Nichtrostender Stahl nach DIN: Definition, Korrosionsschutz & Unterschiede?
In diesem Forum sind Sie: Normen, Vorschriften, Verordnungen etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Definition von "nichtrostend" nach DIN, den Unterschied zu Korrosionsschutz und die relevanten Normen für Edelstahl. Es wird geklärt, dass Korrosionsschutz nicht gleichbedeutend mit nichtrostendem Stahl ist und verschiedene DIN-Normen (DIN 55928, DIN EN 10088) relevant sind.
Nichtrostender Stahl nach DIN: Definition, Korrosionsschutz & Unterschiede?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: „Korrosionsgeschützt“ ist nicht gleichbedeutend mit „nichtrostend“ – der Einsatz von verzinktem oder lackiertem Stahl anstelle eines echten nichtrostenden Stahls in aggressiven Umgebungen (z. B. Salzwasser, chloridhaltige Medien) birgt akute Sicherheitsrisiken durch unvorhergesehenes Korrosionsversagen.
🔴 KRITISCH: Nichtrostende Stähle erfüllen nach DINAbk. EN 10088-1 mindestens 10,5 Gew.‑% Chrom – eine einfache visuelle oder oberflächliche Prüfung reicht nicht aus; die Materialzusammensetzung muss durch Werkstoffzertifikat (z. B. 3.1 oder 3.2 nach EN 10204) nachgewiesen werden.
⚠️ WICHTIG: Auch nichtrostende Stähle können unter spezifischen Bedingungen korrodieren (z. B. Lochfraß, Spannungsrisskorrosion bei Chloriden); daher ist die konkrete Anwendungsumgebung (Medien, Temperatur, mechanische Belastung) stets werkstoffspezifisch zu bewerten.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Bezeichnung "nichtrostend" ist in der DIN EN 10088-1 ff. für nichtrostende Stähle definiert. Diese Norm legt die chemische Zusammensetzung und die mechanischen Eigenschaften fest, die ein Stahl erfüllen muss, um als nichtrostend zu gelten.
Korrosionsgeschützt bedeutet nicht automatisch nichtrostend. Ein korrosionsgeschütztes Material kann durch Beschichtungen oder andere Verfahren vor Korrosion geschützt sein, während ein nichtrostender Stahl aufgrund seiner Legierungsbestandteile (z.B. Chrom, Nickel) selbst eine hohe Beständigkeit gegen Korrosion aufweist.
👉 Handlungsempfehlung: Achten Sie bei der Auswahl von Stählen auf die genaue Bezeichnung nach DIN EN 10088, um sicherzustellen, dass die gewünschten Eigenschaften erfüllt werden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft eine technische Definitionsfrage zu nichtrostendem Stahl nach DIN-Norm. Der Nutzer fragt nach der genauen Definition von "nichtrostend" und ob korrosionsgeschützter Stahl bereits als nichtrostend gilt. Dies ist eine fachlich korrekte und präzise Fragestellung, die auf ein grundlegendes Verständnisproblem in der Werkstoffkunde hinweist.
✅ Zustimmung: Die Frage ist berechtigt, da die Begriffe "nichtrostend" und "korrosionsgeschützt" im Alltag oft synonym verwendet werden, aber technisch unterschiedliche Konzepte darstellen.
➕ Ergänzung: Nach DIN EN 10088 ist nichtrostender Stahl ein Stahl mit einem Mindestgehalt von 10,5 % Chrom, der durch eine passive Oxidschicht korrosionsbeständig ist. Korrosionsgeschützter Stahl hingegen erhält seinen Schutz durch Beschichtungen (z.B. Lack, Verzinkung) oder Legierungszusätze, die nicht zwangsläufig den Chromgehalt erreichen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass korrosionsgeschützter Stahl bereits nichtrostend sei, ist fachlich falsch. Ein korrosionsgeschützter Baustahl (z.B. feuerverzinkt) ist kein nichtrostender Stahl, da der Schutz nur temporär und von der Beschichtung abhängig ist.
