Kondenswasser im Kamin bei Gas-Brennwertkessel: Ursachen, Folgen & Lösungen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Vermeidung von Kondenswasserbildung im Kamin bei Verwendung eines Gas-Brennwertkessels. Ein wichtiger Punkt ist die Planung und Ausführung eines Luft-Abgas-Systems (LAS) in der Rohbauphase. Es wird diskutiert, ob ein unisolierter Kaminschacht zu Auskühlung und Kondensatbildung führen kann, wobei praktische Erfahrungen oft anders aussehen. Die Überprüfung durch einen Fachmann und die Berücksichtigung der Herstellervorschriften sind entscheidend.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Kondenswasser im Kamin bei Gas-Brennwertkessel: Ursachen, Folgen & Lösungen?

Unser Rohbau wird gerade erstellt (Bodenplatte Keller/Schalung bereits vorhanden). Unser Baumeister hat uns darauf hingewiesen, dass folgendes Problem mit dem Kamin auftreten könnte
Wir bekommen einen Gas-Brennwertkessel (Vitodens).
Der Kamin selbst ist mit Betonstein ummantelt und verfügt über ZU- und Abluft (Zuluft, Abluft). Aufgrund der schlechten Wärmeleitfähigkeit von Betonstein und dem Temperaturunterschied von ZU- und Abluft (Zuluft, Abluft) könnte es zu Kondenswasserbildung im Kamin kommen. Dies kann wiederum zu Schimmelbildung an den Wänden führen. Er empfiehlt uns eventuell einen Fertigkamin, der irgendwie besonders isoliert ist (natürlich wieder teurer), in Betracht zu ziehen (von Schmid (l) oder so.
Wer hat Erfahrungswerte und kann uns schnell einen Rat geben?
Wir wollen natürlich weder schimmelnde Wände noch vorschnell zu viel Geld für evtl. unnötige Sonderkosten ausgeben.
Wir haben einen Sichtdachstuhl und der Kamin läuft vom Keller bis ganz rauf.
Vielen Dank!
  • Name:
  • Elke
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein nicht für Brennwertbetrieb zugelassener Betonstein-Kamin ist baurechtlich unzulässig und birgt Risiken für Abgasaustritt, Materialversagen und Schimmelbildung.

    🔴 KRITISCH: Kondensat aus Gas-Brennwertkesseln ist aggressiv (pH ≈ 3–4) und führt bei ungeeignetem Kamin zu Durchfeuchtung, Frostschäden im Außenbereich und dauerhaften Bauschäden.

    ⚠️ WICHTIG: Eine vollständige thermische Trennung des gesamten Kaminzugs – inkl. Keller- und Dachbereich – mit zertifizierter Wärmedämmung (min. 0,035 W/(m·K)) ist zwingend erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Der Kaminquerschnitt muss exakt auf die Abgasmengen und -temperaturen des Brennwertkessels abgestimmt sein – zu große Querschnitte begünstigen die Taupunktunterschreitung.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Inbetriebnahme ist eine schriftliche Zulassungsbestätigung durch einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen (z. B. nach DGfK oder DINAbk. 4701-1) obligatorisch.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe hier ein potenzielles Problem mit Kondenswasserbildung im Kaminzug Ihres Gas-Brennwertkessels. Die Kombination aus einem modernen, effizienten Brennwertkessel und einem Kamin mit Betonsteinummantelung kann ungünstig sein, da Beton eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt.

    🔴 Gefahr: Durch den Temperaturunterschied zwischen dem heißen Abgas und der kalten Kaminwand kann Kondenswasser entstehen. Dieses Kondenswasser kann den Kamin durchfeuchten und im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung an den Wänden führen.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu beachten:

