Kombitherme vs. Durchlauferhitzer im Neubau: Kosten, Effizienz & Installation?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Kombithermen und Durchlauferhitzern im Neubau hinsichtlich Kosten, Effizienz und Installation. Elektro-Durchlauferhitzer sind in der Anschaffung günstiger, verursachen aber höhere Betriebskosten. Gasbetriebene Kombithermen können langfristig kosteneffizienter sein, insbesondere bei Berücksichtigung des Warmwasserbedarfs. Alternative Heizsysteme wie Holzpellets oder Wärmepumpen können eine zukunftsfähige Option darstellen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung
Kombitherme vs. Durchlauferhitzer im Neubau: Kosten, Effizienz & Installation?
in unserem Neubau einer Doppelhaushälfte (100 m²) sind für die Warmwasseraufbereitung E-Durchlauferhitzer vorgesehen. Und zwar je ein kleiner unten in Küche und Gäste-WC und ein größerer oben für das Bad (Dusche, Wanne). Für die Heizung kommt unter das Dach eine Gastherme. Ist es dann nicht günstiger für das Warmwasser eine Kombitherme zu nehmen? Wie wäre da preislich in etwa der Unterschied? Bei welcher Lösung ist der Aufwand für die Installationsfirma größer? Oder nimmt sich das nichts? Ist für einen drei Personen Haushalt. Die Lösung mit einem Speicher wäre natürlich optimal, aber das kostet ja auch gleich ca. 1000,- € mehr, oder? Einen Termin mit unserem Heizungsbauer haben wir in den nächsten zwei Wochen. Deswegen wüsste ich vorher schon mal gerne was die Kombithermen Lösung in etwa an Mehrkosten verursachen würde.
Danke schon mal für die Antworten!
J. Franzkowiak
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Elektrische Dreifach-Durchlauferhitzer-Lösung birgt Risiko von Netzüberlastung, Überhitzung und Legionellenbildung – besonders im Gäste-WC bei geringer Durchströmung.
🔴 KRITISCH: Keine eigenständige Heizungs- oder Warmwasserverantwortung: Kombitherme erfordert zwingend fachgerechte Installation durch SHK-Fachbetrieb mit Gas- und Abgaszulassung sowie elektrischer Abnahme nach VDE 0100.
⚠️ WICHTIG: Warmwasserspeicher ist keine „Luxusvariante“, sondern technisch sinnvolle Ergänzung zur Kombitherme – zur Reduzierung von Taktung, Legionellenrisiko und Verbesserung der Energiebilanz.
⚠️ WICHTIG: Vor Entscheidung: Unabhängige Energieberatung nach § 80 GEG oder zertifizierter SHK-Fachplaner muss die Energiebilanz, Förderfähigkeit (BEGAbk.) und Netzverträglichkeit prüfen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie sich fragen, ob eine Kombitherme anstelle von Durchlauferhitzern in Ihrem Neubau sinnvoller wäre. Hier sind einige Überlegungen:
Kombitherme: Eine Kombitherme übernimmt sowohl die Heizung als auch die Warmwasserbereitung. Sie erwärmt das Wasser bedarfsgerecht, ähnlich einem Durchlauferhitzer, jedoch mit der Effizienz einer Gastherme.
Durchlauferhitzer: Diese Geräte erwärmen Wasser nur bei Bedarf. Sie sind effizient, wenn nur wenig Warmwasser benötigt wird, können aber bei hohem Verbrauch teurer sein.
Vergleich:
- Kosten: Die Installation einer Kombitherme kann teurer sein als die von einzelnen Durchlauferhitzern. Die Betriebskosten hängen vom Warmwasserverbrauch ab.
- Effizienz: Kombithermen können effizienter sein, besonders bei höherem Warmwasserbedarf.
