NT-Ölkessel & Kachelofen an einem Kaminzug? Querschnitt, Sicherheit & Alternativen

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die gemeinsame Nutzung eines Kaminzugs für NT-Ölkessel und Kachelofen ist unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen möglich, wobei der gleichzeitige Betrieb in der Regel ausgeschlossen ist. Alternativ werden Dachlösungen oder der Umstieg auf nachhaltigere Energieträger wie Wasserstoff diskutiert. Die korrekte Dimensionierung des Kaminquerschnitts und die Einhaltung der Brandschutzvorschriften sind essenziell. Die Verfügbarkeit und Herkunft von Wasserstoff als Energieträger wird kritisch hinterfragt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 💰 Kosten · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

NT-Ölkessel & Kachelofen an einem Kaminzug? Querschnitt, Sicherheit & Alternativen

Hallöchen nochmal!
Wir stehen vor einem Standortproblem für den Einbau eines Ölheizkessels in einen Altbau (bisher ohne Zentralheizung). Nachdem bereits (auch hier im Forum) über eine Dachheizzentrale diskutiert wurde, existiert evtl. noch ein Alternative für die Platzierung des Ölkessels im Keller  -  aber keine Ahnung ob das zulässig ist (werde natürlich sowieso mal den Schwarzen Mann kontaktieren):
Im Keller gibt es einen möglichen Standort in der Nähe eines (alten) vorhandenen Kamins. Der Kamin hat allerdings nur einen Zug und der wird z.Z. von einem alten Zimmerofen belegt und soll später für einen Kachel- oder Kaminofen (Kachelofen, Kaminofen) genutzt werden. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man Öl- und Holzfeuerstätten (Ölfeuerstätten, Holzfeuerstätten) an einem einzigen Zug betreiben kann. Stimmt das? Wie sieht's denn dann mit einem Niedertemperaturkessel aus? Normalerweise sollte man da ja einen FU-Abzug mit angepasstem Querschnitt (z.B. 130 mm) verwenden  -  das reicht aber dann wohl nicht für den zusätzlichen Anschluss eines Kachel/Kaminofens.
Ist folgende Lösung zulässig? : Im Keller Niedertemperatur Ölkessel mit kombinierter Nebenluftvorrichtung, Kaminzug so lassen wie er ist (also kein FU-Rohr, keine Querschnittsverminderung), im EGAbk. Kachel/Kaminofen drangehängt und fertig?!
Ich weiß, dass mir letztendlich nur mein Feger helfen kann  -  aber es ist ja nicht schädlich, wenn man vorher schon einen Einblick in alle möglichen Alternativen bekommt  -  gelle?!
Besten Dank dafür!
Liebe Grüße
Chris
PS: bitte keine Versuche mich von Öl abzubringen  -  ist gut gemeint, aber nutzlos 😉
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Gemeinsamer Betrieb von Öl- und Holzfeuerstätten an einem Kaminzug ist gemäß 1. BImSchV, DINAbk. EN 13384 und FeuVO grundsätzlich unzulässig und lebensgefährlich.

    🔴 KRITISCH: Alter gemauerter Kaminzug ist nicht korrosionsbeständig, nicht dicht und nicht für Niedertemperatur-Ölabgase geeignet – Risiko von CO-Vergiftung, Kaminbrand und Mauerwerksschäden.

    ⚠️ WICHTIG: Eine Nebenluftvorrichtung (Zugbegrenzer) löst keines der technischen oder sicherheitstechnischen Konflikte – sie ist keine zulässige Alternative zu getrennten, normgerechten AbzAbk.ügen.

    ⚠️ WICHTIG: Vor jeder Inbetriebnahme ist eine schriftliche Abnahme durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger zwingend erforderlich – ohne diese ist der Betrieb rechtswidrig und versicherungsrechtlich riskant.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die gemeinsame Nutzung eines Kaminzugs für einen Niedertemperatur-Ölkessel und einen Kachelofen als potenziell problematisch. 🔴 Es ist entscheidend, dass der vorhandene Kaminzugquerschnitt für beide Feuerstätten ausreichend dimensioniert ist, um einen ordnungsgemäßen Abzug der Rauchgase zu gewährleisten.

