Sicherungskasten Höhe nach Estrich: Welche Normen & Vorschriften gelten?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die korrekte Höhe eines Sicherungskastens nach Estrichverlegung ist entscheidend. Die technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Energieversorgungsunternehmen (EVU) sowie die DIN VDE Normen regeln die zulässige Höhe. Bei Abweichungen sollte man sich an das zuständige EVU wenden, um mögliche Ausnahmegenehmigungen zu prüfen. Der Einbau von Messeinrichtungen (Zähler) in Küchen ist oft nicht zulässig.
Sicherungskasten Höhe nach Estrich: Welche Normen & Vorschriften gelten?
folgende Sachlage stellt sich in meinem neu erworbenen Häuschen dar.
Der Sicherungskasten (inkl. Zähler) ist in meiner Küche installiert. Jedoch in einer so ungünstigen Höhe, dass wenn jetzt der Estrich gelegt wird, die Unterkante des Schrankes ca. 80 cm über dem Boden ist (derzeit noch ca. 90 cm). Wenn ich jetzt mit einer Küchenarbeitsplatte komme, lässt sich der Sicherungsschrank nicht mehr öffnen.
Gibt es Bestimmungen (DINAbk.), nach denen die Höhe des Sicherungskastens vorgegeben ist? Oder kann ich das Ding auch ohne Probleme Höher setzen?
Stefan Aurich
PS: Ein wirklich tolles Forum hier.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Der Sicherungskasten darf durch die Küchenarbeitsplatte nicht blockiert werden – im Notfall muss der Hauptschalter jederzeit ohne Hilfsmittel innerhalb von Sekunden erreicht und betätigt werden können.
🔴 KRITISCH: Eine Höhersetzung des Sicherungskastens ist nur mit vorheriger Genehmigung des Netzbetreibers und durch einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb zulässig – Eigenleistungen am Hauptverteiler sind lebensgefährlich und versicherungsrechtlich riskant.
⚠️ WICHTIG: Die Montagehöhe ist stets auf die endgültige Fußbodenhöhe (inkl. Estrich, Belag und ggf. Fußbodenheizung) zu beziehen – nicht auf Rohboden oder Rohbau-Niveau.
⚠️ WICHTIG: Die Unterkante des Sicherungskastens sollte mindestens 1,00 m über der endgültigen Fußbodenebene liegen; 0,80 m (wie aktuell) verstößt gegen VDE-AR-N 4100 und VDE 0100-550 und ist nicht zulässig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass der Sicherungskasten in Ihrem Haus nach dem Estrich zu tief sitzt. Das ist ein Problem, das ich häufig sehe. Die Höhe von Sicherungskästen ist durch Normen und Vorschriften geregelt, um eine sichere Bedienung zu gewährleisten.
🔴 Gefahr: Ein zu tief montierter Sicherungskasten kann im Alltag gefährlich sein, besonders wenn Kinder im Haushalt leben. Außerdem kann es bei Wartungsarbeiten zu Problemen kommen.
Die DINAbk. VDE 0100-701 legt beispielsweise fest, dass Betriebsmittel in Bädern und Duschen nicht niedriger als 0,6 m über dem Fußboden installiert werden dürfen. Auch wenn dies nicht direkt für Küchen gilt, gibt es allgemeine Empfehlungen für die Montagehöhe von Elektroinstallationen.
Ich empfehle, die folgenden Punkte zu prüfen:
- Lokale Bauvorschriften: Gibt es spezifische Vorgaben in Ihrer Gemeinde oder Ihrem Bundesland?
- DIN VDE 0100-701: Auch wenn nicht direkt anwendbar, gibt sie Anhaltspunkte.
- Ergonomie: Ist der Sicherungskasten gut erreichbar und bedienbar?
