baumängeln und anderen bautechnischen Fragen erstellt. Er kann bei der Ursachenforschung von Feuchtigkeitsschäden und der Erstellung von Sanierungskonzepten helfen.
    Verwandte Begriffe: Architekt, Bauingenieur, Gutachter.
    Kapillarwirkung
    Kapillarwirkung ist die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Spalten und Poren entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. In Baustoffen kann Kapillarwirkung dazu führen, dass Feuchtigkeit von unten nach oben transportiert wird.
    Verwandte Begriffe: Diffusion, Adsorption, Oberflächenspannung.
    Diffusion
    Diffusion ist der Ausgleich von Konzentrationsunterschieden durch die Bewegung von Teilchen. Im Bauwesen kann Diffusion dazu führen, dass Wasserdampf durch Baustoffe hindurchwandert.
    Verwandte Begriffe: Konvektion, Osmose, Dampfdiffusion.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Betonwanne?
      Eine Betonwanne ist eine wasserdichte Konstruktion aus Beton, die den Keller vor eindringendem Wasser schützen soll. Sie besteht in der Regel aus Bodenplatte und Kellerwänden aus wasserundurchlässigem Beton.
    2. Wie funktioniert ein Neutronenmessgerät zur Feuchtigkeitsmessung?
      Ein Neutronenmessgerät sendet Neutronen in das Material. Die Neutronen werden durch Wasserstoffatome abgebremst. Die Messung der abgebremsten Neutronen ermöglicht Rückschlüsse auf den Feuchtigkeitsgehalt.
    3. Was bedeutet "REH"?
      REH steht für Reihenendhaus. Es handelt sich um ein Haus, das am Ende einer Reihe von zusammengebauten Häusern steht.
    4. Was ist eine Schweißbahn?
      Eine Schweißbahn ist eine Abdichtungsbahn aus Bitumen oder Kunststoff, die durch Verschweißen wasserdicht verbunden wird. Sie wird häufig zur Abdichtung von Kellerwänden und -böden eingesetzt.
    5. Wie kann ich Kondensation im Keller vermeiden?
      Regelmäßiges Lüften, insbesondere nach dem Duschen oder Wäschetrocknen, hilft, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Eine gute Wärmedämmung der Kellerwände kann ebenfalls Kondensation verhindern.
    6. Welche Risiken birgt Feuchtigkeit im Keller?
      Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz (z.B. Korrosion von Stahlbeton), Geruchsbelästigung und gesundheitlichen Problemen führen.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Oberflächen- und Tiefenfeuchtigkeit?
      Oberflächenfeuchtigkeit befindet sich nur an der Oberfläche des Materials, z.B. durch Kondensation. Tiefenfeuchtigkeit ist im Materialinneren vorhanden, z.B. durch eindringendes Wasser.
    8. Wie finde ich einen geeigneten Bausachverständigen?
      Sie können im Internet nach Bausachverständigen in Ihrer Region suchen oder sich bei der Architektenkammer oder Ingenieurkammer Ihres Bundeslandes erkundigen. Achten Sie auf eine Zertifizierung und einschlägige Erfahrung.

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  2. Betonwanne: Feuchtigkeit unter Schweißbahn – Ursachenforschung

    Foto von Stefan Ibold

    Moin, mal ganz langsam, ist bei Ihnen oder sollte bei Ihnen eine weiße Wanne gebaut werden?
    Wieso haben Sie aber dann UNTER der Schweißbahn Feuchtigkeit? Bei Tauwasserausfall sollte das oberhalb der Bahnen geschehen. mal abgesehen davon, wurde nirgends eine Dämmung angeordnet? Und wie sind die Räume genutzt?
    MfG
    Stefan Ibold
  3. Kellerabdichtung: Pfützenbildung durch Risse statt Diffusion?

    wenn wir das genau wüssten ...
    die diffundierende Menge hängt von sooo vielen einflüssen ab ...
    dass aber bei ihnen regelrechte Pfützen durch Diffusion entstehen sollen,
    wundert mich schon  -  da Tipp ich eher auf Risse o.ä.
    Feuchtigkeit und entspr. dampfdruck unter einer innenseitigen Schwarzabdichtung ist
    möglich, allerdings: Pfützen? habe ich noch nie gesehen. so dicht müsste der
    Beton dann doch sein!
  4. Feuchtigkeit im Keller: Undichtigkeit statt Diffusion vermutet