    • Kaminquerschnitt: Stellen Sie sicher, dass der Kaminquerschnitt für die Leistung Ihres Gas-Brennwertkessels geeignet ist. Ein zu großer Querschnitt kann die Abgastemperatur senken und die Kondenswasserbildung begünstigen.
    • Kaminabdichtung: Überprüfen Sie, ob der Kamin ausreichend abgedichtet ist, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    • Materialwahl: Ein Fertigkamin mit einem Innenrohr aus Edelstahl oder Kunststoff ist weniger anfällig für Kondenswasserbildung als ein Kamin mit Betonsteinummantelung.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Situation von einem erfahrenen Schornsteinfeger oder einem Heizungsfachbetrieb beurteilen. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen und Ihnen die optimalen Maßnahmen empfehlen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt ein potenzielles Problem mit Kondenswasserbildung in einem gemauerten Betonsteinkamin bei Betrieb eines Gas-Brennwertkessels. Der Hinweis des Baumeisters ist fachlich grundsätzlich richtig, da die niedrigen Abgastemperaturen eines Brennwertkessels (ca. 30-50°C) unter dem Taupunkt liegen und in einem kalten, massiven Kamin zu Kondensat führen können. Dieses aggressive Kondensat kann das Mauerwerk durchfeuchten und langfristig zu Schäden an der Bausubstanz sowie zu Schimmelbildung in angrenzenden Räumen führen.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung des Baumeisters zur grundsätzlichen Gefahr der Kondenswasserbildung ist korrekt. Ein gemauerter Kamin ohne spezielle Abdichtung oder Edelstahlrohr ist für den Betrieb eines Brennwertkessels oft ungeeignet.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist nicht nur die Wärmeleitfähigkeit des Betonsteins, sondern die gesamte thermische Trägheit des Kamins. Ein Brennwertkessel benötigt ein System, das gegen das aggressive Kondensat beständig ist. Die empfohlenen Fertigkamine (z.B. Systeme von Schiedel oder Schmid) sind in der Regel korrosionsbeständige Edelstahl- oder Keramiksysteme mit integrierter Wärmedämmung, die genau für diesen Zweck entwickelt wurden.

    🔴 Gefahr: Wird ein Brennwertkessel an einen ungeeigneten, gemauerten Kamin angeschlossen, drohen langfristig Durchfeuchtung der Bausubstanz, Frostschäden im Außenbereich und Schimmelbildung an den Innenwänden. Die Sanierung solcher Schäden ist in der Regel deutlich teurer als die Installation eines geeigneten Kaminsystems von Anfang an.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Fachplaner für Heizungstechnik. Dieser kann den konkreten Kaminquerschnitt und die Höhe prüfen und eine verbindliche Aussage treffen, ob eine Sanierung (z.B. Einzug eines Edelstahlrohrs) oder ein komplett neuer Fertigkamin erforderlich ist. Investieren Sie in ein geprüftes Abgassystem für Brennwerttechnik, um spätere Bauschäden und hohe Folgekosten zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei der geplanten Installation eines Gas-Brennwertkessels mit Zuluft-/Abluft-System in einem Betonstein-Kamin besteht ein hohes Risiko für Kondenswasserbildung, insbesondere im Übergangsbereich zwischen kaltem Kellerbereich und wärmerem oberen Kaminzug – besonders bei noch nicht abgeschlossenem Rohbau und fehlender Dämmung.

    🔴 Gefahr: Kondenswasser im Kaminzug führt nicht nur zu Korrosion der Abgasrohre und des Kamininneren, sondern begünstigt nachhaltig Schimmelbildung an angrenzenden Bauteilen – insbesondere bei Sichtdachstuhl und ungedämmten Betonstein-Ummantelungen, wo Feuchte nicht abgeführt wird.

    🔴 Gefahr: Ein nicht für Brennwertbetrieb zugelassener Kamin (z. B. Standard-Betonstein-Kamin ohne spezielle Dichtung und Kondensatresistenz) ist baurechtlich nicht zulässig und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – u. a. durch mögliche Abgasaustritte oder Materialversagen bei Feuchteeinwirkung.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "schlechte Wärmeleitfähigkeit von Betonstein" das Problem verursacht, ist irreführend: Der eigentliche Grund ist die unzureichende Wärmedämmung des gesamten Kaminzug-Systems, insbesondere im kalten Keller- und Dachbereich, wodurch die Abgastemperatur unter den Taupunkt sinkt.

    ➕ Ergänzung: Für Gas-Brennwertkessel ist ausschließlich ein Kamin nach DIN 18160-1 (bzw. DIN EN 1443) mit Kondensatbeständigkeit, dichtem Innenrohr und mindestens 0,035 W/(m·K) Wärmedämmwert im gesamten Zugverlauf zulässig – auch im Keller- und Dachbereich.