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Situation von einem Elektrofachbetrieb begutachten. Dieser kann die Einhaltung der Normen prüfen und gegebenenfalls eine Anpassung des Sicherungskastens vornehmen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt einen Sicherungskasten in einer Küche, dessen Unterkante nach Estrichlegung bei ca. 80 cm über dem Boden liegt. Dies führt zu Konflikten mit der geplanten Küchenarbeitsplatte, die den Zugang zum Kasten behindert. Der Nutzer fragt nach Normen zur Höhe und ob eine Höhersetzung möglich ist.
✅ Zustimmung: Die Bedenken des Nutzers sind berechtigt. Ein Sicherungskasten muss jederzeit zugänglich und bedienbar sein, was durch eine Arbeitsplatte verhindert wird. Die Idee, den Kasten höher zu setzen, ist grundsätzlich richtig.
➕ Ergänzung: Gemäß DIN 18015-2 (Elektrische Anlagen in Wohngebäuden) sollten Zähler- und Verteilerkästen in einer Höhe von 1,00 m bis 1,80 m (Oberkante) montiert werden, um eine ergonomische Bedienung zu gewährleisten. Die aktuelle Höhe von 80 cm Unterkante ist zu niedrig und entspricht nicht der Norm. Zudem schreibt die TAB (Technische Anschlussbedingungen) des Netzbetreibers oft eine Mindesthöhe von 1,00 m für den Zähler vor.
⚠️ Korrektur: Eine einfache Höhersetzung ist nicht ohne Weiteres möglich. Der Kasten ist fest verdrahtet, und eine Versetzung erfordert die Freigabe durch den Netzbetreiber (für den Zähler) sowie die Arbeit eines zertifizierten Elektrikers. Eigenmächtige Eingriffe sind gefährlich und können zu Stromschlag oder Brand führen.
🔴 Gefahr: 🔴 Die größte Gefahr besteht darin, dass der Kasten durch die Arbeitsplatte blockiert wird. Im Falle eines Kurzschlusses oder Brandes kann der Hauptschalter nicht erreicht werden, was lebensbedrohliche Folgen hat. Auch Wartungsarbeiten werden unmöglich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zugelassenen Elektrofachbetrieb. Dieser prüft die örtlichen Gegebenheiten, beantragt beim Netzbetreiber die Freigabe für die Zählerumsetzung und führt die fachgerechte Höhersetzung des gesamten Kastens auf mindestens 1,00 m Unterkante durch. Planen Sie die Küchenarbeitsplatte erst nach Abschluss dieser Arbeiten. Ein Versicherungsschutz erlischt bei nicht fachgerechten Eingriffen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine praktische Planungs- und Montageproblematik bei der Installation eines Sicherungskastens (Hauptverteiler mit Zähler) in einer Küche, bei der die geplante Estrichhöhe die Zugänglichkeit und Bedienbarkeit des Schrankes beeinträchtigt.
🔴 Gefahr: Eine unzulässig niedrige Montagehöhe des Sicherungskastens birgt erhebliche Sicherheitsrisiken: unzureichender Zugang bei Notfällen (z. B. Kurzschluss, Brand), erschwerte Prüfung und Wartung durch Fachkräfte sowie Verstöße gegen die Unfallverhütungsvorschriften (DGUV V3) und die VDE-Anwendungsregeln.
✅ Zustimmung: Die Sorge um die Öffnungsbarkeit bei geplanter Estrichhöhe ist vollkommen berechtigt – die Montagehöhe muss stets auf die endgültige Fußbodenhöhe (inkl. Estrich, Belag, evtl. Fußbodenheizung) bezogen werden.
⚠️ Korrektur: Es gibt keine einzige DIN-Norm, die eine pauschale Mindesthöhe für Sicherungskästen vorschreibt – stattdessen gelten mehrere verbindliche Regelwerke: VDE-AR-N 4100 (für Zählerplätze), VDE 0100-550 (für Zugänglichkeit und Bedienbarkeit), sowie die Bauordnungen der Länder (z. B. Anforderung an barrierefreien Zugang).