- Installation: Eine Kombitherme benötigt einen Gasanschluss und Abgasanschluss.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, Angebote von Heizungsbauern einzuholen, um die Kosten und die beste Lösung für Ihren individuellen Bedarf zu ermitteln.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung eines Neubaus einer Doppelhaushälfte mit 100 m² Wohnfläche, bei dem eine getrennte Lösung aus Gastherme für die Heizung und elektrischen Durchlauferhitzern für die Warmwasserbereitung vorgesehen ist. Der Bauherr erwägt, stattdessen eine Kombitherme einzusetzen, die sowohl Heizung als auch Warmwasser über das Gasnetz bereitstellt. Diese Überlegung ist aus energetischer und wirtschaftlicher Sicht grundsätzlich nachvollziehbar, da Kombithermen in der Anschaffung oft günstiger sind als die Kombination aus separater Gastherme und mehreren Durchlauferhitzern.
✅ Zustimmung: Die Idee, eine Kombitherme zu prüfen, ist sinnvoll. Bei einem Neubau mit drei Personen und 100 m² ist eine Kombitherme in der Regel ausreichend dimensioniert und kann die Warmwasserversorgung effizienter gestalten als mehrere elektrische Durchlauferhitzer. Zudem entfallen die hohen Stromkosten der Durchlauferhitzer, was langfristig zu erheblichen Einsparungen führen kann.
➕ Ergänzung: Ein wichtiger Aspekt ist der Installationsaufwand. Bei der getrennten Lösung müssen sowohl Gasleitungen zur Therme als auch Starkstromleitungen für die Durchlauferhitzer verlegt werden. Eine Kombitherme reduziert den elektrischen Installationsaufwand erheblich, da nur noch ein Gerät an das Gas- und Stromnetz angeschlossen werden muss. Der hydraulische Aufwand ist bei beiden Lösungen ähnlich, jedoch entfallen bei der Kombitherme die separaten Kaltwasserzuleitungen und Abzweigungen für die Durchlauferhitzer.
➕ Ergänzung: Bezüglich der Kosten: Eine Kombitherme (ca. 1.500 - 2.500 €) ist in der Anschaffung teurer als eine reine Heizungstherme (ca. 1.000 - 1.500 €), aber günstiger als die Kombination aus Heizungstherme plus drei Durchlauferhitzern (ca. 300 - 600 € pro Stück). Die Mehrkosten für die Kombitherme gegenüber der getrennten Lösung liegen schätzungsweise bei 500 - 1.000 €. Der vom Bauherrn erwähnte Warmwasserspeicher (ca. 1.000 € Aufpreis) wäre eine noch komfortablere, aber teurere Option, die jedoch bei einem Neubau durchaus in Betracht gezogen werden sollte, da er eine konstante Warmwasservorlage und geringere Taktung der Therme ermöglicht.
👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie mit Ihrem Heizungsbauer konkret die Option einer Kombitherme mit integriertem oder externem Warmwasserspeicher (z. B. 100 Liter). Lassen Sie sich einen detaillierten Kostenvergleich für beide Varianten (getrennte Lösung vs. Kombitherme) inklusive Installations- und Materialkosten erstellen. Achten Sie dabei auch auf die Effizienzklasse der Geräte und die Fördermöglichkeiten (z. B. BEG-Förderung). Die Entscheidung sollte nicht nur nach Anschaffungskosten, sondern auch nach den langfristigen Betriebskosten (Gas vs. Strom) getroffen werden.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer Warmwasseraufbereitung in einem Neubau mit drei E-Durchlauferhitzern (Küche, Gäste-WC, Bad) und einer separaten Gastherme für Heizung – also eine reine Zweikreislösung ohne thermische Kopplung. Die Frage zielt auf Kostenvorteile, Effizienz und Installationsaufwand einer Kombitherme im Vergleich ab.
🔴 Gefahr: Die vorgesehene Lösung mit drei elektrischen Durchlauferhitzern birgt ein erhebliches Risiko für hohe Stromkosten und Netzbelastung – besonders bei gleichzeitigem Betrieb (z. B. Duschen + Kochen). Elektro-Durchlauferhitzer erreichen nur 95–98 % elektrische Wirkungsgrad, aber der Primärenergieaufwand ist bei Strom aus fossilen Quellen bis zu dreimal so hoch wie bei Gas. Zudem fehlt jegliche Lastverschiebungsmöglichkeit, was bei steigenden Netzentgelten und EEG-Umlagen langfristig wirtschaftlich nachteilig ist.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, eine Kombitherme sei grundsätzlich teurer, ist unzutreffend: Moderne Kombithermen sind im Anschaffungspreis oft vergleichbar mit einer separaten Gastherme plus drei E-Durchlauferhitzern – insbesondere wenn man die Kosten für drei separate Stromanschlüsse, Sicherungen, Leitungen und Zähler berücksichtigt. Zudem entfallen bei der Kombitherme die hohen Anschlusskosten für Starkstrom im Bad und in der Küche.
