Keller Horizontalabdichtung: Gefitas PE 3/300 geeignet? Kosten, Alternativen & Risiken
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Eignung der Gefitas PE 3/300 Folie als Horizontalabdichtung im Keller. Ein wichtiger Punkt ist die fehlende DIN-Konformität aufgrund der geringen Schichtdicke. Zudem wird die Empfindlichkeit der Folie während der Bauphase und die Frage der Wasserdampfdiffusion unter der Folie thematisiert.
Keller Horizontalabdichtung: Gefitas PE 3/300 geeignet? Kosten, Alternativen & Risiken
Vielen Dank im Voraus.
Ciao Nunzio
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Gefitas PE 3/300 ist keine geeignete Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit – ihr Einsatz als primäre Abdichtung birgt erhebliches Schadensrisiko.
🔴 KRITISCH: Die Folie darf nicht lose verlegt, unfixiert an Wandanschlüssen oder ohne Anschluss an eine vertikale Abdichtung eingesetzt werden – dies unterbricht die Abdichtungswirkung vollständig.
⚠️ WICHTIG: Leerrohre und Heizungsrohre müssen mittels dichter Durchführungen (z. B. Manschetten) und nicht mit Klebeband oder mechanischem Pressen durch die Folie geführt werden.
⚠️ WICHTIG: Eine wirksame Horizontalsperre erfordert Materialien mit mindestens 1,5 mm Dicke (z. B. Bitumenschweißbahnen oder FPO-Kunststoffbahnen) und fachgerechte Verarbeitung durch zertifizierten Fachbetrieb.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Für eine Horizontalabdichtung im Kellerrohbau ist die Gefitas PE 3/300 grundsätzlich geeignet, da sie als Abdichtungsbahn gegen aufsteigende Feuchtigkeit eingesetzt werden kann.
Wichtige Punkte, die ich berücksichtigen würde:
- Untergrundvorbereitung: Der Untergrund muss sauber, trocken und eben sein, bevor die Folie verlegt wird.
- Verlegung: Die Folie sollte fachgerecht verlegt und an den Wandanschlüssen hochgeführt werden.
- Anschlüsse: Achten Sie auf dichte Anschlüsse an Durchdringungen wie Leerrohre für Elektrik oder Heizungsrohre.
- Alternativen: Es gibt auch alternative Abdichtungsmethoden wie Injektionsverfahren oder mineralische Dichtungsschlämmen, die je nach Situation besser geeignet sein könnten.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung zu beauftragen, um die geeignete Abdichtungsmethode zu wählen und die Arbeiten fachgerecht auszuführen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Horizontalabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit in einem Betonkeller im Rohbauzustand. Der Nutzer erwägt die Verwendung der Gefitas PE 3/300 Folie, hat jedoch berechtigte Zweifel an deren Eignung und Robustheit. Die fachliche Beurteilung muss die spezifischen Anforderungen an eine dauerhafte Kellerabdichtung sowie die Risiken einer unzureichenden Ausführung berücksichtigen.
🔴 Gefahr: Die Gefitas PE 3/300 ist eine dünne Polyethylen-Folie (0,3 mm), die primär als Trenn- oder Gleitschicht unter Estrichen dient. Sie ist nicht als druckwasserdichte Horizontalabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit geeignet. Bei mechanischer Belastung durch Bauarbeiten, Bewehrung oder spätere Nutzung reißt sie leicht ein, was zu Undichtigkeiten und Folgeschäden wie Schimmel oder Frostschäden führt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Folie am Rand nicht fixiert werden darf, um Feuchtigkeit entweichen zu lassen, ist fachlich falsch. Eine funktionierende Horizontalabdichtung muss allseitig dicht angeschlossen werden, um einen kapillaren Feuchtigkeitstransport zu unterbrechen. Offene Ränder würden den Zweck der Abdichtung zunichtemachen.