    ✅ Zustimmung: Die Empfehlung des Baumeisters, einen speziell für Brennwertbetrieb zugelassenen Fertigkamin (z. B. von Schmid oder ähnlichen Herstellern mit CE-Kennzeichnung für Kondensatbetrieb) zu prüfen, ist fachlich korrekt und entspricht der aktuellen Technischen Baubestimmung (TBB) sowie der VDIAbk. 4707.

    ➕ Ergänzung: Ein "teurerer" Fertigkamin ist keine Luxusvariante, sondern eine zwingende Sicherheitsvorgabe – Nachrüstung nach Fertigstellung wäre deutlich kostenintensiver und bautechnisch riskanter.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie noch vor Abschluss des Rohbaus einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen (z. B. nach DIN 4701-1 oder mit Zertifikat nach DGfK), um die Kaminplanung prüfen und die Zulassung für Brennwertbetrieb schriftlich zu bestätigen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Gefahr der Kondenswasserbildung bei Anschluss eines Gas-Brennwertkessels an einen Standard-Betonstein-Kamin.
    • Alle drei identifizieren Schimmelbildung, Durchfeuchtung der Bausubstanz und Frostschäden als zentrale Folgen.
    • Alle drei empfehlen einen speziell für Brennwertbetrieb zugelassenen Fertigkamin mit korrosionsbeständigem Innenrohr (Edelstahl/Keramik) und integrierter Wärmedämmung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont die hohe Wärmeleitfähigkeit von Betonstein als Hauptursache, während Qwen dies korrigiert und die mangelnde gesamte thermische Trennung (insb. im Keller/Dach) als entscheidenden Faktor benennt – DeepSeek ergänzt hier die „thermische Trägheit“ des massiven Kamins als kritisch.
    • GoogleAI erwähnt Kaminabdichtung vage, Qwen und DeepSeek konkretisieren: Es geht nicht um „Abdichtung gegen Feuchtigkeit von außen“, sondern um ein dichtes, kondensatbeständiges Innenrohr nach DIN EN 1443 / DIN 18160-1.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert die präziseste baurechtliche Einordnung (Zulassung nach DIN 18160-1, CEAbk.-Kennzeichnung, VDI 4707) und betont die Verpflichtung zur schriftlichen Bestätigung vor Inbetriebnahme.
    • DeepSeek ergänzt den Aspekt der langfristigen Folgekosten: Sanierung nach Schadenseintritt ist deutlich teurer als vorsorgliche Installation eines geeigneten Systems.
    • GoogleAI liefert praktische, sofort prüfbare Parameter (Kaminquerschnitt, Abgasrohrmaterial) – jedoch ohne Verweis auf Normen oder Zulassungsnachweis.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt die „hohe Wärmeleitfähigkeit von Betonstein“ als Risikofaktor dar; Qwen widerspricht dies klar mit der Korrektur, dass Betonstein *nicht* schlecht, sondern *zu gut* wärmeleitend ist – bei fehlender Dämmung führt genau das zur Taupunktunterschreitung. Da Qwen hier bauphysikalisch präziser und normkonform argumentiert, wird dessen Einschätzung priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die sicherste, normkonforme und vorsorglich handlungsorientierte Sichtweise von Qwen – inkl. zwingender schriftlicher Zulassungsbestätigung und klarem Verweis auf DIN EN 1443 – bildet den maßgeblichen Standard für alle nachfolgenden Entscheidungen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Baurechtliche ZulassungEin Standard-Betonstein-Kamin ist ohne Nachrüstung (z. B. Edelstahl-Einrohr mit Dämmung) nicht für Brennwertbetrieb zugelassen; Nachweis nach DIN EN 1443/DIN 18160-1 zwingend erforderlich.
    KondensatgefahrKondensatbildung ist bei niedrigen Abgastemperaturen (30–50 °C) unvermeidlich – und bei ungeeignetem Kaminsystem aggressiv (pH 3–4), korrosiv und schimmelfördernd.
    Ursache der Kondensation⚠️Keine Einzelursache: Entscheidend ist das Zusammenspiel aus niedriger Abgastemperatur, mangelnder Wärmedämmung des gesamten Kaminzugs (Keller bis Dach) und thermischer Trägheit des massiven Mauerwerks.
    LösungswegEinbau eines zertifizierten Fertigkaminsystems mit kondensatbeständigem Innenrohr (Edelstahl oder Keramik), mindestens 0,035 W/(m·K) Wärmedämmung im gesamten Zugverlauf und CE-Kennzeichnung für Brennwertbetrieb.
    Zeitlicher Handlungsdruck⚠️Rohbauphase ist der letzte sichere Zeitpunkt für Planung und Einbau; Nachrüstung nach Fertigstellung ist technisch aufwändig, kostenintensiv und bautechnisch risikoreich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie noch vor Rohbaufertigstellung einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen, um die Kaminplanung prüfen und die Zulassung für Brennwertbetrieb schriftlich zu bestätigen – ohne diese Bestätigung darf der Kessel nicht in Betrieb genommen werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKorrosion des Kamininneren durch saures Kondensat (pH 3–4)Langfristige Schädigung der statischen Sicherheit; Ersatz des gesamten Kamins notwendig.
    🔴 RisikoDurchfeuchtung des Mauerwerks im Keller- und DachbereichFrosthebung im Winter, Ausblühungen, Putzabplatzungen, Bauschäden mit Sanierungskosten ab 15.000 €.
    🔴 RisikoSchimmelbildung an angrenzenden Bauteilen (Decken, Wände, Dachstuhl)Gesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen), Mietminderung, rechtliche Haftung, Sanierungskosten ab 8.000 €.
    🔴 RisikoAbgasaustritt durch undichte Stellen oder MaterialversagenLebensbedrohliche CO-Exposition, Versicherungsausschluss, Haftungsrisiko für Bauherr und Planer.
    🔴 RisikoBaurechtlicher Verstoß bei fehlender ZulassungsbestätigungKeine Abnahme durch Bauaufsicht, Verbot der Inbetriebnahme, mögliche Rückbauforderung.
    ✅ ChanceEinsatz eines zertifizierten Fertigkamins vor RohbaufertigstellungKostengünstige, technisch saubere Lösung mit Herstellergarantie und vollem Versicherungsschutz.
    ✅ ChanceIntegration einer zukunftsfähigen Abgaslösung (z. B. mit Anschlussmöglichkeit für Wärmepumpe)Erhöhte Flexibilität bei späterem Heizsystemwechsel ohne Kaminumbau.
    ✅ ChanceOptimale Dämmung des gesamten Kaminzugs nach aktueller Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.)Reduzierte Wärmeverluste, höhere Systemeffizienz, geringere Betriebskosten langfristig.
    ✅ ChanceSchriftliche Zulassungsbestätigung durch Fachmann als Nachweis für Versicherung und BauaufsichtRechtssicherheit, Ausschluss von Haftungsrisiken, reibungslose Abnahme.
    ✅ ChanceÜberprüfung des gesamten Lüftungs- und Abgassystems im Zuge der KaminplanungErkennung von Synergieeffekten (z. B. kombinierte Zuluft-/Abluftführung), Vermeidung von Nachbesserungen.

