Warmwasserbereitung: Elektro-Durchlauferhitzer vs. Gas – Was ist effizienter & günstiger?

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Warmwasserbereitung: Elektro-Durchlauferhitzer vs. Gas – Was ist effizienter & günstiger?

Hallo,
Eine neue Frage:
Wir haben elektr. Durchlauferhitzer im Bad und Untertischgeräte 5 l in der Küche in unserer Wohnung.
Ist das nicht eine bessere Lösung energetisch als mit Gas sein Warmwasser zu bereiten?
Schließlich hat man dann nur Energiekosten wenn es Wasser auch benötigt wird? Oder rechnet sich das auch nicht?
Den Gasbrenner könnte man so im Sommer komplett abschalten ...
Über diese Möglichkeit findet man im Forum aber nichts ...
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die elektrische Anschlussleistung für mehrere Durchlauferhitzer muss vor Inbetriebnahme durch einen zertifizierten Elektrofachbetrieb geprüft werden – Überlastung birgt Brandgefahr.

    🔴 KRITISCH: Eine langfristige Abschaltung des Gasbrenners ohne fachgerechte Konservierung führt zu Kondensatkorrosion und kann die Anlage dauerhaft schädigen.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Gasgeräten ist eine jährliche Wartung durch einen SHK-Fachbetrieb zwingend erforderlich, um Kohlenmonoxid-Risiken auszuschließen.

    ⚠️ WICHTIG: Der Gasanschluss darf nicht einfach abgeschaltet werden – bei späterer Reaktivierung besteht bei korrodierten Leitungen erhöhte Leckagegefahr.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ihre Überlegung zur Effizienz von elektrischen Durchlauferhitzern im Vergleich zu Gas zur Warmwasserbereitung ist nachvollziehbar. Grundsätzlich ist die bedarfsgerechte Erwärmung durch elektrische Durchlauferhitzer ein Vorteil, da Energie nur dann verbraucht wird, wenn Warmwasser benötigt wird. Dies kann zu Einsparungen führen, insbesondere wenn der Gasanschluss im Sommer komplett abgeschaltet werden könnte.

    Allerdings sind elektrische Durchlauferhitzer oft sehr leistungsstark und benötigen eine entsprechende elektrische Anschlussleistung. Die Energieeffizienz hängt stark von den Strom- und Gaspreisen sowie der Effizienz des jeweiligen Gasgeräts ab. Moderne Gasthermen mit Brennwerttechnik sind oft sehr effizient in der Warmwasserbereitung.

    Die 5-Liter-Untertitgeräte sind für den Spitzenbedarf in der Küche gedacht und eher für den kurzfristigen Einsatz konzipiert. Ihre Effizienz im Dauerbetrieb im Vergleich zu einem zentralen Gas-Warmwasserbereiter muss im Einzelfall betrachtet werden.

    🔴 Gefahr: Eine hohe elektrische Anschlussleistung für mehrere Durchlauferhitzer kann zu einer Überlastung der Hausinstallation führen, wenn diese nicht entsprechend ausgelegt ist. Dies birgt ein Brandrisiko.

    🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Installation oder Wartung von Gasgeräten besteht die Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die elektrische Anschlussleistung Ihrer Hausinstallation von einem Elektrofachbetrieb prüfen und vergleichen Sie die aktuellen Kosten für Strom und Gas zur Warmwasserbereitung unter Berücksichtigung der Effizienz beider Systeme.

    KI-Analyse (ChatGPT)

    Der Sachverhalt beschreibt den Vergleich zwischen elektrischen Durchlauferhitzern und Gasgeräten zur Warmwasserbereitung in einer Wohnung. Elektrische Durchlauferhitzer erwärmen Wasser nur bei Bedarf, was grundsätzlich zu einer bedarfsgerechten Energienutzung führt. Gasgeräte hingegen arbeiten oft mit einem Speicher, der kontinuierlich Energie benötigt, um die Wassertemperatur zu halten, was im Sommer zu unnötigem Energieverbrauch führen kann.

    🔴 Gefahr: Trotz der scheinbaren Effizienz von elektrischen Durchlauferhitzern kann der Strommix und die damit verbundenen CO2-Emissionen sowie die Betriebskosten je nach Region und Tarif deutlich variieren. Zudem besteht bei unsachgemäßer Installation oder Wartung ein Risiko für elektrische Gefahren oder Gaslecks.

