ETW noch nicht abbezahlt & trotzdem Haus kaufen? Finanzierung, Risiken, Alternativen
In diesem Forum sind Sie: Baufinanzierung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit eines Hauskaufs trotz laufender ETW-Finanzierung. Dabei werden verschiedene Finanzierungsmodelle, Risiken durch Mietausfälle und die Möglichkeit der Umschuldung der bestehenden ETW-Finanzierung beleuchtet. Steuervorteile durch Vermietung und die Einbeziehung von Mieteinnahmen in die neue Finanzierung spielen eine wichtige Rolle.
ETW noch nicht abbezahlt & trotzdem Haus kaufen? Finanzierung, Risiken, Alternativen
habe dieses tollen Seiten mit super Tipps gefunden, und hoffe, dass uns auch geholfen werden kann.
Im Jahre 1999 (Erftkreis, Neubau KP 370.000 DM) kauften und bezogen wir eine ETW (Dachgeschoss-Maisonette, 92 m², gehobene Ausstattung, PKW Außenstellplatz)
Der Kauf wurde zu 2 Dritteln durch den Verkauf einer vorigen ETW finanziert.
Es wurden ca. 120.000 DM zusätzlich aufgenommen über Bausparvertrag, die monatl. Rückzahlung beträgt 620,- €, die Eigenheimzulage ist in die Finanzierung eingerechnet. (Finanzierung bis 2013)
Nun haben wir uns in ein kleines Häuschen verliebt, BJ 1956 Grundstück 300 m², Wohnfläche 90 m².
Dieses soll kosten ca. 180.000,- Euro, dazu kämen dann noch die Nebenkosten (5 %) und Renovierungskosten (10-15.000 €)
So wie es aussieht ist es schwer unsere jetzige Wohnung zu verkaufen, mit einem Betrag, der den ursprl. Kaufpreis deckt.
Unsere Überlegung ist es, die ETW zu vermieten, laut Mietspiegel könnten wir ca. 8 - 8,50 € ansetzen.
Unsere monatl. Einkünfte sind
1700 € Mann
500 € Mann (aus Gewerbe, noch zu versteuern)
400 € Frau
150 € Kindergeld
sonst keine Schulden!
Nun unsere Frage
Wie lässt sich diese Modell rechnen, evtl. Mieteinnahmen/ Steuervorteile usw.
Geht es überhaupt ohne Eigenkapital (Bargeld), da dieses wohl dann eine über 100 % Finanzierung wäre.
Wir freuen uns auf hilfreiche Antworten
vielen Dank und Grüße
Petra
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine 100-%- oder Überfinanzierung ohne mindestens 20 % Eigenkapital – Banken lehnen dies bei vorliegender Restschuld und geringem Einkommen (2.750 € netto) nahezu ausnahmslos ab.
🔴 KRITISCH: Eigenheimzulage ist seit 31.12.2005 endgültig abgeschafft – jede Kalkulation, die sie einbezieht, ist faktisch falsch und gefährdet die gesamte Finanzierungsplanung.
⚠️ WICHTIG: Renovierungskosten für ein Altbauhaus aus 1956 werden massiv unterschätzt: Realistisch 30.000–60.000 €, nicht 10–15.000 € – vor Kauf unbedingt bausachverständige Vor-Ort-Prüfung veranlassen.
⚠️ WICHTIG: Mieteinnahmen aus der ETW dürfen nicht vollständig als Liquidität angenommen werden – abzuziehen sind: Leerstand (min. 3–6 Monate/Jahr), Instandhaltungsrücklage (2–3 €/m²/Jahr), Verwaltung, Steuern und Gewerbesteuer auf 500-€-Gewerbeertrag.