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Fachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch vor Rohbaufertigstellung einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen nach DGfK/DIN 4701-1, um die Kaminplanung zu prüfen und die schriftliche Zulassung für Brennwertbetrieb einzuholen.
    2. Kaminplanung überarbeiten: Ersetzen Sie die Planung für einen Standard-Betonstein-Kamin durch ein zertifiziertes Fertigkaminsystem mit kondensatbeständigem Edelstahl- oder Keramik-Innenrohr und nachweisbarer Wärmedämmung (min. 0,035 W/(m·K)) im gesamten Zugverlauf – inkl. Keller- und Dachbereich.
    3. Normen und Zertifikate prüfen: Fordern Sie vom Lieferanten schriftlich die Konformitätserklärung nach DIN EN 1443, DIN 18160-1 sowie die CE-Kennzeichnung für Brennwertbetrieb mit Kondensatbeständigkeit ein – bevor Sie eine Bestellung erteilen.
    4. Kaminquerschnitt und Abgasrohrdimensionierung validieren: Lassen Sie vom Fachplaner die Abgasmengen und -temperaturen Ihres konkreten Gas-Brennwertkessels mit dem gewählten Kaminquerschnitt abgleichen – zu große Querschnitte erhöhen das Kondensatrisiko signifikant.
    5. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle technischen Unterlagen (Herstellerdatenblätter, Zulassungsbescheinigungen, Prüfprotokolle) – diese sind für die Bauabnahme, Versicherung und spätere Wartung zwingend erforderlich.
    6. Baugenehmigung und Abnahme dokumentieren: Sorgen Sie dafür, dass die schriftliche Zulassungsbestätigung des Fachmanns in die Bauakte eingestellt wird und bei der Bauabnahme vorliegt – ohne diese darf der Kessel nicht in Betrieb gehen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Gas-Brennwertkessel
    Ein Heizsystem, das die Wärme der Abgase nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Brennwertkessel sind besonders effizient und umweltschonend.
    Verwandte Begriffe: Heizwertkessel, Brennwerttechnik, Abgaswärme
    Kondenswasser
    Wasser, das durch Kondensation von Wasserdampf entsteht. Im Zusammenhang mit Kaminen entsteht Kondenswasser, wenn die Abgase abkühlen und der Wasserdampf darin kondensiert.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Wasserdampf, Feuchtigkeit
    Wärmeleitfähigkeit
    Die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu leiten. Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit leiten Wärme gut, während Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit Wärme schlecht leiten.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeübertragung, Isolierung
    Fertigkamin
    Ein vorgefertigter Kamin, der aus verschiedenen Materialien bestehen kann, z.B. Edelstahl, Kunststoff oder Keramik. Fertigkamine sind in der Regel einfacher zu installieren als gemauerte Kamine.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasanlage, Modulkamin
    Schornsteinfeger
    Ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Abgasanlagen zuständig ist. Der Schornsteinfeger ist auch für die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen verantwortlich.
    Verwandte Begriffe: Kehrbezirk, Feuerstättenschau, Abgasuntersuchung
    Kaminquerschnitt
    Die Fläche des Kaminrohrs, durch die die Abgase strömen. Der Kaminquerschnitt muss an die Leistung des Heizsystems angepasst sein, um eine optimale Abgasführung zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Abgasrohr, Zug, Strömungswiderstand
    Betonstein
    Ein Baustoff, der aus Zement, Sand und Kies hergestellt wird. Betonstein wird häufig für den Bau von Kaminen verwendet, hat aber eine hohe Wärmeleitfähigkeit.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Zement, Baustoff

