Twin-LNB Teilausfall nach Unwetter: Ursachen, Prüfung & Reparatur-Optionen?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Nach einem Unwetter traten Empfangsprobleme bei bestimmten Sendern auf Astra und Hotbird auf. Die Diskussion konzentriert sich auf mögliche Ursachen wie defekte LNBs, Probleme mit der Polarisationsrichtung, Beeinträchtigungen durch Nässe und die Funktion der Umschaltbox. Eine systematische Fehlersuche wird empfohlen, beginnend mit der Überprüfung der Receiver-Einstellungen und der Signalstärke.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Twin-LNB Teilausfall nach Unwetter: Ursachen, Prüfung & Reparatur-Optionen?
Was kann die Ursache eines Teilausfalles sein? Sollte sich die Schüssel verschoben haben, müssten ja alle Sender weg sein.
Etwas ratlos:
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortiger Austausch des Twin-LNBs erforderlich – ein überspannungsbeschädigtes LNB birgt Risiko für Receiver und angeschlossene Geräte sowie potenzielle Brandgefahr.
🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Eigenreparatur: Prüfung der Erdung und Installation eines geprüften Überspannungsschutzes an der Antennenleitung – insbesondere nach Blitznähe.
⚠️ WICHTIG: Keine Arbeiten auf dem Dach bei Nässe, Wind oder nach Gewitter – zusätzlich zum Sturzrisiko besteht erhöhte Gefahr durch Restspannungen oder unerkannte Blitzschäden in der Anlage.
⚠️ WICHTIG: Kein Ausschalten des Receivers als alleinige Sicherheitsmaßnahme – das LNB wird über die Koaxialleitung mit Spannung versorgt (13/18 V, 22 kHz); eine Trennung ist nur über den Hauptstromkreis oder einen separaten Antennen-Überspannungsschalter sicher möglich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Nach einem Unwetter und dem teilweisen Ausfall Ihres Twin-LNBs gibt es mehrere mögliche Ursachen. Da nur einige Sender betroffen sind, ist eine komplette Dejustierung der Satellitenschüssel eher unwahrscheinlich.
Mögliche Ursachen:
- Beschädigung durch Blitzschlag: Ein Blitzeinschlag in der Nähe kann den LNB beschädigen, ohne ihn vollständig zu zerstören.
- Feuchtigkeit im LNB: Eindringende Feuchtigkeit kann zu Korrosion und somit zu Signalverlust führen.
- Defekt eines der beiden LNB-Einheiten: Ein Twin-LNB besteht aus zwei separaten Empfangseinheiten für unterschiedliche Polarisationen oder Satelliten. Eine davon könnte defekt sein.
- Kabelprobleme: Beschädigte oder korrodierte Kabel können ebenfalls zu Signalverlust führen.
Ich empfehle folgende Schritte zur Überprüfung:
- Sichtprüfung des LNB: Achten Sie auf äußere Beschädigungen oder Risse.
- Kabelprüfung: Überprüfen Sie die Kabel auf Beschädigungen und Korrosion. Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse fest sitzen.
- LNB-Test mit einem anderen Receiver: Schließen Sie den LNB an einen anderen Receiver an, um zu sehen, ob das Problem weiterhin besteht.
- Kreuzweiser Tausch der LNB-Anschlüsse am Receiver: Tauschen Sie die Kabel der funktionierenden und nicht funktionierenden Sender am Receiver. Wandert der Fehler mit, liegt es am LNB.
👉 Handlungsempfehlung: Wenn die Überprüfung keine eindeutige Ursache ergibt, empfehle ich, einen Fachmann für Satellitentechnik zu kontaktieren. Dieser kann den LNB professionell prüfen und gegebenenfalls austauschen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der geschilderte Teilausfall von 5 Sendern auf Astra und Hotbird nach einem Unwetter deutet auf ein spezifisches Problem hin, das nicht auf eine generelle Verschattung oder Verdrehung der gesamten Antenne zurückzuführen ist. Da alle anderen Sender einwandfrei bleiben, ist eine mechanische Verschiebung der Schüssel oder des gesamten LNBs unwahrscheinlich, da dies in der Regel alle Frequenzen betreffen würde.
