Stromschlag durch Nagel in Steckdose: Warum löste der FI-Schalter nicht aus? Ursachen & Lösungen

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Der Thread diskutiert, warum ein FI-Schalter bei einem Stromschlag durch einen Nagel in der Steckdose nicht ausgelöst hat. Es werden mögliche Ursachen wie ein defekter FI-Schalter, fehlender FI-Schutz der Steckdose, ein zu hoher Körperwiderstand des Kindes oder eine zu kurze Einwirkzeit des Stroms erörtert. Die Diskussionsteilnehmer betonen, dass ein FI-Schalter primär dem Personenschutz dient und keine Kindersicherung im eigentlichen Sinne darstellt. Es wird empfohlen, Steckdosen mit integriertem Kinderschutz zu verwenden und Kinder über die Gefahren des elektrischen Stroms aufzuklären.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Stromschlag durch Nagel in Steckdose: Warum löste der FI-Schalter nicht aus? Ursachen & Lösungen

genau das ist uns letztes Jahr unmittelbar nach Einzug in unser neu errichtetes Einfamilienhaus passiert als wir die Steckdosen noch nicht mit Kindersicherungen gesichert hatten. Unser Filius hatte einen großen Nagel gefunden und diesen in eines der Löcher in der Steckdose gesteckt. Er bekam ganz furchtbar einen gewischt, schrie wie am Spieß, ansonsten war ihm aber Gott sei Dank nichts passiert. Nun sind alle (!) Steckdosen im Haus über FI gesichert (30 mA). Der ist aber nicht Herausgesprungen. Unser Elektriker erklärte nach Rückfrage, dies sei auch nicht vorgesehen, der FI springe nur dann heraus, wenn Strom über die Erde fließt. Als Beispiel nannte er den Fön, der in die Badewanne fällt. Daher würde ein FI auch kein Kinderschutz darstellen.
Nun meine Frage als Laie (!): hat unser Elektriker da recht? Ich nahm bisher an, dass der FI immer dann herausspringt, wenn der Strom, der 'rein geht' größer ist, als der Strom der 'raus kommt' weil irgendwo zwischendrin der Strom über nicht geplante Leiter (ein Mensch z.B. ) abfließt.
Wir wären mehr als dankbar, wenn uns jemand den Sachverhalt kurz erklären könnte.
Vielen, vielen Dank und einen trotz Weihnachtsstress ruhigen Nachmittag wünscht
Ulrike Schmitt
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Abschaltung des betroffenen Stromkreises – bis zur vollständigen Fachprüfung darf keine Steckdose im betroffenen Bereich genutzt werden.

    🔴 KRITISCH: Prüfung der Funktionsfähigkeit aller FI-Schalter mittels Testtaste – bei Nichtauslösung muss der FI-Schalter unverzüglich ausgetauscht werden.

    🔴 KRITISCH: Vollständige elektrotechnische Prüfung der gesamten Anlage durch einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit Dokumentation gemäß DINAbk. VDE 0100-610, inkl. Erdungswiderstandsmessung, Auslösezeit- und Auslösestromprüfung.

    ⚠️ WICHTIG: Montage mechanischer Kindersicherungen (Schiebe- oder Klappdeckel-Typ) an allen Steckdosen, die für Kinder zugänglich sind – kein Ersatz, aber zwingende Ergänzung zum FI-Schutz.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung sämtlicher Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) auf korrekte Bemessung – ein fehlender Kurzschlussauslöser bei Nagelkontakt Phase/Neutral deutet auf überdimensionierten LS-Schalter hin.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    🔴 Gefahr: Ein Stromschlag ist lebensgefährlich, besonders für Kinder. Dass der FI-Schalter nicht ausgelöst hat, deutet auf einen schwerwiegenden Fehler in der Elektroinstallation hin.

    Ich empfehle folgende Ursachen zu prüfen:

    • Funktionsfähigkeit des FI-Schalters: Der FI-Schalter könnte defekt sein. Ein Test mit der Testtaste am FI-Schalter muss sofort erfolgen. Löst er nicht aus, muss er ausgetauscht werden.
    • Fehlerstrompfad: Der Fehlerstrom floss möglicherweise nicht über den Schutzleiter (PE), sondern über einen anderen Pfad, der den FI-Schalter nicht auslösen konnte.
    • Auslösestrom des FI-Schalters: Der Auslösestrom des FI-Schalters (meist 30mA) wurde möglicherweise nicht erreicht.
    • Art des Fehlers: Es könnte ein Fehler vorliegen, der keinen Fehlerstrom im Sinne des FI-Schalters verursacht (z.B. ein Kurzschluss zwischen Außenleiter und Neutralleiter).

    🔴 Gefahr: Die Elektroinstallation muss umgehend von einem qualifizierten Elektriker überprüft werden. Bis dahin sollten alle Steckdosen mit Kindersicherungen versehen und der Stromkreis abgeschaltet werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die gesamte Elektroinstallation von einem Fachbetrieb überprüfen und protokollieren. Bestehen Sie auf eine Messung der Auslösezeiten und -ströme des FI-Schalters.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Vorfall eines Stromschlags durch einen Nagel in einer Steckdose in einem Neubau ist ernst zu nehmen. Die Aussage des Elektrikers, dass ein FI-Schalter (RCD) bei einem Stromschlag von Phase nach Neutralleiter nicht auslöst, ist fachlich korrekt. Der FI-Schalter vergleicht die Summe der Ströme auf Außenleitern und Neutralleiter; fließt ein Fehlerstrom zur Erde ab, erkennt er die Differenz und schaltet ab. Bei einem direkten Kontakt zwischen Phase und Neutralleiter (Kurzschluss) oder einem Strompfad, der nicht über die Erde führt, kann der FI jedoch nicht auslösen, da kein Differenzstrom entsteht.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, ein FI-Schalter sei ein umfassender Kinderschutz, ist gefährlich falsch. Ein Nagel, der nur in ein Loch der Steckdose gesteckt wird, kann einen Stromkreis über den Körper des Kindes zum Neutralleiter oder zur Erde schließen. Fließt der Strom jedoch hauptsächlich von Phase zu Neutralleiter (z.B. durch den Körper), ohne dass ein nennenswerter Anteil zur Erde abfließt, bleibt der FI inaktiv. Der Stromschlag kann dennoch lebensgefährlich sein, da bereits geringe Ströme über das Herz zu Kammerflimmern führen können.