⚠️ WICHTIG: Negative Cashflow-Situation ist bei dieser Konstellation (zwei Kredite + geringes Einkommen + keine Pufferreserve) nahezu unvermeidlich – eine 10-Jahres-Liquiditätsplanung ist zwingende Voraussetzung vor jeder Entscheidung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie trotz laufender Finanzierung Ihrer Eigentumswohnung (ETW) den Kauf eines Hauses in Erwägung ziehen. Das ist grundsätzlich möglich, erfordert aber eine sehr sorgfältige Prüfung Ihrer finanziellen Situation.
Finanzierung: Banken berücksichtigen bei der Kreditvergabe Ihre bestehenden Verpflichtungen (ETW-Kredit) und Ihre Einkünfte. Mieteinnahmen aus der ETW können Ihre Bonität erhöhen. Prüfen Sie verschiedene Finanzierungsmodelle, z.B. Zwischenfinanzierung oder Aufstockung des bestehenden Kredits.
Risiken: 🔴 Eine Doppelbelastung durch zwei Immobilienkredite kann riskant sein, besonders wenn unerwartete Ausgaben (Reparaturen, Mietausfälle) auftreten. 🔴 Achten Sie auf steigende Zinsen und deren Auswirkungen auf Ihre monatliche Belastung. 🔴 Ein möglicher Wertverlust der ETW könnte Ihre finanzielle Situation zusätzlich belasten.
Alternativen: Bevor Sie sich für den Hauskauf entscheiden, sollten Sie prüfen, ob sich die ETW verkaufen lässt. Eine Vermietung der ETW kann ebenfalls eine Option sein, um zusätzliche Einnahmen zu generieren.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater umfassend beraten. Er kann Ihre finanzielle Situation analysieren und Ihnen die besten Optionen aufzeigen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Wunsch einer Familie, eine zweite Immobilie zu erwerben, während die erste Eigentumswohnung (ETW) noch nicht vollständig finanziert ist. Die finanzielle Situation ist angespannt, da kein nennenswertes Eigenkapital vorhanden ist und die monatlichen Einkünfte mit rund 2.750 Euro netto (inkl. Kindergeld) begrenzt sind. Die geplante Vollfinanzierung des Hauses (180.000 Euro plus Nebenkosten und Renovierung) stellt ein erhebliches Risiko dar.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der Überschuldung. Eine 100%-Finanzierung oder sogar Überfinanzierung ist bei den gegebenen Einkommensverhältnissen und der bestehenden Restschuld der ETW (ca. 620 Euro monatlich) extrem riskant. Sollte die ETW nicht vermietet werden können oder Leerstand entstehen, droht eine Zahlungsunfähigkeit.
➕ Ergänzung: Die kalkulierten Mieteinnahmen von 8-8,50 Euro/m² sind für die Region realistisch, jedoch müssen Instandhaltungsrücklagen (ca. 2-3 Euro/m²/Jahr) und Verwaltungskosten abgezogen werden. Zudem sind die Steuervorteile aus der Vermietung (Abschreibung, Zinsen) nicht sofort liquiditätswirksam, sondern reduzieren nur die Steuerlast. Die Einkünfte aus dem Gewerbe (500 Euro) sind zudem noch zu versteuern, was die Nettoeinkünfte weiter schmälert.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Finanzierung des Hauses ohne Eigenkapital möglich ist, ist irreführend. Banken verlangen in der Regel mindestens 20% Eigenkapital, um das Risiko zu minimieren. Eine 100%-Finanzierung ist nur bei sehr hohen Bonitäten und Sicherheiten (z.B. durch die ETW) denkbar, was hier nicht gegeben ist.
👉 Handlungsempfehlung: Vor jedem weiteren Schritt ist eine detaillierte Liquiditätsplanung über 10 Jahre zu erstellen. Lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater oder einer Verbraucherzentrale beraten. Prüfen Sie zuerst den Verkauf der ETW, auch zu einem reduzierten Preis, um Eigenkapital zu generieren. Ohne ausreichendes Eigenkapital und eine tragfähige Mietkalkulation ist der Kauf des Hauses derzeit nicht zu empfehlen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine finanziell hochgradig riskante Situation: Eine bereits bestehende Immobilie (ETW) mit laufender Tilgungslast soll parallel zu einem weiteren Immobilienkauf (Altbauhaus) genutzt werden, obwohl der Verkauf der ETW nicht gesichert ist und Eigenkapital praktisch fehlt.
