meine Frau und ich wollen einen Neubau im Garten meiner Eltern (NRW) errichten. Dieses hat mein Bruder bereits vor 17 Jahren versucht ist aber mit seinem Bauantrag gescheitert.
- Hintergrund:
Neben dem Garten meiner Eltern liegt ein kleines Umspannwerk der Stadtwerke (4 Trafos) welches Nachts (laut Gutachten nur Nachts) ab und an schaltet und die zulässigen Grenzwerte im 50 Hz-Bereich überschreitet. Auf der anderen Seite des Umspannwerks wurden vor 20 Jahren Neubauten errichtet, die sich beklagt haben woraufhin die Stadt den Bauplatz im Garten meiner Eltern und der direkten Nachbarn gestrichen haben. Alle anderen Nachbarn, die mehr als 50 Meter entfernt wohnen, haben Bauplätze im Garten erhalten und genutzt. Das Ärgerliche an der Aktion, die Trafostation ist gebaut worden nachdem meine Eltern das Haus gekauft und grundsaniert haben. Laut TÜV-Gutachten aus dem Jahr 1992 würde der Lärm von einer Lärmschutzwand reflektiert und die vor 20 Jahren errichten Gebäude beeinträchtigen.
- Meine Fragen:
Inzwischen sind einige Jahre ins Land gegangen und die Technik hat sich auch weiter entwickelt. Gibt es inzwischen Lärmschutzwände die überwiegend Schall schlucken und nicht reflektieren? Diese könnten auch speziell auf den Frequenzbereich abgestimmt werden, die Netzspannung (im Gegensatz zu Verkehrslärm) bewegt sich ja in einem eng definierten Bereich.
Freiwillig würden wir Schallschutzverglasung einbauen und die Schlafräume in die abgewandte Seite des Hauses verlegen.
Habt ihr zusätzliche Ideen / Vorschläge um in unserem Fall eine Baugenehmigung zu erwirken?
Viele Grüße
Bernd