    Ein zu geringer Querschnitt kann zu einer unvollständigen Verbrennung, Kohlenmonoxidbildung und einer erhöhten Brandgefahr führen. 🔴 Zudem müssen die jeweiligen Abgaswerte der Feuerstätten den geltenden Vorschriften entsprechen.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:

    • Querschnittsberechnung: Eine genaue Berechnung des erforderlichen Kaminzugquerschnitts unter Berücksichtigung der Nennwärmeleistung beider Feuerstätten.
    • Abgasanalyse: Eine Abgasanalyse beider Feuerstätten, um sicherzustellen, dass die Grenzwerte eingehalten werden.
    • Nebenluftvorrichtung: Die Installation einer Nebenluftvorrichtung (Zugbegrenzer) kann helfen, den Kaminzug zu stabilisieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie unbedingt einen Schornsteinfeger und einen Heizungsfachmann hinzu, um die Situation vor Ort zu beurteilen und eine sichere Lösung zu gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung, einen Niedertemperatur-Ölkessel und einen Kachelofen an einem gemeinsamen, bestehenden Kaminzug zu betreiben. Dies ist aus fachlicher Sicht ein hochkritischer Ansatz, der gegen fundamentale Regeln der Abgastechnik und des Brandschutzes verstößt.

    🔴 Gefahr: Der gemeinsame Betrieb einer Ölfeuerstätte (Niedertemperaturkessel) und einer Holzfeuerstätte (Kachelofen) an einem einzigen Kaminzug ist in der Regel unzulässig und lebensgefährlich. Die unterschiedlichen Abgastemperaturen (Öl: niedrig, Holz: hoch) führen zu massiven Problemen: Der heiße Holzabgasstrom kann die Ablagerungen aus dem Ölbetrieb entzünden (Kaminbrand), während die kalten Ölabgase den Kamin durchnässen und zu Versottung führen. Zudem benötigt ein Niedertemperaturkessel einen korrosionsbeständigen, feuchteunempfindlichen Edelstahlzug mit angepasstem Querschnitt, was ein alter gemauerter Kamin nicht leisten kann.

    ❌ Widerspruch: Die Idee, den Kaminzug unverändert zu lassen und den Ölkessel mit einer Nebenluftvorrichtung zu betreiben, ist fachlich falsch. Eine Nebenluftvorrichtung verhindert nicht die chemische Reaktion der Abgase und löst das Problem der unterschiedlichen Betriebszustände nicht. Der Kaminzug muss für jede Feuerstätte separat ausgelegt sein.

    ➕ Ergänzung: Die geltende Norm DIN EN 13384 und die Feuerungsverordnung (FeuVO) der Länder schreiben vor, dass an einen Kaminzug nur Feuerstätten angeschlossen werden dürfen, die in ihrer Bauart und Betriebsweise aufeinander abgestimmt sind. Ein Mischbetrieb von Öl und Holz ist nur in speziellen, dafür zugelassenen Systemen (z.B. mit einem wasserführenden Kaminofen und einem separaten Ölkessel an getrennten Zügen) möglich. Die Aussage des Nutzers, dass er "mal gelesen" habe, dass dies ginge, ist ein gefährlicher Irrglaube.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie müssen dringend einen zertifizierten Bezirksschornsteinfeger (den "Schwarzen Mann") hinzuziehen. Lassen Sie sich von ihm die Unzulässigkeit des gemeinsamen Betriebs bestätigen und eine fachgerechte Lösung erarbeiten. Realistische Alternativen sind: 1) Ein separater Edelstahlkamin für den Ölkessel (z.B. im Keller durch die Außenwand geführt), 2) die Installation eines wasserführenden Kaminofens, der den Ölkessel unterstützt, aber an einem eigenen Zug, oder 3) die Aufgabe des Kachelofen-Plans und die Nutzung des bestehenden Kamins ausschließlich für den Ölkessel mit einer Edelstahlauskleidung. Führen Sie auf keinen Fall Eigenbau-Versuche durch, da dies zu schweren Personen- und Gebäudeschäden führen kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt den geplanten gemeinsamen Betrieb eines Niedertemperatur-Ölkessels (NT-Ölkessel) und eines Kachel- oder Kaminofens an einem einzigen bestehenden Kaminzug im Altbau — eine Konstellation, die aus brandschutztechnischer, abgastechnischer und anlagentechnischer Sicht erhebliche Risiken birgt.

