Feuchter Keller im Neubau: Ursachen, Ansprüche & Kosten für Gutachter/Anwalt?
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Feuchter Keller im Neubau: Ursachen, Ansprüche & Kosten für Gutachter/Anwalt?

Hallo,
wir haben im vergangenen Jahr ein vollunterkellertes Reihenmittelhaus gebaut und sind dort Ende Juli 2003 eingezogen. Das Haus steht im Viererverbund  -  also vier Häuser nebeneinander. Schon während der Bauphase sind mir Bedenken bezüglich der Kellerabdichtung gekommen.
Ein Bodengutachten fordert eine Abdichtung nach Abdichtung nach DINAbk. 18195 Teil 6 oder eine weiße Wanne. Eine Drainage ist in unserer Region nicht erlaubt.
Die Abdichtung wurde nachweislich nach DIN 18195 Teil 6 ausgeführt. Die in der DIN geforderte Gewebeeinlage wurde allerdings nur im Bereich von 1 m oberhalb der Kellersohle eingearbeitet. Die ausführende Firma sagt, dies sei OK, da die Gewebeeinlage lediglich der Schichtdickenkontrolle diene.
Soweit, so gut. Während der Bauphase kam es immer wieder zu Feuchtigkeitserscheinungen im Keller, und zwar in allen vier Häusern. Monatelang haben wir uns mit Bauunternehmer gestritten und immer wieder eine Nachbesserung eingefordert. Als Grund für die Feuchtigkeit wurde Baufeuchte angeführt. Schließlich und endlich haben wir dann darauf vertraut, dass die Feuchtigkeit tatsächlich abtrocknet. War natürlich ein Fehler!
Nach den zum Teil heftigen Niederschlägen der vergangenen Wochen kam es jetzt erneut zu Feuchtigkeit im Keller. Nachdem wir ein halbes Jahr in dem Haus wohnen und ordentlich geheizt und gelüftet haben ist in unserm Haus eine Kellerwand stellenweise feucht. Messungen haben ergeben, dass der Feuchtigkeitsanteil zum Teil 98 % beträgt. Die Nachbarn im Eckhaus hat es noch härter getroffen. Sie haben komplett rund um den Keller feuchte Wände.
Ok, der Bauunternehmer hat reagiert, an der Außenwand, die bei uns feucht ist, wird ausgeschachtet und nachgebessert. Jetzt kommt der springende Punkt. Der Bauunternehmer spricht von einer Fehlstelle, die dort offensichtlich vorhanden sei. Da bin ich jetzt natürlich skeptisch, da ich davon ausgehen muss, dass mehrere Fehlstellen vorhanden sein müssen. Bei unseren Nachbarn ist die Feuchtigkeit ja ganz extrem, bei uns ist auch eine Wand feucht, das kann ja nicht von einer Fehlstelle her rühren. Ich bin also der Meinung, dass die komplette Abdichtung Murks ist. Denn was passiert, wenn jetzt einzelnen Stellen nachgebessert werden? Dann sucht sich das Wasser doch nur einen anderen Weg und durch den dann gesteigerten Druck kommt es zu neuen Fehlstellen. So Stelle ich mir das jedenfalls laienhaft vor.
Ich bin mir darüber im klaren, dass ich jetzt sowieso einen Gutachter sowie eine Rechtsanwalt einschalten muss, was ich auch tun werde Vorab aber folgende Fragen für deren Beantwortung ich sehr dankbar wäre:
1. Ist das mit der Gewebeeinlage ok? Klar, das wird nicht die Ursache für die Feuchtigkeit sein, aber es ist meiner Meinung nach immerhin ein formaler Fehler und ein Verstoß gegen die DIN, die Ansprüche entstehen lassen.
2. Wie kann jetzt sinnvoll nachgebessert werden, einzelne Stellen oder komplett?
3. Wie können Mauerwerk und Estrich getrocknet werden? Muss die Wand neu verputzt werden?
4. Terrasse und Rasenfläche müssen nach der Aktion wieder neu angelegt werden. Was muss ich beachten? Habe ich zum Beispiel Anspruch auf Rollrasen oder darf zur Wiederherstellung der Rasenfläche auch einfach nur eingesät werde? Wer trägt in beiden Fällen die Wasserkosten für die anschließende notwendige Bewässerung?
5. Welche Schadenersatzansprüche ergeben sich sonst noch? (Nutzungsausfall Keller, der ganze Umstand, Dreck usw).
Vielen Dank für Ihre Hilfe
  • Name:
  • Markus Jansen
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Schimmelbildung durch Feuchtigkeit kann gesundheitsschädlich sein. Vermeiden Sie längeren Aufenthalt in betroffenen Räumen.

