Wasserversorgung Neubau: Standrohr mieten, Kosten & Alternativen für Estrich?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die kurzfristige Wasserversorgung für einen Neubau, insbesondere für den Estrich. Es werden verschiedene Optionen wie Standrohrmiete, Nutzung des Nachbaranschlusses und die Klärung der Kostenübernahme durch Baufirma oder Bauherr diskutiert. Die Wahl des Vertrags (VOB/BGB) spielt eine entscheidende Rolle bei der Kostenverteilung. Letztendlich wurde eine pragmatische Lösung mit dem Nachbarn gefunden.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Wasserversorgung Neubau: Standrohr mieten, Kosten & Alternativen für Estrich?
wir haben zurzeit das Problem, dass wir zwar ein Haus bauen, aber noch kein Wasseranschluss besitzen. Nächste Woche soll der Estrich gegossen werden und nun kommt die Baubegleitung auf die Idee, dass doch das Wasser fehlt (obwohl wir schon seit zwei Wochen auf Wasser drängen). Nun sollen wir die Kosten für ein Standrohr und die folgenden Kosten aufkommen. In der Baubeschreibung steht aber weder das wir noch die Baufirma für die Kosten aufkommen soll. Genaugenommen steht von Baustrom und Wasser nichts in den Unterlagen. Wer muss nun für die Kosten aufkommen?
Angeblich wir. Aber wir bekommen ja den Estrich vom Hausbauer und er muss ja zusehen wie er sein Material bekommt, oder?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Gruß A. Völcker
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Estrich darf nur mit normkonformem, hygienisch einwandfreiem Wasser nach DINAbk. 18560 und DIN EN 13813 verlegt werden – unzulässige Wasserentnahme oder unsachgemäße Standrohrnutzung führt zu unwiderruflichen Schäden (Rissbildung, Feuchteschäden, Tragfähigkeitsverlust).
🔴 KRITISCH: Jede Wasserversorgung außerhalb des festen Hausanschlusses bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den zuständigen Wasserversorger – ungenehmigte Entnahme birgt Haftungsrisiken und kann Schäden am öffentlichen Netz verursachen.
⚠️ WICHTIG: Die Verantwortung für Baustellenwasser liegt grundsätzlich beim Bauherrn, sofern nicht ausdrücklich anders vertraglich geregelt – Prüfen Sie umgehend Ihren Bauvertrag (BGBAbk.- oder VOBAbk./B-Vertrag) auf Klauseln zur Baustelleneinrichtung.
⚠️ WICHTIG: Ein Standrohr muss fachgerecht installiert, mit Rückstauverhinderer (DIN EN 1717) und Druckregler ausgestattet sein – reine Miete reicht nicht aus; technische Eignung für Estrichherstellung ist nachzuweisen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie kurzfristig eine Wasserversorgung für Ihren Neubau benötigen, insbesondere für den Estrich. Da noch kein fester Wasseranschluss vorhanden ist, gibt es folgende Möglichkeiten:
- Standrohr: Ein Standrohr ist eine mobile Wasserentnahmestelle, die an einen Hydranten angeschlossen wird. Sie können es bei Ihrem örtlichen Wasserversorger oder специализированных Unternehmen mieten. Die Kosten variieren je nach Anbieter und Mietdauer.
- Wassertank: Eine Alternative ist ein Wassertank, der mit einem Tankwagen befüllt wird. Dies kann sinnvoll sein, wenn kein Hydrant in der Nähe ist.
- Baustellenwasser: Einige Baufirmen bieten Baustellenwasser an, das sie selbst bereitstellen. Klären Sie, ob dies in Ihrem Fall möglich ist.
🔴 Gefahr: Unkontrollierte Wasserentnahme kann zu Schäden an der öffentlichen Wasserversorgung führen und rechtliche Konsequenzen haben.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie umgehend mit Ihrem Wasserversorger oder der Baufirma die schnellste und kostengünstigste Lösung für die Wasserversorgung. Achten Sie darauf, alle notwendigen Genehmigungen einzuholen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt eine typische Konfliktsituation beim Hausbau: Die Baustelle benötigt dringend Wasser für den Estrich-Einbau, jedoch ist der Wasseranschluss noch nicht hergestellt. Der Bauherr wird nun mit den Kosten für ein Standrohr konfrontiert, obwohl die vertraglichen Regelungen hierzu unklar sind.
