- NE Haus gebaut von Oktober 2000 bis Februar 2001, Trockener Holzständer/-rahmenbau, nur im Obergeschoss Estrich
- Blower-Door-Test wurde gemacht, Haus erfüllt fast schon Dichtigkeitswerte eines Passivhauses
- Vom Energieverbrauch ist es ja positiv, ein dichtes Haus zu haben, und wir finden das Klima auch angenehm
Allerdings haben wir Probleme mit Feuchtigkeit/ starker Kondenswasser-Bildung an den (Holz-) Fenstern, bereits im letzten Herbst/Winter und jetzt wieder.
Standardtipps wie Stoß- und Querlüften (Stoßlüften, Querlüften) führen wir schon durch (und das selbst bei tiefsten Temperaturen), bringt aber nichts.
Luftfeuchte liegt laut (digitalem) Messgerät bei ca. 50 %., analoge "Wetterstationen" hatten deutlich höhere Werte bis 70 % dargestellt.
Wir überlegen uns jetzt, eine Lüftungsanlage einbauen zu lassen.
Aufgabe wird allerdings dadurch komplexer, dass wir später einen Kachelofen einbauen lassen wollen (Abzugshaube haben wir auch noch nicht, müssen wir auch berücksichtigen).
Für den zukünftigen Ofen haben wir keine "raumluftunabhängige" Luftzufuhr (also ein zusätzliches Rohr unter dem Boden), uns wurde damals gesagt, dies sei nicht notwendig. (mal sehen, ob der Schornsteinfeger nächstes Mal nicht eine andere Meinung hat)
Unser Bauträger sagte uns allerdings, dass durch die Be- / Entlüftungsanlage (Belüftungsanlage, Entlüftungsanlage) nicht garantiert werden könnte, dass die Feuchtigkeit sich nicht mehr an den Fenstern niederschlägt (mit z.T. merkwürdigen Argumenten wie offene Küche etc.)
Welcher Spezialist kann unser Problem lösen und vor allem die verschiedenen Elemente (Abzugshaube, Kachelofen, Lüftungsanlage) zusammenzuführen. (Bevor wir unser Haus wieder aufreißen ...)
Vielen Dank im Voraus!