    Foto von

    das ist auch der Grund, ...
    Moin MLS,
    ... weshalb ich eine lose Verlegung der Schweißbahnen im Keller für Blödsinn (ist leider erlaubt) halte.
    Ich tippe bei den Mengen auch eher auf eine tatsächliche Undichtigkeit denn auf Diffusion. Da müsste der Keller schon extrem trocken und auch zusätzlich sehr kalt sein.
    MfG
    Stefan Ibold
  5. Betonwanne: Aufbau Kellerbodenplatte und Wandabdichtung

    Weise Wanne?
    Hallo Zusammen,
    erstmal Danke für die schnellen Antworten.
    Was ist eine Weise Wanne?
    Unser Keller hat folgenden Aufbau: Boderplatte Betoniert (kompletts Reihenhaus, drei Parteien) inkl. Fugenband  -  betonieren der Seitenwände mit zwei senkrechten Fugen jeweils im Mittelhaus,
    die komplette Außenwand wurde meines Wissens in drei Abschnitten betoniert.
    Dann selbstverständlich ist über der Schweißbahn eine Dämmung vorhanden. Auch ist die Schweißbahn nicht lose, sondern verschweißt und am Sockel ca. 10 cm hochgezogen (Außenwände).
    An den Innenwänden läuft sie unterm Mauerweck (Kalksandstein) durch. Betroffen ist das Treppenhaus und ein Partyraum, der Aufgrund der Schäden, noch nicht benutzt wird. In beide Räumen beträgt die Lufttemperatur ca. 12-15 °C (kein Tauwasserausfall an Fenstern durch regelmäsiges lüften).
    Der Grund warum am Putz Feuchtigkeit aufsteigt ist, dass dieser bis auf den Rohbetonboden reicht!
    Es sind zwar keine Pützen in denen Wasser steht, aber beim hinfassen bekommt man eine nasse Hand (bssere Erklärung fällt mir nicht ein). Ich will eben nur argumentieren können, wenn mich unser Bauleiter vertrösten will, es handelt sich um Diffusion.
    Gruß Max Boß
    • Name:
    • Max Boß
  6. Feuchtigkeit Keller: Einfluss von Lüftung und Dampfbremse

    Wie schon meine Vorredner (Vorschreiber sagten)
    Kann nicht pauschaliert werden, wie viel Feuchtigkeit sich über verschiedene Wege in den Keller einschleichen kann. Lüftungsverhalten, Temperatur Unterschied Innen  -  Außen, Art und Weise der Absperrung, Maßnahmen der Dampfbremse etc. ...
    Aber eines ist sicher, da Beton kein absolut dichter Stoff ist, und Kapillarporen enthält, findet ein durchwandern von Wassermoleküle durch jedes noch so dicke und dichte Betonteil statt. Nicht durchdrungen werden darf es von Wasser in flüssiger Form. Eindringtiefe in den Beton, maximal 5,0 cm. Sollte es nun so sein, dass Ihre Dampfsperre auf der Sohle verlegt wurde, ist es für mich erst einmal Logisch, dass sich unter der Dampfsperre, der nun kondensierte Wasserdampf sammelt. Daher, ist es auch ratsam, die Dampfsperre Allseitig außen, also unter der Sohle herum und die Wände hoch zu Erstellen. Dieses insbesondere dann, wenn es sich um beheizte, Dauernde Aufenthaltsräume im Keller handelt. War dieses Vertragsbestandteil?
    Das der Putz, welcher nun bis auf die Sohle herunter geht, das Kondenswasser durch seine Kapillarporen wiederum aufsteigen lässt, ist auch Logisch. Deshalb muss der Putz auch unten soweit abgeschnitten werde, das eben dieses nicht geschieht.
    Zur Frage, was eine Weiße Wanne ist, hier kurze Stichwörter: Eine weiße Wanne ist erst mal eine Betonwannenkonstruktion, welche in Verbindung mit verschiedene Maßnahmen Wasserdicht gegen drückendes Wasser sein muss. Maßnahmen hierzu wären: Minimum Stärke der Sohle 25 cm (besser 30), Minimum der Wände 25 cm (aus Gründen der Betonierbarkeit besser 30 cm, sonst Probleme beim Pumpen, da die Bewehrungsabstände zu klein  -  oder Sieblinie verkleinern und dann dünnen Schlauch  -  sonst Entmischung), Fugenbleche im Wandaufsatzbereich und bei verschiedenen Betonierabschnitten, Wasserundurchlässige Durchdringungen von Kabeln und Rohren, Rissbeschränkende Bewehrung etc. Diese Konstruktion hat Wasserdicht zu sein. Aber eben nicht Dampfdicht.
  7. Keller: Tauwasserbildung – Ursache für Feuchtigkeit?