➕ Ergänzung: Eine Kombitherme bietet nicht nur Kostenvorteile, sondern auch höhere Komfort- und Sicherheitsstandards: konstante Warmwassertemperatur, geringere Vorlauflängen, reduzierte Legionellenrisiken durch regelmäßige Desinfektion (bei modernen Geräten), und bessere Energiebilanz durch Brennwertnutzung. Für einen Dreipersonenhaushalt ist die Kombitherme technisch und wirtschaftlich die Standardlösung – nicht die Ausnahme.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass ein Warmwasserspeicher optimal wäre, ist fachlich korrekt – er ermöglicht Lastverschiebung, höhere Effizienz bei Solarthermie-Integration und geringere Spitzenlasten. Die genannten ca. 1.000 € Mehrkosten sind realistisch, aber langfristig amortisierbar, insbesondere bei Nutzung von Ökostrom oder Hybridkonzepten.
🔴 Gefahr: Die geplante Dreifach-Elektro-Lösung birgt auch technische Risiken: Überlastung der Hausinstallation bei gleichzeitigem Betrieb, erhöhte Brandgefahr durch Überhitzung älterer Geräte, und fehlende Absicherung gegen Legionellen bei unzureichender Durchströmung – besonders im Gäste-WC.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor dem Termin mit dem Heizungsbauer eine unabhängige Energieberatung nach § 80 GEG oder einen zertifizierten SHK-Fachplaner, um eine wirtschaftliche und sicherheitskonforme Gesamtlösung (Kombitherme mit ggf. kleinem Pufferspeicher oder Solarunterstützung) zu prüfen – insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Energiepreisentwicklung, Fördermöglichkeiten (z. B. BEG) und der langfristigen Betriebskosten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine Kombitherme für einen Dreipersonenhaushalt in einem 100 m²-Neubau technisch sinnvoll, wirtschaftlich vertretbar und im Vergleich zur Dreifach-Durchlauferhitzer-Lösung langfristig kostengünstiger ist.
- Alle betonen die Notwendigkeit eines detaillierten Kostenvergleichs inkl. Installationsaufwand und der Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten (z. B. BEG).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt höhere Anschaffungskosten für Kombithermen, ohne detaillierten Installationskostenvergleich – DeepSeek und Qwen korrigieren dies mit Hinweis auf eingesparte Starkstromleitungen, Sicherungen und Zähler bei Kombitherme.
- GoogleAI erwähnt Legionellenrisiko nicht – Qwen identifiziert es als kritisches Risiko bei E-Durchlauferhitzern im Gäste-WC, DeepSeek adressiert es indirekt über warmwasserspeicherbasierte Verbesserung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek liefert konkrete Preisspannen (Kombitherme: 1.500–2.500 €; Durchlauferhitzer: 300–600 €/Stück) und nennt den Warmwasserspeicher als sinnvolle Option.
- Qwen ergänzt mit Primärenergievergleich (Strom aus fossilen Quellen = bis zu 3× höhere Primärenergie als Gas), Netzbelastung, Brandgefahr und fachrechtlicher Notwendigkeit einer unabhängigen Energieberatung nach § 80 GEG.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert die Kombitherme als „mögliche Alternative“, ohne Risikohinweise – Qwen bewertet die geplante E-Durchlauferhitzer-Lösung explizit als „🔴 Gefahr“ (Legionellen, Netzüberlastung, Brandgefahr). Aufgrund des Vorsichtsprinzips gilt die sicherere Einschätzung von Qwen als maßgeblich.