    ➕ Ergänzung: Der Elektriker hat zwar die Funktionsweise des FI-Schalters richtig erklärt, aber die Sicherheitsimplikationen unzureichend dargestellt. Ein 30-mA-FI bietet keinen Schutz vor direkten Berührungen, bei denen der Strompfad nicht über die Erde führt. Zudem kann ein Nagel, der beide Kontakte (Phase und Neutralleiter) gleichzeitig berührt, einen Kurzschluss verursachen, der dann den Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) auslösen sollte. Dass dies nicht geschah, könnte auf eine fehlerhafte Installation oder einen zu hoch bemessenen LS-Schalter hindeuten.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie umgehend einen anderen, unabhängigen Elektrofachbetrieb die gesamte Elektroinstallation des Neubaus überprüfen. Testen Sie alle FI-Schalter monatlich mit der Prüftaste. Installieren Sie in allen Steckdosen, die für Kinder zugänglich sind, mechanische Kindersicherungen (z.B. Schiebemechanismen oder Klappdeckel). Informieren Sie sich bei Ihrem Elektriker über die genauen Auslösebedingungen von FI- und LS-Schaltern und bestehen Sie auf einer schriftlichen Dokumentation der Prüfung. Für die Sicherheit Ihrer Kinder ist ein mehrstufiges Schutzkonzept aus FI, LS und mechanischen Barrieren unerlässlich.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der beschriebene Vorfall – ein Kind steckt einen Nagel in eine Steckdose und erhält einen Stromschlag, ohne dass der 30-mA-FI-Schutz auslöst – ist ein gravierender Sicherheitsvorfall, der auf eine schwerwiegende Fehlkonfiguration oder Funktionsstörung der elektrischen Anlage hinweist.

    🔴 Gefahr: Ein FI-Schalter mit 30 mA muss bei einem direkten Stromdurchgang durch den menschlichen Körper (z. B. über Nagel in Phase → Körper → Erde oder Neutralleiter) in der Regel innerhalb von ≤30 ms auslösen – sofern die Schutzmaßnahme korrekt dimensioniert, funktionsfähig und die Erdungsverhältnisse gegeben sind. Das Nicht-Auslösen deutet auf mindestens eine der folgenden Risiken hin: fehlende oder hochohmige Erdung, defekter FI, falsche Verdrahtung (z. B. vertauschte Phase/Neutralleiter), oder eine unzulässige Parallelverbindung von PEN-Leitern.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Elektrikers, ein FI löse 'nur bei Stromfluss über Erde' aus, ist fachlich unzutreffend: Ein FI erkennt jede Differenz zwischen Zu- und Abflussstrom (auch z. B. Phase → Körper → Neutralleiter), unabhängig vom Erdpfad – das ist sein grundlegendes Funktionsprinzip nach DIN VDE 0100-410.

    ➕ Ergänzung: Ein FI bietet zwar keinen vollständigen Kinderschutz, aber bei ordnungsgemäßer Funktion reduziert er das Risiko eines tödlichen Stromschlags massiv. Die Nichtauslösung bei einem direkten Kontakt mit einer aktiven Leitung ist ein klarer Hinweis auf eine nicht normkonforme Anlage – insbesondere in einem Neubau, wo eine vollständige FI-Sicherung aller Steckdosenkreise nach DIN VDE 0100-410 vorgeschrieben ist.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Forderung nach Kindersicherungen an Steckdosen ist korrekt und gesetzlich nicht geregelt, aber als elementare Unfallverhütungsmaßnahme unverzichtbar – sie ergänzt, ersetzt aber nicht den FI-Schutz.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, ein FI sei 'nicht für diesen Fall vorgesehen', widerspricht der Norm: Er ist explizit dafür konzipiert, Leben bei indirektem oder direktem Berühren aktiver Teile zu schützen – und zwar auch bei Kontakt Phase-Neutralleiter ohne Erdbezug, sofern die Differenzstromschwelle überschritten wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit einer vollständigen Prüfung der gesamten Anlage – inkl. Messung der Auslösezeit und -stromstärke des FI, Überprüfung der Erdungswiderstände, Prüfung der Potentialausgleichsmaßnahmen und der korrekten Verdrahtung aller Steckdosengruppen. Bis zur Klärung ist die Nutzung aller betroffenen Steckdosen zu unterlassen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten den Vorfall als lebensgefährlich und fordern eine sofortige, fachmännische Elektroprüfung.
    • Alle bestätigen: Ein funktionstüchtiger 30-mA-FI-Schalter muss bei einem Stromschlag durch den menschlichen Körper (auch Phase → Körper → Neutral) in der Regel auslösen – das Nicht-Auslösen ist ein klarer Indikator für einen schwerwiegenden Installationsfehler.
    • Alle empfehlen mechanische Kindersicherungen als dringende, unverzichtbare Ergänzung (nicht Ersatz) des elektrischen Schutzes.

