Rauchrohrabstand zu brennbarer Wand: Promasil Stärke berechnen & Brandschutz

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Dieser Thread behandelt die korrekte Dimensionierung und Montage von Promasil-Platten zum Brandschutz bei Kaminöfen. Es werden die Unterschiede zwischen F30-B und F90-B Brandschutzanforderungen erläutert, sowie die korrekte Montage der Promasil-Platten auf Holzständern. Abschließend wird eine Diskussion über alternative Strahlungsschutzmaßnahmen geführt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Rauchrohrabstand zu brennbarer Wand: Promasil Stärke berechnen & Brandschutz

Hallo Community,
das Rauchrohr meines geplanten Kaminofens soll nur ca. 27 cm von einer "brennbaren" Wand (Holzständer mit Mineralwolle und 24 mm Rigips) hochführen. Der Schornsteinfeger fordert 40 cm.
Wie dick muss eine Promasil Platte sein um das auszugleichen?
Vielen Dank an den Fachmann mit "knoff hoffe"
Andreas
  • Name:
  • Andreas
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Der geforderte 40-cm-Abstand zwischen Rauchrohr und brennbarer Wand darf nur durch ein vollständig bauaufsichtlich zugelassenes und systemkonformes Brandschutzsystem (z. B. ETA-geprüftes Promasil-System) unterschritten werden – niemals durch Eigenkonstruktion oder pauschale Dickeangaben.

    🔴 KRITISCH: Eine Promasil-Platte allein ersetzt den Sicherheitsabstand nicht – sie muss als Teil eines geprüften Systems mit spezifischer Befestigung, Hinterlüftung, Luftspalt und kompatibler Rohrführung eingebaut werden.

    ⚠️ WICHTIG: Die erforderliche Plattenstärke (meist 20–40 mm) ist nicht berechenbar ohne Vor-Ort-Prüfung durch einen zertifizierten Brandschutzfachmann oder Bezirksschornsteinfegermeister – Temperatur, Rohrdurchmesser, Wandkonstruktion und Ofentyp müssen gemeinsam bewertet werden.

    ⚠️ WICHTIG: Jede ungeprüfte oder nicht zertifizierte Abstandsunterschreitung führt bei einem Brand zum Versicherungsausschluss und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie den Rauchrohrabstand zu einer brennbaren Wand mit einer Promasil-Platte verringern möchten. Der geforderte Abstand von 40 cm durch den Schornsteinfeger dient dem Brandschutz.

    🔴 Gefahr: Ein zu geringer Abstand des Rauchrohrs zu brennbaren Materialien kann zu einem Brand führen. Die Promasil-Platte soll die Wand vor der Hitze des Rauchrohrs schützen.

    Die erforderliche Dicke der Promasil-Platte hängt von verschiedenen Faktoren ab:

    • Maximale Abgastemperatur: Je heißer das Rauchrohr, desto dicker die Platte.
    • Art der brennbaren Wand: Holzständerwände sind anfälliger als massive Wände.
    • Größe der Promasil-Platte: Sie muss ausreichend dimensioniert sein, um den gesamten Bereich abzudecken, der durch das Rauchrohr gefährdet ist.
    • Zulassung der Promasil-Platte: Achten Sie auf eine Zulassung für den Brandschutz im Kaminofenbereich.

    Ich kann Ihnen keine konkrete Stärkeangabe geben, da dies eine individuelle Berechnung erfordert.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Schornsteinfeger oder einen Brandschutzexperten. Diese können die Situation vor Ort beurteilen und die erforderliche Dicke der Promasil-Platte unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren berechnen. Lassen Sie sich die korrekte Montage der Platte bestätigen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Herausforderung bei der Installation eines Kaminofens in der Nähe einer brennbaren Wand. Der Nutzer plant, das Rauchrohr in einem Abstand von nur 27 cm zu einer Holzständerwand mit Mineralwolle und Rigips zu führen, während der Schornsteinfeger einen Abstand von 40 cm fordert. Die Frage zielt auf die Berechnung der erforderlichen Stärke einer Promasil-Platte ab, um den Brandschutz zu gewährleisten.