🔴 Gefahr: Die wahrscheinlichste Ursache ist ein Teilausfall des Twin-LNBs selbst. Durch Blitzeinschlag oder Überspannung in der Nähe können einzelne Elektronikkomponenten im LNB beschädigt werden, was zum Verlust bestimmter Frequenzbänder oder Polarisationsebenen führt. Dies ist ein kritisches Sicherheitsrisiko für die Elektronik, da eine Beschädigung durch Überspannung auch andere angeschlossene Geräte gefährden kann.
✅ Zustimmung: Die Annahme des Nutzers, dass eine Schüsselverschiebung alle Sender betreffen müsste, ist fachlich korrekt. Ein Teilausfall spricht daher stark für ein lokales Problem im LNB oder in der Verkabelung.
➕ Ergänzung: Neben dem LNB selbst sollte auch die Koaxialkabelverbindung auf Feuchtigkeit oder Korrosion überprüft werden. Ein Wassereintritt in die F-Stecker kann zu Kurzschlüssen oder Dämpfungsverlusten auf bestimmten Frequenzen führen. Auch ein defekter Multischalter oder Receiver-Eingang ist möglich, wenn die betroffenen Sender auf einer gemeinsamen Polarisationsebene (horizontal/vertikal) liegen.
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie eine systematische Fehlersuche durch: Tauschen Sie zuerst das Twin-LNB gegen ein baugleiches Ersatzgerät aus, da dies die häufigste Fehlerquelle ist. Überprüfen Sie dabei alle F-Stecker auf festen Sitz und Korrosion. Sollte der Fehler bestehen bleiben, testen Sie die Antennenanlage mit einem anderen Receiver, um einen Defekt des Empfangsgeräts auszuschließen. Beauftragen Sie bei Unsicherheit einen zertifizierten Satellitenfachmann, der mit einem Spektrumanalysator die Signale prüfen und die Anlage fachgerecht reparieren kann.
KI-Analyse (Qwen)
Ein Teilausfall bei einem Twin-LNB nach Unwetter, bei dem ausschließlich 5 Sender auf Astra und Hotbird betroffen sind, deutet nicht auf eine mechanische Schüsselverstellung hin – denn diese würde typischerweise alle Signale gleichermaßen beeinträchtigen oder komplett unterbrechen.
🔴 Gefahr: Ein selektiver Ausfall bei zwei unterschiedlichen Satellitenpositionen weist stark auf eine defekte oder fehlerhafte interne Trennung im Twin-LNB hin – insbesondere auf Ausfälle in einer der beiden LNB-Kammern, im internen DiSEqC-Schalter oder in der Spannungsversorgung (z. B. fehlende 18 V / 13 V oder 22 kHz-Signal für die Polarisation).
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass nur ein LNB-Ausgang defekt ist, ist unzureichend: Bei Twin-LNBs erfolgt die Signalverteilung über getrennte HF-Kanäle, aber die DiSEqC-Steuerung und Spannungsversorgung sind oft gemeinsam oder wechselseitig abhängig – ein Teilausfall kann daher auch durch Spannungseinbrüche, korrodierte Kontakte oder Überspannungsschäden nach Blitznähe verursacht sein.
➕ Ergänzung: Weitere mögliche Ursachen sind: Feuchtigkeitseintritt in den LNB-Gehäusebereich nach Beschädigung der Dichtung durch Hagel oder Winddruck, Mikrorisse im Gehäuse, oder ein Defekt im Multischalter (falls vorhanden), der nur bestimmte Frequenzbereiche oder Polarisationen betroffen macht.
✅ Zustimmung: Die Beobachtung, dass nicht alle Sender betroffen sind, ist korrekt und entscheidend – sie schließt grobe Ausrichtungsfehler oder komplette Kabelunterbrechungen weitgehend aus und lenkt die Diagnose gezielt auf elektronische Komponenten.