    🔴 Kritisch: Durchfeuchtung des Mauerwerks kann langfristig die Bausubstanz schädigen. Umgehende Maßnahmen sind erforderlich.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie Probleme mit Feuchtigkeit in Ihrem Keller haben, der erst im letzten Jahr gebaut wurde. Da Sie bereits während der Bauphase Bedenken bezüglich der Kellerabdichtung hatten, ist es wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit genau zu untersuchen.

    🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz und einem beeinträchtigten Wohnklima führen.

    Ich empfehle Ihnen folgende Schritte:

    • Ursachenforschung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens. Dieser kann die genaue Ursache der Feuchtigkeit feststellen (z.B. mangelhafte Abdichtung, fehlende oder defekte Drainage).
    • Dokumentation: Dokumentieren Sie alle Feuchtigkeitserscheinungen (Fotos, Datum, Uhrzeit).
    • Rechtliche Beratung: Konsultieren Sie einen Anwalt für Baurecht, um Ihre Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Bauunternehmer zu prüfen.
    • Nachbesserung: Fordern Sie den Bauunternehmer zur Nachbesserung auf. Setzen Sie ihm eine angemessene Frist.

    Bezüglich Ihrer Fragen zu Schadenersatzansprüchen (Rollrasen, Wasserkosten, Nutzungsausfall): Diese sind im Einzelfall zu prüfen und hängen von der Ursache der Feuchtigkeit und dem Umfang der Schäden ab.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ursache der Feuchtigkeit umgehend von einem Fachmann klären und ziehen Sie einen Anwalt für Baurecht hinzu, um Ihre Ansprüche zu sichern.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Abdichtung
    Eine Abdichtung ist eine Maßnahme, um Bauteile vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Es gibt verschiedene Arten von Abdichtungen, z.B. Bitumenabdichtungen, mineralische Dichtungsschlämmen oder Kunststoffdichtungsbahnen. Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend für die Wirksamkeit.
    Verwandte Begriffe: Drainage, Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitssperre
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren, die um das Gebäude verlegt werden und das Wasser zu einem Sammelpunkt leiten. Eine Drainage dient dazu, den Wasserdruck auf die Kellerwände zu reduzieren.
    Verwandte Begriffe: Sickerschicht, Dränbeton, Ringdrainage
    Baufeuchte
    Baufeuchte ist die Feuchtigkeit, die während der Bauphase in die Baustoffe gelangt. Sie kann durch Regen, Mörtel, Beton oder andere Baumaterialien eingebracht werden. Es ist wichtig, dass die Baufeuchte vor dem Einzug ausreichend ausgetrocknet ist, um spätere Schäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Restfeuchte, Austrocknung, Kondensation
    Gewährleistung
    Die Gewährleistung ist die gesetzliche Verpflichtung des Bauunternehmers, für Mängel am Bauwerk einzustehen. Die Gewährleistungsfrist beträgt in der Regel fünf Jahre ab Abnahme des Bauwerks. Innerhalb dieser Frist hat der Bauherr Anspruch auf Nachbesserung, Minderung oder Rücktritt vom Vertrag.
    Verwandte Begriffe: Mängelhaftung, Schadenersatz, Verjährung
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über spezielle Kenntnisse im Bereich Bauwesen verfügt. Er kann Gutachten erstellen, Baumängel beurteilen und Sanierungsempfehlungen geben. Ein Bausachverständiger kann sowohl gerichtlich bestellt als auch privat beauftragt werden.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Architekt, Bauingenieur
    Kapillarwirkung
    Die Kapillarwirkung beschreibt die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Spalten oder Röhren entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Im Bauwesen kann die Kapillarwirkung dazu führen, dass Feuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigt und Schäden verursacht.
    Verwandte Begriffe: Oberflächenspannung, Adhäsion, Kohäsion
    Feuchtigkeitssperre
    Eine Feuchtigkeitssperre ist eine Schicht, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk verhindern soll. Sie wird in der Regel horizontal in das Mauerwerk eingebaut. Es gibt verschiedene Arten von Feuchtigkeitssperren, z.B. Bitumenbahnen oder chemische Injektionen.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Vertikalsperre, Abdichtung

