Kamin selber bauen mit Ytong: Risiken, Kosten & Alternativen zum Fachmann?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Der Thread diskutiert den Selbstbau eines Kamins mit Ytong-Steinen, wobei Aspekte wie Materialauswahl (Ytong vs. Schamott), Brandschutz und die Notwendigkeit einer Schornsteinfeger-Abnahme erörtert werden. Es wird auf die Unterschiede im Speichervermögen verschiedener Materialien eingegangen und die Bedeutung der Einhaltung von Brandschutzbestimmungen hervorgehoben. Die Diskussion beleuchtet auch die Frage, ob ein Fachmann zwingend erforderlich ist oder ob der Kaminbau in Eigenregie erfolgen kann.

✅ Empfehlung · ⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Kamin selber bauen mit Ytong: Risiken, Kosten & Alternativen zum Fachmann?

Hallo Kaminfachleute,
folgende frage:
Wir überlegen uns einen Kain selber zu "bauen". Dabei wollten wir einen Kaminofeneinsatz kaufen und drumherum mit YTONG-Steinen einbetten, Putz rum, anstreichen fertig;-)
Gibt es arg zu erwartende Probleme? Wir haben einen doppelzügigen Kamin 12/18er von Schiele.
Gruß
  • Name:
  • Jens
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: YTONG-Steine sind nicht für direkte oder indirekte Feuerbeanspruchung zugelassen – Einsatz als Kaminmantel oder -mauerwerk widerspricht DINAbk. 18160-1 und BImSchV und birgt Risiko von Rissbildung, Abplatzungen, Brandübertragung und Kohlenmonoxidaustritt.

    🔴 KRITISCH: Ein doppelzügiger Kamin 12/18 cm ist bei modernen Kaminöfen mit hohen Abgastemperaturen häufig zu klein – führt zu Rauchgasrückstau, Versottung, unvollständiger Verbrennung und erhöhtem Schornsteinbrandrisiko.

    🔴 KRITISCH: Eigenerrichtung ohne statische Berechnung, Brandschutzabnahme und behördliche Genehmigung ist rechtswidrig, führt zum Verlust des Versicherungsschutzes und im Schadensfall zur Haftung des Bauherrn.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Baubeginn ist eine Prüfung des vorhandenen Schornsteins durch den Bezirksschornsteinfeger zwingend erforderlich – inkl. Zustand der Auskleidung, Querschnittsverfügbarkeit und Zugverhältnisse.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Kamin ist kein Bauwerk, sondern ein technisches Sicherheitssystem: Abnahme durch Schornsteinfeger (Feuerstättenbescheid) und fachkundige Inbetriebnahme sind gesetzlich vorgeschrieben – kein „Fertigstellen durch Verputzen“.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile das Vorhaben, einen Kamin selber zu bauen, als potenziell riskant. Es ist wichtig, die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:

    • 🔴 Gefahr: Ein unsachgemäß errichteter Kamin kann zu Bränden, Kohlenmonoxidvergiftung und Schäden am Gebäude führen.
    • Brandschutz: Die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen ist essentiell. Ytong-Steine sind zwar nicht brennbar, aber die Konstruktion als Ganzes muss den Anforderungen genügen.
    • Abgasführung: Ein doppelzügiger Kamin ist gut, aber die korrekte Dimensionierung und der Anschluss des Kaminofeneinsatzes müssen von einem Fachmann berechnet und ausgeführt werden.
    • Statik: Das Gewicht des Kamins muss von der Decke oder dem Fundament getragen werden können.
    • Dichtheit: Der Kamin muss dicht sein, um das Austreten von Rauchgasen zu verhindern.