🔴 Gefahr: Ein durch Überspannung beschädigtes LNB kann bei fortgesetztem Betrieb weitere Schäden am Receiver oder an angeschlossenen Geräten verursachen – insbesondere bei fehlender galvanischer Trennung oder defekter Erdung.
👉 Handlungsempfehlung: Tauschen Sie das Twin-LNB unverzüglich gegen ein geprüftes, wetterfestes Modell aus und lassen Sie vorher durch einen zertifizierten Fachinstallateur die gesamte Satellitenanlage – inklusive Erdung, Überspannungsschutz, Kabelintegrität und DiSEqC-Funktion – fachgerecht begutachten und dokumentieren.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) schließen eine grobe Schüsselverstellung als Ursache aus – der selektive Ausfall nur einzelner Sender auf zwei Satelliten spricht eindeutig gegen mechanische Fehlausrichtung.
- Alle stimmen darin überein, dass ein Teilausfall des Twin-LNBs (z. B. eine defekte Kammer oder interner DiSEqC-Schalter) die wahrscheinlichste Ursache ist.
- Alle betonen die Relevanz von Feuchtigkeit, Korrosion an F-Steckern und Kabelbeschädigungen als mögliche Mitursachen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt „Blitzschlag in der Nähe“ als mögliche Ursache – ohne konkrete Gefahrenbewertung für nachgeschaltete Geräte; DeepSeek und Qwen heben explizit das Risiko von Überspannungsschäden für Receiver und Brandgefahr hervor (Vorsichtsprinzip → Priorisierung dieser sichereren Einschätzung).
- GoogleAI empfiehlt zunächst einen „LNB-Test mit anderem Receiver“, während DeepSeek und Qwen – stärker gewichtet – den sofortigen Austausch des LNBs gegen ein geprüftes Ersatzgerät empfehlen, da ein defektes LNB weiteren Schaden verursachen kann.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Bedeutung der Prüfung eines eventuellen Multischalters und der Receiver-Eingänge – insbesondere wenn betroffene Sender auf derselben Polarisationsebene liegen.
- Qwen ergänzt Details zur Spannungsversorgung (13/18 V, 22 kHz), zur Abhängigkeit von DiSEqC-Steuerung und zu Mikrorissen/Hagelschäden am LNB-Gehäuse – Aspekte, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt werden.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt den Kreuzweiser-Anschluss-Tausch als diagnostisches Verfahren – Qwen weist korrigierend darauf hin, dass dies bei Twin-LNBs aufgrund der gemeinsamen Steuerungssignale nicht immer zuverlässig ist und möglicherweise irreführende Ergebnisse liefert. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Orientierung an DeepSeek und Qwen für Risikobewertung und Handlungsempfehlung (sofortiger LNB-Austausch + Fachprüfung der Erdung/Überspannungsschutz), unter Einbezug aller ergänzenden technischen Details (Qwen zur Spannungsversorgung, DeepSeek zum Multischalter).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Auslöser des Teilausfalls ✅ Wahrscheinlichste Ursache ist ein interner Teilausfall des Twin-LNBs (z. B. eine defekte Empfangskammer oder DiSEqC-Steuereinheit), verursacht durch Überspannung nach Blitznähe oder Feuchtigkeitseintritt. Schüsselverschiebung als Ursache ✅ Wird von allen drei Modellen eindeutig ausgeschlossen – ein solcher mechanischer Fehler würde alle Sender gleichermaßen beeinträchtigen. Risiko für nachgeschaltete Geräte ⚠️ GoogleAI erwähnt kein Risiko; DeepSeek und Qwen warnen dringend vor weiteren Schäden am Receiver oder Brandgefahr bei fortgesetztem Betrieb eines überspannungsbeschädigten LNBs – daher