🔴 Gefahr: Eine Verwechslung dieser Begriffe kann zu schwerwiegenden Materialfehlern führen, z.B. wenn in aggressiven Umgebungen (Meerwasser, Chemieanlagen) fälschlicherweise korrosionsgeschützter Stahl statt nichtrostendem Stahl eingesetzt wird. Dies birgt ein hohes Risiko für Korrosionsschäden und Sicherheitsmängel.
👉 Handlungsempfehlung: Für eine verbindliche Klärung sollte der Nutzer die DIN EN 10088 konsultieren oder einen Werkstoffprüfer beauftragen. Bei konkreten Anwendungen ist die Rücksprache mit einem Metallurgen oder Ingenieur für Korrosionsschutz dringend zu empfehlen, um die korrekte Werkstoffauswahl sicherzustellen.
KI-Analyse (Qwen)
Nichtrostender Stahl nach DIN ist kein alltagssprachlicher Begriff, sondern eine normativ präzise definierte Werkstoffgruppe mit klaren chemischen und metallurgischen Anforderungen – insbesondere einem Mindestgehalt an Chrom (üblicherweise ≥ 10,5 Gew.-%) sowie einer ausreichenden Passivschichtstabilität.
⚠️ Korrektur: "Korrosionsgeschützt" (z. B. durch Zinkbeschichtung oder Lack) ist keinesfalls gleichbedeutend mit "nichtrostend"; es handelt sich um zwei grundsätzlich verschiedene Schutzprinzipien – aktiver Werkstoffschutz vs. passiver Oberflächenschutz.
➕ Ergänzung: Die DIN EN 10088-1 definiert nichtrostende Stähle als Eisenlegierungen mit mindestens 10,5 % Chrom und maximal 1,2 % Kohlenstoff, wobei die Korrosionsbeständigkeit maßgeblich von der Homogenität der Passivschicht, der Legierungszusammensetzung (z. B. Zusatz von Nickel, Molybdän) und der Oberflächenbeschaffenheit abhängt.
🔴 Gefahr: Fehlinterpretationen wie "korrosionsgeschützt = nichtrostend" führen in der Praxis zu schwerwiegenden Fehlplanungen – etwa beim Einsatz von verzinktem Stahl anstelle eines echten Edelstahls in aggressiven Medien (z. B. Salzwasser, chlorhaltige Reiniger), was zu unvorhergesehenem Versagen und Sicherheitsrisiken führen kann.
➕ Ergänzung: Auch nichtrostende Stähle können unter bestimmten Bedingungen korrodieren – z. B. bei Spannungsrisskorrosion in chloridhaltiger Umgebung, Lochfraß an kontaminierter Oberfläche oder bei unzureichender Passivierung nach Bearbeitung.
✅ Zustimmung: Die Frage nach einer klaren DIN-Definition ist fachlich vollkommen berechtigt und zielt auf ein zentrales Missverständnis in Planung und Ausführung ab.
👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie stets die aktuelle DIN EN 10088-Serie sowie die Herstellerdatenblätter; bei sicherheitsrelevanten Anwendungen (z. B. Tragwerke, Medizintechnik, Lebensmittelindustrie) ist die Begutachtung durch einen zertifizierten Werkstoffprüfer oder Materialfachmann zwingend erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eindeutig: „nichtrostend“ ist ein normativ definiertes Kriterium nach DIN EN 10088, nicht ein alltagssprachlicher Begriff.
- Alle drei lehnen die Gleichsetzung „korrosionsgeschützt = nichtrostend“ entschieden ab und betonen das unterschiedliche Schutzprinzip (aktive Legierung vs. passive Beschichtung).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI fokussiert auf die Normreferenz und benennt keine konkreten Chrom-Grenzwerte, während DeepSeek und Qwen explizit 10,5 Gew.‑% Chrom als Mindestanforderung nennen – letztere sind daher präziser.
- GoogleAI erwähnt keine Risiken bei Fehlanwendung; DeepSeek und Qwen heben hingegen akut gefährliche Einsatzfehler (z. B. in Meerwasserumgebungen) explizit hervor.