➕ Ergänzung: Für eine dauerhafte Lösung gegen aufsteigende Feuchtigkeit sind spezielle Abdichtungsbahnen auf Bitumen- oder Kunststoffbasis (z.B. PVC oder FPO) mit einer Mindestdicke von 1,5 mm erforderlich. Diese müssen fachgerecht verschweißt oder verklebt werden. Die Folie sollte zudem mindestens 30 cm über die spätere Oberkante des Fußbodenaufbaus (inkl. Dämmung und Estrich) an den Wänden hochgeführt werden, um einen sicheren Anschluss an die vertikale Abdichtung zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie die Gefitas PE 3/300 nicht als primäre Horizontalabdichtung. Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung, der eine fachgerechte Planung und Ausführung mit geeigneten Materialien (z.B. Bitumenschweißbahn oder Kunststoffdichtungsbahn) vornimmt. Lassen Sie vorab die Einbausituation für die Fußbodenheizung und die Leerrohre klären, um spätere Durchdringungen der Abdichtung zu vermeiden. Eine fehlerhafte Abdichtung führt zu massiven Feuchteschäden und hohen Sanierungskosten.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage betrifft die fachgerechte horizontale Abdichtung eines noch nicht fertiggestellten Betonkellers gegen aufsteigende Feuchtigkeit mittels Gefitas PE 3/300 – einer polyethylenbasierten Dampfsperre mit geringer mechanischer Belastbarkeit und keiner wasserundurchlässigen Funktion im Sinne einer Horizontalsperre.
🔴 Gefahr: Gefitas PE 3/300 ist KEINE horizontale Abdichtung (HAB), sondern ausschließlich eine Dampfsperre für Estrich- oder Fußbodenaufbauten. Ihr Einsatz als Ersatz für eine wasserundurchlässige Horizontalsperre (z. B. Bitumen-Schweißbahn, Kunststoff-Verbundbahn oder mineralische Sperrschicht) birgt ein hohes Risiko für dauerhafte Feuchteschäden, Salzausblühungen, Betonabplatzungen und Schimmelbildung im gesamten Kellerbereich.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, die Folie könne nach dem Fegen einfach auf den Rohfußboden gelegt werden, ist fachlich unzulässig. PE-Folien dürfen niemals als einzige Barriere gegen kapillare Feuchtigkeit eingesetzt werden – sie sind wasserdampfdicht, aber nicht wasserdicht und bieten keinerlei mechanischen oder chemischen Schutz gegen Druck- oder Saugwasser.
➕ Ergänzung: Bei geplanter Fußbodenheizung ist zudem eine fachgerechte Trennschicht (z. B. PE-Folie 0,2 mm) zwischen Heizrohr und Estrich erforderlich – diese ist jedoch vollständig unabhängig von der Horizontalsperre und darf nicht mit dieser verwechselt werden.
🔴 Gefahr: Die vorgeschlagene Montage ohne Verankerung an der Wand, ohne Überdeckung und ohne Anschluss an eine vertikale Abdichtung führt zwangsläufig zu einer lückenlosen Durchfeuchtung der Kellerwandkonstruktion – insbesondere bei fehlendem Verputz und offenen Fugen.
➕ Ergänzung: Leerrohre dürfen niemals mit Klebeband an einer PE-Folie fixiert werden – dies beschädigt die Folie, erzeugt lokale Schwachstellen und verhindert die notwendige Feuchteentwicklung entlang der Wand. Stattdessen sind mechanische Halterungen mit Abstandshaltern oder spezielle Durchführungen mit Dichtmanschetten vorgeschrieben.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden oder einen geprüften Bauphysiker, um eine statisch und bauphysikalisch geeignete Horizontalsperre zu planen – unter Berücksichtigung der Rohbau-Situation, der geplanten Fußbodenheizung, der Elektroinstallation und der späteren Nutzungsanforderungen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Gefitas PE 3/300 ist keine geeignete Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
- Alle drei warnen vor erheblichen Feuchteschäden, Schimmelbildung und späteren Sanierungskosten bei falschem Einsatz.
- Alle verlangen eine fachliche Planung und Ausführung durch zertifizierten Fachbetrieb.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt die Folie "grundsätzlich geeignet", was im Widerspruch zu den beiden anderen steht – DeepSeek und Qwen korrigieren dies eindeutig als fachlich unzulässig.
- GoogleAI erwähnt Alternativen (Injektion, Schlämme), während DeepSeek und Qwen fokussiert auf bahnbasierte Systeme mit Mindestdicke 1,5 mm verweisen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek konkretisiert: PE 3/300 ist eine Trennschicht, nicht Abdichtung; fordert 30 cm Wandhochführung und dichten Anschluss an vertikale Abdichtung.
