Hausbau durch Investmentfonds finanzieren: Rendite, Risiko & Alternativen?
In diesem Forum sind Sie: Baufinanzierung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Finanzierung eines Hausbaus durch Investmentfonds birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Eine hohe Rendite ist zwar theoretisch möglich, aber nicht garantiert. Die Wahl sicherer und gut gemanagter Fonds ist entscheidend, insbesondere bei Einmalanlagen. Provisionen für Vermittler können erheblich sein, sollten aber transparent dargestellt werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Hausbau durch Investmentfonds finanzieren: Rendite, Risiko & Alternativen?
Wo ist der Trick? Wenn es so einfach ist, warum machen das nicht alle, oder warum vergeben die Banken dann überhaupt so billig Bau Geld. Irgend etwas riecht mir da.
Kann mich jemand aufklären?
Gruß
Rene
PS. : Ich treffe mich noch mal zum ausführlichen Gespräch, dann würde ich gerne die richtigen Fragen stellen. Die Honorarbasis ist die, dass er nach Abschluss %e von dem jeweiligen Fondbetreiber bekommt, welche sich (angeblich) sonst die Bank einstreicht.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Vertragsunterzeichnung oder Kapitalfreigabe vor schriftlicher Risiko- und Kostenoffenlegung durch den Fondsanbieter sowie unabhängiger Prüfung durch einen Bafin-registrierten Honorarberater.
🔴 KRITISCH: Die versprochene monatliche Rendite von 2000 DM aus 200.000 DM (12 % p.a.) ist bei seriösen, regulierten Investmentfonds unmöglich – dies deutet auf Betrug, Hebelprodukte mit Totalverlustrisiko oder nichtregulierte Anbieter hin.
⚠️ WICHTIG: Investmentfonds ersetzen keine Baufinanzierung – sie sind keine Kreditabsicherung und bieten keinerlei Grundpfandrechte oder staatliche Sicherung für den Baukredit.
⚠️ WICHTIG: Provisionsbasierte Beratung durch den Fondsanbieter schafft strukturellen Interessenkonflikt – ausschließlich unabhängige, honorar-basierte Beratung einholen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Idee, einen Hausbau durch die Rendite eines Investmentfonds zu finanzieren, klingt auf den ersten Blick verlockend, birgt aber erhebliche Risiken. Ich rate zur Vorsicht, da die Rendite von Investmentfonds Schwankungen unterliegt und nicht garantiert ist. Es ist unrealistisch, mit einer monatlichen Rendite von 2000 DM (ca. 1000 Euro) einen 30-jährigen Kredit über 350 TDM (ca. 175.000 Euro) zu bedienen, da hier Zins und Tilgung enthalten sind.
🔴 Gefahr: Sollte die Rendite des Fonds geringer ausfallen als erwartet oder sogar Verluste entstehen, kann dies zu finanziellen Engpässen führen und im schlimmsten Fall den Verlust des Hauses bedeuten.
Ich empfehle, folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Risikobewertung: Wie hoch ist das Risiko des Investmentfonds?
- Renditeerwartung: Ist die erwartete Rendite realistisch und nachhaltig?
- Alternativen: Gibt es sicherere Finanzierungsalternativen, z.B. ein Bauspardarlehen oder ein Annuitätendarlehen?
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater (nicht von einem, der an den Fonds gebunden ist) umfassend beraten und vergleichen Sie verschiedene Finanzierungsangebote, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Finanzierungsmodell, bei dem ein Investmentfonds die monatliche Rendite von 2000 DM erwirtschaften soll, um einen 30-jährigen Kredit über 350 TDM zu bedienen. Die Annahme, dass ein Startkapital von 200 TDM eine garantierte monatliche Rendite von 1% (2000 DM) erzielt, ist aus fachlicher Sicht äußerst optimistisch und realitätsfern. Historische Durchschnittsrenditen von Aktienfonds liegen langfristig bei etwa 5-7% pro Jahr, was einer monatlichen Rendite von ca. 0,4-0,6% entspricht. Die versprochene Rendite von 1% pro Monat (12% p.a.) liegt deutlich über dem langfristigen Marktdurchschnitt und deutet auf ein erhöhtes Risiko oder eine unseriöse Prognose hin.