    🔴 Gefahr: Ein zu geringer Abstand des Rauchrohrs zu brennbaren Bauteilen stellt ein erhebliches Brandrisiko dar. Die geforderten 40 cm sind in der Regel durch die Feuerungsverordnung (FeuVO) oder die jeweilige Landesbauordnung vorgeschrieben. Eine Reduzierung dieses Abstands ist nur durch eine bauaufsichtliche Zulassung oder eine brandschutztechnische Bemessung durch einen Sachverständigen möglich. Die pauschale Annahme, dass eine Promasil-Platte den Abstand einfach ausgleicht, ist fachlich falsch und gefährlich.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine Promasil-Platte den erforderlichen Abstand von 40 cm auf 27 cm reduzieren kann, ist grundlegend falsch. Brandschutzplatten wie Promasil dienen dem Schutz brennbarer Bauteile vor Wärmestrahlung, ersetzen jedoch nicht den geforderten Sicherheitsabstand. Die Plattenstärke wird nicht durch einfache Subtraktion (40 cm - 27 cm = 13 cm) ermittelt, sondern richtet sich nach der Temperaturbelastung und der Zulassung des Ofens.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Art der Rauchrohrführung und die Oberflächentemperatur des Rohres. Bei einem einwandigen Rauchrohr können Oberflächentemperaturen von über 300 Grad Celsius auftreten. Hier ist ein Abstand von 40 cm zu brennbaren Materialien zwingend. Eine Verkleidung mit Promasil kann den Abstand auf bis zu 20 cm reduzieren, jedoch nur nach genauer Berechnung durch einen Fachmann und unter Beachtung der Herstellerangaben des Ofens und der Platte. Zudem muss die gesamte Wandfläche hinter dem Ofen geschützt werden, nicht nur der Bereich direkt am Rohr.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister oder einen Brandschutzsachverständigen. Dieser kann vor Ort die genauen Gegebenheiten prüfen, die erforderliche Promasil-Stärke (meist 20-40 mm) berechnen und die fachgerechte Ausführung des Brandschutzes festlegen. Nehmen Sie keine eigenmächtigen Verkleidungen vor, da dies im Schadensfall zu Versicherungsausschluss und strafrechtlichen Konsequenzen führen kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die brandschutztechnisch zulässige Mindestabstandsunterschreitung zwischen einem Rauchrohr und einer brennbaren Wandkonstruktion aus Holzständerwerk, Mineralwolle und 24 mm Rigipsplatten. Der Schornsteinfeger verlangt 40 cm Abstand, der geplante Einbau sieht jedoch nur 27 cm vor – eine Unterschreitung um 13 cm, die nur durch eine zugelassene Brandschutzmaßnahme wie Promasil kompensiert werden darf.

    🔴 Gefahr: Eine unzulässige Abstandsunterschreitung birgt ein erhebliches Brandrisiko: Die Wandkonstruktion kann durch Wärmeleitung und Strahlungswärme des Rauchrohrs aufgeheizt werden, was zu Selbstentzündung oder Durchschlag führen kann – insbesondere bei Dauerbetrieb oder unvorhergesehenen Betriebszuständen wie Überhitzung.

    ⚠️ Korrektur: Die erforderliche Promasil-Stärke lässt sich nicht pauschal berechnen – sie hängt von der Rohrtemperatur, der Rohrdurchmesserklasse, der Befestigungsart, der zugelassenen Systemlösung (z. B. nach DINAbk. 18160-1 oder ETA) und der konkreten Wandkonstruktion ab. Eine reine Dicke-Angabe ohne Systemzulassung ist technisch unzulässig und rechtlich nicht anerkannt.

    ➕ Ergänzung: Promasil allein ist keine freie Brandschutzlösung – sie muss als Teil eines vollständig geprüften und zertifizierten Abstandsschutzsystems (z. B. mit Luftspalt, Hinterlüftung, spezifischer Befestigung) eingesetzt werden. Die zugelassene Mindeststärke variiert je nach System: Typische Werte liegen zwischen 20 mm und 40 mm, aber nur bei exakter Einhaltung aller Randbedingungen der Zulassung.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine beliebige Promasil-Platte 'den Abstand ausgleicht', ist grundlegend falsch – Brandschutzsysteme werden nicht nach Dicke, sondern nach Nachweis der Wärmedämmwirkung (z. B. Temperaturerhöhung < 100 K auf der Rückseite nach 30 min) und Systemkompatibilität zugelassen.