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind typische Ursachen für Feuchtigkeit im Keller eines Neubaus?
      Typische Ursachen sind mangelhafte Abdichtung der Kellerwände, eine fehlende oder defekte Drainage, Baufeuchte, die nicht ausreichend ausgetrocknet ist, oder Beschädigungen an der Abdichtung durch Wurzeln oder Setzungen. Ein Bodengutachten vor Baubeginn ist essenziell, um die Bodenbeschaffenheit zu analysieren und die passende Abdichtung zu wählen.
    2. Welche Rechte habe ich als Bauherr bei Feuchtigkeitsschäden im Neubau?
      Als Bauherr haben Sie Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Bauunternehmer. Diese umfassen das Recht auf Nachbesserung, Minderung des Kaufpreises oder im Extremfall Rücktritt vom Vertrag. Die Gewährleistungsfrist beträgt in der Regel fünf Jahre ab Abnahme des Bauwerks.
    3. Wie finde ich einen geeigneten Bausachverständigen für die Ursachenforschung?
      Achten Sie auf eine Zertifizierung des Sachverständigen (z.B. öffentlich bestellt und vereidigt). Fragen Sie nach Referenzen und Erfahrungen im Bereich Feuchtigkeitsschäden. Die Kosten für ein Gutachten können je nach Umfang variieren.
    4. Welche Kosten können bei der Sanierung eines feuchten Kellers entstehen?
      Die Kosten für die Sanierung hängen von der Ursache und dem Umfang der Schäden ab. Sie können von wenigen hundert Euro für kleinere Abdichtungsarbeiten bis zu mehreren tausend Euro für eine umfassende Sanierung mit Drainage reichen. Holen Sie mehrere Angebote von Fachfirmen ein.
    5. Kann ich die Kosten für Gutachter und Anwalt vom Bauunternehmer zurückfordern?
      Wenn die Feuchtigkeitsschäden auf einen Mangel zurückzuführen sind, den der Bauunternehmer zu verantworten hat, können Sie die Kosten für Gutachter und Anwalt als Schadenersatz geltend machen. Dies ist jedoch im Einzelfall zu prüfen.
    6. Wie lange dauert eine Kellersanierung bei Feuchtigkeitsschäden?
      Die Dauer einer Kellersanierung ist abhängig vom Ausmaß der Schäden und den gewählten Sanierungsmaßnahmen. Kleinere Arbeiten können innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein, während umfangreiche Sanierungen mehrere Wochen dauern können.
    7. Was ist der Unterschied zwischen einer Abdichtung und einer Drainage?
      Eine Abdichtung verhindert das Eindringen von Wasser in den Keller. Eine Drainage leitet das Wasser, das sich im Erdreich um den Keller befindet, ab und verhindert so, dass es Druck auf die Kellerwände ausübt. Beide Systeme können in Kombination eingesetzt werden.
    8. Wie kann ich Feuchtigkeitsschäden im Keller vorbeugen?
      Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung der Kellerabdichtung und Drainage während der Bauphase. Lassen Sie den Keller regelmäßig lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Vermeiden Sie es, feuchtigkeitsempfindliche Gegenstände im Keller zu lagern.

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  2. Kellerabdichtung: KMB-Zulassung & Gewebeeinlage – Details

    Foto von Stefan Ibold

    hmm
    Moin,
    so wie ich das lese, ist es aufstauendes Sickerwasser.
    Danach ist ein KMB zugelassen, aber wohl nur mit kompletter Gewebeeinlage. Das dürfte wohl auch in den Verarbeitungsvorschriften des Herstellers stehen.
    Sind denn die geforderten Protokolle und Muster/Proben gemacht worden?
    Zu den Beseitigungskosten:
    Ist eine rechtliche Frage und deshalb nur meine Meinung: Derjenige, der den Schaden zu verantworten hat, muss für dessen Beseitigung sorgen und trägt damit die Kosten der für die Beseitigung notwendigen Arbeiten und Aufwendungen.
    Ob dazu allerdings Wasserkosten für die Bewässerung zählen, wage ich zu bezweifeln.
    Und Sie haben auch nur Anspruch auf das, was vorgefunden wurde, mithin m.E. nicht auf einen Rollrasen.
    Grüße
    Stefan Ibold
  3. Kellerabdichtung: Schutzschicht & Ausführungsqualität entscheidend!