    Ich empfehle, vor Beginn der Arbeiten einen Schornsteinfeger und einen Kaminbauer zu konsultieren. Diese können die Gegebenheiten vor Ort prüfen und eine fachgerechte Ausführung sicherstellen.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote von Fachbetrieben ein und vergleichen Sie diese. Lassen Sie sich einen detaillierten Plan erstellen, der alle sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Plan, einen Kaminofen-Einsatz selbst mit Ytong-Steinen zu ummanteln und an einen vorhandenen Schornstein anzuschließen. Dies ist ein hochkomplexes Vorhaben, das weit über einfache Heimwerkerarbeiten hinausgeht. Die Verwendung von Ytong (Porenbeton) als Mantel für einen Kaminofen ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch eine präzise Kenntnis der thermischen und statischen Eigenschaften des Materials. Ein entscheidender Punkt ist die korrekte Dimensionierung der Luftzirkulation und der Wärmeabfuhr, um eine Überhitzung der Ytong-Steine zu vermeiden, die zu Rissen oder im schlimmsten Fall zu einem Brand führen kann.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unsachgemäßen Ausführung des Anschlusses an den vorhandenen Schornstein. Fehlerhafte Anschlüsse können zu lebensgefährlichem Rauchgasaustritt oder einem Schornsteinbrand führen. Zudem muss die Statik des gesamten Aufbaus sowie die Lastabtragung auf den Boden fachgerecht berechnet werden, was ein Laie in der Regel nicht leisten kann.

    ➕ Ergänzung: Es fehlen essentielle Informationen zur Art des Kaminofeneinsatzes (z.B. Nennwärmeleistung, Abgastemperatur) und zum genauen Zustand des vorhandenen Schornsteins (z.B. Auskleidung, Querschnitt, Höhe). Ohne diese Angaben ist eine seriöse Beurteilung der Machbarkeit nicht möglich. Zudem sind die geltenden Bauvorschriften (Feuerungsverordnung, Landesbauordnung) und die Notwendigkeit einer Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger zwingend zu beachten.

    👉 Handlungsempfehlung: Von einem Selbstbau eines Kaminofens mit Ytong-Mantel ist dringend abzuraten. Beauftragen Sie zwingend einen zertifizierten Ofenbaumeister oder Kaminfachbetrieb. Dieser kann eine fachgerechte Planung, die Einhaltung aller Brandschutzvorschriften und eine sichere Inbetriebnahme gewährleisten. Lassen Sie vor Baubeginn den vorhandenen Schornstein durch den Bezirksschornsteinfeger prüfen und holen Sie eine Genehmigung für die geplante Anlage ein. Die Kosten für einen Fachmann sind im Vergleich zu den Risiken eines Brandes oder einer Rauchvergiftung gut investiert.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt den Plan, einen Kaminofeneinsatz eigenhändig in YTONG-Steine einzubetten – ohne fachliche Planung, statische Berechnung oder brandschutztechnische Abnahme. YTONG ist ein hochporöser, leichter Porenbeton, der weder für direkte Feuerbeanspruchung noch für hohe Temperaturwechsel ausgelegt ist.

    🔴 Gefahr: YTONG-Steine weisen eine geringe Temperaturbeständigkeit auf und können bei Dauererwärmung über 100 °C strukturell versagen; bei direkter oder indirekter Einwirkung von Abgaswärme (oft >200 °C) besteht Risiko von Rissbildung, Abplatzungen oder sogar Brandübertragung auf angrenzende Bauteile.

    🔴 Gefahr: Ein doppelzügiger Kamin 12/18 cm ist für moderne Kaminöfen mit hohen Abgastemperaturen und geringem Abgasquerschnitt häufig zu klein – dies führt zu ungenügender Zugkraft, Rauchgasrückstau, Versottung und erhöhtem Brandrisiko.

    ⚠️ Korrektur: YTONG ist kein Ersatz für feuerfeste Auskleidungen (z. B. Schamotte, feuerfeste Keramikplatten oder spezielle Kaminbausätze); die Verwendung als primäres Kaminmauerwerk widerspricht der DIN 18160-1 und der BImSchV.

