ich habe ein Haus gekauft und stehe vor der Frage, ob die vorhandenen alten Nachtspeicheröfen austauschen oder auf Gas umsteigen soll. Hole gerade Angebote ein, um die Investitionskosten abschätzen zu können. Da jetzt auch revoniert werden soll (Parkettböden einbauen, dadurch ein späterer Umstieg auf Gas problematisch) und die Investitionskosten recht hoch ausfallen ist ein späterer Wechsel kaum möglich und nicht lohnenswert.
Habe mir einige Beiträge über die Kosten von Elektro-Heizungen gelesen und festgestellt, dass der Großteil der Forumsteilnehmer diese als "zu teuer" klassifizieren.
Einige Eckpunkte:
- Baujahr 1975, Bungalow mit Flachdach, ein Stockwerk, Haus nicht unterkellert, Betondecke, 130 m² Wohnfläche, Fenster und Türen wurden ausgetauscht, Decke wird mit 24 mm Glaswolle und Rigipsplatten isoliert
- z.Z. ältere Nachtspeicheröfen drin, Leitungen vorhanden
- Verbrauch vom Vorgänger: Jahr 2002,23.000 kWh, ca. 2000 €; Jahr 2003,33.000 kWh, ca. 3000 € (Haus laut Vorgänger undicht, Fenster und Türen wurden ausgetauscht)
Angebote für Gasheizung:
- Angebote zw. 12.500 € bis 20.000 € nur für die Installation von Kessel, Heizkörper und Verlegung von Leitungen, zusätzliche Kosten von 2.500 - 3.000 € für Gasanschluss, zusätzliche Kosten für Verkleidung von Lichtkuppel (für LAS)
- monatl. Belastung müssten bei ca. 120 EUR/Monat liegen (laut Nachbarn, baugleiches Haus, ähnliche Dämmung)
Angebote für Elektroheizung:
- Angebot wird gegen 10.000 € gehen (werde ich bald bekommen)
- monatliche Belastung kann ich nur abschätzen, aber Kosten aus der Vergangenheit nicht zuverlässig
- Nachbarn mit ähnlichem Haus zahlen anscheinend nur ca. 130 EUR/Monat
Danke für Tipps und Hinweise im Voraus.