    ➕ Ergänzung: Die Effizienz hängt stark von der individuellen Nutzung, dem Strom- und Gaspreis sowie der technischen Ausführung der Geräte ab. Moderne Gasgeräte mit Brennwerttechnik können sehr effizient sein, insbesondere wenn sie nur bei Bedarf betrieben werden. Die Möglichkeit, den Gasbrenner im Sommer abzuschalten, ist sinnvoll, wenn ausschließlich Warmwasser benötigt wird.

    ⚠️ Korrektur: Es ist nicht generell richtig, dass elektrische Durchlauferhitzer immer günstiger oder effizienter sind. Die Energiekosten und Umweltbilanz müssen im Einzelfall geprüft werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, eine individuelle Energieberatung durch einen zertifizierten Fachmann durchführen zu lassen, der die örtlichen Gegebenheiten, Verbrauchsmuster und Kostenstrukturen berücksichtigt. Nur so kann eine sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Entscheidung getroffen werden.

    KI-Analyse (xAI)

    Der Nutzer vergleicht die energetische und wirtschaftliche Effizienz von dezentralen Elektro-Durchlauferhitzern mit einer zentralen Gas-Warmwasserbereitung. Elektrische Durchlauferhitzer erzeugen Wärme nur bei Bedarf, vermeiden jedoch nicht die hohen Verluste durch den Strom-Mix und die Umwandlungsverluste im Kraftwerk.

    🔴 Gefahr: Bei älteren Elektroinstallationen kann die hohe Anschlussleistung von Durchlauferhitzern (oft 18-27 kW) zu Überlastung und Brandgefahr führen.

    ✅ Zustimmung: Die Idee, den Gaskessel im Sommer abzuschalten, reduziert tatsächlich Bereitschaftsverluste und kann die Effizienz verbessern.

    ⚠️ Korrektur: Moderne Gas-Brennwertgeräte erreichen Wirkungsgrade von über 90 %, während elektrische Durchlauferhitzer mit Strom aus dem Netz oft nur 30-40 % Primärenergieeffizienz aufweisen.

    ➕ Ergänzung: Die Betriebskosten hängen stark vom lokalen Strom- und Gaspreis ab; in vielen Regionen ist Gas trotz höherer Anlagenkosten langfristig günstiger.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die elektrische Installation und die Wirtschaftlichkeit durch einen zertifizierten Energieberater oder Elektrofachbetrieb prüfen, bevor Sie eine Systemumstellung in Betracht ziehen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer vergleicht die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von elektrischen Durchlauferhitzern mit einer Gas-Warmwasserbereitung. Die Annahme, dass elektrische Geräte nur bei tatsächlichem Wasserbedarf Energie verbrauchen, ist grundsätzlich richtig, jedoch wird der entscheidende Faktor der Primärenergiebilanz und der Kosten pro Kilowattstunde übersehen.

    ✅ Zustimmung: Elektro-Durchlauferhitzer haben tatsächlich den Vorteil, dass sie keine Bereitschaftsverluste wie ein Warmwasserspeicher haben. Sie erhitzen Wasser nur bei Bedarf, was in der Theorie Energie spart.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass dies "energetisch besser" als Gas sei, ist irreführend. Der Wirkungsgrad eines modernen Gas-Brennwertgeräts liegt bei über 90 %, während ein Elektro-Durchlauferhitzer zwar lokal nahezu 100 % Wirkungsgrad hat, aber der Strom aus dem Netz oft nur zu etwa 50 % aus erneuerbaren Quellen stammt. Der Primärenergiefaktor von Strom ist daher deutlich schlechter als der von Gas.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend sind die Kosten: Eine Kilowattstunde Gas kostet etwa 6-10 Cent, während eine Kilowattstunde Strom bei 25-35 Cent liegt. Selbst bei höherer Effizienz des Elektrogeräts sind die Betriebskosten für Warmwasser mit Strom in der Regel 2-3 Mal höher als mit Gas. Die Idee, den Gasbrenner im Sommer komplett abzuschalten, ist technisch möglich, aber unwirtschaftlich, da die jährliche Grundgebühr für den Gasanschluss weiterhin anfällt.

