Es geht um folgendes
Ich hatte bisher in einer benachbarten Schreinerei eine Werkstatt angemietet. 20 m², furztrocken, im eigenen abgetrennten Kabuff und somit fast perfekt für mich und mein Hobby: Metallbearbeitungsmaschinen Ich habe eine Fräsmaschine, eine Drehmaschine, eine Bandsäge und einiges an "Kleinzeuch" wie Schweißgeräte usw. Natürlich alles schwer rostempfindlich.
Nun wird das Anwesen aber verkauft und ich muss da in näherer Zukunft raus. Aber meine Eltern haben ein frei stehendes Einfamilienhaus (in Hanglage) mit zwei Garagen und zwei Stellplätzen davor. Und NEBEN den bereits existierenden Garagen ist im Bebauungsplan auch schon ein Platz für zwei weitere Garagen eingezeichnet. Diese liegen auch nicht direkt an den Grundstücksgrenzen, was mir laut heutiger Auskunft bei unserem zuständigen Bauamt vermutlich eine Nutzung als Hobbywerkstatt erlauben könnte. Das wird derzeit noch genau geklärt.
Trotzdem schaue ich jetzt schon mal nach Möglichkeiten, wie das aufgezogen werden könnte.
Die Rahmenbedingungen: Teilweise Hanglage in Lehmboden, nach hinten ansteigend. Der Boden steigt auf 6 m Länge um etwa 2,5 m an, die vordere Kante (nicht direkt Grundstücksgrenze!) ist noch ebenerdig. Laut Bauamt dürfte ich auch direkt bis an die vordere Grundstückskante, wenn ein elektrisches Tor vorgesehen wird.
Nun setze ich mich gerade mit den genauen Baurechten und -pflichten auseinander und bisher sieht es nach Vorab-Information sehr gut für den Bau aus. Daher schaue ich jetzt nach den weiteren Schritten, wie:
Woraus sollte am besten gebaut werden? Was ist speziell wegen der Hanglage zu beachten? Wie bekomme ich die Anforderungen "hoher Schallschutz nach außen" und "trockenes Klima im Inneren" am besten unter einen Hut?
Genauer gesagt:
- Trocken! Da drin muss es einfach trocken sein, egal wie. Kuschelig warm brauche nicht zwingend, nur so viel wie es sich eben sowieso aus dem Trockenheits-Wunsch ergibt.
- Leise! Ich arbeite da nicht soo viel und erst recht nicht sonderlich laut, aber WENN ich mal was am Sonntag Mittag machen will, sollte das auch möglich sein. Eine gute Schalldämmung wäre also wichtig, da ich niemanden stören möchte
- Größe, die ich innen gerne hätte: 6x6x2,6 m
- Tragfähigkeit Boden. Die schwerste Maschine bringt 1,5 t auf ca. 1 m² auf die Waage, also muss da schon ein brauchbares Fundament rein.
- Dach begehbar. Das ganze soll nicht nur begehbar sein, sondern im Optimalfall würde ich gerne noch einen kleinen Träger an die Decke schrauben können, der mir einen 500 kg-Kran tragen kann
- Aufstockung. Evtl. sogar später mal Aufstockbar, falls man da noch einen Raum oben drüber genehmigt bekommen kann. Wobei dieser Punkt aber sehr sekundär ist.
Und die genauen Fragen sind eben wie gesagt:
- Wie sollte man so einen Bau richtigerweise ausführen? Material? Dicke? Dämmung?
- Was wird so etwas in etwa kosten? Ganz grobe Schätzung reicht mir, damit ich mal mit der Bank quatschen kann bzgl. meinen angesparten Beträgen. Falls es Richtwerte für bestimmte Materialien/m² gibt, wäre mir damit vermutlich auch schon sehr geholfen.
Das ganze bewegt sich im ländlichen Gebiet um Stuttgart, falls das wichtig ist bzgl. der Preise
Ich hoffe, mit den spärlichen Angaben ist es möglich, eine grobe Schätzung der zu erwartenden Kosten in verschiedenen Ausführungen eines solchen Baus zu geben? Dass solche Dinge wie der Aushub etc. vor Ort geklärt werden müssen, ist mir bewusst und danach will ich deswegen gar nicht explizit fragen. Wenn es natürlich Richtwerte gibt, was eine Schaufel in bestimmter Größe in etwa kostet, kann ich damit vielleicht selbst eine Schätzung machen.
Ich weiß eben leider überhaupt nicht, wo ich anfangen soll mit meinen Recherchen und hoffe daher auf etwas Starthilfe von euch.
Ich hoffe, ich habe nicht zu viele mit meiner plumpen Fragestellung verärgert und wünsche allen noch eine angenehme Arbeitswoche!
Viele Grüße an alle,