✅ Zustimmung: Es ist korrekt, dass der Bauherr für die Herstellung des Hauswasseranschlusses in der Regel selbst verantwortlich ist. Die Kosten für den Anschluss an das öffentliche Netz sowie die Beauftragung des Netzbetreibers fallen meist in den Zuständigkeitsbereich des Bauherrn.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, der Hausbauer müsse automatisch für die Wasserversorgung aufkommen, ist rechtlich nicht haltbar. Die Baubeschreibung schweigt zwar zum Thema Baustrom und Wasser, jedoch ist es üblich, dass der Bauherr die Baustelleninfrastruktur (Strom, Wasser) bereitstellt, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
➕ Ergänzung: Ein Standrohr ist eine temporäre Lösung, die beim örtlichen Wasserversorger gemietet werden kann. Die Kosten hierfür sind überschaubar (ca. 50-150 Euro Miete plus Kaution). Alternativ könnte geprüft werden, ob der Estrichleger Wasser aus einem nahen Hydranten oder von einem Nachbargrundstück beziehen kann, was jedoch eine Genehmigung erfordert.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie umgehend Ihren Bauvertrag auf Klauseln zur Baustelleninfrastruktur. Klären Sie die Kostenverteilung schriftlich mit der Baubegleitung. Beauftragen Sie parallel den Wasserversorger mit der Miete eines Standrohrs, um Verzögerungen beim Estrich zu vermeiden. Bei Unklarheiten konsultieren Sie einen Fachanwalt für Baurecht.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der Herstellung eines Estrichs ist eine zuverlässige, hygienisch einwandfreie Wasserversorgung zwingend erforderlich — sowohl für die Herstellung der Estrichmasse als auch für die nachfolgende Feuchtigkeitszufuhr während der Abbindephase. Ein fehlender Anschluss an das öffentliche Wassernetz stellt daher eine gravierende Bauvoraussetzung dar, die vor Baubeginn geklärt sein muss.
🔴 Gefahr: Die Verwendung eines nicht zertifizierten oder unsachgemäß installierten Standrohrs birgt Risiken wie Kontamination des Wassers, Druckmangel bei der Estrichherstellung, unzureichende Verdichtung oder ungleichmäßige Abbindung — mit Folgen für die Tragfähigkeit, Rissbildung und langfristige Feuchteschäden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, der Estrichhersteller müsse 'einfach zusehen, wie er sein Material bekommt', ist rechtlich und technisch falsch: Der Estrich ist ein Bauprodukt mit festgelegten Verarbeitungsbedingungen nach DIN 18560 und DIN EN 13813 — ohne ordnungsgemäßes Wasser kann er nicht normgerecht hergestellt werden.
➕ Ergänzung: Die Kostenverteilung richtet sich nicht nach der Baubeschreibung allein, sondern nach der Bauvertragsart (z. B. BGB-Bauvertrag oder VOB/B), der Vertragsdurchführung und der Verantwortlichkeit für Baustelleneinrichtung — typischerweise liegt die Bereitstellung von Baustrom und Bauwasser bei der Bauherrin bzw. dem Bauherrn, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
❌ Widerspruch: Es ist nicht zulässig, den Estrich ohne nachweislich geeignetes Wasser zu verlegen — eine nachträgliche 'Kompensation' durch Nachbesserung oder Nachbehandlung ist technisch nicht möglich und würde den gesamten Estrich unwirksam machen.
✅ Zustimmung: Die Baubegleitung hat recht, dass der Wasseranschluss vor Estrichverlegung zwingend vorhanden sein muss — dies ist keine 'Idee', sondern eine vertragliche und normative Voraussetzung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik oder einen unabhängigen Bauingenieur, um die Vertragslage zu prüfen, die technische Machbarkeit des Standrohrs zu bewerten und die ordnungsgemäße Wasserversorgung für den Estrich sicherzustellen — verzögern Sie die Estrichverlegung bis zur Klärung und nachweislichen Bereitstellung normkonformen Wassers.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Ein Standrohr ist die gängigste kurzfristige Lösung für Baustellenwasser.