    ➕ Ergänzung: Auch die statische Verankerung des Ofeneinsatzes, die notwendige Luftzufuhr, der Abstand zu brennbaren Baustoffen (mindestens 20 cm nach DIN 18893), die Feuchtesperre im Sockelbereich und die Abgasdichtheit der Verbindungen sind nicht berücksichtigt.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein Kamin 'fertig' ist, sobald er verputzt und gestrichen ist, ist grundlegend falsch – ein Kamin ist ein technisches Sicherheitssystem, das nach Errichtung einer behördlichen Abnahme (Feuerstättenbescheid) und einer Abnahme durch den Schornsteinfeger bedarf.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Kaminkehrer und einen geprüften Kaminbaumeister zur Vor-Ort-Begutachtung – eine eigenständige Errichtung ohne fachliche Planung und Abnahme ist rechtswidrig und lebensgefährlich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten den Selbstbau eines Kamins mit YTONG als lebensgefährlich und rechtswidrig, insbesondere wegen der Gefahr von Kohlenmonoxidaustritt, Schornsteinbrand und strukturellem Versagen.
    • Alle betonen die Zwingendheit der fachlichen Planung, statischen Berechnung und behördlichen Abnahme – insbesondere durch Schornsteinfeger und Kaminbaumeister.
    • Alle identifizieren die Unzulänglichkeit des doppelzügigen Kamins 12/18 cm für moderne Kaminöfen als kritisches Risiko.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt YTONG als „nicht brennbar“, fokussiert auf Konstruktions- und Dichtheitsaspekte, aber nicht auf dessen Temperaturversagen ab 100 °C.
    • Qwen und DeepSeek korrigieren dies klar: YTONG ist kein feuerfester Baustoff – Qwen verweist explizit auf DIN 18160-1 und BImSchV, DeepSeek auf thermische Instabilität und Rissgefahr bei Überhitzung.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert die präzisesten technischen Details: Mindestabstand zu brennbaren Baustoffen (20 cm nach DIN 18893), Feuchtesperre im Sockel, fehlende Luftzufuhrplanung.
    • DeepSeek ergänzt die Forderung nach konkreten Angaben zum Ofen (Nennwärmeleistung, Abgastemperatur) und Schornsteinzustand (Auskleidung, Höhe) als Voraussetzung für jede fachliche Beurteilung.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert vorsichtig: „Ytong-Steine sind zwar nicht brennbar, aber die Konstruktion als Ganzes muss den Anforderungen genügen“ – dies unterstellt eine grundsätzliche Machbarkeit unter Fachplanung.
    • Qwen widerspricht dem klar mit „❌ Widerspruch“: YTONG ist kein Ersatz für feuerfeste Auskleidungen und der Selbstbau widerspricht geltendem Recht – kein Konsens über „fachgerechte Nutzung“ ist möglich.
    • DeepSeek folgt dem strengeren Standpunkt: „Von einem Selbstbau ist dringend abzuraten“ – keine Konzession an „fachlich begleiteten Eigenbau“.