➕ Ergänzung: Gemäß VDE-AR-N 4100 muss der Zählerplatz so angeordnet sein, dass der Zähler und alle Schalt- und Sicherungseinrichtungen ohne Hilfsmittel bedienbar und lesbar sind; die Unterkante des Zählers sollte idealerweise zwischen 1,00 m und 1,40 m über der endgültigen Fußbodenebene liegen – 0,80 m ist daher kritisch zu niedrig.
❌ Widerspruch: Die Annahme, der Schrank könne "ohne Probleme höher gesetzt" werden, ist irreführend: Eine Nachmontage erfordert zwingend die Zustimmung des Netzbetreibers (für den Zählerplatz) und eine fachgerechte Neuanmeldung gemäß VDE-AR-N 4100 sowie eine neue Abnahme durch einen Elektrofachbetrieb.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren zuständigen Netzbetreiber und beauftragen Sie einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb, um die aktuelle Montagehöhe prüfen und – falls erforderlich – einen genehmigten Umbau des Zählerplatzes vorzunehmen; verzichten Sie auf Eigenleistungen an der Hauptverteilung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein zu tief montierter Sicherungskasten ein gravierendes Sicherheitsrisiko darstellt, insbesondere bei Notfällen, und dass die Höhenanpassung unbedingt durch einen zertifizierten Elektrofachbetrieb erfolgen muss.
⚠️ Abweichung: GoogleAI verweist auf DIN VDE 0100-701 (Bäder), während DeepSeek und Qwen explizit auf DIN 18015-2 bzw. VDE-AR-N 4100 und VDE 0100-550 als maßgeblich hinweisen – letztere sind sachlich korrekter, da sie für Verteiler in Wohnräumen gelten.
➕ Ergänzung: Qwen liefert die präziseste Höhe: „Unterkante zwischen 1,00 m und 1,40 m“, DeepSeek nennt „1,00 m bis 1,80 m (Oberkante)“, GoogleAI bleibt vage mit „allgemeinen Empfehlungen“. Qwen ergänzt zudem die explizite Verpflichtung zur Netzbetreiberfreigabe gemäß VDE-AR-N 4100.
❌ Widerspruch: Qwen widerspricht der pauschalen Annahme einer „einfachen Höhersetzung“ (wie implizit in GoogleAIs Formulierung „gegebenenfalls eine Anpassung“) und betont klar: „Eine Nachmontage erfordert zwingend die Zustimmung des Netzbetreibers und eine neue Abnahme“ – diese sicherere, präzisere Einschätzung wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Die Handlungsempfehlung von DeepSeek („Beauftragen Sie umgehend einen zugelassenen Elektrofachbetrieb“) und Qwen („Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Netzbetreiber“) sind konsistent und praxisrelevant – GoogleAIs Empfehlung ist zu allgemein und verzichtet auf die essenzielle Netzbetreiber-Kooperation.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Notfallzugang zum Hauptschalter ✅ Der Kasten muss bei geplanter Arbeitsplatte frei zugänglich bleiben – Blockierung ist unzulässig und lebensgefährlich. Maßgebliche Normen ✅ VDE-AR-N 4100 (Zählerplatz), VDE 0100-550 (Zugänglichkeit), DIN 18015-2 (Montagehöhe), DGUV V3 (Sicherheit bei Wartung). Mindesthöhe (Unterkante) ⚠️ Qwen und DeepSeek fordern mindestens 1,00 m über endgültiger Fußbodenebene; GoogleAI nennt keine verbindliche Höhe – Konsens liegt bei 1,00 m als untere Grenze. Zuständigkeit für Höhersetzung ✅ Erfordert zwingend Netzbetreiberfreigabe (für Zähler) und fachgerechte Ausführung durch VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb. Eigenleistungen am Sicherungskasten ❌ Alle Modelle lehnen Eigenmontage strikt ab – Qwen formuliert dies am deutlichsten als „irreführend“, DeepSeek als „nicht ohne Weiteres möglich“, GoogleAI vermeidet die Aussage. 