➕ Ergänzung:
- Qwen fügt den wichtigen Hinweis hinzu, dass nichtrostende Stähle nicht absolut korrosionsbeständig sind – spezifische Schädigungsmechanismen (Lochfraß, Spannungsrisskorrosion) können bei Umgebungsbelastung auftreten.
- DeepSeek und Qwen ergänzen jeweils die Notwendigkeit einer Werkstoffzertifizierung (z. B. EN 10204) und die Empfehlung einer fachlichen Begutachtung durch Werkstoffprüfer oder Metallurgen – GoogleAI bleibt hier vage.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt keine Gefährdung bei Verwechslung fest; DeepSeek und Qwen klassifizieren dieselbe Verwechslung eindeutig als 🔴 Gefahr mit potenziell sicherheitsrelevanten Folgen. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird prioritär übernommen.
👉 Empfehlung:
- Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen (Tragwerke, Küstenbau, Lebensmittelanlagen) ist stets ein zertifizierter Werkstoffprüfer oder Materialfachmann einzuschalten – diese Forderung wird von DeepSeek und Qwen klar formuliert, von GoogleAI nicht adressiert.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Definition „nichtrostend“ nach DIN ✅ Stofflicher Begriff nach DIN EN 10088-1: mindestens 10,5 Gew.‑% Chrom, passive Oxidschicht, festgelegte mechanische und chemische Eigenschaften. „Korrosionsgeschützt“ = „nichtrostend“? ✅ Nein – grundlegend unterschiedliche Schutzprinzipien: aktive Legierung (nichtrostend) vs. passive Oberflächenbeschichtung (korrosionsgeschützt). Risiko bei Verwechslung ✅ Hohes Risiko bei Einsatz korrosionsgeschützten Stahls anstelle nichtrostenden Stahls in aggressiven Medien (z. B. Salzwasser, Säuren, Chloride). Absoluter Korrosionsschutz ⚠️ Nichtrostende Stähle sind nicht „korrosionsfrei“ – Lochfraß, Spannungsrisskorrosion oder Oberflächenkontamination können zu Versagen führen. Verifizierungsmethode ⚠️ Visuelle Prüfung reicht nicht aus; Nachweis über Werkstoffzertifikat (EN 10204 3.1/3.2) oder analytische Prüfung (z. B. Spektralanalyse) ist zwingend. 👉 Handlungsempfehlung: Bei jeder Anwendung mit sicherheits- oder funktionsrelevanter Korrosionsbeanspruchung ist die Werkstoffauswahl stets auf Grundlage der aktuellen DIN EN 10088-Serie, der konkret vorliegenden Umgebungsbedingungen und eines validierten Werkstoffzertifikats zu treffen – niemals auf Annahme oder Oberflächenmerkmalen allein.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlinterpretation „korrosionsgeschützt = nichtrostend“ bei Ausschreibung oder Lieferung Unbemerkt falscher Werkstoff, frühzeitiger Korrosionsausfall, Tragsicherheitsmängel 🔴 Risiko Fehlende Werkstoffzertifizierung (ohne EN 10204-Nachweis) Kein Nachweis der Chromgehalts- und Legierungskonformität – rechtliche Haftung bei Schäden 🔴 Risiko Einsatz nichtrostenden Stahls ohne Passivierung nach Bearbeitung (z. B. Schweißen, Schleifen) Bildung von Korrosionsherden an bearbeiteten Stellen – Lochfraß oder interkristalline Korrosion 🔴 Risiko Unzureichende Umgebungsanalyse (z. B. Chloridkonzentration in Küstenluft oder Reinigungsmitteln) Unerwartete Spannungsrisskorrosion – sprödes Versagen ohne Vorankündigung 🔴 Risiko Verwendung von nicht zertifizierten „Edelstahl-ähnlichen“ Werkstoffen ohne DIN-Konformität Materialversagen bei Belastung, Haftungsrisiko für Planer und Ausführende ✅ Chance Gezielte Auswahl des richtigen nichtrostenden Stahls (z. B. 1.4404 für chloridbelastete Umgebungen) Langfristig wartungsfreie Konstruktionen, höhere Lebensdauer, geringere Folgekosten ✅ Chance Einsatz korrosionsbeständiger Stähle in Lebensmittel- oder Pharmaanlagen Einhaltung strenger Hygienevorschriften (z. B. EHEDG), Vermeidung von Kontamination ✅ Chance Fachgerechte Passivierung nach Bearbeitung (z. B. mit Zitronensäurebad oder Salpetersäurebad) Wiederherstellung der vollen Korrosionsbeständigkeit, dauerhafte Oberflächenintegrität ✅ Chance Systematische Werkstoff-Dokumentation im BIMAbk.-Prozess Transparenz über Lebenszyklus, Nachweisbarkeit für Prüfbehörden, einfache Wartungsplanung ✅ Chance Ausbildung von Planern und Ausführenden zu DIN EN 10088 und korrosionsrelevanten Anwendungsfällen Reduktion von Fehlentscheidungen bereits in der Planungsphase, höhere Bauqualität Orientierungshilfen
- Werkstoffzertifikat verlangen: Fordern Sie bei jeder Lieferung von nichtrostendem Stahl ein gültiges Werkstoffzertifikat nach EN 10204 Typ 3.1 oder 3.2 mit Angabe von Legierungsgehalt (insb. Chrom, Nickel, Molybdän) und Übereinstimmung mit DIN EN 10088-1.
- Umweltbedingungen prüfen: Analysieren Sie vor der Werkstoffauswahl konkret die chemische Belastung der Umgebung (z. B. Chloridkonzentration in Küstenluft, pH-Wert von Reinigungsmitteln) und wählen Sie den Stahltyp (z. B. 1.4404 statt 1.4301) gezielt nach DIN EN 10088-2 aus.
- Passivierung nach Bearbeitung sicherstellen: Vereinbaren Sie vertraglich, dass alle bearbeiteten Flächen (Schweißnähte, Schnittkanten, Schleifstellen) nach DIN EN 10088-2 mittels chemischer Passivierung behandelt werden – mit dokumentierter Prüfung (z. B. Kupfersulfat-Test).
- Fachgutachter beauftragen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Werkstoffprüfer (z. B. nach ISO 17020 oder durch DVS) für die Materialfreigabe bei sicherheitsrelevanten Bauteilen (z. B. Tragkonstruktionen, Notausstiege, Medizinprodukte).
- Korrosionskarten nutzen: Nutzen Sie offizielle Korrosionskarten (z. B. der BAM oder VDMA) zur regionalen Risikoeinschätzung (z. B. Küstenregionen, Industriegebiete) und dokumentieren Sie die gewählte Werkstoffentscheidung mit Begründung.
- Verwechslungsprävention im Lager: Kennzeichnen Sie nichtrostende Stähle physisch getrennt (z. B. farbcodierte Etiketten) und ergänzen Sie Lagerpläne um Legierungsangaben – kein „Edelstahl“-Stempel ohne Normbezug.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Nichtrostender Stahl
- Nichtrostender Stahl ist eine Stahlsorte mit einem Chromgehalt von mindestens 10,5 %, die eine hohe Korrosionsbeständigkeit aufweist. Durch die Bildung einer Passivschicht aus Chromoxid wird die Oberfläche vor Rost geschützt.
Verwandte Begriffe: Edelstahl, Chromstahl, Legierter Stahl - DIN EN 10088
- Die DIN EN 10088 ist eine europäische Norm, die die Zusammensetzung, Eigenschaften und Anwendungsbereiche von nichtrostenden Stählen festlegt. Sie dient als Grundlage für die Auswahl des geeigneten Stahls für spezifische Anwendungen.