    Yep!
    ... da kann ich dem Kollegen Ibold nur zustimmen.
    Es ist auch weit mehr als ein formaler Fehler.
    Hat die Firma denn wenigstens für eine Schutzschicht gesorgt? Ich meine, wenn sie die Schichtdicke der Abdichtung schon mit der Gewebeeinlage kontrolliert haben würde ich doch an der Qualifikation der Ausführenden zweifeln ...
    Wenn Sie wissen, was für ein Material verarbeitet wurde, können Sie evtl. einen Berater der Chemiefirma kommen lassen. Der müsste Ihnen vielleicht schon weiterhelfen können. Da ist auf jeden Fall einiges faul!
    Zur gemessenen Feuchtigkeit: was für ein Gerät benutzen Sie?
  4. Gewebeeinlage: Rissüberbrückung vs. Schichtdickenkontrolle (KMB)

    Gewebeeinlage
    Hallöle
    zu 1. : Die Gewebeeinlage hat nur den einen Zweck, das die Rissüberbrückung der Beschichtung erhöht wird.
    Mit Schichtdickenkontrolle hat das NICHTS zu tun.
    zur Schichtdickenkontrolle wird die Beschichtung mittels gezahntem Glätter aufgezogen (Zahnung 10 mm = 5 mm Schichtdicke).
    Hersteller Schomburg hat eine geprüfte Dickbeschichtung die OHNE
    Gewebeeinlage bis einschließlich Lastenfall Druckwasser ausgelegt ist.
    zu 2. : Nachbesserung nur Vollflächig
    (Gefahr des Hinterlaufens).
    zu 3. : Wenn die Beschichtung einwandfrei verarbeitet ist, trocknen die Wände eigentlich von allein ab, dauert aber lange
    Schneller geht es natürlich mit einem Raumluftentfeuchter.
    MfG
  5. Schomburg Dickbeschichtung: Welches Produkt genau?

    Foto von

    @ wörmann
    Moin,
    welches Produkt soll das von Schomburg sein?
    Grüße
    Stefan Ibold
  6. KMB-Abdichtung: Vlies ohne penible Arbeit = Fehlerquelle!

    Ähnliches gilt für Produkte von Remmers
    Bei Verarbeitung von Profi-Baudicht lt Herstellervorschrift arbeiten die lieber ohne Einlage. Oft genug ist wohl das Vlies, wenn nicht penibel genug gearbeitet wird  -  vor allem im Kehlenbereich  -  Grund für fehlerhaft eingebaute KMB.
  7. KMB ohne Gewebe: Nicht DIN 18195-6 konform!

    Foto von

    mit dem Nachteil, ...
    Moin,
    dass das dann nicht mehr der DINAbk. 18195-6 entspricht.
    Grüße
    Stefan Ibold
  8. Hohllagen bei KMB: Fehlerhafte Gewebeeinlage in Hohlkehle

    Ja, das ist klar
    DINAbk.-konform ist dann nichts mehr. Aber ich habe es selbst schon erlebt. Das Gewebe nicht gescheit in die Hohlkehle gedrückt und schon gab es die wunderschönsten Hohllagen. 😉
  9. Kombiflex C-2/S: Druckwasserabdichtung mit Gewebe – Erfahrung

    @ibold
    Kombiflex C-2 und C-2/S. Geprüft und zugelassen von der MPA-Dortmund.
    Trotzdem verarbeite ich diese Beschichtung (Spritzbeschichtung) zur Sicherheit IMMER vollflächig mit Gewebe bei Lastenfall Druckwasser.
    Und das seit 7 Jahren. Da brauche ich keine DINAbk. für. Bisher eine Undichtigkeit gehabt, Aufgrund falsch gelieferter
    B-Komponente.
  10. DIN 18195-6: Aufstauendes Sickerwasser erfordert Gewebeeinlage!

    Foto von

    neee nee
    Moin,
    verkehrte Darstellung:
    DIN 18195-6 "aufstauendes Sickerwasser" ist IMMER mit Verstärkungseinlage nach dem ersten Arbeitsgang zu versehen!
    Gegen "drückendes Wasser" haben Sie mit KMB keine Chance im Sinne der DINAbk., dürfen es gar nicht einsetzen.
    Das Schutzvlies MUSS bei Schomburg immer eingesetzt werden.
    Grüße
    Stefan Ibold
  11. Schomburg C-2: Anwendung bei Druckwasser – Empfehlung?