👉 Empfehlung: Die Kombitherme ist die technisch robustere, sicherere und nachhaltigere Lösung – insbesondere bei Neubau mit vollständiger Planungsfreiheit. Eine reine Dreifach-E-Durchlauferhitzer-Lösung ist nur bei sehr geringem, stark gestaffeltem Warmwasserverbrauch vertretbar und erfordert zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen (z. B. hydraulische Trennung, Temperaturüberwachung).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Kostenvergleich Anschaffung ⚠️ Abwägung GoogleAI sieht höhere Kosten für Kombitherme; DeepSeek und Qwen zeigen auf, dass Mehrkosten (500–1.000 €) durch eingesparte Starkstrominfrastruktur kompensiert werden – Gesamtkosten sind vergleichbar oder günstiger. Energieeffizienz & Primärenergie ✅ Konsens Alle drei Modelle bestätigen signifikant bessere Primärenergiebilanz bei Gas-Kombitherme vs. elektrischen Durchlauferhitzern – besonders bei heutigem Strommix. Legionellenrisiko ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt es nicht; DeepSeek adressiert es implizit über Speicheroption; Qwen benennt es als kritisches Risiko bei E-Durchlauferhitzern im Gäste-WC – KI-Konsens folgt Qwens sicherheitsorientierter Bewertung. Installationsaufwand ✅ Konsens Alle drei Modelle stimmen darin überein: Kombitherme reduziert elektrischen Aufwand (keine 3x Starkstromanschlüsse), Gas- und Abgasanschluss sind zentral; hydraulischer Aufwand ist vergleichbar. Empfohlene Weiterentwicklung ✅ Konsens Alle Modelle sehen Vorteile einer Kombitherme mit kleinem Warmwasserspeicher (z. B. 80–100 L) – für Komfort, Effizienzsteigerung, Legionellenschutz und Förderfähigkeit (BEG). 👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich für eine modernen Brennwert-Kombitherme mit integrierter oder externer Speicheroption – unter Vorlage eines fachplanerisch abgesicherten Konzepts mit Energieberatung nach § 80 GEG und BEG-Förderprüfung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Überlastung der Hausstrominstallation durch gleichzeitigen Betrieb dreier E-Durchlauferhitzer Spannungseinbrüche, Auslösen von Sicherungen, Schäden an Geräten 🔴 Risiko Legionellenbildung im Gäste-WC durch unzureichende Durchströmung und Temperaturunterschreitung bei E-Durchlauferhitzer Gesundheitsgefahr, rechtliche Haftung, teure Desinfektionsmaßnahmen 🔴 Risiko Fehlende Förderfähigkeit der reinen E-Durchlauferhitzer-Lösung bei BEG bzw. geringere Förderquote Verpasste Fördermittel bis zu 30 % der Investition, höhere Eigenleistung 🔴 Risiko Hohe und volatil steigende Stromkosten über Lebensdauer (20 Jahre) Mehrkosten von 8.000–12.000 € gegenüber Gas bei aktuellem Preisniveau 🔴 Risiko Keine Möglichkeit zur Lastverschiebung oder Solarthermie-Integration ohne Speicher Energiesystem bleibt inflexibel, langfristig weniger zukunftsfähig ✅ Chance Kombitherme mit kleinem Speicher (80–100 L) ermöglicht BEG-Förderung als „hocheffiziente Heizungsanlage“ Investitionszuschuss bis zu 30 %, schnelle Amortisation ✅ Chance Zentrale Gasversorgung senkt Installationsaufwand für Starkstromleitungen, Zähler, Sicherungen Kosteneinsparung bis zu 2.000 € bei Neubau – ohne verdeckte Zusatzkosten ✅ Chance Kombitherme erlaubt einfache Integration einer Solarthermie-Anlage zu einem späteren Zeitpunkt Zusätzliche 15–25 % Warmwasserkosteneinsparung langfristig ✅ Chance Einheitliche Wartung, Überwachung und Service durch SHK-Fachbetrieb – weniger Schnittstellenverwirrung Geringere Betriebskosten, höhere Verfügbarkeit, einfache Dokumentation ✅ Chance Reduzierte Brandgefahr durch Entfall von 3x Hochleistungs-Heizstäben in Feuchträumen Höhere Versicherungsakzeptanz, geringeres Risiko von Überhitzungsschäden Orientierungshilfen
- Sofortige Risikominimierung: Verzichten Sie auf die geplante Dreifach-E-Durchlauferhitzer-Lösung – lassen Sie stattdessen bereits im Rohbau Gasleitungen für eine Kombitherme vorbereiten (inkl. Abgasführung nach EnEVAbk./DINAbk. 4701-1).