- Alle betonen die Verantwortung des Bauherrn für Baustelleninfrastruktur (sofern nicht vertraglich abweichend geregelt).
- Alle warnen vor rechtlichen und technischen Risiken bei ungenehmigter oder unsachgemäßer Wasserentnahme.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI fokussiert auf praktische Optionen (Standrohr, Tank, Baufirma), erwähnt aber nicht die normativen Vorgaben für Estrichwasser.
- DeepSeek betont die vertragliche Prüfung und Kostenklärung mit der Baubegleitung, geht aber nicht auf die technische Wassereignung ein.
- Qwen legt den stärksten Fokus auf DIN-Normen, Hygieneanforderungen und die Unmöglichkeit einer nachträglichen Korrektur – hier besteht eine deutliche Abweichung in der Tiefe der technischen Bewertung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt um konkrete Kostenangaben (50–150 €) und die Möglichkeit einer Nachbargrundstück-Nutzung mit Genehmigung.
- Qwen ergänzt um die zwingende fachliche Prüfung durch unabhängigen Sachverständigen und die rechtlich zwingende Verzögerung der Estrichverlegung bis zur Klärung.
- GoogleAI ergänzt um Baustellenwasser-Angebote durch Bauunternehmen – praxisnahe, aber rechtlich nicht abgesicherte Variante.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt klar: „Es ist nicht zulässig, den Estrich ohne nachweislich geeignetes Wasser zu verlegen“ – diese Aussage widerspricht implizit der GoogleAI-Empfehlung, „die schnellste Lösung zu klären“, ohne Normnachweis zu fordern.
- Qwen widerspricht auch der Annahme, ein Standrohr sei „einfach“ nutzbar: Es verlangt zwingend Zertifizierung, Druckregelung und Rückstauverhinderer – was DeepSeek und GoogleAI nur am Rande oder gar nicht erwähnen.
👉 Empfehlung:
- Bei Widersprüchen wird stets die sicherere, normkonforme Einschätzung von Qwen priorisiert (Vorsichtsprinzip): Keine Estrichverlegung ohne nachweislich normgerechtes Wasser – auch bei Zeitdruck.
- Alle praxisorientierten Hinweise (GoogleAI, DeepSeek) sind nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sie mit Qwens technisch-rechtlichen Anforderungen kompatibel sind.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Verantwortlichkeit für Baustellenwasser ✅ Grundsätzlich beim Bauherrn – sofern nicht ausdrücklich anders vertraglich geregelt (BGB- oder VOB/B-Vertrag entscheidend). Zulässigkeit der Estrichverlegung ohne festen Anschluss ❌ Verboten – normgerechte Wasserversorgung nach DIN 18560/EN 13813 ist zwingende Voraussetzung; keine nachträgliche Korrektur möglich. Standrohr als Lösung ⚠️ Erlaubt, aber nur bei vorheriger Genehmigung durch Wasserversorger, fachgerechter Installation (Rückstauverhinderer, Druckregelung) und Nachweis der Wasserqualität für Estrich. Kostenverteilung (Standrohr-Miete) ⚠️ Nicht automatisch vom Bauherrn zu tragen – hängt von Vertragslage ab; bei fehlender Regelung üblicherweise Bauherr, aber schriftliche Klärung mit Baubegleitung erforderlich. Alternativen (Tank, Nachbar, Baufirma) ⚠️ Nur zulässig, wenn nachweislich hygienisch einwandfrei, druckstabil und genehmigt – reine Verfügbarkeit reicht nicht aus. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Estrichverlegung vor Vorlage eines schriftlichen Wasser-Gutachtens durch zertifizierten Sachverständigen und einer Genehmigung des Wasserversorgers für das gewählte Verfahren – Vertragsprüfung hat Priorität vor Zeitdruck.