    🔴 Gefahr: Eine pauschale Umstellung von Gas auf Elektro-Durchlauferhitzer ohne Berechnung der Gesamtkosten kann zu einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung führen. Zudem ist die elektrische Leistung eines Durchlauferhitzers sehr hoch (18-27 kW), was bei älteren Elektroinstallationen zu Überlastungen führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung durch, die die spezifischen Energiepreise Ihres Versorgers, den Warmwasserverbrauch Ihres Haushalts und die Anschaffungskosten für neue Geräte berücksichtigt. Lassen Sie die Elektroinstallation von einem Fachmann auf ausreichende Leitungsquerschnitte prüfen. Für eine fundierte Entscheidung konsultieren Sie einen Energieberater, der die individuelle Situation vor Ort bewerten kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Frage zielt auf einen energetischen und wirtschaftlichen Vergleich zwischen dezentralen elektrischen Durchlauferhitzern und einer zentralen Gas-Warmwasserbereitung ab. Während elektrische Durchlauferhitzer tatsächlich keine Bereitschaftsverluste aufweisen und nur bei Bedarf Energie verbrauchen, ist die Annahme einer grundsätzlichen energetischen Überlegenheit falsch: Der Primärenergiefaktor von Strom (ca. 1,8–2,7 je nach Mix) ist deutlich ungünstiger als der von Erdgas (ca. 1,1). Selbst bei 100 % lokalem Wirkungsgrad eines Durchlauferhitzers entsteht bei der Stromerzeugung im Kraftwerk ein massiver Umwandlungsverlust – moderne Gas-Brennwertgeräte erreichen hingegen Systemwirkungsgrade von über 90 % und nutzen Abwärme gezielt. Die 5-Liter-Untertischgeräte in der Küche sind zudem für Kurzzeitnutzung konzipiert; ihr Dauerbetrieb führt zu erhöhtem Verschleiß und ineffizientem Energieeinsatz. Die Aussage, den Gasbrenner im Sommer komplett abzuschalten, ist technisch möglich, birgt aber Risiken: Kondenswasserbildung in der Brennwertanlage bei Nichtnutzung kann zu Korrosion führen, und ein langfristiger Stillstand ohne fachgerechte Konservierung schädigt die Anlage.

    🔴 Gefahr: Die kombinierte Leistung mehrerer Durchlauferhitzer (z. B. 21 kW Bad + 18 kW Küche) kann bei älteren Hausanschlüssen (oft nur 35–45 A) zu einer schweren Überlastung der elektrischen Installation führen – mit Risiko für Kabelbrand, Auslösen der Hauptabsicherung oder Schäden an der Zähleranlage. Zudem ist die fehlende Absicherung gegen elektrischen Schlag (z. B. fehlender FI-Schutz) bei Nachrüstungen in Altbauten ein häufig unterschätztes Risiko.

    👉 Handlungsempfehlung: Eine Umstellung auf elektrische Durchlauferhitzer ist ohne vorherige fachliche Prüfung der gesamten elektrischen Hausinstallation (Leitungsquerschnitte, Sicherungen, FI-Schutz, Zählerkapazität) nicht zulässig. Zudem ist eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsrechnung unter Einbeziehung der Primärenergiebilanz, der lokalen Strom- und Gaspreise sowie der Anschaffungs- und Wartungskosten zwingend erforderlich. Eine pauschale Entscheidung ist gefährlich und unwirtschaftlich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle KIs (GoogleAI, ChatGPT, xAI, DeepSeek und Qwen) stimmen darin überein, dass elektrische Durchlauferhitzer keine Bereitschaftsverluste haben, aber die Primärenergieeffizienz von Gas-Brennwertgeräten deutlich höher ist als die des Strommixes – und dass die elektrische Anschlussleistung kritisch geprüft werden muss.

    ➕ Ergänzung: Qwen ergänzt die Risiken einer langfristigen Abschaltung des Gasbrenners (Korrosion durch Kondensat, fehlende Konservierung) – ein Aspekt, den GoogleAI, ChatGPT, xAI und DeepSeek nicht nennen.

    ❌ Widerspruch: GoogleAI suggeriert eine mögliche Einsparung durch Abschalten des Gasbrenners im Sommer – Qwen widerspricht dies mit dem technischen Risiko der Kondensatkorrosion. Da Qwen die sicherere Einschätzung liefert (Vorsichtsprinzip), wird diese priorisiert.

    ⚠️ Risiko übersehen: DeepSeek erwähnt die jährliche Gasgrundgebühr, aber alle KIs – inkl. Qwen – übersehen, dass bei Abschaltung des Gasanschlusses (nicht nur Brenners) die gesamte Gasinstallation (Leitungen, Armaturen) langfristig korrodieren kann, was bei späterer Reaktivierung zu Leckagen führen kann. Dies ist ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko.

    👉 Empfehlung: Keine eigenständige Umstellung – ausschließlich fachliche Begutachtung durch zertifizierten Energieberater und Elektrofachbetrieb vor jeglicher Änderung.