    ⚠️ Abweichung:

    • DeepSeek interpretiert die Aussage des Elektrikers („FI löst nur bei Erdstrom“) als fachlich korrekt für den speziellen Fall Phase-Neutral-Kontakt, während GoogleAI und Qwen diese Aussage als fachlich unzutreffend bzw. irreführend klassifizieren – Qwen korrigiert ausdrücklich: Ein FI erkennt jede Stromdifferenz (auch Phase → Körper → Neutral), nicht nur Erdströme.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont besonders die Notwendigkeit eines mehrstufigen Schutzkonzepts aus FI, LS und mechanischen Barrieren.
    • Qwen ergänzt die Forderung nach Prüfung der Erdungswiderstände und Potentialausgleichsmaßnahmen sowie die Normkonformität nach DIN VDE 0100-410 für Neubauten.
    • GoogleAI hebt die Prüfung der Auslösezeiten und -ströme des FI als konkretes Messkriterium hervor.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht klar und fachlich fundiert der Aussage des Elektrikers, ein FI sei „nicht für diesen Fall vorgesehen“. GoogleAI und DeepSeek gehen nicht so deutlich auf diese Norm- und Funktionsverständnis-Lücke ein – Qwen stellt korrekt fest, dass Phase-Körper-Neutral ein klassischer Differenzstromfall ist, für den der FI explizit ausgelegt ist (DIN VDE 0100-410). Die sicherere, normkonforme Einschätzung von Qwen wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die Handlungsempfehlung von Qwen ist am strengsten und normkonformsten: Vollständige Prüfung mit Messprotokoll gemäß VDE, inkl. Erdungswiderstand, Verdrahtungskontrolle und Auslöseverhalten – diese wird als sicherste Basis für alle weiteren Entscheidungen angesehen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Funktionsfähigkeit des FI-SchaltersEin 30-mA-FI muss bei direktem Körperstrom (auch Phase → Neutral) auslösen – Nichtauslösung weist auf Defekt, Fehlverdrahtung oder Erdungsfehler hin.
    Ursache des Nicht-Auslösens⚠️Mögliche Ursachen: defekter FI, fehlende/hochohmige Erdung, vertauschte Leiter, unzulässige PEN-Verbindungen, zu hoch bemessener LS-Schalter – fachmännische Diagnose zwingend erforderlich.
    Gültigkeit der Elektriker-AussageDie Aussage „FI löst nur bei Erdstrom“ ist fachlich unrichtig und irreführend; ein FI erkennt jede Differenzstromsituation, auch Phase-Körper-Neutral.
    KindersicherungMechanische Kindersicherungen (Schiebe-/Klappdeckel) sind zwingend erforderlich als zusätzliche Barriere – kein Ersatz, aber essenzielle Ergänzung zum FI-Schutz.
    PrüfumfangUmfassende Prüfung durch zertifizierten Elektrofachbetrieb inkl. FI-Auslösezeit/-strom, Erdungswiderstand, Potentialausgleich und Verdrahtung nach DIN VDE 0100-610.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit einer vollständigen, dokumentierten VDE-Prüfung der gesamten Anlage – bis zum Vorliegen des Prüfprotokolls ist der betroffene Stromkreis vollständig abzuschalten und nicht zu nutzen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoDefekter oder falsch dimensionierter FI-SchalterTödlicher Stromschlag bei erneutem Vorfall; rechtliche Haftung für den Bauherrn/Hausbesitzer
    🔴 RisikoFehlende oder hochohmige ErdungVerhindert sicheres Auslösen des FI und erhöht Letalität jedes Stromschlags massiv
    🔴 RisikoFalsche Verdrahtung (vertauschte Phase/Neutral, PEN-Mischung)Schutzmaßnahmen versagen grundlegend; schwer erkennbar ohne Messung
    🔴 RisikoÜberdimensionierter Leitungsschutzschalter (LS)Kein Schutz vor Kurzschluss durch Nagel – Brandgefahr und Funkenbildung
    🔴 RisikoUnzureichende oder fehlende KindersicherungHohes Rezidivrisiko bei Kleinkindern – weitere vermeidbare Stromunfälle
    ✅ ChanceFrühzeitige Erkennung systemischer MängelErmöglicht Korrektur vor Inbetriebnahme oder weiteren Unfällen – hoher Sicherheitsgewinn
    ✅ ChanceNormkonforme Nachrüstung aller SteckdosengruppenErhöhung des allgemeinen Schutzniveaus im gesamten Gebäude – langfristige Unfallverhütung
    ✅ ChanceErstellung eines vollständigen PrüfprotokollsRechtssicherheit bei Versicherung und Behörden; Nachweis der Sorgfaltspflicht
    ✅ ChanceEinbau moderner Steckdosen mit integrierter Kindersicherung & FIZukunftssichere Lösung mit höherem Komfort und sichererem Schutz
    ✅ ChanceAufklärung über mehrstufigen Schutz (FI + LS + mechanisch)Nachhaltige Sensibilisierung aller Haushaltsmitglieder und zukünftige Handwerker

