ich hoffe hier ein paar Hilfestellung zu erhalten, da wir kurz davor sind ein Doppelhaushälfte zu erwerben.
Mein Problem:
Wir möchten in Bad Aibling (bei Rosenheim im schönen Oberbayern) mit einem ortsansässigen Bauträger eine Doppelhaushälfte bauen. Grundstück erwerben wir getrennt, 2 Haushälfte vom Bauträger schon verkauft. Auf dem Grundstück ist ein weiteres DH schon fast fertig.
Die Baubeschreibung unseres Bauträger ist leider sehr dürftig und dementsprechend viele Fragen habe ich gestellt (sehr zum Leidwesen des Bauträger, Vertrauen?).
Beschreibung Keller:
"BetonB25,25 cm stark, Betonwände außen mit Latexbitumenanstrich, im Bereich des Hobbyraumes bis zur Bodenplatte mit 5 cm Styrodurplatten isoliert. Der Keller wird im wasserdichten Sperrbeton B25, mit Fugendichtungsband errichtet. "
Aus der mittlerweile ausgehändigten Energieberechnung geht hervor, dass die Bodenplatte aus 30 cm Beton nach DINAbk. 206, mittlere Rohdichte Lambda = 1,65, 5 cm Expand. Polystyrol-Schaum EPS DIN EN 13163,5 cm Zementestrich besteht.
Bodengutachten liegt nicht vor, Grundwasserspiegel ca. 7 m, gute Bodenverhältnisse laut BT
Wasser von Dach soll in eine Zisterne (3500 l) gesammelt werden. Restliches Wasser kann über eine separate Leitung dem Abwasserkanal zugeführt werden.
Meine Fragen:
1) Ist das nun eine WW oder was anderes (Latexbitumenanstrich?)? Sollte man um auf der sicheren Seite zu sein, eine WW verlangen.
2) Bodenplatte zu anderen Hälfte ist nicht getrennt, folgt daraus ein Schallproblem (Mehrkosten bei Trennung laut Angebot 400,- €). Ausführung Kommunwand 17,5 cm + 4 cm Dämmung, restl. Außenwände 30 cm Unipor-Gitterplanziegel GPZ 0,12
3) Eine Sauberkeitsschicht (Filtervlies, Kies, Dichtungsfolie, Magerbeton) von mir vorgeschlagen unter Bodenplatte kostet zusätzlich 850,- € bei 7x10 m Ist sowas sinnvoll?
4) Eine weitere von mir angefragte Perimeterdämmung außen von 60 mm kostet je m² 14,- €. Sinnvoll? (beheizter Hobbyraum geplant)
5) Ist eine komplette Isolierung aller Kelleraußenwände bis zur Bodenplatte sinnvoll (momentan nur bis Frosttiefe, außer Hobbyraum)? Habe Angst vor Tauwasserbildung v.a. im Waschraum.
6) Braucht man eine Noppenbahn zum Schutz der Styrodurplatten?
7) Es ist keinerlei Drainageleitung vorgesehen. Mehrkosten (auf meinen Wunsch) 1750,- € (50 lfm mit 4 Kontrollschächte PVC).
Mein Hauptproblem: Ich habe Angst vor Wasser im Keller, bzw. von den späteren aufwendigen Nachbesserungsarbeiten im Schadensfall. Soll ich mich auf die Erfahrung des Bauträger verlassen (ortsansässig, lange Erfahrung, Zusammenarbeit mit Handwerkern aus der Region, Meinungen (selbst gefragt) einiger Bauherrn, die mit dem Bauträger gebaut haben waren positiv).
Ich als Laie kann mir vieles anlesen und denken "Mensch das brauche ich auch um auf Nummer sicher zu gehen. "
Danke für Eure Bemühungen einem Laien etwas unter die Arme zu greifen.
Kiwipi