    ❓ Ungeklärt: Die konkrete Leistungsaufnahme der bestehenden Durchlauferhitzer und der aktuelle Zustand der elektrischen Hausinstallation sind unbekannt – ohne diese Daten ist jede Bewertung spekulativ.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    KI-Konsens zur Warmwasserbereitung
    Thema Status KI-Konsens
    Primärenergieeffizienz Gas überlegen
    Bereitschaftsverluste Elektro-Durchlauferhitzer haben keine
    Elektrische Sicherheit Überlastungsrisiko bei älteren Installationen
    Gas-Sicherheit Kohlenmonoxid- und Korrosionsrisiko bei Fehlbedienung ⚠️
    Wirtschaftlichkeit Abhängig von lokalen Tarifen – Gas meist günstiger ⚠️

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Energieberater und einen Elektrofachbetrieb mit einer vollständigen Prüfung der elektrischen Hausinstallation, einer Wirtschaftlichkeitsberechnung unter Einbeziehung der Primärenergiebilanz sowie einer fachlichen Bewertung der Gasanlage – keine eigenständige Umstellung oder Abschaltung ohne diese Begutachtung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Risiko-Chancen-Matrix zur Warmwasserbereitung
    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung

    🔴 Risiko

    Hohe elektrische Anschlussleistung erforderlich Überlastung der Hausinstallation, erhöhte Stromkosten

    🔴 Risiko

    Ineffizienz bei geringer Auslastung (elektrisch) Höhere Betriebskosten als erwartet

    🔴 Risiko

    Unsachgemäße Installation/Wartung von Gasgeräten Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftung, Brandgefahr

    🔴 Risiko

    Verlust der Gasversorgung im Sommer Eingeschränkte Heizfunktion bei Gasthermen

    🔴 Risiko

    Hohe Anschaffungskosten für neue Systeme Langfristige Rentabilität unsicher

    ✅ Chance

    Bedarfsgerechte Erwärmung (elektrisch) Energieeinsparung bei geringem Verbrauch

    ✅ Chance

    Unabhängigkeit von Gaspreisschwankungen (bei rein elektrisch) Kalkulierbare Energiekosten

    ✅ Chance

    Abschaltung des Gasbrenners im Sommer Einsparung von Gasverbrauch und Wartungskosten

    ✅ Chance

    Potenzielle Förderung für energieeffiziente Systeme Reduzierung der Investitionskosten

    ✅ Chance

    Verbesserung des Raumklimas durch Wegfall von Gasgeräten Erhöhung des Wohnkomforts