- Qwen ergänzt bauphysikalisch: KEINE Verwechslung mit Estrich-Dampfsperre; klare Trennung von Trennschicht (Fußbodenheizung) und Horizontalsperre; klare Ablehnung von Klebeband bei Leerrohren.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI: "Gefitas PE 3/300 ist grundsätzlich geeignet" → ❌ im Widerspruch zu DeepSeek und Qwen, die dies als fachlich unzulässig und schadensrisikoreich bewerten. Sicherere Einschätzung nach Vorsichtsprinzip: Nicht geeignet.
- GoogleAI: "Folie kann hochgeführt werden" ohne Klärung von Materialstärke und Anschlussdichtheit → ❌ im Widerspruch zu DeepSeek/Qwen, die die fehlende Druckwasser- und Rissüberbrückungsfähigkeit betonen.
👉 Empfehlung: Die sicherere, konsensfähige und bauphysikalisch korrekte Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist verbindlich zu übernehmen: Gefitas PE 3/300 darf nicht als Horizontalsperre eingesetzt werden.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Eignung Gefitas PE 3/300 als Horizontalsperre ❌ Widerspruch GoogleAI sieht grundsätzliche Eignung, DeepSeek und Qwen lehnen dies eindeutig ab – Konsens: Nicht geeignet. Sicherheitsprinzip setzt sich durch. Hauptgefahr bei Fehleinsatz ✅ Konsens Dauerhafte Feuchteschäden, Schimmelbildung, Salzausblühungen, Frostschäden und hohe Sanierungskosten. Mindestanforderung an Abdichtungsmaterial ⚠️ Abwägung DeepSeek und Qwen fordern ≥1,5 mm Dicke (Bitumen/Kunststoff); GoogleAI nennt keine Mindestanforderung, nennt aber Alternativen – Konsens: Druckwasserdichte, rissüberbrückende Bahnen erforderlich. Anschluss an Wand und Durchdringungen ✅ Konsens Alle drei betonen: dichte, hochgeführte Wandanschlüsse und fachgerechte, dichte Durchführungen (kein Klebeband!). Fachliche Verantwortung ✅ Konsens Alle drei verlangen Beauftragung eines zertifizierten Fachbetriebs – GoogleAI spricht von "Fachbetrieb", DeepSeek von "zertifiziertem Fachbetrieb", Qwen weiter von "Sachverständigem oder Bauphysiker". 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unbedingt auf Gefitas PE 3/300 als Horizontalsperre. Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung, der eine bauphysikalisch und normkonform geeignete Abdichtung (z. B. Bitumen-Schweißbahn oder FPO-Kunststoffbahn ≥1,5 mm) plant, an allen Anschlussstellen dicht ausführt und sämtliche Durchdringungen fachgerecht dichtet.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kapillare Aufstauung von Feuchtigkeit durch ungeeignete Folie Dauerhafte Durchfeuchtung der Kellerwand, Salzausblühungen, Betonabplatzungen 🔴 Risiko Mechanische Beschädigung der PE-Folie durch Bewehrung, Schalung oder Verlegearbeiten Lokale Undichtigkeiten, schwer lokalisierbar, späte Schadenserfassung 🔴 Risiko Fehlende Anschlussdichtheit an Wänden und Durchdringungen Feuchtigkeit umgeht die Abdichtung vollständig – Systemversagen 🔴 Risiko Verwechslung mit Estrich-Dampfsperre bei Fußbodenheizung Verlust der erforderlichen Feuchtesteuergrenze im Bodenaufbau – Schimmel im Estrich 🔴 Risiko Langfristiger Verlust der Abdichtungsfunktion durch UV-Licht, Alterung oder chemische Einwirkung Nachträgliche Schadensentwicklung ohne sichtbare Ursache, hohe Sanierungskosten ✅ Chance Einsatz einer normkonformen Horizontalsperre mit langer Lebensdauer (≥30 Jahre) Dauerhafter Feuchteschutz, Wertstabilisierung des Gebäudes, keine Folgeschäden ✅ Chance Fachgerechte Planung mit Einbeziehung aller Gewerke (Heizung, Elektro, Dämmung) Optimierter Aufbau, keine Nachbesserungen, geringere Gesamtkosten über Lebenszyklus ✅ Chance Nutzung zukunftssicherer Materialien (z. B. FPO-Bahnen) mit Recyclingpotenzial Nachhaltigkeit, Erfüllung neuer Energie- und Nachhaltigkeitsanforderungen ✅ Chance Dokumentation durch zertifizierten Fachbetrieb inkl. Gewährleistung Rechtssicherheit, klare Verantwortung, schnelle Schadensregulierung bei Defekt ✅ Chance Frühzeitige Erkennung und Korrektur von Detailausführungen im Rohbau Keine kostspielige Nachbesserung im Ausbau – hohe Kosteneffizienz Orientierungshilfen
- Keine Gefitas PE 3/300 als Horizontalsperre verwenden: Verzichten Sie sofort auf diesen Einsatz – die Folie ist ausschließlich als Trennschicht unter Estrich geeignet, nicht als Feuchtesperre.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DINAbk. 18195-4 oder RAB 2022) zur Vor-Ort-Beurteilung und Planung.
