Mittels nachgerüstetem Betriebsstundenzähler erfasse ich seit einiger Zeit die Verbrauchswerte der Ölheizung (Viessmann Vitola Biferral 18 kW mit Trimatik MC, Außentemperatur geführt, noch kein Raumthermostat, WW-Speicher 200 l, Abgasverlust laut aktueller Messung 9,6 %) und frage mich jetzt, ob die im "grünen Bereich" liegen.
"Beheizte" Fläche
EG (vollunterkellert) ca. 100 m²
Dachgeschoss ca. 70 m²
Die Heizung läuft
Wochentags
- morgens 1 Stunde für Heizung und Warmwasser
- abends 5 Stunden für Heizung
am Wochenende
- täglich 4 Stunden für Warmwasser
- täglich 10 Stunden für Heizung
Ansonsten Nachtabsenkung (Raumabsenkung auf -9!). Seit kurzem außerhalb der Heizzeiten im Abschaltbetrieb.
Die Auskühlung hält sich in Grenzen, d.h. immer mindestens 15 °C Raumtemperatur.
Das Dachgeschoss wird nur auf ca. 15 ° C "geheizt, da derzeit unbewohnt.
Im EGAbk. werden Bad und Wohnzimmer (8 und 35 m²) auf ca. 20 °C geheizt, der Rest liegt bei 16-18 °C.
Der Verbrauch liegt je nach Außentemperatur (-18 °C - +8 °C) zwischen 27 und 5 Liter/Tag.
Kann man anhand der Daten beurteilen, ob das für diese Größe und das Heizverhalten (sicher nicht der Norm entsprechend) ein normaler/hoher/günstiger Verbrauch ist?
Welche Maßnahmen könnte ich an der Heizung ergreifen, um Energie zu sparen (andere Düse/Einstellung, etc.)?
Z.B.
- läuft in der Nachtabsenkung die Umwälzpumpe dauernd, egal wie hoch die Vorlauftemperatur ist (laufender Stromverbrauch)
- im Frostschutzbetrieb liegen die Vorlauftemperaturen aus meiner Sicht mit 35 - 60 °C (je nach Außentemperatur) für einen reinen Frostschutz zu hoch (da würden doch theoretisch 20 - 30 °C reichen? - die Probleme mit der Mindesttemperatur soll es ja bei diesem Kessel nicht geben)
Sollte man regelmäßig (jährlich?) eine Reinigung (Brennraum ausschaben, ausbürsten, Düse erneuern?) vornehmen?
Viele Fragezeichen - wäre nett, wenn ich dazu ein paar Tipps bekommen könnte.
Danke!
Uwe