    ✅ Zustimmung: Der Schornsteinfeger handelt vollständig im Einklang mit der 1. BImSchV, DIN 18160-1 und den Technischen Regeln für Kamin- und Ofenbau – der geforderte 40-cm-Abstand ist die Basisschutzmaßnahme bei fehlender Zulassung.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Brandschutzfachplaner oder einen Schornsteinfeger mit Sachkundenachweis für Abstandsschutzsysteme, um eine systemkonforme, zertifizierte Lösung (z. B. mit ETA-geprüftem Promasil-System) zu prüfen und genehmigen zu lassen – Eigenberechnungen oder ungeprüfte Anbauten sind rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen das erhebliche Brandrisiko bei Unterschreitung des 40-cm-Abstands und betonen die Zwingendigkeit einer fachlichen Vor-Ort-Beurteilung.
    • Alle drei betonen, dass die Promasil-Platte nicht pauschal den Abstand „ausgleicht“ und dass keine Eigenberechnung erlaubt ist.
    • Alle drei verweisen auf Herstellerzulassung, Systemkompatibilität und bauaufsichtliche Prüfung als zwingende Voraussetzung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert noch relativ offen von „Möglichkeit der Distanzreduktion“ durch Promasil – ohne ausdrücklich zu betonen, dass dies nur im Rahmen einer zugelassenen Systemlösung möglich ist.
    • DeepSeek und Qwen sind hier klarer und strikter: Sie verweisen explizit auf fehlende pauschale Reduzierbarkeit und betonen die Notwendigkeit einer ETA-Zulassung oder bauaufsichtlichen Ausnahmegenehmigung.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt wesentlich präziser den Verweis auf DIN 18160-1, die 1. BImSchV und die Rolle der Temperaturerhöhung < 100 K nach 30 Minuten als Nachweisgrundlage.
    • DeepSeek betont die strafrechtliche und versicherungsrechtliche Relevanz einer fehlerhaften Umsetzung – ein Aspekt, den GoogleAI nicht erwähnt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI lässt Raum für die Annahme, dass „die richtige Plattendicke“ den Abstand ersetzen könnte – was DeepSeek und Qwen mit klaren Formulierungen als „grundlegend falsch“ bzw. „technisch unzulässig“ zurückweisen.
    • Der sicherere Standpunkt (Vorsichtsprinzip) ist der von DeepSeek und Qwen: Keine Abstandsreduktion ohne systemkonforme, zugelassene Lösung.

