bin neu hier. Habe zu unserem Anliegen hier auch schon einige interessante Infos lesen können, letztlich für eine Entscheidung aber dann doch nicht genug.
Daher unsere Frage, vorab wenige Infos in Kurzform:
1) Haus erworben (aber noch nicht übergeben bekommen), vorher kurzen Blick auf die Tapete geworfen, alles klar, hässliche Struktur, zudem nicht gut geklebt - also bei Einzug runter damit.
Großer Wunsch war/ist sowieso endlich mal gestrichene Wände oder aber weißer Putz, je nach dem wie die Wände nach der Entfernung der Tapeten aussehen.
2) Nun von gemeinsamen Bekannten des Vorbesitzers nebenbei beiläufig erfahren: "Wie die Tapete abmachen, das ist eine Glasfaser, die kriegt ihr nie wieder runter! "
3) Mittlerweile etwas nervös geworden (mir war der Werkstoff bisher ehr in den Bereichen Telekommunikation und Schiffsbau bekannt, nicht aber auf unserer neu erworbenen Zimmerwand) im World Wide Web (WWW) mehrfach bestätigt bekommen, dass das wohl Aufgrund der Dispersionskleber so ist, aber def. noch nicht den Hinweis gefunden, wie groß der Aufwand für eine Entfernung nun wirklich ist, bzw.def. unmöglich ist. (Der Hinweis mit dem Dynamit hier im Forum machte auch nicht wirklich Mut 🙂.
zur FRAGE:
Ist es unrealistisch bzw. unmöglich in 3 Zimmern (ca. 60 m², Grundfläche, also mit dazugehörigen Wänden) in Eigenleistung (Fachbetrieb ist aus finanziellen Erwägungen leider derzeit nicht machbar) eine solche Tapete zu entfernen mit dem Ziel, nachher eine Wand zu haben, die man dann streichen kann? Oder ist es halt (nur) mehr Arbeit als eine "normale" Tapete? Wie muss man sich eine solche Wand nach der Entfernung vorstellen, Tiefe (Explosion-) Krater? Kleinere Löcher (die beim anschließenden verputzen mit dem richtigen Putz vielleicht sowieso wieder verschwinden und alles wird gut?)
Wer klebt sich denn lebenslang eine Tapete auf die Wand, ohne Option, diese je wieder entfernen zu können, ohne gleich die Wand einreißen zu müssen? Ein Geschmack kann sich doch auch mal ändern.
Falls die Antwort wirklich NEIN lauten sollte (die Frage wäre dann noch - rein interessehalber - wie machen es eigentlich dann Firmen?) vorsorglich gleich die Anschlussfrage: Wie nun vorgehen, wenn sie drinblbeiben muss, aber optisch für uns völlig
inakzeptabel ist und auch weiterhin der große Wunsch besteht, nur eine gestrichene oder geputzte Wand zu haben (Mehr wollen wir doch gar nicht - nur eine schöne schlichte weiße Wand). Da gab's ja
bereits einiges an Tipps (- dispersionsgebundene Spachtelmasse, spannungsarm auftrocknende mineralische, StoColor, Sto-Decolit, Sto-Rollputz, Capagrund LF und dann Schnellputz - ) nur ist uns nicht wirklich klar geworden, ob die Vielfalt an Tipps ehr der Vielfalt an gestalterischen Möglichkeiten entspringt, oder der
Diskussion alternativer Arbeitstechniken.
Daher hier noch mal die Frage, wie sollte man als zwar handwerklich einigermaßen begabter Laie (zwar durchaus tapezier- und streicherfahren (=> genau, bisher eben Mieter), aber leider bisher keine Erfahrung mit Putz oder Hightechkram wie Glasfasertapeten) nun vorgehen: Gibt es für unsere Absicht eine erprobte bzw. empfehlenswerte Lösung, die strukturierte Oberfläche in eine "verputzte Wand" (wie soll ich es sonst nennen?) zu verwandeln -
zunächst mal sekundär, welche Körnung, wie grob, ob mit Wisch- oder Streifeneffekten etc. - Hauptsache Glasfaser weg und Wandoptik her.
Könnte man mit Farbe und Quarzsandgemisch experimentieren und bestenfalls großflächig mit der Rolle auftragen oder speziellen Fertigputz verwenden etc.?
Da zurzeit ziemlich frustriert, freuen wir uns über jeden ernstgemeinten Tipp.
Besten Dank vorab,
mit freundlichem Gruß.
M. Bück