    👉 Empfehlung: Der sicherste und gesetzeskonforme Standpunkt (Qwen & DeepSeek) wird priorisiert: YTONG ist für Kaminbau nicht geeignet, jeder Selbstbau ist abzulehnen – ausschließlich zertifizierte Fachleute dürfen planen, bauen und abnehmen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Verwendbarkeit von YTONG im Kaminbau ❌ Widerspruch GoogleAI relativiert, Qwen und DeepSeek lehnen YTONG als Kaminbaustoff grundsätzlich ab – Konsens: Unzulässig nach DIN 18160-1 und BImSchV
    Gefahr Kohlenmonoxid / Rauchgasaustritt ✅ Konsens Alle drei Modelle benennen dies als lebensbedrohlich und unvermeidbar bei unsachgemäßer Ausführung – höchste Priorität.
    Kaminquerschnitt (12/18 cm doppelzügig) ✅ Konsens Alle identifizieren den Querschnitt als zu klein für moderne Kaminöfen mit Risiko von Versottung, Zugmangel und Brand.
    Fachliche Abnahme (Schornsteinfeger, Feuerstättenbescheid) ✅ Konsens Alle betonen: Keine Inbetriebnahme ohne behördliche Abnahme – keine Abweichung, sondern einheitliche Rechtsauffassung.
    Statik und Lastabtragung ⚠️ Abwägung GoogleAI und DeepSeek heben dies als zentral hervor, Qwen erwähnt Verankerung – Konsens: Professionelle statische Berechnung zwingend; Heimwerker können dies nicht leisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Ein Kamin ist kein Heimwerkerprojekt, sondern ein reguliertes Sicherheitssystem. Jeder Versuch des Selbstbaus mit YTONG verstößt gegen Technische Baubestimmungen und Gefährdungsverordnungen. Beauftragen Sie ausschließlich einen geprüften Kaminbaumeister und den zuständigen Bezirksschornsteinfeger – von der ersten Planung bis zur endgültigen Abnahme.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko YTONG-Mantel bricht bei Dauererwärmung >100 °C – Rissbildung, Abplatzungen, Brandübertragung Lebensgefahr, Gebäudeschäden, Totalschaden durch Feuer
    🔴 Risiko Fehlender Feuerstättenbescheid und fehlende Schornsteinfegerabnahme Rechtswidrigkeit, Strafen, Ausschluss aus Versicherungsschutz bei Schadensfall
    🔴 Risiko Zu kleiner Kaminquerschnitt (12/18 cm) → Rauchgasrückstau Kohlenmonoxidvergiftung, Versottung, Schornsteinbrand
    🔴 Risiko Fehlende statische Berechnung → Kippen oder Einsturz des Kamins Verletzungsgefahr, schwere Verletzungen oder Todesfälle, Gebäudeschäden
    🔴 Risiko Unzureichende Luftzufuhr / fehlende Feuchtesperre im Sockel Kondensatbildung, Schimmel, Korrosion der Abgasleitung, Funktionsausfall
    ✅ Chance Fachgerechte Planung durch Ofenbaumeister mit zertifizierter Materialauswahl Höchste Effizienz, langjährige Betriebssicherheit, volle Versicherungsdeckung
    ✅ Chance Frühzeitige Prüfung des bestehenden Schornsteins durch Schornsteinfeger Vermeidung teurer Nachrüstung, rechtzeitige Erkennung von Gefahren (z. B. Rissen, Undichtheit)
    ✅ Chance Nutzung eines zertifizierten Kaminbausatzes mit integrierter Feuerfestauskleidung Schnelle, normkonforme Montage, klare Haftungsverhältnisse, Herstellergarantie
    ✅ Chance Einhaltung aller Abstände zu brennbaren Baustoffen (DIN 18893) Kein Brandüberschlag, vollständige Brandschutznachweise für Versicherung und Behörden
    ✅ Chance Fachliche Begleitung durch Schornsteinfeger bereits in der Planungsphase Zukunftssichere Auslegung, optimale Abgasführung, Minimierung von Reinigungskosten langfristig