- Unterlagen sammeln: Stellen Sie Baupläne, Rohbauunterlagen, Angaben zu Fußbodenheizung, Leerrohren und geplanter Dämmung bereit – diese sind für die fachgerechte Planung zwingend erforderlich.
- Wandanschlüsse prüfen lassen: Vereinbaren Sie mit dem Fachbetrieb, dass die Horizontalsperre mindestens 30 cm hochgeführt und nahtlos mit der vertikalen Kellerabdichtung verbunden wird.
- Durchführungen fachgerecht ausführen lassen: Fordern Sie dichte Durchführungen mit geprüften Manschetten für alle Leerrohre und Heizungsrohre – kein Klebeband, keine mechanische Durchdringung der Folie.
- Abdichtung dokumentieren lassen: Verlangen Sie Leistungsbeschreibung, Materialzertifikate (z. B. DIBtAbk.-Zulassung), Verlegeprotokoll und schriftliche Gewährleistung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Horizontalabdichtung
- Eine Horizontalabdichtung ist eine Abdichtungsebene, die horizontal in ein Bauwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie wird oft in Kellerwänden oder unter Bodenplatten eingesetzt. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitssperre, Vertikalabdichtung.
- Gefitas PE 3/300
- Gefitas PE 3/300 ist eine Abdichtungsbahn aus Polyethylen, die zur Horizontalabdichtung eingesetzt wird. Sie dient dazu, das Aufsteigen von Feuchtigkeit in Bauwerken zu verhindern. Verwandte Begriffe: Abdichtungsbahn, PE-Folie, Baufolie.
- Rohbau
- Der Rohbau bezeichnet den Zustand eines Gebäudes, in dem die tragenden Strukturen (Wände, Decken, Dach) fertiggestellt sind, aber noch keine Ausbauarbeiten (z.B. Installationen, Putz, Estrich) erfolgt sind. Verwandte Begriffe: Bauzustand, Ausbau, Schlüsselfertig.
- Feuchtigkeitsschutz
- Feuchtigkeitsschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein Bauwerk vor schädlicher Feuchtigkeit zu schützen. Dazu gehören Abdichtungen, Drainagen und Belüftungssysteme. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Wasserschaden, Schimmelbildung.
- Dichtungsschlämme
- Dichtungsschlämme ist ein pastöses Material, das zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Sie wird auf den Untergrund aufgetragen und bildet nach dem Aushärten eine wasserdichte Schicht. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, mineralische Abdichtung, Beschichtung.
- Injektionsverfahren
- Injektionsverfahren sind Methoden, bei denen flüssige oder pastöse Materialien in das Mauerwerk oder den Boden injiziert werden, um Hohlräume zu füllen und eine Abdichtung zu erreichen. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Rissverpressung, Sanierung.
- Bitumenbahn
- Eine Bitumenbahn ist eine Abdichtungsbahn aus Bitumen, die zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Sie wird oft als Alternative zu Kunststoffbahnen eingesetzt. Verwandte Begriffe: Dachbahn, Schweißbahn, Abdichtung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Horizontalabdichtung?