    🔴 Gefahr: Die gemeinsame Nutzung eines Abzugs für Öl- und Holzfeuerstätten ist nach der 1. BImSchV, der DIN 18896 und den Technischen Regeln für Feuerstätten (TRF) grundsätzlich unzulässig, da sich die Abgastemperaturen, -zusammensetzungen und -ströme stark unterscheiden und zu unkontrollierbaren Rückstau-, Zugverlust- oder gar Brandgas-Rückstau-Situationen führen können.

    🔴 Gefahr: Ein NT-Ölkessel erfordert einen dicht ausgeführten, korrosionsbeständigen Abzug mit genau dimensioniertem Querschnitt (meist 130 mm) und definiertem Zug — ein alter Kaminzug ist in der Regel nicht dicht, nicht korrosionsgeschützt und weist oft unzureichende Zugverhältnisse für moderne Niedertemperatur-Abgase auf, was zu unvollständiger Verbrennung, Rußbildung und CO-Entwicklung führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein Kaminzug könne 'so belassen' werden, ohne FU-Rohr oder Querschnittsanpassung, widerspricht den Anforderungen der DIN EN 13384-1 und der Feuerstättenverordnung — ein alter Schornstein ist nicht automatisch für moderne Ölfeuerstätten geeignet, auch nicht mit Nebenluftvorrichtung.

    ➕ Ergänzung: Selbst bei technisch möglicher Kombination (z. B. über einen zugelassenen Mehrfachanschluss mit getrennten Abgasleitungen und zertifizierter Abgasverteilerkammer) wären zusätzliche Voraussetzungen nötig: Schornsteinfegerliche Abnahme, statische Eignung des Schornsteins, korrosionsfeste Auskleidung, getrennte Zugmessungen und dauerhafte Überwachung — alles ohne Ausnahme.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage, dass ein Kaminzug 'für beide Feuerstätten reicht', ist fachlich falsch: Holzfeuerstätten benötigen hohe Zugkräfte bei hohen Abgastemperaturen, NT-Ölkessel dagegen niedrige, aber konstante Zugkräfte bei niedrigen Temperaturen — eine gemeinsame Abgasführung erzeugt unvorhersehbare Wechselwirkungen, die weder berechenbar noch sicherheitsgeprüft sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister sowie einen anerkannten Energieberater oder Heizungsfachplaner, um die statische, abgastechnische und brandschutzrechtliche Eignung des bestehenden Kaminzugs für eine Ölfeuerstätte prüfen zu lassen — eine Eigenentscheidung oder Forum-Meinung ersetzt keine fachliche, schriftliche Abnahme durch die zuständige Behörde oder den Schornsteinfeger.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass der gemeinsame Betrieb von NT-Ölkessel und Kachelofen an einem Kaminzug hochgradig riskant ist und in der Regel rechtlich unzulässig ist. Alle betonen die Gefahr von CO-Vergiftung, Kaminbrand, Rußbildung und Kondensatschäden.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI sieht – unter engen Voraussetzungen – theoretisch eine Lösung mittels Querschnittsanpassung und Nebenluftvorrichtung, während DeepSeek und Qwen diese Konstellation grundsätzlich als unzulässig und lebensgefährlich einstufen und jede technische „Umgehung“ explizit ablehnen.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek betont die chemisch-physikalische Inkompatibilität (kalte Öl- vs. heiße Holzabgase) und nennt konkrete Alternativen (separater Edelstahlkamin, wasserführender Kaminofen mit eigenem Zug). Qwen ergänzt die notwendigen Behördenabnahmen und die Anforderung einer zertifizierten Abgasverteilerkammer – wenn überhaupt zugelassen.