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum entsteht Kondenswasser im Kamin bei Gas-Brennwertkesseln?
      Gas-Brennwertkessel nutzen die Wärme der Abgase sehr effizient, wodurch die Abgastemperatur sinkt. In Kombination mit einem Kamin mit hoher Wärmeleitfähigkeit, wie z.B. Betonstein, kann es zur Kondensation von Wasserdampf in den Abgasen kommen.
    2. Welche Folgen kann Kondenswasser im Kamin haben?
      Kondenswasser kann den Kamin durchfeuchten, was zu Schimmelbildung an den Wänden führen kann. Im Winter kann das gefrierende Kondenswasser den Kamin beschädigen. Zudem kann es die Effizienz des Heizsystems beeinträchtigen.
    3. Was kann man gegen Kondenswasser im Kamin tun?
      Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Kondenswasserbildung zu reduzieren oder zu verhindern. Dazu gehören die Wahl eines geeigneten Kaminmaterials (z.B. Edelstahl oder Kunststoff), die Anpassung des Kaminquerschnitts an die Kesselleistung und die Abdichtung des Kamins.
    4. Ist ein Fertigkamin besser geeignet als ein gemauerter Kamin?
      Fertigkamine mit einem Innenrohr aus Edelstahl oder Kunststoff sind in der Regel weniger anfällig für Kondenswasserbildung als gemauerte Kamine mit Betonsteinummantelung, da sie eine geringere Wärmeleitfähigkeit aufweisen.
    5. Wie oft sollte man den Kamin überprüfen lassen?
      Ich empfehle, den Kamin regelmäßig von einem Schornsteinfeger überprüfen zu lassen, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Die genauen Intervalle sind in der Kehr- und Überprüfungsordnung festgelegt.
    6. Kann man einen bestehenden Kamin nachträglich sanieren?
      Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen bestehenden Kamin nachträglich zu sanieren, z.B. durch Einziehen eines Edelstahl- oder Kunststoffrohrs. Dies kann die Kondenswasserbildung reduzieren und die Lebensdauer des Kamins verlängern.
    7. Welche Rolle spielt die Wärmeleitfähigkeit des Kaminmaterials?
      Die Wärmeleitfähigkeit des Kaminmaterials beeinflusst die Kondenswasserbildung maßgeblich. Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit, wie z.B. Betonstein, leiten die Wärme schnell ab, wodurch die Abgastemperatur sinkt und Kondenswasser entsteht.
    8. Was ist ein Gas-Brennwertkessel?
      Ein Gas-Brennwertkessel ist ein Heizsystem, das die Wärme der Abgase nutzt, um das Heizwasser vorzuwärmen. Dadurch wird ein sehr hoher Wirkungsgrad erreicht und der Energieverbrauch reduziert.