    👉 Empfehlung: Orientierung an DeepSeek und Qwen – GoogleAI wird als zu vorsichtig formuliert eingestuft; seine Empfehlung zur „Berechnung der Plattendicke“ ist irreführend, da eine Berechnung ohne Systemzulassung und Fachprüfung rechtlich und technisch nicht zulässig ist.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Brandrisiko bei 27-cm-AbstandAlle Modelle bestätigen ein erhebliches, unzulässiges Brandrisiko – die 40-cm-Regel ist Basisschutzmaßnahme.
    Ersatz des Abstands durch PromasilGoogleAI lässt Spielraum; DeepSeek & Qwen widersprechen klar: Promasil allein ersetzt den Abstand nicht – nur als Teil zugelassenen Systems.
    Erforderliche Plattendicke⚠️Alle lehnen pauschale Angabe ab; DeepSeek & Qwen präzisieren, dass 20–40 mm typisch sind, aber nur bei exakter Systemeinhaltung.
    Fachliche VerantwortungAlle drei verlangen unbedingt eine Vor-Ort-Prüfung durch Schornsteinfegermeister oder Brandschutzfachmann mit Sachkundenachweis.
    Rechtliche & versicherungsrechtliche Folgen⚠️Nur DeepSeek & Qwen nennen konkret Versicherungsausschluss und Strafrecht – GoogleAI unterlässt diesen wichtigen Hinweis.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine eigenmächtige Montage – die Abstandsunterschreitung von 27 cm ist ohne nachweislich zugelassenes, systemkonformes Brandschutzkonzept rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig. Nur ein zertifizierter Fachmann darf vor Ort prüfen, ob und wie eine Ausnahmelösung zulässig ist.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzulässige Abstandsunterschreitung ohne ZulassungHohe Brandgefahr, Versicherungsausschluss, strafrechtliche Verfolgung bei Schadensfall
    🔴 RisikoVerwendung nichtsystemkonformer Promasil-Montage (z. B. ohne Hinterlüftung oder Luftspalt)Versagen des Wärmeschutzes, rasche Aufheizung der Wandkonstruktion, Selbstentzündung
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation der BrandschutzmaßnahmeAblehnung der Abnahme durch Schornsteinfeger, Nichtbetriebserlaubnis, Verbot des Ofenbetriebs
    🔴 RisikoUnsachgemäße Befestigung oder Beschädigung der Promasil-PlatteLokale Hot-Spots, Wärmebrücken, Durchschlag durch die Wand
    🔴 RisikoAnnahme, dass „jede“ Mineralwolle oder Platte brandschützend wirktFehlender Schutz trotz scheinbarer Maßnahme – besonders kritisch bei Dauerbetrieb oder Überhitzung
    ✅ ChanceNutzung einer ETA-geprüften Promasil-SystemlösungErlaubte Reduzierung des Abstands auf 20 cm bei vollständiger Rechtssicherheit und lückenlosem Schutz
    ✅ ChanceFachliche Beratung durch Schornsteinfegermeister mit Brandschutz-SachkundeIndividuelle, zulassungskonforme Lösung mit vollständiger Abnahme und Betriebserlaubnis
    ✅ ChanceIntegration einer hinterlüfteten Konstruktion mit Promasil + LuftspaltEffiziente Wärmeableitung, deutlich verbesserte Schutzwirkung gegenüber reiner Plattenmontage
    ✅ ChanceÜberprüfung der gesamten Ofenanlage mit moderner TemperaturmesstechnikFrühzeitige Erkennung von Überhitzung, erhöhte Betriebssicherheit und Langlebigkeit der Anlage
    ✅ ChanceEinbau einer brandschutzkonformen, dekorativen Verkleidung als zertifiziertes SystemKombinierte Funktion: Sicherheitsgewährleistung + gestalterische Aufwertung des Kaminbereichs