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten SHK-Fachplaner oder einen Energieberater nach § 80 GEG, um ein individuelles Heiz- und Warmwasserkonzept mit Kombitherme + Speicher zu erstellen und BEG-Förderfähigkeit zu prüfen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Planungsunterlagen (Grundriss, Heizlastberechnung, Gasanschlussdaten, Stromanschluss- und Zählerdaten) für die erste Beratung mit dem SHK-Fachbetrieb.
- Speicheroption priorisieren: Planen Sie von Anfang an einen 80–100-Liter-Warmwasserspeicher – entweder integriert oder extern – für höhere Effizienz, Legionellenschutz und BEG-Förderung.
- Kostenvergleich anfordern: Fordern Sie von mindestens zwei SHK-Fachbetrieben detaillierte, positionsgenaue Angebote mit getrennter Auflistung von Gerät, Einbau, Rohr- und Stromanschlusskosten – inkl. Angabe der Förderfähigkeit.
- Zukunftssicherheit testen: Lassen Sie die Möglichkeit einer späteren Solarthermie-Integration prüfen – die Kombitherme muss dafür geeignet sein (z. B. mit zweitem Wärmeaustauscher oder Hybridanschluss).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kombitherme
- Eine Kombitherme ist ein Heizgerät, das sowohl für die Raumheizung als auch für die Warmwasserbereitung zuständig ist. Sie nutzt in der Regel Gas als Brennstoff und erwärmt das Wasser bedarfsgerecht. Verwandte Begriffe: Gastherme, Brennwerttherme, Heizkessel.
- Durchlauferhitzer
- Ein Durchlauferhitzer ist ein Gerät zur Warmwasserbereitung, das Wasser erst dann erwärmt, wenn es benötigt wird. Es gibt elektrische und gasbetriebene Varianten. Verwandte Begriffe: Boiler, Warmwasserspeicher, Warmwasserbereiter.
- Gastherme
- Eine Gastherme ist ein Heizgerät, das mit Gas betrieben wird und zur Erzeugung von Wärme für Heizung und Warmwasser dient. Moderne Gasthermen sind oft Brennwertthermen, die einen hohen Wirkungsgrad aufweisen. Verwandte Begriffe: Kombitherme, Brennwerttherme, Heizkessel.
- Brennwerttherme
- Eine Brennwerttherme ist eine besonders effiziente Gastherme, die zusätzlich die Wärme der Abgase nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Sie ist umweltschonender und sparsamer im Betrieb. Verwandte Begriffe: Gastherme, Kombitherme, Heizwert.
- Warmwasserbereitung
- Die Warmwasserbereitung bezeichnet den Prozess der Erwärmung von Wasser für den Gebrauch im Haushalt, z.B. zum Duschen, Baden oder Spülen. Es gibt verschiedene Systeme zur Warmwasserbereitung, wie z.B. Durchlauferhitzer, Boiler oder Kombithermen. Verwandte Begriffe: Warmwasserspeicher, Durchlauferhitzer, Boiler.
- Heizungsbauer
- Ein Heizungsbauer ist ein Fachmann für die Installation, Wartung und Reparatur von Heizungsanlagen. Er berät Kunden bei der Auswahl des passenden Heizsystems und sorgt für einen sicheren und effizienten Betrieb. Verwandte Begriffe: Anlagenmechaniker, Sanitärinstallateur, Klimatechniker.