    Orientierungshilfen

    1. Stromkreis sofort abschalten: Schalten Sie den betroffenen Stromkreis am Verteilerkasten ab – keine Steckdose in diesem Bereich darf bis zur endgültigen Klärung genutzt werden.
    2. FI-Test durchführen: Betätigen Sie sofort die Testtaste an allen FI-Schaltern im Haus – notieren Sie, bei welchen kein Auslösen erfolgt, und kennzeichnen Sie diese als defekt.
    3. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit VDE-Prüfkompetenz – bestehen Sie auf eine schriftliche Prüfung nach DIN VDE 0100-610 mit Messprotokoll (Erdungswiderstand, FI-Auslösezeit/-strom, Verdrahtung).
    4. Kindersicherungen nachrüsten: Kaufen und installieren Sie sofort mechanische Steckdosensicherungen mit Schiebe- oder Klappdeckelmechanismus an allen im Erdgeschoss und Kinderzimmern zugänglichen Steckdosen.
    5. LS-Schalter prüfen lassen: Fordern Sie bei der Fachprüfung ausdrücklich die Überprüfung der Bemessung aller Leitungsschutzschalter – ein zu hoch bemessener LS kann Kurzschlüsse nicht sicher unterbrechen.
    6. Prüfprotokoll archivieren: Bewahren Sie das vollständige VDE-Prüfprotokoll in Ihrem Bauordner auf – es dient als Nachweis Ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber Versicherung und Behörden.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    FI-Schalter (RCD)
    Ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter oder RCD) ist eine Schutzeinrichtung, die bei Auftreten eines Fehlerstroms den Stromkreis automatisch unterbricht. Er schützt vor lebensgefährlichen Stromschlägen. Verwandte Begriffe: Fehlerstrom, Personenschutz, Schutzleiter.
    Fehlerstrom
    Ein Fehlerstrom ist ein Strom, der nicht den vorgesehenen Weg über Hin- und Rückleiter nimmt, sondern z.B. über den Körper zur Erde fließt. Fehlerströme können durch defekte Geräte oder beschädigte Isolation entstehen. Verwandte Begriffe: Ableitstrom, Isolationsfehler, Erdung.
    Schutzleiter (PE)
    Der Schutzleiter (PE) ist ein Leiter, der mit den Gehäusen von elektrischen Geräten verbunden ist und im Fehlerfall einen sicheren Strompfad zur Erde bietet. Er dient dazu, gefährliche Berührungsspannungen zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Erdung, Potentialausgleich, TN-S-System.
    Auslösestrom
    Der Auslösestrom ist der Stromwert, bei dem ein Schutzschalter (z.B. FI-Schalter oder Leitungsschutzschalter) den Stromkreis unterbricht. Der Auslösestrom des FI-Schalters liegt meist bei 30mA. Verwandte Begriffe: Nennstrom, Kurzschlussstrom, Überlaststrom.
    Leitungsschutzschalter (LS)
    Ein Leitungsschutzschalter (LS) ist eine Schutzeinrichtung, die Leitungen vor Überlastung und Kurzschlüssen schützt. Er unterbricht den Stromkreis, wenn der Strom einen bestimmten Wert überschreitet. Verwandte Begriffe: Sicherungsautomat, Überstromschutz, Kurzschlussschutz.
    Kindersicherung (Steckdose)
    Eine Kindersicherung für Steckdosen ist eine Vorrichtung, die verhindert, dass Kinder Gegenstände in die Steckdose stecken und einen Stromschlag erleiden. Es gibt verschiedene Bauformen, die entweder fest in der Steckdose integriert sind oder nachträglich angebracht werden können. Verwandte Begriffe: Berührungsschutz, Steckdosensicherung, Kinderschutz.
    Stromschlag
    Ein Stromschlag entsteht, wenn elektrischer Strom durch den Körper fließt. Die Folgen können von leichten Kribbeln bis hin zu schweren Verbrennungen, Herzrhythmusstörungen und Tod reichen. Die Schwere des Stromschlags hängt von der Stromstärke, der Dauer und dem Weg des Stroms durch den Körper ab. Verwandte Begriffe: Elektrischer Schlag, Körperdurchströmung, Elektrounfall.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein FI-Schalter und wie funktioniert er?
      Ein FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) überwacht den Stromfluss zwischen Hin- und Rückleiter. Bei einer Differenz (Fehlerstrom), z.B. durch einen Stromschlag, unterbricht er den Stromkreis innerhalb von Millisekunden und schützt so vor lebensgefährlichen Situationen.
    2. Warum hat der FI-Schalter im genannten Fall nicht ausgelöst?
      Mögliche Ursachen sind ein defekter FI-Schalter, ein Fehlerstrompfad, der nicht über den Schutzleiter verläuft, oder ein Fehlerstrom, der unterhalb des Auslösestroms des FI-Schalters liegt. Auch ein Kurzschluss kann den FI-Schalter umgehen.
    3. Wie kann ich die Funktion eines FI-Schalters testen?
      Jeder FI-Schalter hat eine Testtaste (meist mit 'T' gekennzeichnet). Durch Drücken dieser Taste wird ein Fehlerstrom simuliert, der den FI-Schalter auslösen sollte. Löst er nicht aus, ist er defekt und muss ausgetauscht werden.
    4. Welche Arten von Kindersicherungen für Steckdosen gibt es?
      Es gibt verschiedene Arten von Kindersicherungen, z.B. solche, die in die Steckdose eingeklebt oder geschraubt werden, oder solche, die durch Drehen oder Verschieben geöffnet werden müssen. Wichtig ist, dass sie von Kindern nicht leicht entfernt werden können.
    5. Was ist der Unterschied zwischen einem FI-Schalter und einem Leitungsschutzschalter?
      Ein FI-Schalter schützt vor Fehlerströmen und somit vor Stromschlägen. Ein Leitungsschutzschalter (Sicherungsautomat) schützt die Leitungen vor Überlastung und Kurzschlüssen. Beide haben unterschiedliche Funktionen und ergänzen sich.
    6. Wie oft sollte man einen FI-Schalter prüfen lassen?
      Ein Elektriker sollte den FI-Schalter regelmäßig prüfen. Die genauen Intervalle hängen von den örtlichen Vorschriften und den Einsatzbedingungen ab. Eine jährliche Sichtprüfung und Funktionsprüfung durch den Nutzer ist empfehlenswert.
    7. Was tun, wenn ein Kind einen Stromschlag erlitten hat?
      Zuerst den Stromkreis unterbrechen (Sicherung ausschalten). Dann den Notruf (112) wählen und Erste Hilfe leisten. Auch wenn das Kind äußerlich unverletzt scheint, sollte es ärztlich untersucht werden.
    8. Kann ich als Laie die Elektroinstallation selbst überprüfen?
      Nein, Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur von qualifizierten Elektrikern durchgeführt werden. Unsachgemäße Arbeiten können lebensgefährlich sein und zu Bränden führen.