Verwandte Begriffe: Norm, Werkstoffnorm, Stahlstandards - Korrosionsschutz
- Korrosionsschutz umfasst Maßnahmen, die dazu dienen, die Korrosion von Metallen zu verhindern oder zu verlangsamen. Dies kann durch Beschichtungen, Legierungen oder elektrochemische Verfahren erreicht werden.
Verwandte Begriffe: Rostschutz, Oberflächenbehandlung, Passivierung - Passivschicht
- Die Passivschicht ist eine dünne, dichte Schicht aus Metalloxid, die sich auf der Oberfläche von Metallen bildet und sie vor weiterer Korrosion schützt. Bei nichtrostenden Stählen besteht diese Schicht hauptsächlich aus Chromoxid.
Verwandte Begriffe: Oxidschicht, Schutzschicht, Korrosionsbeständigkeit - Lochfraßkorrosion
- Lochfraßkorrosion ist eine Form der Korrosion, die zu lokalen, tiefen Löchern im Metall führt. Sie tritt häufig bei nichtrostenden Stählen in chloridhaltigen Umgebungen auf.
Verwandte Begriffe: Punktkorrosion, Grübchenkorrosion, Chloridkorrosion - Legierung
- Eine Legierung ist ein Werkstoff, der aus zwei oder mehr chemischen Elementen besteht, von denen mindestens eines ein Metall ist. Durch die Legierung können die Eigenschaften des Metalls verbessert werden.
Verwandte Begriffe: Metallmischung, Werkstoff, Stahlveredelung - Chrom
- Chrom ist ein chemisches Element, das in nichtrostenden Stählen enthalten ist und für die Bildung der Passivschicht verantwortlich ist. Es verleiht dem Stahl seine Korrosionsbeständigkeit.
Verwandte Begriffe: Legierungselement, Metall, Korrosionsschutz
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet "nichtrostend" im Zusammenhang mit Stahl?
Nichtrostender Stahl ist eine Stahlsorte, die aufgrund ihrer Legierungsbestandteile, insbesondere Chrom, eine hohe Beständigkeit gegen Korrosion aufweist. Diese Stähle bilden eine passive Chromoxidschicht auf der Oberfläche, die sie vor Rost schützt. - Welche DIN-Norm definiert "nichtrostend"?
Die DIN EN 10088-1 ff. definiert die Anforderungen an nichtrostende Stähle hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung, mechanischen Eigenschaften und Korrosionsbeständigkeit. - Was ist der Unterschied zwischen korrosionsgeschütztem und nichtrostendem Stahl?
Korrosionsgeschützter Stahl ist durch Oberflächenbehandlungen wie Beschichtungen vor Korrosion geschützt, während nichtrostender Stahl aufgrund seiner Legierung selbst korrosionsbeständig ist. - Welche Elemente sind typisch für nichtrostende Stähle?
Chrom ist das Hauptelement, das nichtrostenden Stahl seine Korrosionsbeständigkeit verleiht. Weitere Elemente wie Nickel, Molybdän und Titan können ebenfalls enthalten sein, um die Eigenschaften weiter zu verbessern. - Wie erkenne ich nichtrostenden Stahl?
Nichtrostender Stahl ist oft durch seine glänzende Oberfläche und die Kennzeichnung gemäß DIN EN 10088 erkennbar. Im Zweifelsfall kann eine Materialprüfung durchgeführt werden. - Welche Vorteile bietet nichtrostender Stahl?
Nichtrostender Stahl bietet eine hohe Korrosionsbeständigkeit, lange Lebensdauer, geringen Wartungsaufwand und ist hygienisch, was ihn für viele Anwendungen attraktiv macht. - Kann nichtrostender Stahl rosten?
Unter bestimmten Bedingungen, wie z.B. bei Kontakt mit Chloriden oder bei Beschädigung der Passivschicht, kann auch nichtrostender Stahl rosten. Dies wird als Lochfraßkorrosion bezeichnet. - Wo wird nichtrostender Stahl eingesetzt?
Nichtrostender Stahl wird in vielen Bereichen eingesetzt, z.B. in der Lebensmittelindustrie, Medizintechnik, Architektur, Automobilindustrie und im Maschinenbau.