🔴 Gefahr: Eine über 100 % Finanzierung ohne nachweisbares Eigenkapital ist bei Banken nahezu ausgeschlossen und stellt ein extrem hohes Risiko für die gesamte finanzielle Existenz dar – insbesondere bei nur 2.750 € monatlichem Bruttoeinkommen, davon 500 € unsicherer Gewerbeertrag und keinerlei finanzieller Pufferreserve.
🔴 Gefahr: Die geplante Vermietung der ETW birgt erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Risiken: Keine Berücksichtigung von Leerstandszeiten, Mietausfällen, Instandhaltungsrücklagen, steuerlichen Nachzahlungen oder der steuerlichen Behandlung der Eigenheimzulage nach 2006 (die 2006 ausgelaufen ist – eine Einrechnung in die aktuelle Finanzierung ist daher faktisch falsch und rechtlich nicht zulässig).
⚠️ Korrektur: Die Eigenheimzulage wurde zum 31.12.2005 endgültig abgeschafft; sie kann seit 2006 nicht mehr in Finanzierungen eingerechnet werden – dies stellt eine gravierende Fehleinschätzung dar, die die gesamte Kalkulation entwertet.
➕ Ergänzung: Die Renovierungskosten für ein Haus aus dem Jahr 1956 sind mit 10–15.000 € stark unterschätzt – typische Sanierungsaufwendungen (z. B. Heizung, Elektro, Dach, Fenster, Schimmel- oder Asbestsanierung) liegen regelmäßig bei 30.000–60.000 €, insbesondere bei nicht vorliegender Baubegutachtung.
➕ Ergänzung: Die Mieteinnahmen von 750–780 € monatlich werden nicht die laufenden Kosten (Kreditrate für das neue Haus, Nebenkosten, Instandhaltungsrücklage, Steuern, Versicherungen) decken – eine negative Cashflow-Situation ist bei dieser Konstellation nahezu unvermeidlich.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein Immobilienkauf ohne Eigenkapital "geht" ist irreführend: Banken verlangen mindestens 10–20 % Eigenkapital (inkl. Nebenkosten), und eine 100+%-Finanzierung ist nur bei außergewöhnlichen Sicherheiten möglich – hier fehlen jegliche solche Voraussetzungen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Immobilienfinanzierungsberater und einen Steuerberater für eine detaillierte Liquiditäts- und Steuerprognose – und lassen Sie vor einem Kauf das Haus durch einen Bausachverständigen auf statische Sicherheit, Asbest, Schimmel und energetischen Sanierungsbedarf prüfen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig: Eine Vollfinanzierung des Hauses ohne ausreichendes Eigenkapital ist bei der gegebenen finanziellen Lage extrem riskant und bei den meisten Banken praktisch unmöglich.
- Alle drei warnen vor einer Doppelbelastung durch zwei Kredite bei nur 2.750 € monatlichem Nettoeinkommen und fehlenden finanziellen Puffern.
- Alle empfehlen dringend die Beratung durch einen unabhängigen Finanzberater – GoogleAI ergänzt mit „umfassend“, DeepSeek mit „Verbraucherzentrale“, Qwen mit „zertifiziertem Immobilienfinanzierungsberater“.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI hält eine Aufstockung des bestehenden Kredits oder Zwischenfinanzierung für prinzipiell möglich; DeepSeek und Qwen bewerten beide Varianten als unrealistisch ohne Eigenkapital und Sicherheiten – DeepSeek/Qwen gelten hier als sicherere, konservativere Einschätzung.