    Verwandte Themen

    • FI-Schalter nachrüsten
      Informationen zum nachträglichen Einbau eines FI-Schalters in bestehende Elektroinstallationen.
    • Kindersichere Elektroinstallation
      Tipps und Hinweise zur Gestaltung einer kindersicheren Elektroinstallation im Haus.
    • Funktionsprüfung von Schutzschaltern
      Anleitung zur regelmäßigen Überprüfung der Funktion von FI- und Leitungsschutzschaltern.
    • Erste Hilfe bei Stromunfällen
      Maßnahmen zur Ersten Hilfe bei Stromunfällen und Stromschlägen.
    • Überspannungsschutz
      Informationen zum Schutz von Elektrogeräten vor Schäden durch Überspannung.
  2. FI-Schalter Funktion: Stromvergleich L/N – Fehlerursachen

    Blödsinn ...
    Der FI (RCD) "vergleicht" den Strom zwischen L und N. Ist das Delta > dem festgelegten Auslösestrom, müsste der FI rausfliegen.
    Mögliche Erklärungen
    FI defekt
    Steckdose nicht über FI
    Körperwiderstand des Kindes > 8 kOhm  -  Strom < 30 mA, Schlag, aber keine Auslösung
    Kind hat so schnell losgelassen, das die Auslösezeot nicht reichte.

    In jedem Falle die Anlage testen lassen. Es gibt spezielle FI Tester (bitte nicht die 50 € Dinger von Conrad). Und dann sehen was los ist.
    MfG

  3. FI-Schalter: Auslösestrom 30mA – Kompromiss & Alternativen

    genau
    Frau Schmitt, Ihr Verständnis vom FI-Schalter ist korrekt, der Elektriker hat (hüstel!) seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht.
    Es ist so wie Herr Dühlmeyer sagt, vermutlich sind die 30 mA nicht erreicht worden, bei dem Schlag. Die 30 mA  -  Grenze ist ein Kompromiss zwischen Sicherheit und lästigem grundlosen Auslösen.
    Es gibt meines Wissens auch FI-Schalter mit einer niedrigeren Auslöseschwelle (20 mA).
    Einen Test können Sie selbst schnell durchführen:
    Drücken Sie die "Test" Taste am FI-Schalter.
    Nun sollte es "klack" machen und die Steckdose stromlos sein (Lampe einstecken oder sowas und testen). Wenn Sie das abends testen: Taschenlampe bereithalten! 😉
    Danach FI-Schalter wieder einschalten (wie eine normale Sicherung).
  4. FI-Schalter Test: Spannungsprüfer als Hilfsmittel nutzen!

    @ A K..
    Das ist aber nur EIN Test. Der sagt nichts über Verdrahtung usw. Außerdem ist ein Messgeräte-Test allemal besser.
    Als Hilfstest geht oft auch ein Spannungsprüfer  -  nicht der Schraubendreher, sondern diese Kabeldinger mit LED. Den von Phase auf Erdungskontakt halten reicht oft schon, um eine Auslösung herbei zu führen.
    Aber wie gesagt: KEIN Messersatz, nur ein erster Test
    MfG
  5. FI-Schalter Prüfung: Steckdose ohne FI-Schutz identifizieren

    @ R.D.
    Klar, nur wenn bei ausgelöstem FI die Steckdose noch Strom führt, dann ist sie gar nicht über den FI-Schutzschalter gesichert. Das kann ja vorab mal schnell getestet werden.
  6. FI-Schalter: Falsche Aussage Elektriker – Überprüfung beauftragen

    DANKE!
    alleine die Tatsache, dass ich mit meiner bisherigen Annahmen zur Funktionsweise nicht falsch waren, hilft mir schon.
    Ich habe bereits unser Bauunternehmen angeschrieben und darum gebeten, alle FIs ordnungsgemäß überprüfen zu lassen. So, wie ich das Unternehmen bisher erlebt habe, wird uns schnell geholfen. Was mich wirklich irritiert, ist die ja offensichtlich falsche Aussage des Elektrikers. Das ist zwar ein kleines Unternehmen, aber die machten alle einen sehr seriösen, sorgfältigen und kompetenten Eindruck. Warum sollten die mir aus Bauherrin so einen Quatsch erzählen?
    Wie dem auch sei, Ihnen nochmals vielen Dank und hoffentlich viele schöne Weihnachtsgeschenke,
    Grüße
    Ulrike Schmitt
    • Name:
    • Frau Ulr-683-Sch
  7. ABB FI-Schalter: Überprüfungsaktion für Baujahre 2003-2005

    ABB FI Überprüfungsaktion
    Hallo zusammen,
    für einige Fi hat ABB eine Überprüfungsaktion am laufen.
    Einige Schalter lösen nicht richtig aus.
    Auslieferung der FI Zeitraum 2003  -  2005.
    Welche das sind, ist im Link unten zu Finden.