🔴 Gefahr: Die versprochene monatliche Rendite von 1% ist unrealistisch und birgt ein erhebliches Verlustrisiko. Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen, sodass eine konstante monatliche Ausschüttung nicht garantiert werden kann. Bei einem Kursverlust des Fonds müssten Anteile verkauft werden, was das Kapital nachhaltig schmälert.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Finanzberaters, dass die Rendite "sonst die Bank einstreicht", ist irreführend. Banken finanzieren Immobilien zu niedrigen Zinsen, da sie durch Grundschulden besichert sind. Ein Fonds hingegen trägt das volle Marktrisiko ohne Sicherheiten für den Kreditnehmer.
➕ Ergänzung: Die Vergütung des Beraters auf Provisionsbasis ("%e von dem jeweiligen Fondbetreiber") schafft einen Interessenkonflikt. Der Berater hat einen Anreiz, Produkte mit hohen Provisionen zu empfehlen, unabhängig von deren Eignung für den Kunden. Zudem sind die laufenden Kosten von Investmentfonds (z.B. Ausgabeaufschlag, Verwaltungsgebühr) zu berücksichtigen, die die Rendite schmälern.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Honorarberater (ohne Provisionsinteresse) zu einer realistischen Finanzierungsstrategie beraten. Prüfen Sie Alternativen wie klassische Immobilienfinanzierung mit Eigenkapital, Bausparverträge oder staatliche Förderprogramme. Verlangen Sie vom aktuellen Berater eine schriftliche Aufstellung aller Kosten und Risiken des vorgeschlagenen Fonds. Investieren Sie niemals Geld in Produkte, deren Funktionsweise Sie nicht vollständig verstehen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine vermeintlich attraktive Finanzierungsalternative für ein Eigenheim über einen Investmentfonds mit unrealistisch hoher monatlicher Renditeerwartung von 2000 DM bei einem Einsatz von nur 200 TDM – das entspricht einer jährlichen Rendite von über 120 %, was bei seriösen Kapitalanlagen schlicht unmöglich ist.
🔴 Gefahr: Solche Versprechen sind typisch für unseriöse Anlageberatung oder sogar Kapitalanlagebetrug; die angegebene Rendite deutet entweder auf eine massive Fehldarstellung, eine versteckte Risikoverlagerung (z. B. Hebelwirkung, Fremdwährung, oder strukturierte Produkte mit Totalverlustrisiko) oder auf einen nicht regulierten Anbieter hin.
⚠️ Korrektur: Eine monatliche Ausschüttung von 2000 DM aus 200.000 DM Kapital entspricht keiner marktüblichen Rendite – selbst hochriskante Immobilienfonds erzielen langfristig selten mehr als 4–6 % p. a. brutto, und diese werden nicht monatlich ausgeschüttet, sondern meist reinvestiert oder unter Risikovorbehalt ausgezahlt.
➕ Ergänzung: Die Honorarstruktur (Provision vom Fondsanbieter statt transparenter Honorarberatung) birgt ein erhebliches Interessenkonfliktpotenzial – der Berater profitiert unabhängig von der Anlageentwicklung, was objektive Beratung ausschließt.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, Banken würden "billig" Baukredite vergeben, ist irreführend: Baukredite sind langfristig gesichert und reguliert, während Fondinvestments keinerlei Tilgungs- oder Zinsbindung für die Immobilienfinanzierung bieten – sie sind keine Ersatzfinanzierung, sondern eine separate, risikobehaftete Kapitalanlage.
🔴 Gefahr: Ein Versuch, Baukreditraten allein durch Fondrenditen zu decken, führt bei Renditeausfällen oder Ausschüttungsstopps binnen kürzester Zeit zur Zahlungsunfähigkeit und drohender Zwangsvollstreckung – ohne jegliche Absicherung durch Grundpfandrechte oder Kreditversicherung.
✅ Zustimmung: Die Skepsis des Fragestellers ("Irgend etwas riecht mir da") ist vollkommen berechtigt und entspricht der fachlichen Einschätzung: Solche Angebote verstoßen regelmäßig gegen die Anforderungen der Anlageberatungs-Richtlinie (MiFID II) und der Bafin-Aufsichtsstandards.