Abwägung zugunsten der konservativeren Sicht. Diagnoseverfahren ⚠️ GoogleAI sieht Kreuztausch als hilfreich an; Qwen weist auf Limitationen hin – KI-Konsens: Kreuztausch ist nicht aussagekräftig genug; primärer Fokus muss auf visueller Prüfung, Spannungs- und Feuchtigkeitscheck sowie LNB-Austausch liegen. Fachliche Begleitung ✅ Alle Modelle empfehlen einen zertifizierten Satellitenfachmann, sobald keine eindeutige Eigenursache feststellbar ist – besonders zur Prüfung von Erdung, Überspannungsschutz und Signalanalyse mit Spektrumanalysator. 👉 Handlungsempfehlung: Tauschen Sie das Twin-LNB unverzüglich aus, prüfen Sie vorher Erdung und Überspannungsschutz, und beauftragen Sie einen zertifizierten Fachinstallateur für eine vollständige Sicherheits- und Funktionsdiagnose der gesamten Anlage.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Überspannungsschaden am LNB führt zu Durchschlag und Brandgefahr Höchste Gefährdung von Personen und Sachwerten – potenzieller Wohnungsbrand durch defekte Elektronik. 🔴 Risiko Unzureichende oder fehlende Antennen-Erdung nach Gewitter Erhöhtes Risiko für Folgeblitzeinschläge, Fehlfunktionen der Anlage und Schäden an Haushaltsstromkreisen. 🔴 Risiko Feuchtigkeitseintritt in LNB oder F-Stecker bei nicht wasserdichter Montage Dauerhafte Korrosion, Signalverlust, Dämpfung einzelner Frequenzbänder, wiederholte Ausfälle. 🔴 Risiko Ungeschützte Koaxialleitung ohne Überspannungsschutz im Gebäudeinneren Überspannungsspitzen nach Blitznähe können direkt in Receiver, Verstärker oder Netzwerkkomponenten eindringen. 🔴 Risiko Eigenreparatur ohne Messung der Versorgungsspannungen (13/18 V, 22 kHz) Fehldiagnose, unnötiger Komponentenaustausch, Verstärkung des Fehlerbildes durch falsche Steuerungssignale. ✅ Chance Gezielter Austausch des Twin-LNBs gegen ein modernes, geerdetes und überspannungsgeschütztes Modell Nachhaltige Stabilisierung der Signalqualität, Verlängerung der Lebensdauer der Anlage, höhere Zuverlässigkeit. ✅ Chance Nachrüstung eines zertifizierten Überspannungsschutzes mit galvanischer Trennung Effektiver Schutz aller angeschlossenen Geräte, erfüllt VDE-Normen, reduziert Versicherungsrisiko. ✅ Chance Fachliche Begutachtung durch zertifizierten Satelliteninstallateur inkl. Dokumentation Rechtssichere Nachweisführung bei Versicherungsfällen, Erkennung verborgener Schwachstellen (z. B. Kabelalterung, Klemmfehler). ✅ Chance Integration einer digitalen Signalüberwachung (z. B. via Smart-Receiver mit LNB-Status) Frühzeitige Erkennung von Signalabfall oder Spannungsschwankungen – präventive Wartung möglich. ✅ Chance Austausch alter Koaxialkabel gegen hochwertige, schirmungsoptimierte Leitung (z. B. PF100 mit 95 % Schirmung) Verbesserte Signalstabilität, verringerte Störanfälligkeit, bessere Dämpfung bei höheren Frequenzen (z. B. für 4K/UHD). Orientierungshilfen
- Sofortiger LNB-Austausch: Entnehmen Sie das aktuelle Twin-LNB und ersetzen Sie es durch ein geprüftes, wetterfestes Modell mit integrierter Überspannungsschutzfunktion – vorher den Hauptstrom am Receiver trennen und keine Spannung über die Leitung im Dachbereich riskieren.
- Überspannungsschutz nachrüsten: Installieren Sie unverzüglich einen geprüften Überspannungsschutz für Sat-Anlagen (z. B. mit VDE-Zertifikat Klasse II) direkt nach dem Dachdurchbruch – inkl. fachgerechter Erdung mit max. 10 m Leitungslänge zum Hausanschluss.
- Erdungsprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Elektroinstallateur, um die gesamte Erdung der Antennenanlage messen und dokumentieren zu lassen – inkl. Übergangswiderstand (max. 10 Ω) und Kontrolle der Klemmstellen.
- F-Stecker komplett erneuern: Entfernen Sie alle bestehenden F-Stecker am LNB, am Überspannungsschutz und am Receiver – ersetzen Sie sie durch wasserdichte, geschirmte Stecker mit korrektem Ader- und Schirmanschluss (keine „Schnellstecker“ ohne Dichtung).
- Kabelintegrität prüfen lassen: Ein Fachmann sollte die gesamte Koaxialleitung mit einem TDR-Messgerät (Time-Domain-Reflektometer) auf Unterbrechungen, Schirmbrüche oder Feuchtigkeit prüfen – besonders in Durchführungen und bei Kabelverbindungen.
- Receiver- und Multischalter-Diagnose: Lassen Sie den Receiver inkl. aller Eingänge mit einem Signalanalysator testen – falls vorhanden, muss auch ein Multischalter auf Funktionsfähigkeit und Frequenzselektivität geprüft werden.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- LNB (Low Noise Block)
- Der LNB (Low Noise Block) ist eine elektronische Komponente, die am Brennpunkt einer Satellitenschüssel montiert ist und die empfangenen Satellitensignale verstärkt und in ein niedrigeres Frequenzband umwandelt, das über Koaxialkabel zum Receiver übertragen werden kann.
Verwandte Begriffe: Satellitenschüssel, Receiver, Signalstärke, Frequenzband. - Twin-LNB
- Ein Twin-LNB ist eine spezielle Art von LNB, die zwei separate Ausgänge besitzt, so dass zwei Receiver unabhängig voneinander Satellitensignale empfangen können.
Verwandte Begriffe: LNB, Quad-LNB, Octo-LNB, Receiver. - Astra
- Astra ist eine Satellitenfamilie, die von der SES (Société Européenne des Satellites) betrieben wird und Fernseh- und Radioprogramme in Europa ausstrahlt.
Verwandte Begriffe: Satellit, Hotbird, Eutelsat, Satellitenposition. - Hotbird
- Hotbird ist eine weitere Satellitenfamilie, die von Eutelsat betrieben wird und Fernseh- und Radioprogramme in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten ausstrahlt.
Verwandte Begriffe: Satellit, Astra, Eutelsat, Satellitenposition. - Receiver
- Ein Receiver ist ein elektronisches Gerät, das Satellitensignale empfängt, decodiert und in Bild- und Tonsignale umwandelt, die auf einem Fernsehgerät oder einer Stereoanlage wiedergegeben werden können.
Verwandte Begriffe: Satellitenschüssel, LNB, Signalstärke, Frequenzband. - Satellitenschüssel
- Eine Satellitenschüssel ist eine parabolische Antenne, die Satellitensignale empfängt und auf den LNB fokussiert.
Verwandte Begriffe: LNB, Receiver, Signalstärke, Ausrichtung. - Signalstärke
- Die Signalstärke ist ein Maß für die Qualität des empfangenen Satellitensignals. Eine hohe Signalstärke ist wichtig für einen störungsfreien Empfang.
Verwandte Begriffe: LNB, Receiver, Satellitenschüssel, Frequenzband.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Twin-LNB?
Ein Twin-LNB ist ein LNB (Low Noise Block), der zwei separate Ausgänge besitzt. Dadurch können zwei Receiver unabhängig voneinander Satellitensignale empfangen. - Warum fallen nur einige Sender aus?
Ein Teilausfall kann verschiedene Ursachen haben, z.B. eine Beschädigung einer der beiden Empfangseinheiten im Twin-LNB oder Probleme mit der Signalübertragung bestimmter Frequenzen. - Kann ich den LNB selbst reparieren?