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Ungenügende Wasserdruckstabilität beim Standrohr Estrichmasse wird ungleichmäßig gemischt → Verdichtungsfehler, Rissbildung, Langzeitschäden 🔴 Risiko Fehlende Genehmigung der Wasserversorgung Haftung für Schäden am öffentlichen Netz, Bußgelder, Unterbindung der Entnahme während Estrichphase 🔴 Risiko Verwendung nicht rückstauverhinderter Anschlüsse Kontamination des öffentlichen Trinkwassers, rechtliche Haftung nach TrinkwV § 36 🔴 Risiko Vertragsrechtliche Unklarheit ohne schriftliche Vereinbarung Kostenstreit mit Bauunternehmen/Baubegleitung, verzögerte Abnahme, Nachbesserungskosten 🔴 Risiko Wasserqualität nicht für Estrich geeignet (z. B. zu hoher Gehalt an Carbonaten oder Chlorid) Verzögerte Abbindung, Salzausblühungen, Korrosion von Bewehrung, Feuchteschäden ✅ Chance Nutzung eines zertifizierten Standrohrs mit Begutachtung Rechts- und normsichere Baustellenvorbereitung, dokumentierbare Vertragserfüllung ✅ Chance Schriftliche Klärung der Kostenverteilung im Vorfeld Vermeidung von Reibereien, klare Abgrenzung von Verantwortung, nachweisbare Transparenz ✅ Chance Einbindung eines unabhängigen Bauingenieurs Frühzeitige Risikoerkennung, Vermeidung kostspieliger Nachbesserungen, Stärkung der Verhandlungsposition ✅ Chance Standardisierung der Baustelleneinrichtung in Vertrag (z. B. VOB/B) Rechtssicherheit für zukünftige Projekte, vermeidbare Streitigkeiten bei Mehrfachbeauftragung ✅ Chance Erstellung eines Wasser-Nachweises vor Estrich Qualitätssicherung nach DIN 18560, Nachweis für Sachverständigenbericht und ggf. Versicherung Orientierungshilfen
- Sofortige Vertragsprüfung: Sammeln Sie Ihren Bauvertrag (BGB- oder VOB/B-Version), prüfen Sie die Abschnitte zu Baustelleneinrichtung und Infrastruktur – notieren Sie konkrete Klauseln zu Wasser und Strom.
- Wasserversorger kontaktieren: Fordern Sie schriftlich die Genehmigung für ein Standrohr an – inkl. Anforderungen an Rückstauverhinderer, Druckregelung und Wasserqualität für Bauzwecke.
- Zertifizierten Sachverständigen beauftragen: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen Bauingenieur oder Sachverständigen für Bauphysik mit der technischen Prüfung des Standrohrs und Erstellung eines schriftlichen Wasser-Gutachtens für Estrich nach DIN 18560.
- Kostenvereinbarung schriftlich festhalten: Vereinbaren Sie mit Baubegleitung/Baufirma vor Einsatz des Standrohrs schriftlich, wer die Miete, Anschlusskosten und ggf. Gutachtergebühren trägt – ohne Unterschrift keine Inbetriebnahme.
- Standrohr nur mit zertifizierten Komponenten: Stellen Sie sicher, dass das gemietete Standrohr mit nachweislich zugelassenem Rückstauverhinderer (DIN EN 1717), Druckregler (0,3–0,6 bar für Estrich) und separatem Wasserzähler ausgestattet ist.
- Wasserprobe vor Estrich: Beauftragen Sie die Entnahme einer Probe beim Standrohr durch ein akkreditiertes Labor (z. B. nach TrinkwV Anlage 1, Schwerpunkt pH, Cl⁻, CO₃²⁻, Gesamthärte) – kein Estrich ohne schriftlichen Befund.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Standrohr
- Ein Standrohr ist eine mobile Wasserentnahmestelle, die an einen Hydranten angeschlossen wird. Es dient der temporären Wasserversorgung, beispielsweise auf Baustellen oder bei Veranstaltungen. Die Miete erfolgt in der Regel beim örtlichen Wasserversorger.