Eine Horizontalabdichtung ist eine Abdichtungsebene, die in horizontaler Richtung in ein Bauwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu verhindern. Sie wird häufig in Kellerwänden oder unterhalb von Bodenplatten eingesetzt. - Wann ist eine Horizontalabdichtung notwendig?
Eine Horizontalabdichtung ist notwendig, wenn ein Gebäude gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich geschützt werden muss. Dies ist besonders wichtig bei Kellern oder Gebäuden ohne ausreichende Drainage. - Welche Alternativen gibt es zur Gefitas PE 3/300?
Alternativen zur Gefitas PE 3/300 sind beispielsweise Bitumenbahnen, mineralische Dichtungsschlämmen oder Injektionsverfahren. Die Wahl der geeigneten Methode hängt von den spezifischen Gegebenheiten des Bauwerks und den Anforderungen an die Abdichtung ab. - Wie wird die Gefitas PE 3/300 richtig verlegt?
Die Gefitas PE 3/300 wird auf einem sauberen, trockenen und ebenen Untergrund verlegt. Die Bahnen werden überlappend verklebt oder verschweißt, um eine dichte Abdichtung zu gewährleisten. An Wandanschlüssen wird die Folie hochgeführt und fixiert. - Was kostet eine Horizontalabdichtung?
Die Kosten für eine Horizontalabdichtung hängen von der gewählten Methode, der Größe der Fläche und den örtlichen Gegebenheiten ab. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erstellt werden. - Kann ich eine Horizontalabdichtung selbst durchführen?
Ich rate davon ab, eine Horizontalabdichtung selbst durchzuführen, da eine fachgerechte Ausführung entscheidend für die Wirksamkeit der Abdichtung ist. Fehler bei der Verlegung können zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen. - Was ist bei Durchdringungen (z.B. Rohre) zu beachten?
Bei Durchdringungen wie Rohren oder Kabeln ist besonders auf eine dichte Abdichtung zu achten. Hierfür werden spezielle Dichtmanschetten oder Quellbänder verwendet, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. - Wie lange hält eine Horizontalabdichtung?
Die Haltbarkeit einer Horizontalabdichtung hängt von der Qualität der Ausführung und den verwendeten Materialien ab. Bei fachgerechter Ausführung kann eine Horizontalabdichtung mehrere Jahrzehnte halten.
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Gefitas PE 3/300: Nicht DIN-gerecht für Kellerabdichtung!
Hallo ...
Diese Folie hat zwar gemäß DINAbk. 18195-4 eine Prüfzeugnis ist aber nicht DIN gerecht, Laut DIN 18195 müssen diese Feuschtigkeitssperren eine Mindestdicke von 1,2 mm haben, aber dieser Gefitas PE 3/300 hat eine Schichtdicke von 0,3 mm (300 mikrometer) Das andere Schicht ist ein Schaumstoff Schicht für Unebenheiten in der Untergrund.
Das Einzige Vorteil bei dieser Folie das man den sehr schnell auslegen kann, sonst halte ich selber überhaupt nichts davon. Gerade wen sie den vorher einbauen können sie vorm Estrichlegen nochmal rausreißen und neues einbauen.
Wie gesagt ich rate davon ab.
MfG
Yilmaz -
Problem: Gefitas PE 3/300 bereits unter Rohren verlegt!
Das verstehe ich irgendwie nicht. Wie soll ich ...
Das verstehe ich irgendwie nicht. Wie soll ich diese Folie vor dem Verlegen des Estrichs wieder rausschmeißen, wenn doch dann alle Leitungen, Rohre, Isolierung, Fußbodenheizung aufliegen. Habe die Folie nun schon zum größtenteils ausgelegt, da ich in diesem Forum sehr häufig gelesen habe, das diese gängig sei.
Für mich stellte sich eigentlich gar nicht die Frage ob überhaupt diese Folie, sondern nur wie ich die Folie z.B. an der Wand hochführen muss. Ist diese Folie also gar nicht dafür geeignet? Dann sollte ich diese jetzt schon entfernen?
Danke im Voraus
Ciao Nunzio -
Problem: Gefitas PE 3/300 bereits unter Rohren verlegt!
Das verstehe ich irgendwie nicht. Wie soll ich ...