    Foto von Edmund Bromm

    Wieviel Wasser läuft im Keller die Wand herunter und darf unter der Abdichtung überhaupt Wasser sein?
    Ich denke ja, weil ich immer auf den Biergarten (als Bayer weiß man das) und der kühlen Maß verweise, wenn ich den Leuten klarmachen möchte wieviel durch Tauwasser entsteht. Es ist sehr viel, zumindest soviel, dass sich auf dem Boden Pfützen bilden können.
    Ich bin mir sicher durch den Beton Wasser diffundiert kein (zumindest nicht ausreichen für eine Pfütze) Wasser.
    Probieren Sie doch einen Luftentfeuchter, dann sehen Sie was los ist. Wenn Wasser eintringt, dürfte die Fläche nicht abtrockenen. Ansonsten oben gute Info.
    Sonst gilt noch folgendes:
    Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
    Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
    Die Wärmedämmung nimmt mit zunehmender Feuchte sehr schnell ab.
    Weil nun dies alles dazu beiträgt, dass die Schimmelpilze vermehrt wachsen, wird sicherlich auch noch falsch gelüftet, d.h. in der Regel zu lange. Dies deswegen, weil eben dieser Modergeruch aus dem Keller entfernt werden soll. Auch das hat jedoch verhängnisvolle Folgen.
    Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt.
    An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
    Dies bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verschlechterung der Wärmedämmung. Häufig wirken beim Auftreten solcher Feuchtigkeitsschäden auch verschiedene Ursachen zusammen.
    Wie vermeidet man solche Schäden und Durchfeuchtungen?
    Es müssen einige Punkte beachtet werden. Die Außenwände müssen beim Neubau gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen her geschützt sein, in der Regel geschieht dies durch Abdichtungen die in der Norm 18195 und 18336 erwähnt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Merkblätter und Regelwerke von Firmen die spezielle Produkte und Lösungen dafür anbieten.
    Beim Altbau ist jedoch auch aus Kostengründen eine Abdichtung von innen möglich und in der Regel einer Außenabdichtung aus Kostengründen vorzuziehen. Überwiegend ist es sowieso nur Kondenswasser, das die Oberflächen schädigt.
    Die Kellerwände kühlen bei Feuchteschäden stärker aus, außerdem ist darauf zu achten, dass an der Außenseite eine Wärmedämmung in ausreichender Form notwendig ist. Bei Hanglagen ist das Wasser durch Drainanlagen abzuführen. Auch hierfür gibt es für den Neubau Normen z.B. DINAbk. 4108 u. 4095 sowie 18308.
    Im Altbaukeller ist auch die Überlegung wichtig, dass nichts zu faulen anfängt.
    Wenn ein Holzboden vorhanden ist oder Holz bzw. Kartons gelagert sind (Regale etc.) kommt es sehr oft durch diese hohe Feuchte zu Fäulnisschäden und auch zur Bildung von Hausschwamm. An den Oberflächen der Wände lagern sich z.B. bauschädliche Salze an und nehmen ebenfalls vermehrt Wasser auf.
    Fast jeder kennt die Effekte von Schwitzwasser.
    Im Sommer beschlagen bei Gewitter oder sehr starken Regenfällen die Autoscheiben, beim Betreten eines Lokales beschlägt die Brille, oder eine Flasche beschlägt, wenn Sie aus dem Kühlschrank genommen wird. Alles Erscheinungen, die jeder kennt.
    Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zu Grunde. Warme Raumluft kühlt an kälteren Wandoberflächen soweit ab, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf auf der Wand zu Wasser kondensiert. Dieses jedoch saugt die Oberfläche der Wand sofort auf und dadurch lässt man sich täuschen, man sieht nichts. Deswegen sollten insbesondere im Frühling und Sommer die Kellerfenster möglichst geschlossen bleiben.
    Die Mauern bekommen eine "gute" Wärmeleitfähigkeit.
    Dies kann jedoch durch eine innenliegende Abdichtung und eine innenliegende Wärmedämmung behoben werden. Dadurch wird auch das teure Aufgraben von außen nicht mehr notwendig.
    Die inneren Wandoberflächen dürfen nicht soweit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit von ca. 60  -  70 % zu Schwitzwasserbildung kommt.
    Wenn die Wandoberflächen und der Boden den Anforderungen an die Wärmedämmung entsprechen, verändert sich dies jedoch sehr oft im Bereich der Kellerdecken die schlecht gedämmt sind. Es kommt im Bereich des Deckenauflagers von neuem zu Kondenswasserschäden.
    Innenliegende "falsche" Wärmedämmungen.
    Eine nicht unerhebliche Fehlerquelle ist es wenn Möbel, Schränke, Regale an der Außenwand stehen und somit eine Erwärmung der Wandoberflächen verhindern. Es wirkt genauso wie eine innenliegende Dämmung.
    Heizen und Lüften!
    Des weiteren ist darauf zu achten, dass bei Kellerräumen die höherwertig genutzt werden die dementsprechende Beheizung und Lüftungsmöglichkeit geschaffen werden muss. Ein Heizkörper im Keller ist meistens nicht ausreichend, erst recht nicht, wenn Möbel die Außenwände verstellen!