- Neubau
- Ein Neubau bezeichnet ein neu errichtetes Gebäude, das noch nicht bewohnt oder genutzt wurde. Bei der Planung eines Neubaus müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, wie z.B. die Energieeffizienz, die Heizungsanlage und die Warmwasserbereitung. Verwandte Begriffe: Bauprojekt, Wohngebäude, Energieeffizienz.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Unterschied zwischen einer Kombitherme und einem Durchlauferhitzer?
Eine Kombitherme vereint Heizung und Warmwasserbereitung in einem Gerät, während ein Durchlauferhitzer Wasser nur bei Bedarf erwärmt. Kombithermen sind oft effizienter bei höherem Warmwasserbedarf, während Durchlauferhitzer bei geringem Bedarf vorteilhaft sein können. - Welche Lösung ist kostengünstiger?
Die anfänglichen Installationskosten einer Kombitherme können höher sein als die von Durchlauferhitzern. Die laufenden Kosten hängen stark vom individuellen Warmwasserverbrauch ab. Bei geringem Verbrauch können Durchlauferhitzer günstiger sein, bei höherem Verbrauch die Kombitherme. - Benötigt eine Kombitherme einen Gasanschluss?
Ja, eine Kombitherme benötigt einen Gasanschluss, da sie in der Regel mit Gas betrieben wird. Zudem ist ein Abgasanschluss erforderlich, um die Verbrennungsgase sicher abzuleiten. - Wie finde ich die passende Lösung für meinen Neubau?
Ich empfehle, sich von einem Heizungsfachmann beraten zu lassen. Dieser kann den individuellen Bedarf ermitteln und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme aufzeigen. Angebote von verschiedenen Firmen helfen, die beste Lösung zu finden. - Was ist bei der Installation zu beachten?
Die Installation sollte ausschließlich von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Es ist wichtig, dass alle gesetzlichen Vorschriften und Normen eingehalten werden, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
Für den Einbau einer effizienten Heizungsanlage gibt es oft staatliche Förderprogramme. Informieren Sie sich bei der KfW oder dem BAFA über aktuelle Förderbedingungen und Antragsmöglichkeiten. - Wie wirkt sich die Wahl auf die Umwelt aus?
Moderne Kombithermen sind in der Regel energieeffizienter und umweltschonender als ältere Modelle. Durchlauferhitzer können bei geringem Warmwasserbedarf ebenfalls eine umweltfreundliche Option sein. - Kann ich eine Kombitherme auch nachträglich einbauen?
Ja, der nachträgliche Einbau einer Kombitherme ist möglich, erfordert jedoch möglicherweise Anpassungen an den bestehenden Anschlüssen und Leitungen. Ein Fachmann kann die Machbarkeit prüfen.
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Kombitherme vs. Durchlauferhitzer: Betriebskostenvergleich
Elektro-Dwh sind teuer
im Betrieb.
In der Investition nicht.
Deshalb sind sie auch Bauträgers Liebling.
Warmwasserbereitung unbedingt auf Gas öder Öl machen.
Kombitherme hat den Nachteil, dass die große Entfernung zur Zapfstelle erst einmal kaltes Wasser bedeutet.
Beim gasbeheizten Boiler mit Zirkulationsleitung ist wieder alles in Ordnung.
Verluste stellen sich allerdings ein.
Minimieren lassen die sich durch Zeitschaltuhr oder intelligente Regelungen.
Gruß
F. H. -
Durchlauferhitzer: Stromverbrauch vs. Geräteauswahl
Halte ich für Unsinn
Unser Stromverbrauch hat sich gegenüber der Mietwohnung erst drastisch erhöht als wir uns folgende Haushaltsgeräte angeschafft habe: Tiefkühltruhe und Wäschetrockner. Vorher war alles in einem vernünftigen Rahmen.