- GoogleAI erwähnt Mieteinnahmen als Bonitätsverbesserung; DeepSeek und Qwen betonen dagegen die Unsicherheit und AbzAbk.üge (Leerstand, Rücklagen, Steuern) – die letztere Sicht ist im Vorsichtsprinzip maßgeblich.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek quantifiziert Instandhaltungsrücklagen (2–3 €/m²/Jahr) und weist auf steuerliche Liquiditätsirrelevanz hin – nicht bei GoogleAI.
- Qwen korrigiert die falsche Annahme zur Eigenheimzulage (faktisch abgeschafft seit 2006) und nennt realistische Renovierungskosten (30.000–60.000 €) – beides fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
- Qwen fordert explizit eine bausachverständliche Prüfung auf Asbest, Schimmel und statische Sicherheit – nicht bei den anderen beiden.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI geht von einer „grundsätzlich möglichen“ Finanzierung aus; Qwen und DeepSeek stellen klar: „nahezu ausgeschlossen“, „nicht zu empfehlen“, „extrem riskant“ – die strengere Einschätzung von Qwen/DeepSeek gilt als maßgeblich.
- GoogleAI erwähnt keine konkrete Eigenkapitalquote; DeepSeek („mindestens 20 %“) und Qwen („10–20 % inkl. Nebenkosten“) sind sich hier einig – im Widerspruch zu impliziten Annahmen in der Ausgangssituation.
👉 Empfehlung:
- Alle Modelle sind sich einig: Der Verkauf der ETW ist die sicherste und realistischste Option, um Eigenkapital zu generieren – GoogleAI nennt ihn als „Alternative“, DeepSeek als „ersten Schritt“, Qwen als „notwendig vor Kauf“.
- Qwen geht am weitesten: fordert nicht nur Finanzberatung, sondern zusätzlich Steuerberatung und Bausachverständigenprüfung – diese Ergänzung wird als präventiv notwendig eingestuft.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Finanzierbarkeit ohne Eigenkapital ❌ Widerspruch GoogleAI: „grundsätzlich möglich“ / DeepSeek & Qwen: „nahezu ausgeschlossen“ → Sicherheitsprinzip: ❌ Nicht finanzierbar Eigenkapitalquote ✅ Konsens Mindestens 10–20 % inkl. Nebenkosten erforderlich – alle drei Modelle stimmen überein. Eigenheimzulage ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt sie nicht; Qwen korrigiert klar: „seit 2006 abgeschafft“ → Fehleinschätzung entwertet Kalkulation → ❌ Unzulässig in Planung Renovierungskosten (Altbau) ⚠️ Abwägung GoogleAI: ungenannt / DeepSeek: ungenannt / Qwen: 30.000–60.000 € → Konsolidierter Wert: ⚠️ 30.000 € als Minimum (konservativ) Mieteinnahmen aus ETW ⚠️ Abwägung GoogleAI: „Bonitätsverbesserung“ / DeepSeek & Qwen: „abzüglich Leerstand, Rücklagen, Steuern“ → Konsolidierter Wert: ⚠️ Max. 60–70 % der Bruttomiete als nutzbare Liquidität Dringendste Handlung ✅ Konsens Verkauf der ETW zur Eigenkapitalgenerierung – alle drei nennen es als zentrale, vorrangige Maßnahme. 👉 Handlungsempfehlung: Der Kauf eines weiteren Hauses bei laufender ETW-Finanzierung und fehlendem Eigenkapital ist unter den gegebenen Bedingungen (2.750 € Nettoeinkommen, keine Pufferreserve, hohe Restschuld) nicht tragfähig. Ein Verkauf der ETW ist die einzige finanziell sichere Option, um Eigenkapital zu schaffen – alternativ ist eine professionell erstellte 10-Jahres-Liquiditätsplanung zwingende Voraussetzung vor jeglichem Schritt.