    Siehe die Anlagen unten im Beitrag.
    Gruß Jürgen

    • Name:
    • Herr Jürgen Schu
  8. FI-Schalter: Differenzstrom vs. Kinderschutz – Erklärung

    bin ich doof oder alle anderen ...
    ich kann mit beiden Antworten zu o.a. Frage sehr gut leben.
    Natürlich hat der Eli recht:
    "Unser Elektriker erklärte nach Rückfrage, dies sei auch nicht vorgesehen, der FI springe nur dann heraus, wenn Strom über die Erde fließt. Als Beispiel nannte er den Fön, der in die Badewanne fällt. Daher würde ein FI auch kein Kinderschutz darstellen. "
    1. Eine RCD kann nur einen Differenzstrom feststellen.
    Dieser fließt in aller Regel über die "Erde" zurück zum EVU.
    "Erde" kann, aber muss nicht PE sein.
    Hand-Hand-Unfälle werden von einer RCD NICHT erfasst!
    2. Eine RCD ist nur eine ergänzende Schutzmaßnahme!
    Steckdosen sind kein Kinderspielzeug!
    Ein FI ist KEIN Kinderschutz!
    Treffen Sie eigene Maßnahmen!
    3. Allen "Sachverständigen" empfehle ich die VDE 0100 Teil 410 zu lesen und besser auch zu verstehen.
    4. Selbstverständlich sollte nach dem Vorfall eine gezielte Prüfung der RCD / Installation erfolgen.
    • Name:
    • Herr Ber-180-Sob
  9. RCD-Schalter: Fehlstromerkennung – Auslösung unabhängig vom Ziel

    Au Mann ...
    Wer hat denn hier was von RCD als Kindersicherung gesagt.
    KEINER!
    Der RCD fragt auch nicht, wo der Strom geblieben ist. Und wenn Schrotti ihn weggebeamt hat  -  egal, das Ding muss auslösen!
    Natürlich geht ohne Schrotti jeder Fehlstrom irgendwann in die Erde  -  die wörtliche!
    Die Frage war, warum fliegt der FI nicht, wenn ein (in diesem Fall kleiner) Mensch eine leitende Verbindung zwischen L (Phase) und einem Nicht-N-Leiter herstellt.
    Und dafür gibt es verschiedene Erklärungen.
    Wer sagt denn, das beim nächsten mal statt des Nagels nicht ein defektes Kabel oder Gerät zu einer unplanmäßigen Erdung des L führt  -  und dann?
    Ach ja, ich vergaß. Elektrische Geräte sollen ja überprüft werden. Sinn des RCD ist nicht, vor defekten Geräten zu schützen.
    Ja Himmiherrgottsakramentnochemal, wovor soll er denn dann schützen? Und jetzt bitte nicht  -  Fehlerstrom  -  Antworten 😉.
    MfG
  10. FI-Schalter: Nagel in Steckdose – Stromfluss über Körper/Erde

    locker bleiben, durchatmen, Glühwein trinken
    Hallo Herr Ber-180-Sob!
    Sie schreiben:
    > "Hand-Hand-Unfälle werden von einer RCD NICHT erfasst! "
    Das ist völlig richtig! Ich zitiere mal aus der Frage:
    > "Unser Filius hatte einen großen Nagel gefunden und diesen in eines der Löcher in der Steckdose gesteckt"
    Es geht hier um einen (in Zahlen: 1) Nagel, der in eines der Steckdosenlöcher gesteckt wurde, offensichtlich die "Phase" (L).
    In der Folge floss ein geringer Strom über den Körper des Kindes in Richtung Erde ab. Wohl nicht genug, um den FI auszulösen, sicher aber genug, um zu kribbeln und das Kind zu erschrecken.
    Ich Stelle mal fest: Für exakt diese Art von Unfällen sind FI-Schalter konstruiert!
    (Und auch für gleichgelagerte im Garten, der Waschküche, an der Spüle, im Bad, ...)
    Wenn das Kind gleich zwei Nägel gefunden hätte und diese mit je einer Hand in die beiden Löcher der Dose eingeführt hätte, dann hätte Frau Schmitt jetzt keine Frage an das Forum, sondern einen tragischen Trauerfall in der Familie.
    Herr Ber-180-Sob, ich bin zwar kein Sachverständiger, doch das aufmerksame Lesen der Frage hätte Ihnen in diesem Fall mehr gebracht als das Lesen der VDE 0100 Teil 410.
    Prost!
  11. Kindersicherung: Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz

    Billiger wäre gewesen,
    alle Steckdosen in der Ausführung "erhöhter Berührungsschutz" (Kinder Sicherung) vom Elektriker zu machen. Kostet je Steckdose im Einkauf ca. 1-2 € - mehr z.B. bei Jung.
    Dann kommt garantiert kein Kind mit einem Nagel rein. Da müssen beide Löcher "befüllt" werden.
    Ist billiger als die 08/15 Einsätze (= Kindersicherung) aus dem Baumarkt. Und sieht optisch auch noch gut aus.
  12. Elektriker-Urteil: Statement-Rückzug – Experten-Diskussion

    Ich ziehe mein Statement zurück, da
    ich leider nicht teilnehmen konnte, als die Experten wohl pauschal drei Semester Ahnung belegt haben, die eine Verurteilung des Eli in den ersten Beiträgen rechtfertigt, what ever.
    Ansonsten verbleibe ich mit frohen Weihnachtswünschen und einem Zitat: "qui s'excuse, s'accuse".
    • Name:
    • Herr Ber-180-Sob
  13. FI-Schalter: Auslösung – TN/TT-Netz, Nagel, Kind, Widerstand