👉 Handlungsempfehlung: Stoppen Sie alle weiteren Arbeiten an Küche und Estrich, kontaktieren Sie sofort Ihren Netzbetreiber und beauftragen Sie einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb zur Prüfung und fachgerechten Höhersetzung des gesamten Sicherungskastens – erst danach darf die endgültige Fußbodenhöhe festgelegt und die Küchenplanung abgeschlossen werden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Blockierung des Sicherungskastens durch Arbeitsplatte Im Brand- oder Kurzschlussfall kein Zugriff auf Hauptschalter → erhöhte Lebensgefahr, Versicherungsleistung kann entfallen. 🔴 Risiko Fehlende Netzbetreiberfreigabe bei Höhersetzung Unzulässige Zählerumsetzung → Betriebsverbot, Rückbauaufwand, Bußgelder. 🔴 Risiko Eigenmächtige Elektroarbeiten am Hauptverteiler Stromschlag, Brandgefahr, Haftungsrisiko, Aufhebung der Versicherung. 🔴 Risiko Montagehöhe auf Rohboden statt endgültiger Fußbodenhöhe bezogen Systematischer Verstoß gegen VDE-AR-N 4100 → Abnahmeversagen, Nachbesserungskosten, Verzögerung der Schlüsselübergabe. 🔴 Risiko Unterlassen der DGUV V3-Prüfung nach Umbau Rechtsunsicherheit bei Betrieb, Haftungsrisiko bei Unfällen am installierten System. ✅ Chance Fachgerechte Neupositionierung mit zukunftssicherer Zugänglichkeit Langfristige Sicherheits- und Ergonomieverbesserung, problemlose Wartung, barrierefreie Nutzung. ✅ Chance Integration moderner Zählertechnik (z. B. Smart Meter) bei Neumontage Optimierte Energiemessung, ggf. Fördermöglichkeiten, zukunftsfähige Infrastruktur. ✅ Chance Klare Abstimmung mit Netzbetreiber und Elektrofachbetrieb vor Estrichverlegung Vermeidung von Nacharbeiten am Estrich, keine Beschädigung von Fußbodenheizung oder Verkabelung. ✅ Chance Dokumentation aller Schritte nach VDE-AR-N 4100 und VDE 0100-550 Vollständige Nachweisbarkeit für Versicherung, Kaufinteressenten und bei behördlichen Anfragen. ✅ Chance Optimierung der Schrankposition im Hinblick auf Küchenplanung und Begehung Verbesserte Raumgestaltung, keine Kollision mit Möbeln oder Türen, ergonomische Bedienung. Orientierungshilfen
- Unverzügliche Netzbetreiber-Kontaktierung: Rufen Sie Ihren zuständigen Netzbetreiber an und beantragen Sie schriftlich die Freigabe zur Umsetzung des Zählerplatzes gemäß VDE-AR-N 4100.
- Elektrofachbetrieb beauftragen: Wählen Sie einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb aus, der Erfahrung mit Zählerplatz-Umsetzungen und Abnahmen nach VDE 0100-550 hat – fragen Sie nach Referenzen.
- Keine Estrichverlegung vor Klarstellung: Stoppen Sie alle Gewerkarbeiten im Bereich des Sicherungskastens, bis die neue endgültige Montagehöhe (mindestens 1,00 m Unterkante) festgelegt und abgesprochen ist.
- Arbeitsplattenplanung anpassen: Legen Sie die endgültige Höhe der Küchenarbeitsplatte erst nach Abschluss der Elektroabnahme fest – nutzen Sie temporäre Markierungen am Rohbau.