👉 Handlungsempfehlung: Brechen Sie das Beratungsgespräch ab, bis der Berater schriftlich und nachvollziehbar alle Risiken, Kosten, Ausschüttungsgrundlagen, Fondstruktur (offen/geschlossen), Verwahrstelle, Bafin-Registrierung und steuerliche Konsequenzen offenlegt – und beauftragen Sie vorab einen unabhängigen, honorar-basierten Finanzanlagenberater mit der Prüfung des Angebots.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die versprochene Rendite von 1 % monatlich (12 % p.a.) als unrealistisch, risikoreich und fachlich nicht tragfähig.
- Alle drei fordern eine unabhängige, honorar-basierte Finanzberatung vor Entscheidung – mit klarem Ausschluss provisionsgebundener Berater.
- Alle drei warnen vor Verlustrisiko, fehlender Garantie und möglicher Zwangsvollstreckung bei Ausfall der Fondrendite.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont allgemein das Schwankungsrisiko von Fondsrenditen, ohne konkrete Renditevergleiche anzugeben.
- DeepSeek quantifiziert historische Marktdurchschnittsrenditen (5–7 % p.a.) und stellt die 12 %-Zielrendite in Kontrast dazu.
- Qwen geht noch weiter und nennt die implizierte Rendite als „über 120 % p.a.“ – korrigierend: Bei 2000 DM monatlich aus 200.000 DM ist die jährliche Rendite tatsächlich 12 % (24.000 / 200.000), nicht 120 %. Qwen verwechselt hier nominelle Ausschüttung mit jährlicher Verzinsung – eine sachliche Ungenauigkeit.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek weist explizit auf laufende Fonds-Kosten (Ausgabeaufschlag, Verwaltungsgebühr) und deren Renditebelastung hin – GoogleAI und Qwen erwähnen dies nicht direkt.
- Qwen betont rechtliche Aspekte: Verstoß gegen MiFID II, fehlende Bafin-Registrierung, fehlende Offenlegung von Verwahrstelle und Fondstruktur – stärker als GoogleAI und DeepSeek.
❌ Widerspruch:
- Qwen behauptet: „Die Aussage, Banken würden ‚billig‘ Baukredite vergeben, ist irreführend“. DeepSeek und GoogleAI stellen dagegen klar, dass Banken günstige Konditionen durch Sicherheiten (Grundschuld) ermöglichen – sie sehen keinen Widerspruch zur Aussage „billig“, sondern differenzieren sachlich nach Sicherungsmechanismus. Qwens Formulierung ist daher sachlich zu hart und widerspricht dem Konsens zur Risikotrennung (Sicherheit vs. Marktvolatilität). Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) ist die von DeepSeek/GoogleAI: Bankkredite sind günstig, weil besichert – Fondrenditen aber nicht.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste und konsensfähige Empfehlung lautet: Keine Investition ohne vollständige, schriftliche Darstellung aller Risiken, Kosten und Rechtsgrundlagen durch den Anbieter – geprüft durch einen unabhängigen, Bafin-registrierten Honorarberater.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Renditerealistik (1% monatlich) ✅ Konsens Alle drei Modelle bestätigen: 12 % p.a. ist bei regulierten, langfristigen Investmentfonds unrealistisch und weist auf hohes Risiko oder unseriöse Strukturen hin. Risiko von Ausschüttungsstopps ✅ Konsens Keine garantierte monatliche Ausschüttung – Kursschwankungen zwingen zum Verkauf von Anteilen, was Kapital und Tilgungsfähigkeit untergräbt. Interessenkonflikt durch Provisionsberatung ✅ Konsens Sämtliche Analysen warnen: Provision vom Fondsanbieter behindert objektive Beratung – ausschließlich unabhängige Honorarberatung zulässig. Fonds als Ersatz für Baufinanzierung ⚠️ Abwägung GoogleAI und DeepSeek warnen davor, Fondsrenditen als „Ersatz“ für die Kreditbedienung zu nutzen; Qwen formuliert dies noch schärfer als rechtlichen Verstoß – Konsens: Keine funktionale Gleichsetzung. Rechtliche Einordnung (MiFID II / Bafin) ⚠️ Abwägung Nur Qwen nennt MiFID II und Bafin-Registrierung explizit – DeepSeek erwähnt Regulierung implizit, GoogleAI nicht. Konsens: Angebot erfordert regulatorische Prüfung – aber keine Einigkeit über Priorisierung juristischer vs. ökonomischer Kriterien. 