    Sortieren
    A) Vorbemerkung: für alle nachfolgenden Betrachtungen brauchen wir ein TN- (C) -S oder ein TT-Netz, also eine leitende ausreichend niederohmige Verbindung zwischen der Erde und dem PE des Schutzkontaktes, was der Normalfall ist. IT-Netze und TNC-Netze funktionieren anders.
    1. Zwei Nägel in die Steckdose, Kind steht gut isoliert: Keine Differenzstrom, Kind stellt einen normalen ohm'schen Verbraucher dar, FI (= RCD) darf drinbleiben
    2. Ein Nagel in Steckdose (L), Kind steht gut isoliert auf der Erde. Es fließt ein Differenzstrom, und es ist egal, ob er "offiziell" durch den gelb-grünen PE-Leiter oder "inoffiziell" durch die Sohlen in die Erde abgeleitet wird. Der RCD misst nur die Differenz zwischen dem Strom durch N und L, ob der Strom über den PE-Leiter oder "anderweitig" verschwindet, ist wurscht.

    Es kommt auf die Leitfähigkeit der Einheit Nagel-Kind-Schuh-Fußboden an, ob der Auslösestrom des RCD erreicht wird. Bei hohem Widerstand wird dieser nicht erreicht, der RCD bleibt pflichtschuldigst drin
    3. Wie 2., aber schlecht isoliert. jetzt ist der Strom hoch genug, und der RCD löst aus. Soll er jetzt ja auch.
    4. Daraus folgt im vorliegenden Fall: der Elektriker hat  -  wenn auch etwas ruppig im (wiedergegebenen) Ton  -  recht. Der RCD schützt nur vor großen Differenzströmen, nicht jedoch vor kleineren und stellt keinesfalls eine Kindersicherung dar.
    Für Bereiche, in denen ein Körperschluss nicht zum Abschalten des Stromkreises führen soll (Beispiel: Die Herz-Lungen-Maschine sollte auch bei einem Isolationsfehler im Zweifelsfall besser weiterarbeiten), gibt es andere Netzformen (IT) oder Trenntransformatoren, deren Potential vollständig erdfrei ist.
    Für Bereiche mit normalem Netz, aber kritischer Situation hinsichtlich Personengefährdung gibt es sog. "Personenschutzautomaten" mit niedrigem Auslösestrom (10 mA). Aber auch da kriegt man anständig einen geballert  -  man ist nur meistens nicht tot.

  14. FI-Schalter: 30mA Auslöseschwelle – Kein Kinderschutz!

    auf französisch nachtreten?
    >"Der RCD schützt nur vor großen Differenzströmen, nicht jedoch vor kleineren und stellt keinesfalls eine Kindersicherung dar. "
    • Auf diese Kernaussage von Herrn Thiele können wir uns wohl einigen, oder?

    Die trifft es auf den Punkt: Natürlich ist der Strom, der über den Körper des Kindes floss ein Fehlerstrom. Doch die Auslöseschwelle von 30 mA ist zu hoch um sicher vor Schreck, Schmerz, usw. in Folge eines Stromschlags zu schützen.
    @Herr Ber-180-Sob:
    in Sachen "qui s'excuse, s'accuse":
    Wer zu bequem ist, eine Frage erstmal richtig zu lesen, bevor er drauflospoltert, sollte nicht gleich "alle anderen" als "doof" bezeichnen und neunmalklug mit der VD 0100 wedeln.
    Das ist kein guter Stil und höchst unweihnachtlich. 😉

  15. Stromschlag: Risiko 30mA – Kindersicherung nachträglich

    d.h. mein Sohn hätte sich auch mit den max. 30 mA umbringen können (1 Nagel in Phase)?
    Ich habe leider erst gerade eben die gesamten Postings zum Thema durchlesen können. Nur zur Info: es war nur ein Nagel. Unser Sohn stand 'besockt' auf Parkett. Natürlich haben wir alle Steckdosen mittlerweile mit den herkömmlichen Kindersicherungen gesichert. Die FIs wurden von uns auch von vorneherein nicht als Kindersicherung eingebaut und mir ist auch vollkommen klar, dass der FI überhaupt nichts gebracht hätte, wenn er mit zwei Nägeln in die beiden Löcher der Steckdose gegangen wäre. Der FI war bei uns von vorneherein als letzter 'Rettungsanker' vor einem tödlichen Stromunfall geplant. Und genau da hänge ich jetzt  -  wenn ich obige Postinges richtig verstehe, dann können auch 30 mA sehr wohl tödlich sein, oder? Was tun? Umrüsten auf 10 mA? Mache ich sofort, wenn es der Sache dienlich ist.
    Grüße
    Ulrike Schmitt
    • Name:
    • Frau Ulr-683-Sch
  16. Stromschlag: Lebensgefahr – Stromweg, Zustand, Faktoren

