wir haben eine Dachgeschoss-Eigentumswohnung gekauft, die gerade für uns von einem Bauträger gebaut wird. Nun haben wir letzte Woche Schimmel in der gesamten Wohnung an den Rigips-Decken entdeckt (wir waren 2 Wochen nicht am Bau). Ursache ist ziemlich sicher mangelnde Lüftung (also kein techn. Bau-Fehler). Zuvor wurde der Innenputz gemacht. Der Grad ist in den Räumen unterschiedliche und reicht von
- Flächen mit ganz vielen kleinen Sprenkeln (wie blasse Sommersprossen), Flächen können durchaus ca. 30 cm x 10 cm cm groß sein
- zahlreiche 10 Cent große einzelne schwarz-bläuliche Flecke
- in einem Zimmer bis hin zu einzelnen schwarzen Flecken (2 € groß) mit "Fellbesatz"
Erste Reaktion Bauleitung der Bauleitung war, " ... dass nun gelüftet wird, es trocknet und Schimmel dann weg wäre und nichts getauscht wird". Die Bauleitung hat mittlerweile die Platten oberflächlich behandelt. Der Schimmel ist auch zu 98 % nicht mehr sichtbar. Tlw. wurde das Papier von den Platten gerissen, offensichtlich wurde der Schimmel mit irgendetwas "abgewaschen". Sichtbar an den Wischspuren.. Wohnung wird nun gelüftet und alles trocknet.
Ich lese eigentlich durchgängig die Einschränkung, dass Gipskarton nicht von Schimmel zu reinigen ist. Empfehlung ist der Austausch der befallenen Platten. Andererseits heißt es oft: " ... Oberflächen z.B. mit Alkohol abwischen ... ".
Meine Fragen: Gibt es grundsätzlich Situationen, in denen eine oberflächliche Behandlung von Gipskarton doch ausreichend wäre? Kann man den Befall anhand der Fotos einschätzen? (Leider ist als Laie der Grad des Befalls nicht einschätzbar.) (Wie) ässt sich der Befall nun noch bewerten, da er ja optisch (fast) nicht mehr vorhanden ist
vielen Dank