- Vollständige Dokumentation anfordern: Verlangen Sie vom Elektrofachbetrieb alle Unterlagen: Freigabebestätigung des Netzbetreibers, Abnahmeprotokoll nach VDE 0100-550, Prüfprotokoll nach DGUV V3, sowie aktuelle Anlagenunterlagen.
- Kontrolle der Zählerposition durch Bauherr: Vor Estrichverlegung überprüfen Sie vor Ort, ob die Unterkante des Kastens exakt 1,00–1,40 m über der endgültigen Fußbodenebene liegt – messen Sie inkl. Estrichdicke und Belag.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Sicherungskasten
- Ein Gehäuse, das Sicherungen und Schutzschalter enthält, die die Stromkreise eines Gebäudes absichern. Er wird auch als Verteilerkasten bezeichnet.
Verwandte Begriffe: Zählerschrank, Leitungsschutzschalter, Fehlerstromschutzschalter. - DIN VDE 0100
- Eine Normenreihe des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), die die Errichtung von Niederspannungsanlagen regelt. Sie ist die wichtigste Grundlage für die Elektroinstallation in Deutschland.
Verwandte Begriffe: VDE, Norm, Elektroinstallation. - TAB (Technische Anschlussbedingungen)
- Die TAB sind die Bedingungen des jeweiligen Netzbetreibers für den Anschluss von elektrischen Anlagen an das öffentliche Stromnetz. Sie ergänzen die DIN VDE 0100.
Verwandte Begriffe: Netzbetreiber, Stromnetz, Anschluss. - Zählerschrank
- Ein Schrank, der den Stromzähler enthält, der den Stromverbrauch eines Gebäudes misst. Er ist in der Regel plombiert und darf nur vom Netzbetreiber geöffnet werden.
Verwandte Begriffe: Stromzähler, Messeinrichtung, Netzbetreiber. - Leitungsschutzschalter
- Ein Schalter, der einen Stromkreis automatisch unterbricht, wenn der Strom zu hoch wird (Überlast) oder ein Kurzschluss auftritt. Er schützt die Leitungen vor Überhitzung und Brand.
Verwandte Begriffe: Sicherung, Überstromschutz, Kurzschluss. - Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter)
- Ein Schalter, der den Stromkreis unterbricht, wenn ein Fehlerstrom auftritt, z.B. wenn Strom über den Körper abfließt. Er schützt Personen vor gefährlichen Stromschlägen.
Verwandte Begriffe: RCD, Personenschutz, Fehlerstrom. - Elektrofachkraft
- Eine Person, die aufgrund ihrer Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie ihrer Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.
Verwandte Begriffe: Elektriker, Fachmann, Qualifikation.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Höhe ist für einen Sicherungskasten vorgeschrieben?
Es gibt keine allgemeingültige, exakte Höhenvorgabe für Sicherungskästen in Wohnräumen. Allerdings orientiert man sich oft an der DIN VDE 0100-701 (Mindesthöhe von 0,6 m in Bädern) und ergonomischen Gesichtspunkten. Eine Höhe von 1,10 m bis 1,40 m gilt als guter Richtwert. - Was passiert, wenn der Sicherungskasten zu tief sitzt?
Ein zu tief sitzender Sicherungskasten kann die Bedienung erschweren und im schlimmsten Fall eine Gefahrenquelle darstellen, besonders für Kinder. Zudem kann es bei Kontrollen durch den Netzbetreiber zu Beanstandungen kommen. - Kann ich den Sicherungskasten selbst höher setzen?
Nein, Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur von qualifizierten Elektrofachkräften durchgeführt werden. Unsachgemäße Arbeiten können lebensgefährlich sein und zu Bränden führen. - Welche Normen sind relevant für die Installation von Sicherungskästen?
Die wichtigsten Normen sind die DIN VDE 0100 (Reihe) und die TAB (Technische Anschlussbedingungen) des jeweiligen Netzbetreibers. Diese legen die Anforderungen an die elektrische Anlage fest. - Was kostet es, einen Sicherungskasten höher zu setzen?