    Kann man so nicht sagen
    Ab wo es lebensgefährlich wird, hängt von vielen Faktoren ab, das kann man leider nicht pauschal beantworten.
    Ein- und Austrittsstelle und damit der "Weg des Stroms durch den Körper" spielt z.B. eine Rolle. Von der einen Hand durch den Brustkorb in die andere Hand ist sicher der schlimmste Fall ...
    Ein Teil des Stroms fließt oberflächlich, über die ggf. schweißnasse Haut ab, ein anderer Teil durch das Körperinnere, die Organe. Wie feucht ist also gerade die Haut, wenn der Unfall passiert?
    Dann spielt das Alter eine Rolle, der Gesamzustand des Menschen, etwaige Besonderheiten wie Herzkrankheiten, ...
    Vielleicht hat sogar schon oft das Aufgeregtsein nach einem elektrischen Schlag zum Tod geführt, nicht der Schlag selbst?
    Ein empfindlicherer FI-Schalter löst öfter ohne "offensichtlichen Grund" aus (z.B. Raclette oder Fritteuse aus der kalten Besenkammer in die gute Stube geholt und angeschlossen => leichtes Beschlagen des Gerätes von innen => FI löst aus)
    Das kann schnell lästig werden, wenn immer gleich das halbe Haus dunkel wird.
    Lieber sichern sie die Steckdosen ab, da sind Sie ja schon auf dem richtigen Weg.
    Wenn das Kind/die Kinder groß sind, kann man die Einsätze dann wieder herausnehmen.
    Zum Vorschlag von kho: An sich gute Idee, nur finde ich die Steckdosen mit eingebauter Sicherung oft "hakelig" beim Einstecken ganz normaler Stecker. Man muss den Stecker sehr gerade und mit Gefühl einstecken, sonst klemmt's. Vielleicht hat Jung das aber besser gelöst als die Hersteller der Exemplare, die mir bislang in die Finger gekommen sind.
  17. FI-Schalter: Keine Strombegrenzung – Gefahrenhinweis!

    Noch was zum Fi
    Beim RCD findet bis zur Abschaltung KEINE Strombegrenzung statt. Daher kann in ungünstigen Fällen (feuchte Haut/ feuchte Umgebung)
    der körperstrom beim Berühren aktiver Teile so hoch sein, das er für die Person schädlich/ tödlich ist.
    Auch wenn wir hier von Millisekunden sprechen
    Wichtig finde ich es, die Kinder auf die Gefahren des elektr. Stromes hinweisen ... und dann Steckdosen mit Kinderschutz, wie oben schon angemerkt
    Frohe weihnachten
  18. Ausdrückliche Unterstützung

    Ausdrückliche Unterstützung
    Ausdrückliche Unterstützung
  19. Gira Color: Steckdose mit integriertem Kinderschutz

    @AK
    Wir haben die "Color" von Gira mit integriertem Kinderschutz. Wenn man das nicht weiß  -  werkt man echt nichts! Da hakelt nichts!
    viele Grüße
    • Name:
    • Herr Ste-030-Bar
  20. Jung CD500: Steckdose mit Kindersicherung – Erfahrungen

    @AK
    wir haben die CD500 von Jung. Da hakelt auch nichts. Nur wenn ich den Phasenprüfer einstecken will, dann hakelts, aber logisch, dann ist ja nur 1 Loch betroffen und genau das soll es ja verhindern.
    Mit dem Elektriker Prüfer der 2 Spitzen hat, geht ganz gut.
  21. Kindersicherung: Jung CD500 – Warnung & Alternativen

    Nicht gewagt
    Wir haben auch die CD500, nur ohne Kindersicherung. War von dem Billigschrott abgeschreckt worden und habe die von Jung gar nicht erst getestet. Naja, so kommen wir hoffentlich damit über die Runden, die Kinder vor den Gefahren des Stroms zu warnen und an stratagisch besonders wichtigen Punkten wieder herausnehmbare Kindersicherungen einzusetzen.
  22. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Stromschlag durch Nagel in Steckdose: FI-Schalter-Funktion & Kindersicherheit

    💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert, warum ein FI-Schalter bei einem Stromschlag durch einen Nagel in der Steckdose nicht ausgelöst hat. Es werden mögliche Ursachen wie ein defekter FI-Schalter, fehlender FI-Schutz der Steckdose, ein zu hoher Körperwiderstand des Kindes oder eine zu kurze Einwirkzeit des Stroms erörtert. Die Diskussionsteilnehmer betonen, dass ein FI-Schalter primär dem Personenschutz dient und keine Kindersicherung im eigentlichen Sinne darstellt. Es wird empfohlen, Steckdosen mit integriertem Kinderschutz zu verwenden und Kinder über die Gefahren des elektrischen Stroms aufzuklären.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag FI-Schalter: Keine Strombegrenzung – Gefahrenhinweis! erwähnt, findet bis zur Abschaltung durch den RCD keine Strombegrenzung statt. Daher kann der Körperstrom in ungünstigen Fällen schädlich oder sogar tödlich sein, auch wenn der FI-Schalter auslöst.

    ✅ Zusatzinfo: Einige Teilnehmer empfehlen, Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz (Kindersicherung) zu verwenden, da diese verhindern, dass Kinder mit Nägeln oder anderen Gegenständen in die Steckdose gelangen können (siehe Kindersicherung: Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz). Es wird auch auf eine Überprüfungsaktion von ABB für FI-Schalter aus den Jahren 2003-2005 hingewiesen (ABB FI-Schalter: Überprüfungsaktion für Baujahre 2003-2005), da einige dieser Schalter möglicherweise nicht korrekt auslösen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie Ihre Elektroinstallation, insbesondere die Funktion der FI-Schalter, von einem Fachmann überprüfen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren. Rüsten Sie Steckdosen mit Kindersicherungen nach, um das Risiko von Stromschlägen zu minimieren. Beachten Sie die Hinweise zur korrekten Funktionsweise und den Grenzen des FI-Schalters, wie im Beitrag FI-Schalter: Differenzstrom vs. Kinderschutz – Erklärung erläutert.

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