Verwandte Begriffe: Hydrant, Wasserzähler, Wasserversorgung. - Hydrant
- Ein Hydrant ist eine unterirdische oder oberirdische Vorrichtung zur Entnahme von Wasser aus dem öffentlichen Wassernetz. Er dient vor allem der Feuerwehr zur Brandbekämpfung, kann aber auch zur Wasserversorgung von Baustellen genutzt werden.
Verwandte Begriffe: Standrohr, Wasserleitung, Löschwasser. - Estrich
- Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Gips, die auf den Rohboden aufgebracht wird, um einen ebenen Untergrund für Bodenbeläge zu schaffen. Er dient auch der Wärmedämmung und Trittschalldämmung. Für die Herstellung von Estrich wird Wasser benötigt.
Verwandte Begriffe: Bodenbelag, Zement, Mörtel. - Baustellenwasser
- Baustellenwasser ist Wasser, das speziell für den Gebrauch auf Baustellen bereitgestellt wird. Es kann aus verschiedenen Quellen stammen, beispielsweise aus dem öffentlichen Wassernetz oder aus einem Tankwagen. Die Qualität des Baustellenwassers muss den Anforderungen der jeweiligen Anwendung entsprechen.
Verwandte Begriffe: Trinkwasser, Brauchwasser, Wasserqualität. - Wasserzähler
- Ein Wasserzähler ist ein Messgerät, das den Wasserverbrauch erfasst. Er wird in der Regel in Wohnhäusern und Gewerbebetrieben installiert, um den Wasserverbrauch abzurechnen. Auch bei der Nutzung eines Standrohrs wird ein Wasserzähler eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Verbrauchserfassung, Abrechnung, Wasserkosten. - Wasserversorger
- Ein Wasserversorger ist ein Unternehmen, das die öffentliche Wasserversorgung sicherstellt. Er betreibt das Wassernetz, gewinnt und verteilt Trinkwasser und ist für die Instandhaltung der Anlagen verantwortlich.
Verwandte Begriffe: Trinkwasser, Wassernetz, Wasserqualität. - Trinkwasser
- Trinkwasser ist Wasser, das für den menschlichen Gebrauch geeignet ist. Es muss bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Die Qualität des Trinkwassers wird regelmäßig überwacht.
Verwandte Begriffe: Wasserqualität, Wasseraufbereitung, Trinkwasserverordnung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Standrohr?
Ein Standrohr ist eine mobile Wasserentnahmestelle, die an einen Hydranten angeschlossen wird. Es ermöglicht die temporäre Wasserversorgung auf Baustellen oder bei Veranstaltungen. Die Miete erfolgt in der Regel beim örtlichen Wasserversorger. - Wie viel kostet die Miete eines Standrohrs?
Die Kosten für die Standrohrmiete variieren je nach Wasserversorger und Mietdauer. Sie setzen sich meist aus einer Grundgebühr und einem verbrauchsabhängigen Preis pro Kubikmeter Wasser zusammen. Es ist ratsam, Angebote verschiedener Anbieter zu vergleichen. - Welche Genehmigungen benötige ich für ein Standrohr?
Für die Aufstellung eines Standrohrs benötigen Sie in der Regel eine Genehmigung des zuständigen Wasserversorgers. Dieser prüft, ob die Wasserentnahme ordnungsgemäß erfolgt und keine Beeinträchtigungen des Trinkwassernetzes zu erwarten sind. Informieren Sie sich rechtzeitig über die erforderlichen Unterlagen. - Was ist Baustellenwasser?
Baustellenwasser ist Wasser, das speziell für den Gebrauch auf Baustellen bereitgestellt wird. Es kann aus verschiedenen Quellen stammen, beispielsweise aus dem öffentlichen Wassernetz oder aus einem Tankwagen. Die Qualität des Baustellenwassers muss den Anforderungen der jeweiligen Anwendung entsprechen. - Welche Alternativen gibt es zum Standrohr?
Neben dem Standrohr gibt es weitere Alternativen zur Wasserversorgung auf Baustellen, wie beispielsweise Wassertanks, die mit einem Tankwagen befüllt werden. Diese Option ist besonders dann sinnvoll, wenn kein Hydrant in der Nähe vorhanden ist. Auch die Nutzung von Brunnenwasser kann in Frage kommen, sofern die Qualität den Anforderungen entspricht. - Was muss ich bei der Wasserentnahme für den Estrich beachten?