    ❌ Widerspruch: GoogleAI erwähnt die Nebenluftvorrichtung als mögliche Stabilisierungsmaßnahme; DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und nennen sie „fachlich falsch“ bzw. „keine Lösung“ – hier wird das Vorsichtsprinzip angewandt: Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) gilt.

    👉 Empfehlung: Alle Modelle stimmen überein: Keine Eigenentscheidung – unverzügliche Inanspruchnahme eines zertifizierten Bezirksschornsteinfegers und eines Heizungsfachplaners ist zwingend erforderlich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Gemeinsamer Zug für Öl + Holz❌ WiderspruchGrundsätzlich unzulässig nach 1. BImSchV, DIN EN 13384 und FeuVO – technisch nicht beherrschbar, lebensgefährlich.
    Korrosions- & Dichtheitsanforderungen✅ KonsensAlter gemauerter Kaminzug erfüllt nicht die Anforderungen für NT-Ölkessel (korrosionsbeständig, dicht, genau dimensioniert).
    Nebenluftvorrichtung als Lösung❌ WiderspruchWird von GoogleAI erwähnt, aber von DeepSeek und Qwen klar als nicht geeignet und irreführend abgelehnt – KI-Konsens: keine zulässige Alternative.
    Erforderliche Fachperson✅ KonsensBezirksschornsteinfeger („Schwarzer Mann“) ist zwingend erforderlich – keine Entscheidung ohne schriftliche Abnahme.
    Alternativen⚠️ AbwägungDeepSeek nennt konkrete Alternativen (separater Edelstahlkamin, wasserführender Ofen), Qwen verweist auf zertifizierte Systeme mit Abgasverteilerkammer – GoogleAI bleibt hier unkonkret.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Betrieb von NT-Ölkessel und Kachelofen an einem gemeinsamen Kaminzug ist nicht zulässig und darf nicht durchgeführt werden. Es besteht akute Gefahr für Leib und Leben. Unverzügliche schornsteinfegerliche Prüfung und Beratung durch einen Heizungsfachplaner sind zwingend erforderlich – bis dahin ist jeglicher Betrieb einzustellen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Rückstau durch unzureichenden Zug oder fehlende DichtheitLebensbedrohlich – akute Vergiftungsgefahr für alle Bewohner
    🔴 RisikoEntzündung von Rußablagerungen durch heiße Holzabgase im ÖlzugKaminbrand mit Ausbreitungsgefahr auf Dachstuhl und gesamtes Gebäude
    🔴 RisikoKondensatbildung im Kamin durch niedrige Öl-AbgastemperaturenDauerhafte Durchfeuchtung und Salzausblühung im Mauerwerk, statische Schwächung
    🔴 RisikoRechtswidriger Betrieb ohne schornsteinfegerliche AbnahmeHaftungs- und Versicherungsausschluss bei Schäden; Bußgelder gemäß Landesfeuerungsverordnungen
    🔴 RisikoFehlinterpretation von „Nebenluftvorrichtung als Lösung“Falsche Sicherheit, verzögerte professionelle Intervention, erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit
    ✅ ChanceErneuerung auf zukunftsfähige, getrennte AbgassystemeLangfristige Betriebssicherheit, Einhaltung aktueller Energie- und Umweltvorgaben
    ✅ ChanceEinsatz eines wasserführenden Kaminofens mit eigenem ZugReduzierte Ölverbräuche, höhere Wohnkomfort, CO₂-Einsparung, Förderfähigkeit
    ✅ ChanceEinbau eines korrosionsbeständigen Edelstahlzugs für den ÖlkesselErhöhte Lebensdauer der Anlage, geringere Wartungskosten, sichere Abgasführung
    ✅ ChanceProfessionelle Energieberatung im Rahmen der KaminmodernisierungOptimierte Heizstrategie, mögliche Förderung (BEGAbk.), langfristige Energiekostensenkung
    ✅ ChanceKlare Trennung von Heizungs- und Raumwärme-SystemenVermeidung von Wechselwirkungen, einfache Wartung, höhere Verfügbarkeit, bessere Steuerbarkeit