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Überschuldung durch zwei Immobilienkredite bei geringem Einkommen Finanzielle Existenzgefährdung, Zwangsvollstreckung, Insolvenz 🔴 Risiko Fehlende Eigenkapitaldeckung führt zum Finanzierungsabbruch nach Kaufvertrag Vertragsstrafen, Anzahlungsverlust, Rechtsstreit mit Verkäufer 🔴 Risiko Unterschätzte Sanierungskosten im Altbau (Asbest, Schimmel, Heizung) Ungeplante Kosten von bis zu 60.000 € – zusätzliche Kreditaufnahme oder Eigenmittelverbrauch 🔴 Risiko Leerstand oder Mietausfall bei der ETW während der Doppelbelastung Monatliche Liquiditätslücke von bis zu 750 € – bei fehlendem Puffer sofort kritisch 🔴 Risiko Einsatz falscher steuerlicher Annahmen (z. B. Eigenheimzulage) Fehlplanung mit mehreren Tausend Euro Abweichung – ggf. steuerrechtliche Konsequenzen ✅ Chance Verkauf der ETW zu marktgerechtem Preis Generierung von 20.000–40.000 € Eigenkapital für Hauskauf ohne Risiko ✅ Chance Professionelle Liquiditätsplanung mit Steuer- und Finanzberater Frühzeitige Erkennung kritischer Szenarien und Entwicklung stabiler Alternativmodelle ✅ Chance Vermietung der ETW *nach* erfolgtem Hauskauf mit gesicherter Finanzierung Langfristige Passiv-Einkommensquelle, steuerliche Vorteile bei korrekter Abwicklung ✅ Chance Nutzung von staatlichen Förderprogrammen (z. B. KfW-Kredite für energetische Sanierung) Reduzierung der effektiven Finanzierungslast um bis zu 30 % über Zinsverbilligung ✅ Chance Langfristige Wertsteigerung bei strategischem Standortkauf im Haus Kapitalaufbau über Jahrzehnte – bei solider Finanzierung echte Altersvorsorge Orientierungshilfen
- Sofortigen Verkauf der ETW einleiten: Kontaktieren Sie einen lokalen Immobilienmakler mit Nachweis hoher Verkaufsquote für Eigentumswohnungen – nutzen Sie den Erlös als Eigenkapital für das Haus.
- 10-Jahres-Liquiditätsplanung erstellen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Finanzberater mit einer detaillierten Prognose unter Einbezug aller Risiken (Leerstand, Zinsanstieg, Sanierungskosten, Steuern).
- Steuerliche Prüfung durchführen: Ein Steuerberater muss die gesamte Kalkulation inkl. Mieteinnahmen, Gewerbeertrag und Fehlannahmen (z. B. Eigenheimzulage) überprüfen – korrigieren Sie alle fehlerhaften Annahmen.
- Bausachverständigen beauftragen: Vor Kauf des Hauses: Prüfung auf Asbest, Schimmel, statische Sicherheit, energetischen Sanierungsbedarf und Dachzustand – nicht auf „Schätzungen“ verlassen.
- KfW-Fördermöglichkeiten recherchieren: Prüfen Sie noch vor Vertragsabschluss, ob das Haus für KfW-Kredite (Energieeffizienz, Altersgerecht Umbauen) oder BAFA-Förderung (Heizungstausch) in Frage kommt.
- Instandhaltungsrücklage für ETW einrichten: Sollte der Verkauf nicht gelingen, bilden Sie ab sofort monatlich 2–3 €/m² als Rücklage – dokumentieren Sie dies steuerlich korrekt.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- ETW (Eigentumswohnung)
- Eine Wohnung in einem Gebäude, die im Sondereigentum einer Person steht. Der Eigentümer hat das Recht, die Wohnung zu nutzen, zu vermieten oder zu verkaufen.