    Messen der Feuchtigkeit!
    Woher weiß man nun, welche Feuchtebelastung in den Räumen sind. Die einfachste Art ist die Messung mit einem Hygrometer. Hier sollte nicht gespart werden, sondern durchaus Geräte verwendet werden, die justiert werden können. Diese Geräte sind im Handel schon ab ca. 40,- DM zu erhalten. In Verbindung mit einem guten Thermometer können wir nun ein behagliches und gut funktionsfähiges Raumklima durch Lüften bzw. Heizen herstellen.
    Richtiges Lüften.
    Auch hier gibt es wieder eine Menge von Ausdrücken und Erklärungen von gut bis sehr schlecht. Was bedeuten z.B. Ausdrücke wie " Stoßlüften", " Dauerlüften", " feuchte- oder temperaturabhängiges (feuchteabhängiges, temperaturabhängiges) Lüften" etc.?
    Im Sommer kann die Luft wesentlich mehr Wasser aufnehmen als im Winter. z.B. enthält eine 25 ° warme Luft maximal 25 Gramm Wasser, jedoch nur 4 Gramm bei 5 °. Diese 4 Gramm ergeben bei 20 Grad Wärme ca. 35 % relative Luftfeuchte. So ist auch klar, warum im Winter in unseren Wohnräumen eine sehr trockene Luft ist.
    Zwar muss die "verbrauchte" Luft erneuert werden, doch soll durch gezieltes und regelmäßiges Lüften die relative Luftfeuchtigkeit niedrig gehalten werden.
    Richtig lüften heißt die Luft auszutauschen und dies abhängig von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit.
    Wie lange lüften?
    Der menschliche Körper ist ein sehr gutes "Messgerät". Dadurch kann folgendes Experiment durchgeführt werden: In der Frühe reagieren wir noch sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede. Stellen Sie sich an die entlegenste Stelle gegenüber dem zu öffnenden Fenster. Nun bittet man jemand, Fenster oder Türe ganz zu öffnen. Das Kippen der Fenster reicht nicht aus. Sobald man empfindet, dass die kalte Luft an einem vorbeistreicht, stoppt man die Zeit. Sie werden überrascht sein, denn es vergehen nur wenige Sekunden, meist handelt es sich um 5  -  10 Sekunden. Hier gebe ich die Empfehlung, das fünf bis zehnfache der Zeit zum Lüften anzusetzen und man kann man davon ausgehen, dass die Luft
    im wesentlichen ausgetauscht ist. Sicherlich verbleibt noch ein Rest "alter" Luft in den Nischen und den Schränken.
    Nun kann man auch am Hygrometer ablesen, dass die relative Luftfeuchtigkeit in der Regel absinkt und nach einer bestimmten Zeiteinheit wiederum ansteigt. Dies liegt daran, dass in der Regel die kalte Außenluft wenig Feuchtigkeit beinhaltet und im Raum die Temperatur relativ schnell wieder ansteigt. Dies geschieht durch Wärmeabgabe der Wände, Einbauteile und der gelagerten Gegenstände.
    Es sollte keinesfalls länger gelüftet werden, da sonst die Oberflächen und Gegenstände in der Wohnung unnötig abkühlen. All die Energie die zum Fenster hinausgelüftet wird muss wieder nachgeheizt werden.
    Oberstes Gebot, je kürzer um so besser, dafür noch mal wiederholen!
    Eine Beschleunigung des Luftaustausches kann natürlich auch dadurch erreicht werden, indem wir für eine sogenannte Querlüftung sorgen. Dabei kann der Effekt ausgenutzt werden, zwei gegenüberliegende Fenster (oder Türen) zu öffnen. Achten Sie dabei auf evtl. Zugluft, dass keine Scheiben zu Bruch gehen! Bei durchgehenden Treppenhäusern kann auch vom Keller bis zum Dach gelüftet werden. Jedoch sollte auch hier die Kürze entscheidend sein. Die Messung der ausgetauschten Luft kann jedoch auch über empfindliche Thermometer (durch den Temperaturunterschied) nachvollzogen werden.
    Nun dauert es eine Zeit, bis sich die Luft wieder erwärmen und somit auch wiederum Feuchtigkeit aufnehmen kann. Praktische Messungen haben ergeben, dass dies ca. 1/4 bis eine 1/2 Stunde dauert d.h. das nächste Lüften sollte auch davon abhängig gemacht werden.
    Die Ursache muss gefunden und beseitigt werden.
    Feuchte und nasse Baustoffe haben wie vor schon erwähnt eine wesentlich schlechtere Wärmedämmung als trockene, deswegen ist vorab genau zu ermitteln, woher die Feuchte kommt. Wie vor beschrieben kann es sich um Kondenswasser, oder um Wasser von außen handeln. Am Schadensbild ist das jedoch nicht so leicht zu erkennen!
    Nur wenn es sich um eine undichte Fuge handelt wird das Wasser irgendwann eindringen und als Wasserlacke am Boden sichtbar sein. Diese Undichtigkeiten kann man mit sehr dünnflüssigen Kunststoffen auf Epoxyharzbasis oder Polyurethanharzbasis auch von innen abdichten oder verpressen. Dies ist ein spezielles Verfahren was von Fachfirmen durchgeführt werden kann.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Feuchtigkeit im Keller: Ursachen, Messung und Sanierung der Betonwanne