👉 Handlungsempfehlung: Brechen Sie das Beratungsgespräch ab, bis sämtliche Risiken, Kosten und Rechtsgrundlagen schriftlich vorliegen und von einem unabhängigen, Bafin-registrierten Honorarberater geprüft wurden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unrealistische Renditeversprechen (12 % p.a.) Massives Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals 🔴 Risiko Fehlende Absicherung des Baukredits Zahlungsunfähigkeit bei Renditeausfall → Zwangsvollstreckung und Verlust der Immobilie 🔴 Risiko Provisionsbasierte Beratung ohne Unabhängigkeit Subjektive, anbieterorientierte Entscheidung ohne Risikoabwägung zugunsten des Kunden 🔴 Risiko Fehlende oder unklare Fondstruktur (geschlossen/offen, Währungshebel, Derivate) Keine Transparenz über tatsächliche Risikotragfähigkeit und Liquidität bei Auszahlungsbedarf 🔴 Risiko Fehlende Bafin-Registrierung oder fehlende Verwahrstelle Kein Anlegerschutz, keine staatliche Rechtsdurchsetzungsmöglichkeit bei Betrug oder Insolvenz ✅ Chance Frühzeitige Sensibilisierung durch eigene Skepsis Vermeidung von finanziellen Schäden durch rechtzeitiges Hinterfragen vor Vertragsabschluss ✅ Chance Vorhandenes Eigenkapital (200 TDM) Möglichkeit einer soliden, zinsgünstigen Baufinanzierung mit >20 % Eigenkapitalquote – deutlich niedrigere Zinsbelastung ✅ Chance Zugang zu staatlichen Förderprogrammen (KfW, Baukindergeld) Erhebliche Entlastung durch zinsgünstige Darlehen oder nicht rückzahlbare Zuschüsse ✅ Chance Möglichkeit einer echten Diversifikation Langfristige Fondsanlagen neben der Baufinanzierung – nicht als Ersatz – können sinnvoll ergänzen ✅ Chance Professionelle Aufklärung durch unabhängige Honorarberatung Langfristige Kompetenzerweiterung im Finanzwissen und nachhaltige Sicherheit bei zukünftigen Entscheidungen Orientierungshilfen
- Sofortige Vertragspause einlegen: Unterbrechen Sie alle Verhandlungen, bis Ihnen der Fondsanbieter schriftlich alle Risiken, Kosten, Ausschüttungsgrundlagen, Fondstruktur (offen/geschlossen), Verwahrstelle und Bafin-Registrierungsnummer offenlegt.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen Bafin-registrierten Honorarberater (kein Provisionsvermittler!) mit Schwerpunkt Immobilienfinanzierung und Kapitalanlagen – nutzen Sie die Liste unter http://www.bafin.de.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Unterlagen des Beraters: Prospekte, Kostenübersichten, Renditeprognosen, Vertragsentwürfe und schriftliche Risikohinweise – diese sind zwingend für die Prüfung erforderlich.
- Alternativen prüfen: Beantragen Sie ein unverbindliches KfW-Darlehen (z. B. KfW 124 für energieeffizientes Bauen) und vergleichen Sie die effektiven Jahreszinsen mit einer klassischen Baufinanzierung bei Ihrer Hausbank oder Sparkasse.
- Rechtliche Absicherung klären: Lassen Sie vom Honorarberater prüfen, ob das Angebot den Anforderungen der MiFID II und der Bafin-Richtlinien entspricht – insbesondere hinsichtlich Risikoaufklärung und Zielgruppenorientierung.
- Baufinanzierung neu berechnen: Stellen Sie mit 200.000 Euro Eigenkapital eine Finanzierungsstruktur mit mindestens 20 % Eigenkapitalquote auf – dies senkt Zinsen und Sicherheitsaufschläge deutlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Investmentfonds
- Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KAG) verwaltet wird. Anleger investieren ihr Geld in den Fonds, der dieses dann in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe investiert. Ziel ist es, eine möglichst hohe Rendite zu erzielen.
Verwandte Begriffe: Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds, Mischfonds. - Baufinanzierung
- Eine Baufinanzierung ist ein Kredit, der speziell für den Bau oder Kauf einer Immobilie aufgenommen wird. Sie wird in der Regel durch eine Grundschuld auf das Grundstück oder die Immobilie abgesichert. Die Zinsen sind meist langfristig festgeschrieben, um Planungssicherheit zu gewährleisten.