Bei der Wasserentnahme für den Estrich ist es wichtig, die richtige Wassermenge zu verwenden, um die optimale Konsistenz des Estrichs zu gewährleisten. Eine zu hohe Wassermenge kann zu Rissen und einer verminderten Festigkeit führen. Beachten Sie die Herstellerangaben und lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Fachmann beraten. - Wer ist für die Wasserversorgung auf der Baustelle verantwortlich?
Die Verantwortung für die Wasserversorgung auf der Baustelle liegt in der Regel beim Bauherrn oder dem von ihm beauftragten Bauunternehmen. Es ist wichtig, die Zuständigkeiten klar zu regeln und sicherzustellen, dass die Wasserversorgung rechtzeitig und ordnungsgemäß erfolgt. - Was passiert, wenn ich ohne Genehmigung Wasser entnehme?
Die ungenehmigte Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wassernetz stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Zudem können Schäden am Wassernetz entstehen, für die der Verursacher haftbar gemacht wird. Holen Sie daher immer die erforderlichen Genehmigungen ein.
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Baustellenwasser: Kostenverteilung – Rohbauer vs. Gewerkekosten
zahlen müsst ihr so oder so ...
entweder, indem jemand (meist der Rohbauer) einen Wasseranschluss herstellt und ihr ihn bezahlt.
oder jeder Handwerker muss sich das Wasser selbst besorgen, dann zahlt ihr es über die höheren gewerkekosten.
bei uns ist es folgendermaßen: der Rohbauer wollte einen provisorischen Anschluss herstellen und wir können laut einzelverträgen 0,9 Prozent der Rechnung pauschal als Kostenerstattung für Wasser, Strom und WC-Wagen.
das mit der Erstattung findet auch statt, aber die Kosten für provisorische Strom/ wasserAnschlüsse haben wir gespart, da es sich um einen Umbau handelt. somit existierten schon Anschlüsse, die nur zugänglich gemacht werden mussten.
wie aber ist bei euch denn bisher Verfahren worden? hat euer Rohbauer kein Wasser gebraucht? -
Estrich Wasserbedarf: Baufirma haftet für Baustellenversorgung!
Wasser hat er ...
Hallo,
Wasser hat er bisher vom Nachbarn bekommen. Also für Heizung und Innenbedarf. Aber für den Estrich braucht der Estrichbauer etwas mehr. In der Bau- und Leistungsbeschreibung (Baubeschreibung, Leistungsbeschreibung) steht die Baufirma mit solchen Sachen wie Müllcontainer und WC in der Pflicht. Das müssen wir nicht bezahlen. Die restlichen Festanschlüsse gehen natürlich voll auf unsere Kosten.
Gruß Andreas V. -
Hauswasseranschluss: Kurzfristige Installation durch Stadtwerke möglich?
und der hauswasseranschluss?
besteht die Chance das die Stadtwerke den kurzfristig installieren? dann könnte der Klempner ein provisorium errichten -
Wasseranschluss Neubau: Installation verzögert sich – Standrohr-Problem!
nein
Hai,
leider nein. Die Installation von Gas, Wasser und Strom kann frühestens am 08.10.2002 erfolgen. Die Baubegleitung hat es nicht eher auf die Reihe bekommen. Der Witz ist, dass noch nicht einmal klar ist, ob bis Nächte Woche überhbaupt ein Standrohr mit Zähler zu Verfügung steht ☹(
Gruß Andreas V. -
Estrich Wasserversorgung: Nachbarlösung – Bedarf berechnen & bezahlen
Also wenn das Wasser bisher vom Nachbarn kam
dann ist das doch gar keine Frage, dann kommt das Estrichwasser auch vom Nachbarn. Der Wasserbedarf für den Estrich lässt sich doch wunderbar ausrechnen. Wieviel Wasser der Estricher pro m² braucht kann man beim Hersteller anfragen, die Fläche wissen Sie, 15 % dazuschlagen und das Wasser dem Nachbarn bezahlen.