Eine Reparatur des LNB ist in der Regel nicht möglich. Bei einem Defekt sollte der LNB ausgetauscht werden. - Wie finde ich heraus, ob der LNB defekt ist?
Durch den Austausch des LNBs mit einem funktionierenden LNB oder durch Messung der Signalstärke mit einem Sat-Finder kann festgestellt werden, ob der LNB defekt ist. - Was kostet ein neuer Twin-LNB?
Die Kosten für einen neuen Twin-LNB liegen je nach Qualität und Ausstattung zwischen 20 und 50 Euro. - Muss die Satellitenschüssel neu ausgerichtet werden, wenn der LNB ausgetauscht wird?
In der Regel ist keine Neuausrichtung der Satellitenschüssel erforderlich, wenn nur der LNB ausgetauscht wird. Es ist jedoch ratsam, die Ausrichtung zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. - Was bedeutet Astra und Hotbird?
Astra und Hotbird sind zwei verschiedene Satelliten, die Fernseh- und Radioprogramme ausstrahlen. Sie befinden sich auf unterschiedlichen Positionen im geostationären Orbit. - Wie kann ich Feuchtigkeit im LNB verhindern?
Achten Sie darauf, dass der LNB und die Kabelanschlüsse gut abgedichtet sind. Verwenden Sie gegebenenfalls wasserdichte Kabelverbinder.
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LNB-Check: Polarisationsrichtung der betroffenen Sender prüfen
-
Signalverlust: Sind wirklich nur 5 Sender betroffen?
also wenn eine Polarisationsebene gar nicht mehr funktioniert
dann wären es sicher mehr als 5 Sender, die nicht mehr empfangbar sind ...
Sind die denn komplett ausgefallen oder nur stärker gestört?
Hat sich die Empfangsqualität bei den anderen Programmen verändert? -
Astra/Hotbird: Receiver-Ausfall betrifft 5 Sender
Ausfall
Bei unseren 3 Stck. Receivern sieht es so aus: 2 Receiver kompletter Ausfall der 5 Sender. Bei einem Receiver sind 2 Sender stark gestört, die 3 anderen sind auch komplett ausgefallen. Ausgefallen heißt bei mir kein Bild und Ton, könnte aber auch eine äußerst starke Störung sein. -
Frequenzband: Ausfall betrifft Polarisationsebene?
-
Senderprüfung: Haben die 5 Sender gleiche Polarisation?
stimmt auch wieder
also, FPT: bitte mal in den Receiver-Einstellungen prüfen, ob alle 5 Sender die gleiche Polarisation haben ... -
Defektanalyse: LNB oder Verteilerproblem?
Werde ich heute Abend nachprüfen
Wenn alle die gleiche Pol. ebene haben, wo liegt dann der Defekt (LNB oder am Verteiler)? -
Vertikale Polarität: Ausfall zwischen 11.290-11.406 GHz
Durchgezappt 🙂
So, nachgeschaut ... - Symptome:
Ausfall nur in der vertikalen Polaritätsebene
Ausfall aller Sender zwischen 11.290 bis 11.406 GHz
ABER: Außerhalb dieses Bandbereiches sind sehr wohl einige Sender in guter Qualität empfangbar, d.h. von einem kompletten Ausfall der vertik. Pol. Kann man nicht sprechen.
Sofern Wasser in die LNB-Elektronik eingedrungen sein sollte: Ist es möglich, dass nur eine gewisse Frequenzspanne "gekillt" werden kann? -
LNB-Filter: Nässe beeinträchtigt Frequenzspanne?
das wäre möglich
denn der LNB hat u.a. HF-Filter eingebaut, die theoretisch durch Nässe beeinträchtigt werden können und die Filtercharakteristik regelrecht "verbiegen" können.