    Orientierungshilfen

    1. Fachmännische Prüfung der elektrischen Installation: Lassen Sie umgehend von einem qualifizierten Elektriker die vorhandene elektrische Anschlussleistung und die Verkabelung prüfen, um sicherzustellen, dass diese für die Leistung der elektrischen Durchlauferhitzer ausreichend dimensioniert ist und keine Überlastungsgefahr besteht.
    2. Vergleich der Betriebskosten: Erstellen Sie eine detaillierte Kostenaufstellung, die den aktuellen Strompreis pro Kilowattstunde (kWh) und den Gaspreis pro kWh berücksichtigt. Beziehen Sie dabei die Effizienz der jeweiligen Geräte mit ein.
    3. Einholung von Angeboten: Holen Sie Angebote von Heizungs- und Sanitärfachbetrieben für alternative Warmwasserbereitungssysteme ein, falls die Prüfung der elektrischen Installation ergibt, dass die aktuelle Leistung nicht ausreicht oder ein zentraleres System effizienter wäre.
    4. Prüfung der Gasthermen-Wartung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Gastherme regelmäßig gewartet wird. Beauftragen Sie bei Bedarf einen Fachbetrieb für eine Überprüfung, insbesondere wenn Sie planen, den Gasbrenner im Sommer abzuschalten.
    5. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Durchlauferhitzer
    Ein Gerät, das Wasser im Durchflussprinzip erwärmt, sobald Warmwasser angefordert wird. Es gibt hydraulische und elektronisch geregelte Modelle. Die Leistung wird in Kilowatt (kW) angegeben und bestimmt die maximale Warmwassermenge pro Minute. Verwandte Begriffe: Warmwasserbereitung, Energieeffizienz, elektrische Anschlussleistung.
    Gas-Warmwasserbereiter
    Ein Gerät, das Wasser mithilfe von Gas (meist Erdgas oder Flüssiggas) erwärmt. Dies kann über einen Speicher (Boiler) oder direkt im Durchflussprinzip erfolgen. Moderne Geräte nutzen oft die Brennwerttechnik zur Steigerung der Effizienz. Verwandte Begriffe: Gastherme, Brennwerttechnik, Erdgas, Flüssiggas.
    Bedarfsgerechte Erwärmung
    Ein System, bei dem Energie nur dann zur Erwärmung von Wasser aufgewendet wird, wenn tatsächlich Warmwasser benötigt wird. Dies steht im Gegensatz zu Systemen, die Wasser vorhalten und ständig auf Temperatur halten (Speicher). Verwandte Begriffe: Durchlauferhitzer, Energieeffizienz, Standby-Verluste.
    Elektrische Anschlussleistung
    Die maximale Leistung, die ein elektrisches Gerät aus dem Stromnetz beziehen kann. Bei leistungsstarken Geräten wie Durchlauferhitzern ist eine entsprechende Absicherung und Verkabelung der Hausinstallation erforderlich, um Überlastungen zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Sicherung, Hausinstallation, Stromnetz.
    Kohlenmonoxid (CO)
    Ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien entsteht. Es ist hochgiftig und kann bei unzureichender Belüftung oder defekten Gasgeräten zu schweren Vergiftungen bis hin zum Tod führen. Verwandte Begriffe: Abgas, Verbrennung, Gastherme, Sicherheit.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind die Hauptunterschiede zwischen elektrischen Durchlauferhitzern und Gas-Warmwasserbereitern in Bezug auf Effizienz?
      Elektrische Durchlauferhitzer erwärmen Wasser bedarfsgerecht, was Energie spart, wenn kein Warmwasser benötigt wird. Gas-Warmwasserbereiter (insbesondere Brennwertgeräte) können bei der Umwandlung von Gas in Wärme sehr effizient sein, haben aber oft einen gewissen Energieverlust durch Bereitschaftswärme oder Abgase. Die Gesamteffizienz hängt von den jeweiligen Energiepreisen und der Geräteleistung ab.
    2. Welche elektrische Anschlussleistung wird für einen Durchlauferhitzer benötigt?
      Die benötigte elektrische Anschlussleistung variiert je nach Gerät und Leistungsklasse. Kleinere Geräte für die Küche können bei etwa 3,5 kW liegen, während leistungsstarke Geräte für Dusche und Bad oft 18 kW bis 24 kW oder mehr benötigen. Dies erfordert eine entsprechende Absicherung und Verkabelung der Hausinstallation.
    3. Ist es sinnvoll, den Gasanschluss im Sommer komplett abzuschalten?
      Das Abschalten des Gasbrenners im Sommer ist bei vielen modernen Gasthermen möglich und kann Gas sparen. Allerdings muss geprüft werden, ob die Warmwasserbereitung rein elektrisch erfolgen kann, ohne die elektrische Hausinstallation zu überlasten.
    4. Welche Kostenfaktoren sind bei der Warmwasserbereitung zu berücksichtigen?
      Zu den Kostenfaktoren zählen der Anschaffungspreis des Geräts, die Installationskosten, die laufenden Energiekosten (Strom oder Gas), Wartungskosten und eventuelle Reparaturen. Ein Vergleich der aktuellen Energiepreise ist entscheidend.
    5. Welche Rolle spielt die Dämmung von Warmwasserleitungen?
      Eine gute Dämmung der Warmwasserleitungen minimiert Wärmeverluste auf dem Weg zum Verbraucher. Dies ist besonders wichtig bei zentralen Warmwasserbereitern und langen Leitungswegen, um Energie zu sparen und die Effizienz zu steigern.

    Verwandte Themen

    • Energieeffizienz von Warmwassersystemen
      Vergleich verschiedener Technologien hinsichtlich ihres Energieverbrauchs und ihrer Umweltauswirkungen.
    • Kostenvergleich Strom vs. Gas für Warmwasser
      Analyse der aktuellen Preisentwicklungen und deren Einfluss auf die Betriebskosten verschiedener Warmwasserlösungen.
    • Dimensionierung von Durchlauferhitzern
      Ermittlung der benötigten Leistung eines elektrischen Durchlauferhitzers basierend auf Verbraucheranzahl und gewünschter Temperatur.
    • Sicherheit bei Gasgeräten
      Wichtige Aspekte zur Vermeidung von Gefahren wie Kohlenmonoxid-Austritt und Brandgefahr durch regelmäßige Wartung und Installation.
    • Förderprogramme für erneuerbare Energien
      Informationen über staatliche oder regionale Zuschüsse für den Umstieg auf umweltfreundlichere Warmwasserbereitungssysteme.
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