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Tipps zur Erhaltung der Korrosionsbeständigkeit von nichtrostendem Stahl.
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Edelstahl & DIN: Korrosionsschutz vs. Nichtrostend
Da gab's doch neulich ...
Werter Fragesteller
hier im Forum zwei, die sich um die Zusammensetzung von Edelstahl gefetzt haben 😉. Vielleicht können die eine DINAbk. nennen.
Aber eins ist mal klar, was ich mit Korrosionsschutz versehen muss, kann kein nicht rostendes (korrodierendes) Material sein.
Würde nur gelten, wenn der Endzustand als nicht rostend definiert wäre. Und dann bliebe die Frage des vorzusehenden Beschichtungssystems und der daran zu stellenden Anforderungen offen. -
DIN 55928 & Edelstahl: Korrosionsschutz-Definitionen
was? 😉
"was ich mit Korrosionsschutz versehen muss, kann kein nicht rostendes [.. ] Material sein"
Brot?
Ölfarbe?
siehst du - so schnell geht's : -D
vereinfacht:
k. geschützt = verzinkt
nichrostend = k. frei = Edelstahl
verkompliziert:
nicht alles, was vz ist, ist austreichend k. geschützt
nicht jeder Edelstahl ist dauerhaft ausreichend beständig.
genormt ist "k. schutz" in DINAbk. 55928, "nichtrostend" in DIN 174? (mittlerweile
abgelöst durch e. en-Norm). -
DIN EN 10088: Nichtrostende Stähle & Korrosionsbeständigkeit
Gucken Sie hier ...
Werfen Sie einfach mal einen Blick auf dieDort finden Sie unter anderem Erklärungen zur DINAbk. EN 10088 Nichtrostende Stähle (Ersatz für DIN 17440 f)
Sie finden dort auch entsprechende Hinweise auf Verarbeitung und Korrosionsbeständigkeit, gucken Sie unter Publikationen.
Meine persönliche Meinung:
Der "Name" Edelstahl Rostfrei ist eigentlich der richtige, den rostfrei ist es tatsächlich nur, wenn's ab Werk kommt. Wenn es erstmal der Schlosser in der Hand hatte, war's das mit "Nichtrostend".
Zur Frage: Korrosionsgeschützt ist ungleich nichtrostend, kann aber manchmal die bessere Wahl sein.
Der neugierde Halber, warum fragen Sie das eigentlich? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Definition von "nichtrostend" nach DIN, den Unterschied zu Korrosionsschutz und die relevanten Normen für Edelstahl. Es wird geklärt, dass Korrosionsschutz nicht gleichbedeutend mit nichtrostendem Stahl ist und verschiedene DIN-Normen (DIN 55928, DIN EN 10088) relevant sind.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Nicht jeder Edelstahl ist dauerhaft ausreichend beständig gegenüber Korrosion. Dies wird im Beitrag DIN 55928 & Edelstahl: Korrosionsschutz-Definitionen verdeutlicht, wo die Komplexität des Themas Korrosionsschutz und Edelstahlgüte hervorgehoben wird.
✅ Zusatzinfo: Die Webseite edelstahl-rostfrei.de bietet umfassende Informationen zur DIN EN 10088 (Ersatz für DIN 17440) und zur Verarbeitung von nichtrostenden Stählen, wie im Beitrag DIN EN 10088: Nichtrostende Stähle & Korrosionsbeständigkeit erwähnt.
👉 Handlungsempfehlung: Für detaillierte Informationen zu nichtrostenden Stählen und deren Korrosionsbeständigkeit sollte die Webseite edelstahl-rostfrei.de konsultiert werden. Beachten Sie auch die Ausführungen im Beitrag Edelstahl & DIN: Korrosionsschutz vs. Nichtrostend bezüglich der Unterschiede zwischen Korrosionsschutz und der Definition von "nichtrostend".
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "DIN, Korrosionsschutz, Edelstahl, Rostbeständigkeit". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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