Gruß Roland -
Bauvertrag: VOB/BGB – Wer trägt die Kosten für Baustrom & Bauwasser?
VOB-Vertrag?
Hallo,
ob Sie das Wasser (den Strom) bezahlen müssen, ergibt sich aus Ihrem Vertrag.
Bei einem Vertrag nach VOBAbk. (Verdingungsordnung für Bauleistungen) hat der Unternehmer die Kosten des Verbrauchs zu tragen. Durch den Bauherren sind VORHANDENE Anschlüsse kostenlos zu überlassen.
Bei einem normalen BGBAbk.-Vertrag liegt dies nicht anders.
Wenn in Ihrem Vertrag nichts anderes geregelt ist, sind Baustrom und Bauwasser Sache des Unternehmers.
Mit freundlichen Grüßen -
Baustellenwasser: Wasserzähler beim Nachbarn installieren – Günstige Alternative!
Wasserzähler beim Nachbarn Installieren
(gibt es zum Anschrauben an Wasserhahn, Raum Stuttgart kann ich ihnen was ausleihen). Den Nachbarn großzügig (!) entschädigen, ist billier als Provisorium. Sprechen Sie mit dem Nachbarn, erklären Ihm die Situation. Der soll in der Wasserrechnung den Preis pro m³ Ihnen "berechnene". Fertig. -
Lösung gefunden: Estrich Wasser vom Nachbarn – Dank an das Forum!
Vielen Dank
Hallo allerseits,
vielen Dank für Eure (Ihre) Ratschläge. Das Wasser wird nun doch vom Nachbarn bezogen 🙂 )
Nach Herrn Stöckels Ausführung wurden die Baubetreuer weich und nahmen den einfachsten und für Sie günstigsten Weg.
Werden nur noch zusehen, dass unser Nachbar auch sein Geld bekommt (hat gerade erst mit der selben Fa. gebaut).
Nochmals danke an alle.
Gruß Andreas -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Wasserversorgung Neubau: Standrohr mieten, Kosten & Alternativen für Estrich
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die kurzfristige Wasserversorgung für einen Neubau, insbesondere für den Estrich. Es werden verschiedene Optionen wie Standrohrmiete, Nutzung des Nachbaranschlusses und die Klärung der Kostenübernahme durch Baufirma oder Bauherr diskutiert. Die Wahl des Vertrags (VOB/BGBAbk.) spielt eine entscheidende Rolle bei der Kostenverteilung. Letztendlich wurde eine pragmatische Lösung mit dem Nachbarn gefunden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die vertraglichen Regelungen (VOB/BGB) bezüglich der Kostenübernahme für Baustrom und Bauwasser, wie im Beitrag Bauvertrag: VOB/BGB – Wer trägt die Kosten für Baustrom & Bauwasser? erläutert wird. Unklare Vereinbarungen können zu unerwarteten Kosten führen.
✅ Zusatzinfo: Eine kostengünstige Alternative zur Standrohrmiete kann die Installation eines Wasserzählers beim Nachbarn sein, wie im Beitrag Baustellenwasser: Wasserzähler beim Nachbarn installieren – Günstige Alternative! beschrieben. Eine transparente Absprache und Entschädigung des Nachbarn sind hierbei wichtig.
💰 Zusatzinfo: Die Kosten für die Wasserversorgung können je nach Vertrag und Vereinbarung stark variieren. Es ist ratsam, die verschiedenen Optionen (Standrohr, Nachbaranschluss, provisorischer Anschluss) zu prüfen und die Kosten im Vorfeld zu kalkulieren. Der Beitrag Baustellenwasser: Kostenverteilung – Rohbauer vs. Gewerkekosten gibt hierzu wichtige Hinweise.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie frühzeitig die Wasserversorgung für Ihren Neubau und prüfen Sie Ihre vertraglichen Vereinbarungen. Sprechen Sie mit Ihrer Baufirma und Ihren Nachbarn, um eine kostengünstige und praktikable Lösung zu finden. Weitere Informationen zur Verantwortlichkeit der Baufirma finden Sie im Beitrag Estrich Wasserbedarf: Baufirma haftet für Baustellenversorgung!.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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