In derartigen GHz-Frequenzbereichen werden u.a. Streifenleitungsfilter eingesetzt, das sind Leiterbahnen auf der Platine, die eine bestimmte geometrische Anordnung und Größe haben. Ich habe bei derartigen hochfrequenten Komponenten die Erfahrung gemacht, dass ein Wassertropfen im Bereich dieser Filter (aber auch generell in allen anderen HF-führenden Bereichen der Leiterplatte und -Bauteile) die Durchlasskurve des LNB's enorm "verbiegen" kann, d.h. es entstehen im Extremfall Frequenzsperren und -durchlässe, wo sie nicht hingehören ...
Ich würde vorschlagen, erst mal zu warten bis der LNB wieder trocknet. Dann müsste er auch wieder funktionieren. Einen bleibenden irreparablen Schaden würde ich zunächst mal (fast) ausschließen, denn prinzipiell funktioniert der LNB ja noch, aber eine Ferndiagnose ist natürlich auch hier problematisch ... 😉 -
Doppel-LNB: Betrifft der Ausfall beide LNBs (Astra/Hotbird)?
noch eine Nachfrage
habe ich richtig gelesen? Astra und Eutelsat Hotbird gleichermaßen?
Dann haben Sie doch 2 LNB's (nebeneinander montiert), wenn ich mich nicht irre, oder? Und bei beiden tritt haargenau das gleiche Phänomen auf?
Merkwürdig ... wäre ja n doller Zufall. -
Status: Hotbird-LNB funktioniert, Astra betroffen
Richtig gelesen, WAAbk. / Hotbird funzt
Ja, zwei LNB's. Der Hotbird-LNB scheint es überstanden zu haben, denn nach Senderliste ist hier kein Ausfall zu beklagen.
Also warten auf besseres Wetter ... -
Mögliche Ursache: Umschaltbox abgesoffen?
Umschaltbox
Bei den Mehrteilnehmeranlagen gibt es doch in der Regel irgendwo eine Umschaltbox!?!
Könnte es sein, dass die abgesoffen ist? Wenn beide LNB betroffen sind, ist das doch wohl eher wahrscheinlich, als beide LNB gleichzeitig. Bei uns hat es bei einem der letzten Gewitter auch durch Dach geregnet. Das Wasser wurde vom Sturm die Ziegel hoch geschoben. (Die Ziegel sind aber zum Glück noch alle drauf.) -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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💡 Kernaussagen: Nach einem Unwetter traten Empfangsprobleme bei bestimmten Sendern auf Astra und Hotbird auf. Die Diskussion konzentriert sich auf mögliche Ursachen wie defekte LNBs, Probleme mit der Polarisationsrichtung, Beeinträchtigungen durch Nässe und die Funktion der Umschaltbox. Eine systematische Fehlersuche wird empfohlen, beginnend mit der Überprüfung der Receiver-Einstellungen und der Signalstärke.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Vertikale Polarität: Ausfall zwischen 11.290-11.406 GHz wird ein teilweiser Ausfall der vertikalen Polaritätsebene im Frequenzbereich zwischen 11.290 und 11.406 GHz festgestellt. Dies deutet auf ein spezifisches Problem mit dem LNB oder dessen Filter hin.
🔧 Zusatzinfo: Der Beitrag LNB-Filter: Nässe beeinträchtigt Frequenzspanne? diskutiert die Möglichkeit, dass eingedrungenes Wasser die HF-Filter im LNB beeinträchtigen und deren Filtercharakteristik verändern kann. Dies könnte zu einem selektiven Ausfall bestimmter Frequenzen führen.
✅ Empfehlung: Überprüfen Sie, ob die betroffenen Sender die gleiche Polarisation haben, wie im Beitrag Senderprüfung: Haben die 5 Sender gleiche Polarisation? vorgeschlagen. Dies kann helfen, die Ursache des Problems einzugrenzen.
👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie mit einer Überprüfung der Receiver-Einstellungen und der Signalstärke der betroffenen Sender. Untersuchen Sie den LNB auf äußere Schäden oder Feuchtigkeit. Falls vorhanden, prüfen Sie die Umschaltbox auf Wassereintritt, wie im Beitrag Mögliche Ursache: Umschaltbox abgesoffen? angedeutet.
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