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen von Feuchtigkeit in einem Keller mit Betonwanne. Es werden verschiedene Möglichkeiten wie Diffusion, Risse in der Abdichtung und Tauwasserbildung diskutiert. Die Bedeutung von korrekter Ausführung der Schweißbahnen und die Einflüsse von Lüftungsverhalten und Dampfbremsen werden hervorgehoben.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Feuchtigkeit im Keller: Undichtigkeit statt Diffusion vermutet ist eine lose Verlegung der Schweißbahnen im Keller problematisch und Undichtigkeiten sind wahrscheinlicher als Diffusion als Ursache für größere Mengen an Feuchtigkeit.

    📊 Zusatzinfo: Im Beitrag Feuchtigkeit Keller: Einfluss von Lüftung und Dampfbremse wird betont, dass die Menge an Feuchtigkeit, die in einen Keller eindringen kann, von vielen Faktoren abhängt, einschließlich Lüftungsverhalten, Temperaturunterschieden und der Art der Absperrung.

    🔧 Zusatzinfo: Der Aufbau der Kellerbodenplatte und Wandabdichtung wird im Beitrag Betonwanne: Aufbau Kellerbodenplatte und Wandabdichtung detailliert beschrieben, was für die Beurteilung der möglichen Ursachen relevant ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Eine genaue Untersuchung auf Risse oder Undichtigkeiten in der Betonwanne und der Abdichtung ist ratsam. Zudem sollte das Lüftungsverhalten überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Siehe auch Betonwanne: Feuchtigkeit unter Schweißbahn – Ursachenforschung.

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