    Dann
    empfehle ich Ihnen, lassen Sie sich das Merkblatt über C-2
    zuschicken.
    Zudem verstehe ich nicht, das die Anwendungstechniker von Schomburg mir C-2 empfohlen haben bei Druckwasser : " Ist Ihnen überlassen ob Sie Gewebe einbauen ".
    Wie auch immer, ich baue es immer ein und würde es auch jedem Empfehlen.
    MfG
  12. KMB-Richtlinien & DIN 18195-6: Grundlagenwissen erforderlich!

    Foto von Robert Worsch

    Ich muss mich schwer zusammenreißen
    Mit Verlaub, Herr Wörmann, bevor Sie solche Äußerungen von sich geben, sollten Sie sich ein paar Unterlagen zuschicken lassen, u.A. die DINAbk. 18195, hier empfehle ich besonders den Teil 6, die Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen, die DAfStb-Richtlinien wären auch nicht schlecht ...
    Bitte unterscheiden Sie bei den Merkblättern von Schomburg auch, das es jeweils zwei Stück zu jedem Produkt gibt. Ein "normales" und ein DIN-Merkblatt. Und warum wird im DIN-Merkblatt bei beiden Produkten (C2 und C2/S ) als maximaler Lastfall eben nur aufstauendes Sickerwasser als Einsatzbereich genannt?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer der Anwendungstechniker von Schomburg sich zu der Aussage hinreißen lassen würde, auf die Verstärkungseinlage zu verzichten. Er würde damit eklatant gegen die Verarbeitungsrichtlinien seiner eigenen Firma verstoßen und auch gegen die KMB-Richtlinien. Es wird zwar oft nach dem Motto "no risk, no fun ", gerade im Abdichtungsbereich gearbeitet, aber Harakirikünstler bei den großen Herstellern sind mir bis heute Gott sei Dank noch nicht begegnet.
    Nix gegen KMB und auch nichts gegen Schomburg. Ich habe das Material auch schon oft verarbeiten lassen, da wo es halt geeignet und auch zugelassen ist, und die Techniker von Schomburg haben auch was drauf, aber dass was Sie da Scheiben stimmt mich schon nachdenklich ...
    Haben Sie sich schon mal damit beschäftigt, was Sie alles tun MÜSSEN, wenn Sie KMB außerhalb der zugelassenen Bereiche, eben bei drückendem Wasser, einsetzen wollen? Falls nicht, dann sollten Sie sich mal mit den Jungs von Schomburg richtig unterhalten ...
    Und was die "Spritzpampe" 😉 anbelangt, hier ist die Kontrolle der Nassschichtdicke besonders penibel auszuführen, denn gerade an den Gebäudeaußenecken und im Kellerfensterlaibungsbereich wird das Zeugs doch gerne gegen "0" ausgelaufen lassen.
    Die von Ihnen beschriebene Methode mit der 10er Zahnung ist eher dafür geeignet, dass Sie beim Auftrag von der 2 K Eimerware dann beim Zuschmieren der Zahnungsrillen so halbwegs auf Ihre Auftragsdicke kommen. Prüfen sollten Sie schon ein wenig anders.
    By the way. Wie gesagt nichts gegen KMB, bei dem Geschriebenen könnte jedoch der Eindruck beim geneigten Leser entstehen, hier einen tollen und bei allen Lastfällen problemlos einsetzbaren Abdickungsstoff zu haben. Und so einfach zu verarbeiten. Und alles zugelassen. Mitnichten!
  13. KMB-Nachbesserung: Gefahr des Hinterlaufens – Erläuterung

    @Stefan Wörmann
    Was meinen Sie mit zu 2. : Nachbesserung nur Vollflächig
    (Gefahr des Hinterlaufens). Könnten Sie das noch ein wenig erläutern? Danke
    • Name:
    • Markus Jansen
  14. Abdichtung: Vollflächige Sanierung oder Voranstrich mit Quarzsand?

    z.B.
    wenn die vorhandene Abdichtung nicht richtig gesäubert wurde und die nachgebesserte Abdichtung stellenweise nicht richtig haften kann, dann empfiehlt es sich Vollflächig zu überarbeiten oder einen lösungsmittelhaltigen Voranstrich auf die nachzuarbeitende Beschichtung auftragen und Quarzsand einblasen und darauf die neue Beschichtung auftragen.
    Ich weiß allerdings nicht ob dies mit anderen Systemen möglich ist.
    MfG
  15. Schomburg: Handelsvertreter vs. Anwendungstechniker – Korrektur