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Betriebseinstellung: Stellen Sie den Betrieb beider Feuerstätten am gemeinsamen Zug umgehend ein – bis zur fachlichen Abnahme durch den Schornsteinfeger darf keiner der beiden Geräte in Betrieb genommen werden.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfeger („Schwarzen Mann“) und vereinbaren Sie einen Vor-Ort-Termin zur Prüfung des Kamins und der Abgasverhältnisse.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle technischen Daten der Feuerstätten (Hersteller, Typenschild, Nennwärmeleistung, Abgasdaten) sowie ggf. vorhandene Kamin-Baupläne oder Schornsteinfegerprotokolle der letzten 5 Jahre.
    4. Alternativen prüfen: Lassen Sie vom Schornsteinfeger oder einem Heizungsfachplaner mindestens zwei zulässige Alternativen vergleichend aufzeigen: a) separater Edelstahlkamin für den Ölkessel, b) wasserführender Kaminofen mit eigenem Zug und Anbindung an das Heizungssystem.
    5. Förderung prüfen: Informieren Sie sich beim BAFA oder über einen Energieberater über Fördermöglichkeiten für den Austausch oder die Modernisierung von Heizung und Abgassystem (z. B. BEG-EM).
    6. Schriftliche Abnahme einfordern: Verlangen Sie von Ihrem Schornsteinfeger eine schriftliche, unterschriebene Bestätigung zur technischen und rechtlichen Zulässigkeit – mündliche Aussagen reichen nicht aus.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Niedertemperaturkessel (NT-Kessel)
    Ein Heizkessel, der mit niedrigeren Vorlauftemperaturen als herkömmliche Kessel arbeitet, um die Effizienz zu steigern. Er benötigt eine angepasste Kaminanlage, um Kondensatbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Brennwertkessel, Heizwertkessel, Vorlauftemperatur
    Kaminzug
    Der Schacht im Schornstein, durch den die Rauchgase abgeleitet werden. Der Querschnitt und die Höhe des Kaminzugs müssen auf die angeschlossenen Feuerstätten abgestimmt sein.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgas, Rauchrohr
    Kachelofen
    Ein Warmluftofen, der Wärme durch die Verbrennung von Holz erzeugt und diese über die Kacheln an den Raum abgibt. Er benötigt einen eigenen Kaminanschluss oder eine entsprechende Anpassung des vorhandenen Kaminzugs.
    Verwandte Begriffe: Zimmerofen, Kaminofen, Warmluftofen
    Querschnitt
    Die Fläche des Kaminzugs, die für den Abtransport der Rauchgase zur Verfügung steht. Ein ausreichender Querschnitt ist entscheidend für einen ordnungsgemäßen Abzug und die Vermeidung von Rückstau.
    Verwandte Begriffe: Durchmesser, Fläche, Volumen
    Nebenluftvorrichtung (Zugbegrenzer)
    Ein Bauteil, das in den Kaminzug eingebaut wird, um den Zug zu stabilisieren und Schwankungen auszugleichen. Es verhindert einen zu starken Zug, der die Verbrennung beeinträchtigen kann.
    Verwandte Begriffe: Zugregler, Luftklappe, Kaminzugregelung
    Abgasanalyse
    Eine Messung der Zusammensetzung der Abgase, um die Effizienz der Verbrennung zu überprüfen und die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte sicherzustellen. Sie wird vom Schornsteinfeger durchgeführt.
    Verwandte Begriffe: Rauchgasanalyse, Emissionsmessung, Schadstoffmessung
    Kohlenmonoxid (CO)
    Ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es kann zu schweren Vergiftungen und sogar zum Tod führen.
    Verwandte Begriffe: Verbrennung, Abgas, Vergiftung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Dürfen ein NT-Ölkessel und ein Kachelofen den gleichen Kaminzug nutzen?
      Grundsätzlich ist dies möglich, wenn der Kaminzugquerschnitt ausreichend dimensioniert ist und die Abgaswerte beider Feuerstätten den geltenden Vorschriften entsprechen. Eine genaue Berechnung und Prüfung durch einen Fachmann ist unerlässlich.
    2. Was passiert, wenn der Kaminzugquerschnitt zu klein ist?
      Ein zu geringer Querschnitt kann zu einer unvollständigen Verbrennung, Kohlenmonoxidbildung, erhöhter Brandgefahr und Kondensatbildung im Kamin führen. Dies kann sowohl die Effizienz der Heizung beeinträchtigen als auch die Sicherheit gefährden.
    3. Welche Rolle spielt die Nebenluftvorrichtung (Zugbegrenzer)?
      Eine Nebenluftvorrichtung stabilisiert den Kaminzug, indem sie bei Bedarf zusätzliche Luft zuführt. Dies kann helfen, Schwankungen im Zug auszugleichen und eine gleichmäßige Verbrennung zu gewährleisten.
    4. Wie oft muss der Kaminzug gereinigt werden?
      Die Häufigkeit der Kaminreinigung hängt von der Art der Feuerstätten und den geltenden Vorschriften ab. In der Regel ist eine jährliche Reinigung durch den Schornsteinfeger erforderlich.
    5. Was ist bei der Installation eines NT-Ölkessels im Altbau zu beachten?
      Bei der Installation eines NT-Ölkessels im Altbau sind neben dem Kaminzug auch die Dämmung des Gebäudes, die Dimensionierung der Heizkörper und die Einhaltung der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.) zu berücksichtigen.
    6. Welche Alternativen gibt es zur gemeinsamen Nutzung eines Kaminzugs?
      Alternativ kann für den Ölkessel ein separater Kaminzug installiert werden. Eine weitere Möglichkeit ist der Einbau eines Brennwertkessels, der geringere Abgastemperaturen aufweist und somit weniger anfällig für Kondensatbildung ist.
    7. Was sind die Vorteile eines Niedertemperaturkessels?
      Niedertemperaturkessel arbeiten mit niedrigeren Vorlauftemperaturen als herkömmliche Heizkessel, was zu einer höheren Effizienz und geringeren Abgasverlusten führt. Sie sind jedoch anfälliger für Kondensatbildung im Kamin, weshalb der Kaminzug entsprechend ausgelegt sein muss.
    8. Wie finde ich einen qualifizierten Schornsteinfeger?
      Einen qualifizierten Schornsteinfeger finden Sie über die Schornsteinfegerinnung oder die Handwerkskammer. Achten Sie auf eine Zertifizierung und Erfahrung im Bereich Heizungsanlagen.