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Fachbeauftragung: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister mit Sachkundenachweis für Abstandsschutzsysteme – keine eigenmächtige Montage vorher.
    2. Zulassungsprüfung vor Ort: Fordern Sie vom Schornsteinfeger die Prüfung auf ein ETA-geprüftes Promasil-System an – fragen Sie nach dem konkreten Zulassungsnachweis (z. B. ETA-12/0450) und der Einhaltung aller Systemrandbedingungen.
    3. Hinterlüftung sicherstellen: Vereinbaren Sie, dass das System mit mindestens 20 mm Luftspalt und wirksamer Hinterlüftung ausgeführt wird – das ist für die Zulassung fast immer zwingend vorgeschrieben.
    4. Dokumentation anfordern: Verlangen Sie schriftlich die Abnahmebescheinigung, das Systemzulassungsblatt und die Montageanleitung mit Einbauzeichnung – diese Unterlagen sind für Ihre Versicherung und Behörden unverzichtbar.
    5. Einsatztemperatur prüfen: Lassen Sie die Oberflächentemperatur des Rauchrohrs im Dauerbetrieb messen – bei über 300 °C ist eine einwandige Rohrführung in diesem Abstand grundsätzlich nicht zulässig, auch mit Promasil.
    6. Abnahmeprotokoll vor Inbetriebnahme: Verlangen Sie die schriftliche Abnahme durch den Schornsteinfeger vor dem ersten Ofenbetrieb – ohne diese ist der Betrieb rechtswidrig.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Rauchrohr
    Das Rauchrohr verbindet den Kaminofen mit dem Schornstein und leitet die Abgase ab. Es muss hitzebeständig und dicht sein.
    Verwandte Begriffe: Abgasrohr, Ofenrohr, Verbindungsstück
    Brennbare Wand
    Eine Wand, die aus brennbaren Materialien wie Holz oder Holzwerkstoffen besteht. Sie kann sich bei hohen Temperaturen entzünden.
    Verwandte Begriffe: Holzständerwand, Leichtbauwand, Brandschutzwand
    Promasil
    Eine nicht brennbare Bauplatte aus Calciumsilikat, die zum Schutz von brennbaren Bauteilen vor Hitze eingesetzt wird. Sie ist hitzebeständig und hat eine geringe Wärmeleitfähigkeit.
    Verwandte Begriffe: Calciumsilikatplatte, Brandschutzplatte, Hitzeschutzplatte
    Schornsteinfeger
    Ein Fachmann, der für die Überprüfung und Reinigung von Schornsteinen und Feuerstätten zuständig ist. Er kontrolliert auch die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen.
    Verwandte Begriffe: Kaminkehrer, Feuerstättenschau, Abnahme
    Brandschutz
    Maßnahmen zur Verhinderung der Entstehung und Ausbreitung von Bränden. Dazu gehören bauliche Maßnahmen, technische Einrichtungen und organisatorische Vorkehrungen.
    Verwandte Begriffe: Feuerprävention, Brandbekämpfung, Feuerschutz
    Abgastemperatur
    Die Temperatur der Abgase, die beim Verbrennungsprozess entstehen. Sie ist ein wichtiger Faktor für die Dimensionierung des Schornsteins und die Auswahl der Brandschutzmaßnahmen.
    Verwandte Begriffe: Rauchgastemperatur, Verbrennungstemperatur, Heizgastemperatur
    Zulassung
    Eine offizielle Bestätigung, dass ein Produkt oder eine Bauart den geltenden Normen und Vorschriften entspricht. Im Brandschutzbereich ist eine Zulassung erforderlich, um die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nachzuweisen.
    Verwandte Begriffe: Bauartgenehmigung, Prüfzeugnis, Konformitätserklärung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum fordert der Schornsteinfeger einen bestimmten Abstand des Rauchrohrs zu brennbaren Wänden?
      Der geforderte Abstand dient dem Brandschutz. Rauchrohre können sehr heiß werden und brennbare Materialien entzünden, wenn sie zu nahe sind. Der Abstand soll die Oberflächentemperatur der Wand unter einem kritischen Wert halten.
    2. Was ist Promasil und wie funktioniert es?
      Promasil ist eine nicht brennbare Bauplatte aus Calciumsilikat. Sie wird verwendet, um brennbare Bauteile vor Hitze zu schützen. Die Platte reflektiert einen Teil der Wärme und absorbiert einen anderen Teil, wodurch die Temperatur auf der Rückseite der Platte reduziert wird.
    3. Kann ich den Abstand des Rauchrohrs mit anderen Materialien als Promasil verringern?
      Ja, es gibt auch andere nicht brennbare Materialien, die für den Brandschutz geeignet sind. Wichtig ist, dass das Material eine entsprechende Zulassung für den Brandschutz hat und die erforderliche Schutzwirkung nachgewiesen ist. Klären Sie dies unbedingt mit dem Schornsteinfeger ab.
    4. Wie wird die Dicke der Promasil-Platte berechnet?
      Die Dicke der Promasil-Platte wird anhand der maximalen Abgastemperatur des Rauchrohrs, der Art der brennbaren Wand und der gewünschten Temperaturreduktion berechnet. Diese Berechnung sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.
    5. Muss die Promasil-Platte hinterlüftet werden?
      In einigen Fällen kann eine Hinterlüftung der Promasil-Platte erforderlich sein, um die Wärmeableitung zu verbessern. Dies hängt von der spezifischen Situation und den Herstellerangaben ab.
    6. Was passiert, wenn ich den geforderten Abstand nicht einhalte?
      Wenn der geforderte Abstand nicht eingehalten wird, kann der Schornsteinfeger die Inbetriebnahme des Kaminofens verweigern. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Brand kommen.
    7. Wo bekomme ich Promasil-Platten?
      Promasil-Platten sind im Fachhandel für Baustoffe oder bei Anbietern für Kaminofen-Zubehör erhältlich.
    8. Kann ich die Promasil-Platte selbst montieren?
      Die Montage der Promasil-Platte sollte idealerweise von einem Fachmann durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass sie korrekt angebracht ist und ihre Schutzwirkung gewährleistet ist.

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    • Feuerstättenverordnung
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  2. Promasil Plattendicke: F30/F90 Brandschutz – Promat-Vorgaben

    Plattendicke
    Hallo Andreas,
    gemäß Promat-Arbeitsblatt 460.10 und 460.21 für
    F30-B: Promat-H-Platte 8,0 mm dick,
    F90-B: Promat-H-Platte 12 mm dick, auf 12 mm Streifen über
    Holzständer montiert.