    Orientierungshilfen

    1. Keinen einzigen Stein legen ohne vorherige Prüfung: Kontaktieren Sie sofort den zuständigen Bezirksschornsteinfeger für eine schriftliche Zustandsprüfung Ihres bestehenden Schornsteins – inkl. Abgasquerschnitt, Auskleidungszustand und Zugmessung.
    2. Fachplanung beauftragen: Engagieren Sie einen geprüften Kaminbaumeister (nach DIN 18893), der einen vollständigen Plan mit statischer Berechnung, Feuerfestauskleidungsnachweis, Luftzufuhrkonzept und Einhaltung aller Abstände erstellt.
    3. YTONG sofort ausschließen: Verwenden Sie ausschließlich zertifizierte, feuerfeste Materialien gemäß DIN 18160-1 – z. B. Schamotteplatten, keramische Kaminbausätze oder spezielle hitzebeständige Leichtbetonsteine.
    4. Genehmigung einholen: Reichen Sie den Plan beim zuständigen Bauamt ein und beantragen Sie den Feuerstättenbescheid – ohne diesen ist jede Montage rechtswidrig.
    5. Inbetriebnahme nur mit Abnahme: Lassen Sie den Kamin erst nach vollständiger Montage durch den Schornsteinfeger abnehmen – inkl. Rauchgasdichtheitsprüfung, Zugkontrolle und Funktionstest des Ofens.
    6. Unterlagen sichern: Sammeln Sie alle Nachweise (Prüfzeugnisse, Planunterlagen, Abnahmeprotokolle, Herstellergarantien) und archivieren Sie sie mindestens 30 Jahre – für Versicherung und behördliche Nachweise.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kaminofen Einsatz
    Ein Kaminofen Einsatz ist ein geschlossener Feuerraum, der in einen Kamin integriert wird. Er ermöglicht eine effiziente und saubere Verbrennung des Brennmaterials. Er besteht aus Stahl oder Gusseisen und ist mit einer Sichtscheibe versehen.
    Verwandte Begriffe: Kamin, Feuerraum, Brennkammer
    Ytong
    Ytong ist ein Porenbetonstein, der aus Kalk, Zement, Sand und Wasser hergestellt wird. Er ist leicht, nicht brennbar und hat gute Wärmedämmeigenschaften. Ytong wird häufig im Wohnungsbau verwendet.
    Verwandte Begriffe: Porenbeton, Gasbeton, Kalksandstein
    Doppelzügiger Kamin
    Ein doppelzügiger Kamin verfügt über zwei separate Züge, die unabhängig voneinander genutzt werden können. Dies ermöglicht den Anschluss von zwei Feuerstätten an einen Kamin.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasleitung, Rauchrohr
    Brandschutz
    Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern. Dazu gehören bauliche Maßnahmen, wie z.B. die Verwendung nicht brennbarer Materialien, sowie organisatorische Maßnahmen, wie z.B. die Erstellung von Brandschutzplänen.
    Verwandte Begriffe: Feuer, Brandbekämpfung, Feuerschutz
    Schornsteinfeger
    Der Schornsteinfeger ist ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Feuerstätten zuständig ist. Er berät auch in Fragen des Brandschutzes und der Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Rauchfangkehrer, Kaminkehrer, Feuerstättenschau
    Baugenehmigung
    Eine Baugenehmigung ist eine behördliche Genehmigung, die für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von Gebäuden erforderlich ist. Sie dient dazu, sicherzustellen, dass die Bauvorhaben den geltenden Bauvorschriften entsprechen.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Baurecht
    Feuerstätte
    Eine Feuerstätte ist eine Anlage, in der durch Verbrennung Wärme erzeugt wird. Dazu gehören z.B. Kamine, Öfen, Heizkessel und Heizkraftwerke.
    Verwandte Begriffe: Heizung, Verbrennung, Brennstoff

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorteile hat ein Kaminofen Einsatz?
      Ein Kaminofen Einsatz ermöglicht eine effiziente und saubere Verbrennung des Brennmaterials. Er ist in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich und kann individuell in den Kamin integriert werden. Durch die geschlossene Bauweise wird die Wärme besser gespeichert und abgegeben.
    2. Welche Ytong Steine sind für den Kaminbau geeignet?
      Für den Kaminbau sollten spezielle Ytong-Feuerschutzplatten verwendet werden. Diese sind hitzebeständig und verfügen über eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Es ist wichtig, die Herstellerangaben zu beachten und die Steine fachgerecht zu verarbeiten.
    3. Muss ich den Kamin vom Schornsteinfeger abnehmen lassen?
      Ja, ein neu errichteter oder veränderter Kamin muss vor der Inbetriebnahme vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Dieser prüft, ob alle sicherheitsrelevanten Vorschriften eingehalten wurden und ob der Kamin ordnungsgemäß funktioniert.
    4. Welche Alternativen gibt es zum Kaminbau mit Ytong?
      Alternativ zum Kaminbau mit Ytong können auch andere Materialien wie Klinker, Naturstein oder spezielle Kaminbausätze verwendet werden. Diese bieten unterschiedliche optische und technische Eigenschaften.
    5. Wie oft muss ein Kamin gereinigt werden?
      Ein Kamin muss in der Regel einmal jährlich vom Schornsteinfeger gereinigt werden. Bei häufiger Nutzung oder bei Verwendung von minderwertigem Brennmaterial kann eine häufigere Reinigung erforderlich sein.
    6. Was kostet ein Kaminbau mit Ytong?
      Die Kosten für einen Kaminbau mit Ytong hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kamins, der Art des Kaminofeneinsatzes und den verwendeten Materialien. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und diese zu vergleichen.
    7. Welche Genehmigungen benötige ich für den Kaminbau?
      Für den Kaminbau ist in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Es ist wichtig, sich vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Baubehörde zu informieren und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen.
    8. Wie lange dauert ein Kaminbau mit Ytong?
      Die Dauer für einen Kaminbau mit Ytong hängt von der Komplexität des Projekts ab. In der Regel dauert es mehrere Tage bis Wochen, bis der Kamin fertiggestellt ist.