Die Kosten hängen vom Aufwand ab. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Elektrofachbetrieben einzuholen. Faktoren sind die Zugänglichkeit, die notwendigen Kabelverlängerungen und eventuelle Anpassungen des Zählerschranks. - Muss ich den Netzbetreiber informieren, wenn ich den Sicherungskasten verändere?
Ja, größere Änderungen an der elektrischen Anlage müssen dem Netzbetreiber gemeldet werden. Dies gilt insbesondere, wenn der Zähler betroffen ist. - Was ist der Unterschied zwischen Sicherungskasten und Zählerschrank?
Der Sicherungskasten (auch Verteilerkasten genannt) enthält die Sicherungen und Schutzschalter für die einzelnen Stromkreise. Der Zählerschrank beinhaltet den Stromzähler, der den Stromverbrauch misst. Oft sind beide in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. - Wie finde ich einen qualifizierten Elektriker?
Achten Sie auf einen Meistertitel oder eine vergleichbare Qualifikation. Fragen Sie nach Referenzen und lassen Sie sich die Qualifikation nachweisen. Online-Bewertungsportale können ebenfalls hilfreich sein.
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⚠️ Zählerschrank: Küchen-Einbau laut EVU-TAB unzulässig!
Achtung
Nach den technischen Anschlussbedingungen der EVU ist der Einbau von Messeinrichtung (Zähler) nicht in der Küche erlaubt. Zählerschränke sind so anzuordnen, das der Abstand vom Fußboden bis zur Zählermitte nicht weniger als 1,10 m und nicht mehr als 1,85 beträgt. Ich weiß aber nicht ob sie heute noch gültig sind das es sich um eine alte DINAbk. handelt.
Mit fG -
☎️ Zählerschrank: EVU-Anruf wegen Ausnahmegenehmigung!
Rufen Sie bei Ihrem EVU an
die machen auch Ausnahmen in begründeten Fällen. Aber ob die einen Zählerschrank in der Küche zulassen ...
Gruß Roland -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherungskasten Höhe nach Estrich: Normen & Vorschriften
💡 Kernaussagen: Die korrekte Höhe eines Sicherungskastens nach Estrichverlegung ist entscheidend. Die technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Energieversorgungsunternehmen (EVU) sowie die DINAbk. VDE Normen regeln die zulässige Höhe. Bei Abweichungen sollte man sich an das zuständige EVU wenden, um mögliche Ausnahmegenehmigungen zu prüfen. Der Einbau von Messeinrichtungen (Zähler) in Küchen ist oft nicht zulässig.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag ⚠️ Zählerschrank: Küchen-Einbau laut EVU-TAB unzulässig! ist der Einbau von Messeinrichtungen (Zähler) in der Küche nach den technischen Anschlussbedingungen der EVU nicht erlaubt. Die Zählermitte muss zwischen 1,10 m und 1,85 m über dem Fußboden liegen. Es ist ratsam, die aktuellen Gültigkeit dieser DIN zu prüfen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag ☎️ Zählerschrank: EVU-Anruf wegen Ausnahmegenehmigung! empfiehlt, das zuständige EVU zu kontaktieren, um mögliche Ausnahmen zu klären. Es ist möglich, dass in begründeten Fällen eine Ausnahme für den Einbau eines Zählerschranks in der Küche gewährt wird.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die aktuellen DIN VDE Normen und die TAB Ihres EVU bezüglich der zulässigen Höhe und des Einbauorts von Sicherungskästen und Zählern. Kontaktieren Sie bei Unklarheiten oder Abweichungen Ihr EVU, um eine individuelle Lösung zu finden. Beachten Sie, dass die Einhaltung der Vorschriften für die Sicherheit und die ordnungsgemäße Funktion der Elektrik unerlässlich ist.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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