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  2. Kaminzug-Nutzung: Öl-/Gasheizung mit Festbrennstoff – Freigabe

    Es ist prima,
    dass Sie die Frage neu stellen und nun in den Keller gehen.
    Eine Gas- oder Ölheizung (Gasheizung, Ölheizung) darf nur mit einem Festbrennstoffkessel an einen gemeinsamen Kamin, wenn sichergestellt ist, dass nur EINE Feuerstätte in Betrieb sein kann. Das funktioniert im Normalfall nur bei Festbrennstoffkesseln im Keller oder Pelletskesseln ('Entschuldigung 🙂, die über einen Rauchgasfühler verfügen, der bei Betrieb des Feststoffkessels den Ölkessel elektrisch verriegelt. Dann bekommen Sie vom Schornsteinfeger im Normalfall eine Freigabe für den Anschluss. Dabei ist aber zu bedenken, dass Festbrennstoffe (leider schon wieder: ausgenommen Holzpellets) einen wesentlich (!) höheren Abgasmassenstrom haben, als fossile Brennstoffe. Somit muss auch der Kaminquerschnitt entsprechend größer sein. Ob Sie dann mit einer (automatischen) Nebenlufteinrichtung für den Ölkessel hinkommen, ist zweifelhaft.
    Ihr Ansatz ist goldrichtig: Vorher mit Ihrem Schornsteinfeger einen Ortstermin machen und alles in Ruhe besprechen. Wenn bei Ihnen ein Guter seine Kugel schwingt, hat auch der vielleicht noch Alternativen parat.
    Ich muss es trotzdem noch loswerden: Woher rührt Ihre Abneigung und Unkenntnis über Holzpellets? In Schweden gibt es vollautomatische Kessel seit über 20 Jahren! Und in Österreich und der Schweiz boomt es schon über 10 Jahre! Nur in Deutschland schläft alles und hört brav auf die Gas- und Öllobbyisten.
    Mit sonnigem Gruß
  3. Materialtipp: JUMO Rauchgasthermostat STM-2/RW für Ölbrenner