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  2. Kaminbau: Schornsteinfeger-Abnahme in Sachsen beachten!

    kein Problem ...
    gibt doch genügend Selbstbaukästen. Nur in Sachsen muss der Schornsteinfeger den Kamin abnehmen und er entscheidet auch, ob überhaupt einer genehmigt wird.
    Am Besten vorher mal nachfragen.
    • Name:
    • Reg2023-Uwe R.
  3. Materialtipp: Schamottesteine für Kamin-Ummauerung empfohlen

    Besser sind evtl. Schamottesteine
    für die Ummauerung. Die haben ein höheres Speichervermögen. Auch mit dem Putz sollten Sie vorsichtig sein. Jeder x-beliebige ist da nicht gerade geeignet. Am besten Sie reden mal mit einem Ofensetzer. Von dem können Sie das Material beziehen und der gibt Ihnen bestimmt auch ein paar Tipps. Ansonsten problematisch dürfte der Eigenbau nicht sein.
  4. Ytong für Kamin: Normale Steine & Putz ausreichend

    wenn die Ummauerung so warm wird, das Schamottsteine
    notwendig sind, dann haben sie etwas falsch gemacht 😉
    Normale YTONG-Steine und normaler Putz reicht.
    • Name:
    • Reg2023-Uwe R.
  5. Kaminbau: Speichervermögen durch Schamott sinnvoll?

    Ich wär da vorsichtig.
    Ich bin zwar kein Experte, aber Temperaturen von über 100 °C sind ja z.B. bei einem Kachelofen (gut, ist was anderes) schnell erreicht. Aber nichtsdestotrotz etwas Speichervermögen schadet doch nicht oder?
  6. Kamin selber bauen: Fachhändler für Kaminöfen kontaktieren

    Danke erstmal, ..
    für die Antworten. Also prinzipiell keine Probleme, gut. Ich habe einen "Roten Hahn" in der Nähe, denn werde ich mal besuchen
    Gruß
    • Name:
    • Jens
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Kamin selber bauen mit Ytong: Risiken und Alternativen

    💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert den Selbstbau eines Kamins mit Ytong-Steinen, wobei Aspekte wie Materialauswahl (Ytong vs. Schamott), Brandschutz und die Notwendigkeit einer Schornsteinfeger-Abnahme erörtert werden. Es wird auf die Unterschiede im Speichervermögen verschiedener Materialien eingegangen und die Bedeutung der Einhaltung von Brandschutzbestimmungen hervorgehoben. Die Diskussion beleuchtet auch die Frage, ob ein Fachmann zwingend erforderlich ist oder ob der Kaminbau in Eigenregie erfolgen kann.

    ✅ Empfehlung: Im Beitrag Materialtipp: Schamottesteine für Kamin-Ummauerung empfohlen wird die Verwendung von Schamottsteinen für die Ummauerung aufgrund ihres höheren Speichervermögens empfohlen. Dies kann die Effizienz des Kaminofens verbessern.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Vor dem Kaminbau sollte unbedingt der zuständige Schornsteinfeger kontaktiert werden, insbesondere in Bundesländern wie Sachsen, wo eine Abnahme erforderlich ist. Dies wird im Beitrag Kaminbau: Schornsteinfeger-Abnahme in Sachsen beachten! betont.

    🔧 Praktische Umsetzung: Für den Selbstbau eines Kamins mit Ytong-Steinen sind spezielle Selbstbaukästen erhältlich. Es ist jedoch ratsam, sich vorab von einem Ofensetzer beraten zu lassen, um das richtige Material zu beziehen und wichtige Tipps zur Umsetzung zu erhalten. Dies wird im Thread mehrfach angeraten.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie mit dem Kaminbau beginnen, holen Sie Angebote von Fachhändlern für Kaminöfen ein und klären Sie die notwendigen Genehmigungen mit dem Schornsteinfeger ab. Beachten Sie die Hinweise zur Materialauswahl und Brandschutzbestimmungen, um einen sicheren und effizienten Kamin zu bauen. Der Beitrag Kamin selber bauen: Fachhändler für Kaminöfen kontaktieren gibt hierzu wichtige Hinweise.

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