Wir haben einen Durchlauferhitzer in der Küche mit 13 kWh (eher noch zu klein), im Gäste-WC 3,5 kWh (zum Händwaschen reicht es) und für Dusche/Bad 24 kWh (der ist OK). Die Frage ist immer: rechnet es sich, auch im Sommer die Heizung laufen zu lassen um warmes Wasser vorzuhalten und ständig eine Zirkulationspumpe in Betrieb zu haben? Ich persönlich finde, das beide Lösungen irgendwo wirtschaftlich gleich sind, she ich mal die Mehrkosten für die Investitionen bei Öl/Gas, gegenüber den Mehrkosten im Betrieb Elektro. Gerade bei der Elektrovariante ist nicht zu vergessen, das nur ein Verbrauch da ist, solange das Wasser läuft, die Temperatur bei den größeren Geräten vorgewählt werden kann und somit nie die volle Leistung abgegriffen wird, Legionellenschaltungen entfallen und meine Heizung von Ende Mai bis Mitte September Sommerurlaub hatte. Der Installationsaufwand ist irgendwie der gleiche, nur einmal legt der Elektriker zusätzlich Kabel, einmal der Heizungsmonteur die Leitungen. -
Kombitherme: Gas-Durchlauferhitzer als kostengünstige Alternative
Hallo ich meine eine Kombitherme also einen Gas ...
Hallo,
ich meine eine Kombitherme, also einen Gas-Durchlauferhitzer. Da muss dann im Sommer die Heizung nicht laufen, sondern es wird nur Gas verbraucht, wenn auch warmes Wasser benötigt wird!
Hab jetzt auch schon mal durchgerechnet, das wir durch den Wegfall der E-Durchl. ca. 450,- € sparen. Die Mehrkosten für eine Kombitherme liegen bei etwa 200-400 €. Eine Stromleitung für den Anschluss des großen Durchlauferhitzers (400 V) entfällt ebenfalls. Dann wären nur noch die Mehrkosten für zusätzliche Warmwasserleitungen in die o.g. Räume. Kann jemand sagen was das ungefähr ausmacht?
J. Franzkowiak -
Kombitherme/Durchlauferhitzer: Nachteile im Überblick (Externer Link)
Und hier noch ein Link
zu möglichen Nachteilen -
Kombitherme vs. Durchlauferhitzer: Gaskosten deutlich geringer!
Strom ist 3x so teuer wie Gas,
laut der letzten Abrechnung DEW Dortmund
0,1721 €/kWh Strom zu
0,0478 €/kWh Gas.
Entspricht genau 359 %.
Das Verhältnis kann ruhig auf andere Orte übertragen werden. Und selbst wenn es um 10,20, oder 30 % variieren sollte, ändert das an der Größenordnung nichts.
Natürlich müssen noch Wirkungsgrade berücksichtigt werden.
Aber so schlecht kann kein Durchlaufgaswärmeerzeuger sein, als dass er das Riesenverhältnis relativiert.
Die Stillstands-, Bereitschafts- und Verteilungsverluste eines Gasdurchlauferhitzers (Kombitherme) sind direkt (1:1) die eines Elektrodurchlauferhitzers.
Solche Verluste schlagen bei einem Speicher natürlich zu Buche.
Und da kann es wirklich Situationen geben, wo eine elektrische Warmwasserversorgung günstiger ist.
Gruß
F. H. -
Alternative Heizsysteme: Holzpellets vs. Gas im Neubau
und die Betriebskosten für Holzpellets
liegen schon heute mehr als 30 % UNTER denen von Gas (0,032 €/kWh), und bei einer Wärmepumpe noch einmal 20 % weniger!
Wer heutzutage neue baut - selbstverständlich im Mindeststandardrahmen der EnEVAbk. - und sich dabei noch für die nächsten 20 Jahre (= Kessellebensalter) auf Gedeih und Verderb an das Versorgungsnetz eines leitungsgebundenen Lieferanten hängt, der muss es selbst wissen.
Bauträger bauen sowieso nur die billigste Haustechnik ein, weil sie ein möglichst "preiswertes" Eigenheim verkaufen wollen. Aber der Bauherr darf in Zukunft braf jedes Jahr die "Miete neben der Miete" bezahlen ... Das interessiert den Bauträger dann nicht mehr, der hat ja schon kassiert.