    Zum Verriegeln des Ölbrenners
    bei Feststoffbetrieb gibt es von der Fa. JUMO den Rauchgas-Thermostaten STM-2/RW, TÜV-geprüft nach DINAbk. 3440, Schutzart 54, ganz aus Metall, zulässige Temp. am Schaltkopf +80 °C. Regelbereich von +20 °- +400 °C mit innenliegender Skala, Preis um 200,- DM + MwSt.
    Sie können dem Schornsteinfeger vorschlagen, dass die Tauchhülse dieses Abgastemperaturwächters in das Rauchrohr Ihres jetzigen Ofens (und später in den Kachelofen) eingeschweißt wird und dann mit einem temperaturbeständigen Silikonkabel an den Ölbrennerkontakt angeschlossen wird.
    Einziges Problem, was der schwarze Mann noch haben könnte, wäre, dass die Abgase des Ölkessels durch den Ofen im EGAbk. austreten könnten. Aber vielleicht hat er ja dazu was parat.
    Mit sonnigem Gruß
  4. Kaminzug-Alternativen: Dachlösung statt gemeinsamer Nutzung?

    Trotz Holzpellet-Fetish richtig nett ...
    Hallo Herr Lüneborg,
    trotz Ihres Holzpellet-Fetish sind Sie richtig nett 🙂  -  vielen Dank erstmal für die wertvollen Infos!
    Wenn ich das richtig sehe, gibt's also keine Chance beide Feuerstätten gleichzeitig zu betreiben. Schade  -  dann muss ich wohl doch auf's Dach ... ;-(
    Freundliche Grüße
    Chris
  5. Diskussion: Nachhaltigkeit vs. Ölheizung im Altbau – Perspektiven

    Danke für die Blumen!
    Jedem Menschen seine Macke. Wenn ich bei Kunden über die neue Ausrichtung meines Installateur- und Heizundgsbaubetriebes (Installateurbetriebs, Heizungsbaubetriebs) erzähle, kommt immer von mir: 2 Millionen Jahre hat die Erde gebraucht, um Erdöl zu bilden; 200 Jahre die Menschheit, um alles zu verpulvern. Dann brauchen wir ja nur wieder 2 Millionen Jahre zu warten, dann haben wir ja wieder genug Öl. Oder wir können jeden Abend aus dem Fenster gucken und sehen, dass durch die Sonne die Bäume wieder ein Stück gewachsen sind ...
    Meine Enkelkinder  -  die ich noch nicht habe  -  werden mit Sicherheit nicht mehr mit umgewandeltem Erdöl heizen können. Und mit Erdgas auch nicht. Und es gibt auch in meiner Kundschaft genügend Menschen, die einfach sagen: Nach mir die Sintflut. Ich werde's nicht sagen. Und trotzdem werde ich ihnen bei Ihren Problemen helfen. Weil ich davon lebe. Nichts für ungut.
    Mit sonnigem Gruß
  6. Alternative: Wasserstoff statt fossiler Brennstoffe – Zukunftsszenario