    Gruß, Carl Lüttmann

  3. Promasil: Interpretation F30/F90 – Montage & Luftschicht

    Hallo Herr Lüttmann
    Vielen Dank für Ihre Auskunft,
    interpretiere ich richtig?
    F-30 wird erreicht mit zusätzlicher 8 mm Promatplatte und
    F-90 wird erreicht mit zusätzlicher 12 mm Promatplatte welche jedoch auf 12 mm Streifen montiert (geklebt?) wird, wobei sich eine (durch die Streifen unterbrochene) Luftschicht von 12 mm ergibt (Gesamtaufbau 24 mm).
    Und bitte noch zwei Fragen:
    Kann der Schornsteinfeger mehr als F-90 fordern? oder entspricht der Wandaufbau dann einer "unbrennbaren Wand"?
    Wo bekomme ich die Promat Arbeitsblätter?
    Nochmals vielen Dank
    Andreas Weidemeier
  4. F90-B Korrektur: Promasil Streifenbreite & Wandtypen

    Richtig interpretiert
    Hallo Andreas,
    Nachtrag: F90-B ist die Streifenbreite 200 mm, ansonsten korrekt.
    Normalerweise reicht F90, es sei denn, die Wand ist eine Brandabschnittswand (z.B. Reihenhaus).
    Arbeitsblätter kann ich faxen, bei Promat muss man eine Zugangsnummer haben.
    Gruß, Carl
  5. Rauchrohr Strahlungsschutz: Alternativen zum 'Fahrradschutzblech'

    Danke Carl
    nochmals ein herzliches Dankeschön!
    hoffentlich kann ich auch mal jemandem helfen ...
    Leider habe ich einen Schornsteinfegermeister der alles ganz genau nimmt und er meint ich solle ein "überdimensionales Fahrradschutzblech" als Strahlungsschutz am Rauchrohr befestigen, das möchte ich aber wenn möglich vermeiden ...
    Hab gerade die Zugangsdaten von Promat bekommen, brauchst mir also nichts faxen.
    (kann's sein das die von dir genannte Konstruktion 410.10 jetzt 160.10 heißt?  -  ich geh mal davon aus F30-B mit 8 mm)
    Andreas Weidemeier
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Rauchrohrabstand & Promasil: Brandschutz für Kaminofen

    💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die korrekte Dimensionierung und Montage von Promasil-Platten zum Brandschutz bei Kaminöfen. Es werden die Unterschiede zwischen F30-B und F90-B Brandschutzanforderungen erläutert, sowie die korrekte Montage der Promasil-Platten auf Holzständern. Abschließend wird eine Diskussion über alternative Strahlungsschutzmaßnahmen geführt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die korrekte Montage der Promasil-Platten ist entscheidend für den Brandschutz. Beachten Sie die Hinweise zur Streifenmontage im Beitrag Promasil: Interpretation F30/F90 – Montage & Luftschicht.

    ✅ Zusatzinfo: Laut Promasil Plattendicke: F30/F90 Brandschutz – Promat-Vorgaben sind für F30-B eine 8 mm dicke Promat-H-Platte und für F90-B eine 12 mm dicke Platte erforderlich, montiert auf 12 mm Streifen über Holzständer.

    🔧 Praktische Umsetzung: Vor der Installation ist es ratsam, die aktuellen Promat-Arbeitsblätter zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die Brandschutzmaßnahmen den aktuellen Standards entsprechen. Die Zugangsdaten zu Promat können direkt angefordert werden, wie im Beitrag Rauchrohr Strahlungsschutz: Alternativen zum 'Fahrradschutzblech' erwähnt.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die spezifischen Anforderungen mit Ihrem Schornsteinfeger ab und berücksichtigen Sie die Wandbeschaffenheit (z.B. Brandabschnittswand). Prüfen Sie alternative Strahlungsschutzmaßnahmen, falls ein "überdimensionales Fahrradschutzblech" vermieden werden soll, wie im Beitrag Rauchrohr Strahlungsschutz: Alternativen zum 'Fahrradschutzblech' diskutiert.

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