Verwandte Begriffe: Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum, Wohnungseigentumsgesetz (WEGAbk.) - Finanzierung
- Die Bereitstellung von Kapital zur Finanzierung eines Vorhabens, z.B. eines Hauskaufs. Dies kann durch Kredite, Eigenkapital oder andere Finanzierungsinstrumente erfolgen.
Verwandte Begriffe: Kredit, Darlehen, Hypothek, Eigenkapital - Bausparvertrag
- Ein Vertrag zwischen einer Bausparkasse und einem Bausparer, bei dem der Bausparer zunächst einen bestimmten Betrag anspart und anschließend ein zinsgünstiges Darlehen erhält.
Verwandte Begriffe: Bausparen, Bauspardarlehen, Ansparphase, Zuteilungsreife - Eigenheimzulage
- Eine staatliche Förderung für den Bau oder Kauf von Wohneigentum, die in Deutschland bis 2005 gewährt wurde. Sie wurde durch andere Förderprogramme ersetzt.
Verwandte Begriffe: Wohnungsbauförderung, Baukindergeld, KfW-Förderung - Kreditwürdigkeit (Bonität)
- Die Fähigkeit einer Person oder eines Unternehmens, finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. Sie wird von Banken und anderen Kreditgebern geprüft.
Verwandte Begriffe: Bonitätsprüfung, Schufa, Kreditscoring - Eigenkapital
- Das Kapital, das ein Käufer selbst in die Finanzierung eines Hauses oder einer Wohnung einbringt. Je höher der Eigenkapitalanteil, desto geringer ist das Risiko für die Bank.
Verwandte Begriffe: Ersparnisse, Wertpapiere, Schenkungen - Mieteinnahmen
- Die Einnahmen, die ein Vermieter durch die Vermietung einer Immobilie erzielt. Sie können zur Tilgung eines Kredits verwendet werden.
Verwandte Begriffe: Mietertrag, Mietrendite, Vermietung
Häufige Fragen (FAQ)
- Ist es möglich, ein Haus zu kaufen, wenn eine ETW noch nicht abbezahlt ist?
Ja, es ist möglich, aber es erfordert eine sorgfältige Prüfung der finanziellen Situation und eine realistische Einschätzung der Risiken. Banken berücksichtigen bestehende Verpflichtungen und Einkünfte bei der Kreditvergabe. - Welche Risiken bestehen bei einer Doppelbelastung durch zwei Immobilienkredite?
Die Doppelbelastung kann riskant sein, besonders bei unerwarteten Ausgaben, Mietausfällen oder steigenden Zinsen. Ein Wertverlust der ETW könnte die finanzielle Situation zusätzlich belasten. - Welche Finanzierungsmodelle gibt es für den Hauskauf trotz laufender ETW-Finanzierung?
Mögliche Modelle sind Zwischenfinanzierungen, Aufstockung des bestehenden Kredits oder die Aufnahme eines neuen Kredits unter Berücksichtigung der Mieteinnahmen aus der ETW. - Wie wirken sich Mieteinnahmen aus der ETW auf die Kreditwürdigkeit aus?
Mieteinnahmen können die Kreditwürdigkeit erhöhen, da sie als zusätzliches Einkommen berücksichtigt werden. Allerdings werden oft nur 70-80% der Mieteinnahmen angerechnet. - Sollte man die ETW verkaufen, bevor man ein Haus kauft?
Das ist eine sinnvolle Option, um die finanzielle Belastung zu reduzieren und Eigenkapital für den Hauskauf freizusetzen. - Welche Rolle spielt das Eigenkapital beim Hauskauf mit bestehender ETW-Finanzierung?
Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto geringer ist das Risiko und desto besser sind die Konditionen für den Hauskredit. - Was ist eine Zwischenfinanzierung?
Eine Zwischenfinanzierung ist ein kurzfristiger Kredit, der die Zeit überbrückt, bis die ETW verkauft ist oder ein Bausparvertrag ausgezahlt wird. - Wie finde ich einen unabhängigen Finanzberater?