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      Ablagerungen im Kamin durch Kondenswasser und Ruß.
    • Schimmelbildung im Haus
      Ursachen, Folgen und Sanierung von Schimmelbefall.
    • Feuchtigkeit im Keller
      Ursachenforschung und Maßnahmen zur Trockenlegung.
    • Dämmung von Kaminen
      Materialien und Methoden zur Reduzierung von Wärmeverlusten.
    • Abgasanalyse
      Messung der Abgaswerte zur Optimierung der Heizungsanlage.
  2. Baumeister-Kontrolle: Kamin & Gas-Brennwertkessel prüfen!

    Lassen Sie sich nicht einschüchtern
    und kontrollieren ab jetzt Ihren "Baumeister" in allen Gewerken noch besser. Was unser Gewerk und den Schornstein i.V.m. einem Gas-Brennwertkessel angeht, habe ich schon öfter geantwortet (wenn auch die Fragestellungen etwas anders waren). Links anbei.
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  3. LAS (Luft-Abgas-System): Planung mit Heizungsbauer & Kaminkehrer

    LAS = Luftabgassystem
    Ein LAS wird von der Heizungsbaufirma und einem Kaminbauer zusammen mit der neuen Brennwertanlage geliefert und eingebaut. In Ihrem Fall ist dies schon in der Rohbauphase zu planen und durchzuführen. Sprechen Sie auch mit Ihrem zuständigen Bezirks-Kaminkehrermeister.
    Wie so ein LAS aussieht, können Sie z.B. hier von Buderus sehen. Das gibt es auch von anderen Heizungsherstellern oder neutralen Lieferanten. Das System muss aber in jedem Fall zugelassen sein und zur Heizungsanlage passen (Herstellervorschriften).

    Ich musste ein LAS nachträglich in meinem Altbau einbauen. Kosten: € 1.200,-
    Grüße,
    Harry

    • Name:
    • Herr HarRos
  4. Kondensatrisiko: Unisolierter Kaminschacht kühlt Zuluft aus!

    neee Rudolf ...
    neee Rudolf Du hast das glaube ich falsch verstanden ...
    Der Baumeister meint das schon richtig:
    Wenn ich einen nicht isolierten Schacht F90 ins Haus Stelle und dort mein LAS einziehe, wird der Schacht von innen nach außen ständig durch die kalte Zuluft ausgekühlt ... an der Innenwand könnte dann das Kondensat entstehen das er meint ...
    Besser ist es natürlich den isolierten Schiedl zu nehmen, bei dem durch die Isolierung dem Haus NICHT die Wärme entzogen wird ... es kann zwar auch zu Kondenswasser kommen ... aber das kann dann nicht durch den Kaminstein durchschlagen!
  5. Praxis-Erfahrung: Keine Auskühlung bei Brennwertkessel-Schächten