    Eigentlich doch alles Murks  -  Wasserstoff ist das einzig Wahre ...
    Hallo nochmal Herr Lüneborg,
    in gewisser Weise teile ich ja Ihre Meinung  -  irgendwann ist Feierabend mit Öl- und Gas- und anderen fossilen Brennstoffen. Aber wenn ich unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten mittelfristig ein Optimum bei der lokalen Heizenergieerzeugung anstrebe, dann kann ich nur auf Wasserstoff setzen  -  da helfen mit auch keine Pellets. Und das wird irgendwann soweit sein  -  in 10-15 Jahren evtl.?!  -  Und so lange reichen die Reserven und hält mein Ölkessel und fährt mein Benziner. Meine Kinder (und besonders meine ebenfalls noch nicht vorhandenen Enkelkinder) werden irgendwann mal fragen: Wie konntet Ihr nur so einen Scheiß machen?  -  Aber das ist bei jedem Generationswechsel so, denn glücklicherweise werden wenigstens unsere Wissenschaftler und Techniker von Jahr zu Jahr schlauer  -  wenn auch nicht der Rest der Menschheit. In diesem Sinne: ein langes, gesundes und glückliches Leben  -  egal womit wir z.Z. unsere Bude warm bekommen ...
    Liebe Grüße
    Chris
  7. Diskussion: Wasserstoff-Herkunft – Erdgas-Reformierung vs. Elektrolyse

    Wo kommt der Wasserstoff her?
    Wo kommt der Wasserstoff her? Reformiert aus Erdgas? Das geht doch irgendwann auch zur Neige? Oder wird der Wasserstoff durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen? Aber woher kommt der Strom für die Elektrolyse?
  8. Erneuerbare Energien: Solarenergie als Alternative zur Ölheizung

    Let the sun shine
    Nun ja  -  Sonne haben wir ja schließlich in manchen Teilen der Erde genug ...
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    NT-Ölkessel & Kachelofen am Kaminzug: Sicherheit & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die gemeinsame Nutzung eines Kaminzugs für NT-Ölkessel und Kachelofen ist unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen möglich, wobei der gleichzeitige Betrieb in der Regel ausgeschlossen ist. Alternativ werden Dachlösungen oder der Umstieg auf nachhaltigere Energieträger wie Wasserstoff diskutiert. Die korrekte Dimensionierung des Kaminquerschnitts und die Einhaltung der Brandschutzvorschriften sind essenziell. Die Verfügbarkeit und Herkunft von Wasserstoff als Energieträger wird kritisch hinterfragt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Kaminzug-Nutzung: Öl-/Gasheizung mit Festbrennstoff – Freigabe ist die gemeinsame Nutzung nur zulässig, wenn sichergestellt ist, dass nur eine Feuerstätte gleichzeitig betrieben werden kann. Dies erfordert in der Regel eine entsprechende Verriegelungstechnik.

    🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Materialtipp: JUMO Rauchgasthermostat STM-2/RW für Ölbrenner empfiehlt den Einsatz eines Rauchgasthermostaten zur Verriegelung des Ölbrenners bei Feststoffbetrieb. Dieser Thermostat überwacht die Abgastemperatur und schaltet den Ölbrenner bei Bedarf ab, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

    💰 Kosten: Die Installation einer solchen Verriegelungstechnik verursacht zusätzliche Kosten, die jedoch im Verhältnis zu den potenziellen Risiken einer unsachgemäßen Kaminzugnutzung stehen. Es ist ratsam, sich vorab ein Angebot von einem Fachbetrieb einzuholen.

    📊 Fakten/Zahlen: Die korrekte Berechnung des Kaminquerschnitts ist entscheidend für einen sicheren und effizienten Betrieb der Feuerstätten. Hierbei sind die Abgasmassenströme und die Verbrennungsluftzufuhr der einzelnen Geräte zu berücksichtigen. Falsche Dimensionierung kann zu Problemen mit dem Abzug und somit zu einer erhöhten Brandgefahr führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Installation eines NT-Ölkessels in Kombination mit einem Kachelofen an einem gemeinsamen Kaminzug sollte unbedingt ein Schornsteinfeger konsultiert werden. Dieser kann die örtlichen Gegebenheiten prüfen, die notwendigen Berechnungen durchführen und die Einhaltung der Brandschutzvorschriften sicherstellen. Alternativ sollte über den Umstieg auf erneuerbare Energien nachgedacht werden, wie im Beitrag Erneuerbare Energien: Solarenergie als Alternative zur Ölheizung angedeutet.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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