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Finanzierung Hauskauf: ETW-Belastung – Zins, Tilgung & Mietausfall
Aus eigener Erfahrung ...
Aus eigener Erfahrung kann ich ihnen folgendes Vorrechnen (wir haben auch versucht, mit einer Wohnung am Hals ein Haus zu kaufen):
Finanzierungsbedarf ca. 205000 € ergibt bei 5,5 % Zins und 1 % Tilgung eine monatliche Belastung von 1110 €.
Plus 620 € aus der alten Finanzierung ergeben 1730 €.
Das müssen Sie stemmen können, denn es gibt genügend Mieter, die glauben, keine Miete bezahlen zu müssen. Bis sie die dann draußen haben ...
Oder sie brauchen entsprechend Rücklagen, dass sie davon einen evtl. Mietausfall inkl. Rate eine Zeit lang zahlen können.
Aus eigener Erfahrung mit den Banken glaube ich, wird ihnen das niemand finanzieren. Auch für sie wäre das Risiko zu groß.
Steuerlich dürfte nicht viel raus kommen, da ihre Einnahmen (ca. 8832 € pro Jahr) die Ausgaben (7440 € pro Jahr) übersteigen und sie somit kein negatives Ergebnis erzielen. Nur AfA 2,5 % für Altbau.
Das ist alles nur Laienerfahrung, Im Zweifelsfall lieber Steuerberater fragen. -
Umschuldung ETW-Kredit: Steuervorteile & Mieteinnahmen nutzen
Vielen Dank, aber
Vielen Dank für Ihre Mühe, aber ich glaube - so - wird das nicht gerechnet, da die bestehende Finanzierung (Rest ca. 50.000,-) für die neue Finanzierung umgeschuldet wird.
Vielleicht kann man dann für die vermietete Wohnung die Zinsbelastung so "striken", dass diese sich dann durch Steuerersparnis und Mieteinnahme selber trägt, und vielleicht noch ein Betrag davon in die Finanzierung für das neue Objekt fließen kann.
Liegen wir da wirklich mit unserer Laienberechnung so daneben.
Vielen Dank für weitere Infos
Grüße -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).ETW-Belastung beim Hauskauf: Finanzierung, Risiken & Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit eines Hauskaufs trotz laufender ETW-Finanzierung. Dabei werden verschiedene Finanzierungsmodelle, Risiken durch Mietausfälle und die Möglichkeit der Umschuldung der bestehenden ETW-Finanzierung beleuchtet. Steuervorteile durch Vermietung und die Einbeziehung von Mieteinnahmen in die neue Finanzierung spielen eine wichtige Rolle.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Finanzierung Hauskauf: ETW-Belastung – Zins, Tilgung & Mietausfall wird auf das Risiko von Mietausfällen hingewiesen, welches bei der Kalkulation berücksichtigt werden muss. Es ist wichtig, ausreichend Rücklagen zu bilden, um unvorhergesehene finanzielle Belastungen abzufedern.
💰 Zusatzinfo: Die Umschuldung der bestehenden ETW-Finanzierung kann, wie im Beitrag Umschuldung ETW-Kredit: Steuervorteile & Mieteinnahmen nutzen erwähnt, die Zinsbelastung reduzieren und Steuervorteile generieren. Dies kann die finanzielle Belastung beim Hauskauf erheblich mindern. Die Einbeziehung von Mieteinnahmen in die Finanzierung ist ein wichtiger Aspekt.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, eine detaillierte Finanzplanung unter Berücksichtigung aller Einnahmen und Ausgaben zu erstellen. Dabei sollten sowohl die bestehende ETW-Finanzierung als auch die potenziellen Mieteinnahmen und Steuervorteile berücksichtigt werden. Eine professionelle Beratung durch eine Bank oder einen Finanzberater ist ratsam, um die optimale Finanzierungsstrategie zu ermitteln.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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