Ich wohne zur Miete in einem 1955'er-Einfamilienhaus und möchte mir einen Kaminofen ins Wohnzimmer stellen. Leider hat dieses Haus nur einen einzügigen Schornstein und an diesem in die Ölheizung angeschlossen. Somit kommt für mich ein doppelwandiger Edelstahlabzug in Frage, der außen an der Hauswand montiert werden soll und durch den Dachvorsprung (Abstand Dachrinne zur Hauswand 60 cm, 45 Grad Dachneigung) mittels Dachdurchführung geleitet wird.
Mein Vermieter möchte sich an den Kosten nicht beteiligen (was für mich kein Problem darstellt) und ich eben die Kosten alleine trage.
Kostenvoranschläge von Kaminbauern habe ich bereits eingeholt. Die zu erwartenden Kosten belaufen sich auf ca. 2400 €.
Bei der Nachfrage beim Vermieter bzgl. Genehmigung für diese Baumaßnahme (Dachdurchführung, Kernbohrung durch Außenwand für Rohranschluss) antwortete dieser folgende Bedenken (sinngemäß):
- Erfahrungsgemäß haben Mauerdurchbrüche Kältebrücken zur Folge
- Dachdurchbruch dürften der Statik und der Dichtigkeit des Daches auch eher abträglich sein
Sind die Bedenken meines Vermieters berechtigt?
Für Ihre fundierten Hinweise, Anregungen und Ratschläge bedanke ich mich im Voraus.
MfG
G. W.