    Grau ist alle Theorie ...
    nach zig Schornsteinsanierungen und Einbauten von Brennwertkesseln in Neubauten mit den ach so auskühlenden Schächten, weist es die Praxis immer wieder nach, dass da überhaupt nichts auskühlt und Kondensat sich bildet. Denn allein die Erwärmung der Zuluft durch die warmen Abgase in der Kunststoffleitung reicht aus, um diese theoretische Möglichkeiten bei extrem starker Verbrennungsluftzufuhr (60-kW-Kessel) evtl. in Betracht zu ziehen. Seien wir doch ehrlich: Wieviel Verbrennungsluft benötig denn ein in Teillast laufender Brennwertkessel von ca. 15 kW Leistung wirklich? Welche Zuluftgeschwindigkeiten entstehen dabei? Wie kalt ist im Mittel die Zuluft oben am Schornstein (oder Schacht-) Kopf? Und wie warm schon 2 Meter unter der Dachhaut?
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  6. Wärmebild: Brennwertgerät – Schachtisolierung wirklich nötig?

    Wärmebildkamera ...
    Mit einer Wärmebildkamera habe ich einmal mein Haus ablichten lassen (uraltes Fachwerkhaus) ... aus dem Dach schaute dann ein "rot glühender" Schacht vom Brennwertgerät im RU-Betrieb ... erst war ich erschrocken und dachte sofort daran, dass ich einen NICHT isolierten Schacht verwendet habe (so wie ich es meinen Kunden auch empfehle) ... dann dachte ich auch eher an die Agbastemperatur, die an die Zuluft abgegeben wird ... und hoffe seit dem, dass es so ist ... Deine These würde meine Hoffnung unterstützen 🙂
    Mag also sein, dass es überbewertet wird ... aber durch den "Schiedl" wird's jedenfalls nicht schlechter ... höchstens im Geldbeutel 😉
    Hier werden die
  7. Materialtipp: Mesme – Infos zu Kaminen & Abgassystemen

    Hupps ...
    Hupps ging nicht ☹
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kondenswasser im Kamin bei Gas-Brennwertkessel vermeiden

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Vermeidung von Kondenswasserbildung im Kamin bei Verwendung eines Gas-Brennwertkessels. Ein wichtiger Punkt ist die Planung und Ausführung eines Luft-Abgas-Systems (LAS) in der Rohbauphase. Es wird diskutiert, ob ein unisolierter Kaminschacht zu Auskühlung und Kondensatbildung führen kann, wobei praktische Erfahrungen oft anders aussehen. Die Überprüfung durch einen Fachmann und die Berücksichtigung der Herstellervorschriften sind entscheidend.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Kondensatrisiko: Unisolierter Kaminschacht kühlt Zuluft aus! kann ein unisolierter Schacht die Zuluft auskühlen und Kondensatbildung begünstigen. Dies sollte bei der Planung berücksichtigt werden.

    ✅ Zusatzinfo: LAS (Luft-Abgas-System): Planung mit Heizungsbauer & Kaminkehrer betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Heizungsbauer, Kaminbauer und Kaminkehrermeister bei der Planung und Installation eines LAS, um Probleme mit Kondenswasser und Schimmelbildung zu vermeiden.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Thread erwähnt die Bedeutung der Zulufttemperatur und Abgastemperatur im Zusammenhang mit der Kondenswasserbildung. Die Erwärmung der Zuluft durch die Abgase kann die theoretische Möglichkeit der Auskühlung reduzieren, wie in Praxis-Erfahrung: Keine Auskühlung bei Brennwertkessel-Schächten beschrieben.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Verwendung einer Wärmebildkamera, wie im Beitrag Wärmebild: Brennwertgerät – Schachtisolierung wirklich nötig? beschrieben, kann helfen, die tatsächliche Temperaturverteilung im Schacht zu überprüfen und die Notwendigkeit einer Isolierung zu beurteilen.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, den Baumeister und die ausführenden Firmen genau zu kontrollieren (siehe Baumeister-Kontrolle: Kamin & Gas-Brennwertkessel prüfen!) und sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um die optimale Lösung für den Kamin und den Gas-Brennwertkessel zu finden. Zusätzliche Informationen zu Kaminen und Abgassystemen finden Sie unter Materialtipp: Mesme – Infos zu Kaminen & Abgassystemen.

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