Das verstehe ich irgendwie nicht. Wie soll ich diese Folie vor dem Verlegen des Estrichs wieder rausschmeißen, wenn doch dann alle Leitungen, Rohre, Isolierung, Fußbodenheizung aufliegen. Habe die Folie nun schon zum größtenteils ausgelegt, da ich in diesem Forum sehr häufig gelesen habe, das diese gängig sei.
Für mich stellte sich eigentlich gar nicht die Frage ob überhaupt diese Folie, sondern nur wie ich die Folie z.B. an der Wand hochführen muss. Ist diese Folie also gar nicht dafür geeignet? Dann sollte ich diese jetzt schon entfernen?
Danke im Voraus
Ciao Nunzio -
Erfahrung: Gefitas PE 3/300 – Empfindlich bei Installation!
Der hat gemäß DINAbk. eine Prüfzeugnis
Hallo,
das der Dafür nicht geeignet ist will ich nicht sagen, irgend wie haben sie eine Prüfzeugnis von Institut für Baustoffe in Braunschweig. Den habe ich selber auch schon mal verarbeitet. Das war auch das erste und letzte mal.
Das Problem haben sie schon erwähnt die Folie ist einfach empfindlich und wen nach dem auslegen 10 Gewerke darüber laufen und Installieren dann kommt sie zum schaden. Deswegen meinte ich das nachher neu verlegen! (Blöd ausgedruckt!?)
Die Seiten habe ich an der Wand hochgeführt und dicht abgeklebt (mit spezialdichtkleber).
Wen sie den schon liegen haben sehen sie zu das es heile bleibt! Sonst ist das noch mehr murks.
MfG
Yilmaz
PS: Ich habe sie kurz vor Einbau der Dämmung Verlegt! -
Frage: Wasserdampf-Austritt bei verklebter Abdichtungsfolie?
Vielen Dank für Ihre Antworten. Was ich aber ...
Vielen Dank für Ihre Antworten.
Was ich aber noch nicht verstehe ist, wenn doch tatsächlich Wasserdampf durch die Bodenplatte durch kommt. Wie kann diese dann wieder verschwinden, wenn die Folie Dicht an der Wand verklebt ist. Dachte es wäre logischer wenn der Dampf an der Seite austreten könnte, also die Folie nicht verklebt wird und sozusagen unterhalb des Estrichs endet. Sie muss wahrscheinlich sowieso unterhalb des Estrichs enden, da sonst der Verputzter nicht tief genug verputzen kann.
Danke Nunzio -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung der Gefitas PE 3/300 Folie als Horizontalabdichtung im Keller. Ein wichtiger Punkt ist die fehlende DINAbk.-Konformität aufgrund der geringen Schichtdicke. Zudem wird die Empfindlichkeit der Folie während der Bauphase und die Frage der Wasserdampfdiffusion unter der Folie thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag von Gefitas PE 3/300: Nicht DIN-gerecht für Kellerabdichtung! entspricht die Gefitas PE 3/300 Folie nicht der DIN 18195, da sie die Mindestdicke von 1,2 mm für Feuchtigkeitssperren unterschreitet. Dies sollte bei der Auswahl der Kellerabdichtung berücksichtigt werden.
🔴 Risiko: Im Beitrag Erfahrung: Gefitas PE 3/300 – Empfindlich bei Installation! wird darauf hingewiesen, dass die Folie während der Installation durch nachfolgende Gewerke leicht beschädigt werden kann, was die Wirksamkeit der Kellerabdichtung beeinträchtigt.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Verlegung der Gefitas PE 3/300 Folie sollte geprüft werden, ob diese für die spezifischen Anforderungen des Kellers geeignet ist und ob alternative Abdichtungsmethoden in Betracht gezogen werden sollten. Der Beitrag Frage: Wasserdampf-Austritt bei verklebter Abdichtungsfolie? wirft die Frage auf, wie Wasserdampf unter der Folie entweichen kann, was bei der Planung der Horizontalabdichtung berücksichtigt werden muss. Es ist ratsam, einen Fachmann für Bauwerksabdichtung zu konsultieren, um die optimale Lösung für den Feuchtigkeitsschutz des Kellers zu finden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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