folgender Sachverhalt: Ein Gebäude, das nach einer bestehenden Erhaltungssatzung in der enthaltenen Karte als industriell-historisierend gekennzeichnet ist, wurde vor Kauf der Immobilie vom Vorbesitzer von außen gedämmt - zu dem Zeitpunkt war diese Satzung bereits in Kraft (vor 11 Jahren). Es gibt keine Baugenehmigung. Die Erhaltungssatzung legt Wert auf den Erhalt des äußeren Erscheinungsbildes (Ziegelbau).
In Vorbereitung eines neuen Vordaches bin ich als neuer Besitzer dieser Immobilie (seit 9 Jahren) darauf gestoßen das damals eine Baugenehmigung hätte eingeholt werden müssen (so wie für das geplante Vordach, was nun aus dem Grund ruht).
Wie soll ich nun damit umgehen? Wie hoch sind die Chancen das die Stadt auf einen Rückbau besteht wenn man die schlafenden Hunde wortwörtlich weckt? Das ganze ist im Raum Frankfurt am Main.
Ich würde das ganze am liebsten legalisieren lassen, mir sind die Schritte nur bisher unklar.
Ein Rückbau wäre wohl auch nicht problemlos möglich, da die Fassade hinter der Dämmung sicherlich voller Löcher der Einschlagdübel ist, und auch Fensterlaibungen, Fensterbänke und mögliche Ornamente im Zuge dieser Dämmarbeiten "beseitigt" wurden.
Für konstruktive Beiträge und Tipps bzw. vll sogar Erfahrungswerte wäre ich wirklich dankbar.
Das Thema lässt mich momentan nicht ruhig schlafen ☹
Danke und viele Grüße,