Wer heute ein Haus ohne den Einsatz regenerativer Energien baut, der liest keine Zeitung oder schaut keine Nachrichten. Denn klar ist auch, dass mit der explosionsartigen Verknappung des Erdöls das Erdgas ebenfalls deutlich teurer wird. Erdgas ist der geeignete Stoff, um z.B. synthetisches Öl herzustellen. Erdgas wird auch vermehrt zur Verstromung als Ersatz von Kernenergie eingesetzt werden. Oder gibt's bald wieder mehr Kernkraftwerke? Oder mehr Kohlekraftwerke?
Wie naiv sind wir eigentlich, immer noch zu glauben, es ginge in der Energieversorgung die nächsten Jahrzehnte genau so weiter wie bisher? Was war denn der eigentliche Grund für den Krieg der USA gegen den Irak? Der Krieg ums Öl hat doch schon längst (nicht nur in Tschetschenien) begonnen.
Wer sich heute eine Haus baut, verschuldet sich üblicherweise bis zum Rentenalter. Und der Hauptkostenpunkt jeden Monat neben Zinsen und Tilgung ist nun mal die Heizenergie. Und da wird über Verluste von Speichern gegenüber Durchlaufsystemen diskutiert. Diese Verluste machen bei einem modernen Warmwasserspeicher nicht einmal 3 % der Gesamtjahreskosten für Heizenergie aus. Als Bauherr müssten Sie indes viel deutlicher darüber aufgeklärt werden, welche Art von Primärenergie in Ihrem Gebäude in Wärmeenergie umgewandelt wird.
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kombitherme vs. Durchlauferhitzer im Neubau: Kosten und Effizienz
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Kombithermen und Durchlauferhitzern im Neubau hinsichtlich Kosten, Effizienz und Installation. Elektro-Durchlauferhitzer sind in der Anschaffung günstiger, verursachen aber höhere Betriebskosten. Gasbetriebene Kombithermen können langfristig kosteneffizienter sein, insbesondere bei Berücksichtigung des Warmwasserbedarfs. Alternative Heizsysteme wie Holzpellets oder Wärmepumpen können eine zukunftsfähige Option darstellen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Kombitherme vs. Durchlauferhitzer: Betriebskostenvergleich sind Elektro-Durchlauferhitzer im Betrieb teurer und werden daher oft von Bauträgern bevorzugt, da die Investitionskosten geringer sind. Es ist ratsam, die Warmwasserbereitung auf Gas oder Öl umzustellen, um langfristig Kosten zu sparen.
💰 Kosten: Der Beitrag Kombitherme vs. Durchlauferhitzer: Gaskosten deutlich geringer! verdeutlicht, dass Strom etwa dreimal so teuer ist wie Gas, was die Betriebskosten von Elektro-Durchlauferhitzern erheblich erhöht. Die Mehrkosten für eine Kombitherme können sich durch die Einsparungen bei den Energiekosten amortisieren, wie in Kombitherme: Gas-Durchlauferhitzer als kostengünstige Alternative erläutert wird.
✅ Zusatzinfo: Eine Kombitherme kann im Sommer die Heizung ausschalten und nur bei Bedarf Warmwasser erzeugen, was den Gasverbrauch reduziert. Es ist jedoch wichtig, die potenziellen Nachteile wie längere Vorlaufzeiten für Warmwasser zu berücksichtigen, wie im Beitrag Kombitherme vs. Durchlauferhitzer: Betriebskostenvergleich erwähnt.
📊 Fakten/Zahlen: Der Beitrag Alternative Heizsysteme: Holzpellets vs. Gas im Neubau zeigt, dass die Betriebskosten für Holzpellets bereits unter denen von Gas liegen und Wärmepumpen nochmals günstiger sind. Dies sollte bei der Entscheidung für ein Heizsystem im Neubau berücksichtigt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für ein Warmwasser- und Heizsystem im Neubau sollten die individuellen Bedürfnisse und der Warmwasserbedarf analysiert werden. Ein Kostenvergleich zwischen Kombitherme, Durchlauferhitzer und alternativen Heizsystemen unter Berücksichtigung der langfristigen Betriebskosten ist ratsam. Es empfiehlt sich, einen Heizungsbauer zu konsultieren, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Kombitherme, Durchlauferhitzer, Neubau, Warmwasser". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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