    Sorry ...
    habe mich geirrt was den Anwendungstechniker von Schomburg angeht, es war ein Handelsvertreter und schon einige Jahre her.
  16. Vertrieb vs. Technik: Unterschiede in der Problemdarstellung

    Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied
    Frage nie einen Vertriebsmenschen, ob irgendetwas geht oder nicht geht oder nach eventuellen Problemen, oder ...
  17. DIN 18195-6: Sickerwasser vs. Druckwasser – Klarstellung

    Foto von

    für einen, der hier mitliest
    Ich kenne die DINAbk. 18195-6 sehr wohl und weiß zwischen aufstauendem Sickerwasser und drückendem Wasser zu unterscheiden.
    Und wenn sich dieser Herr die DIN in diesem Teil aufmerksam durchlesen würde, dann würde er es ebenfalls wissen und nicht solch einen Blödsinn  -  wie woanders geschrieben  -  von sich geben.
    Ich kenne auch den Unterschied zwischen einer Gewebeeinlage als Verstärkung und einem Schutzvlies.
    Schomburg schreibt ein Vlies als Schutz vor, fertig, ist so.
    Und bei der DIN ist es egal von wem die stammt, sie gilt als hier in dem Fall allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.). Gerade der Kritiker, der der Industrie vorwirft, hier die DIN als Eigenschutz zu verwenden, ist derjenige, der Fehler sucht, und Ausführungen ablehnt, die jenseits der Vorschriften, Normen oder Fachregeln sind, obwohl die eigentlich funktionieren müssten oder es sogar tun.
    Und auch er, als öbuvAbk. SV muss sich im Zweifel an die Vorschriften, Normen oder Fachregeln halten.
    Und noch eine seiner  -  woanders geschriebenen  -  Aussagen ist Quark: Der Häuslebauer verliert nicht in jedem Fall vor Gericht.
    Zumindest dann nicht, wenn er nicht selber den Kram auf die Kellerwände gebracht hat und dem falschen Prospekt vertraut hat.
    Stefan Ibold
  18. er ist so schlau : (

    Foto von Stefan Ibold

    si
    • Name:
  19. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Feuchter Keller im Neubau: Abdichtung, Ursachen und Sanierung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung der Kellerabdichtung bei einem Neubau, insbesondere im Hinblick auf die DINAbk. 18195-6. Es wird die Notwendigkeit einer Gewebeeinlage bei KMB-Abdichtungen (kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) und die Unterschiede zwischen aufstauendem Sickerwasser und drückendem Wasser thematisiert. Die korrekte Verarbeitung von Abdichtungssystemen und die Bedeutung von Fachwissen werden hervorgehoben. Auch die Qualifikation der Ausführenden spielt eine entscheidende Rolle, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Die Teilnehmer tauschen sich über Erfahrungen mit verschiedenen Produkten und Herstellern aus.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut DIN 18195-6: Aufstauendes Sickerwasser erfordert Gewebeeinlage! ist bei aufstauendem Sickerwasser IMMER eine Verstärkungseinlage nach dem ersten Arbeitsgang vorzusehen. Bei drückendem Wasser ist KMB gemäß DIN nicht zulässig.

    ✅ Zusatzinfo: Die Gewebeeinlage dient primär der Rissüberbrückung der Beschichtung und hat nichts mit der Schichtdickenkontrolle zu tun, wie im Beitrag Gewebeeinlage: Rissüberbrückung vs. Schichtdickenkontrolle (KMB) erläutert wird. Die Schichtdickenkontrolle erfolgt mittels eines gezahnten Glätters.

    🔴 Kritisch/Risiko: Eine fehlerhafte Ausführung der KMB-Abdichtung, insbesondere im Kehlenbereich, kann zu Hohllagen führen, wie im Beitrag Hohllagen bei KMB: Fehlerhafte Gewebeeinlage in Hohlkehle beschrieben. Dies kann langfristig zu Feuchtigkeitsproblemen im Keller führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten sich umfassend über die korrekte Ausführung der Kellerabdichtung informieren und im Zweifelsfall einen unabhängigen Gutachter hinzuziehen. Es ist ratsam, die Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller genau zu beachten und auf die Qualifikation der ausführenden Firma zu achten. Beachten Sie auch den Beitrag KMB-Richtlinien & DIN 18195-6: Grundlagenwissen erforderlich!.

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