Verwandte Begriffe: Annuitätendarlehen, Bauspardarlehen, Hypothek, Grundschuld. - Rendite
- Die Rendite ist der Ertrag einer Kapitalanlage, ausgedrückt als Prozentsatz des eingesetzten Kapitals. Sie gibt an, wie rentabel eine Investition war. Bei Investmentfonds setzt sich die Rendite aus Kursgewinnen, Dividenden und Zinsen zusammen.
Verwandte Begriffe: Zinsen, Dividenden, Kursgewinn, Kapitalertrag. - Kredit
- Ein Kredit ist die Überlassung von Geld oder Sachen auf Zeit. Der Kreditnehmer verpflichtet sich, das Geld oder die Sachen zu einem späteren Zeitpunkt zurückzuzahlen und in der Regel Zinsen zu entrichten.
Verwandte Begriffe: Darlehen, Zinsen, Tilgung, Kreditnehmer. - Eigenkapital
- Eigenkapital ist das Kapital, das ein Unternehmen oder eine Privatperson selbst in ein Projekt einbringt. Es steht im Gegensatz zum Fremdkapital, das von Gläubigern zur Verfügung gestellt wird. Ein höherer Eigenkapitalanteil reduziert das Risiko einer Finanzierung.
Verwandte Begriffe: Fremdkapital, Kapital, Vermögen, Schulden. - Zinsen
- Zinsen sind der Preis für die Überlassung von Kapital. Sie werden in der Regel als Prozentsatz des geliehenen Betrags angegeben und sind vom Kreditnehmer an den Kreditgeber zu zahlen.
Verwandte Begriffe: Kreditzinsen, Sparzinsen, Nominalzins, Effektivzins. - Tilgung
- Die Tilgung ist die Rückzahlung eines Kredits. Sie erfolgt in der Regel in regelmäßigen Raten, die sich aus Zins und Tilgung zusammensetzen. Mit jeder Rate reduziert sich die Restschuld des Kredits.
Verwandte Begriffe: Annuität, Kreditrate, Restschuld, Sondertilgung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Investmentfonds?
Ein Investmentfonds ist ein Vermögenspool, der von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft verwaltet wird. Das Geld der Anleger wird in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien investiert. Ziel ist es, eine Rendite zu erzielen, die über den Zinsen traditioneller Sparformen liegt. - Welche Risiken sind mit Investmentfonds verbunden?
Investmentfonds sind nicht risikofrei. Die Wertentwicklung hängt von den Märkten ab und kann schwanken. Es besteht das Risiko von Verlusten, insbesondere bei Aktienfonds. Auch das Emittentenrisiko (Insolvenz des Fondsanbieters) ist zu beachten. - Was ist eine Baufinanzierung?
Eine Baufinanzierung ist ein Kredit, der speziell für den Bau oder Kauf einer Immobilie aufgenommen wird. Sie wird in der Regel durch eine Grundschuld auf das Grundstück oder die Immobilie abgesichert. Die Zinsen sind meist langfristig festgeschrieben, um Planungssicherheit zu gewährleisten. - Was ist ein Bauspardarlehen?
Ein Bauspardarlehen ist ein Kredit, der von einer Bausparkasse vergeben wird. Zuvor muss ein Bausparvertrag abgeschlossen und ein bestimmter Sparbetrag angespart werden. Die Zinsen für das Darlehen sind in der Regel niedrig und langfristig festgeschrieben. - Was ist ein Annuitätendarlehen?
Ein Annuitätendarlehen ist ein Kredit, bei dem die monatliche Rate (Annuität) über die gesamte Laufzeit gleich bleibt. Sie setzt sich aus Zins und Tilgung zusammen. Mit der Zeit steigt der Tilgungsanteil und sinkt der Zinsanteil. - Wie finde ich einen unabhängigen Finanzberater?
Suchen Sie nach Beratern, die auf Honorarbasis arbeiten und keine Provisionen von Produktanbietern erhalten. Fragen Sie nach Referenzen und informieren Sie sich über die Qualifikation des Beraters. Achten Sie darauf, dass der Berater Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele berücksichtigt. - Welche Alternativen gibt es zur Finanzierung durch Investmentfonds?
Neben der klassischen Baufinanzierung und dem Bauspardarlehen gibt es noch weitere Alternativen wie KfW-Förderkredite, private Kredite oder die Eigenheimrente (Wohn-Riester). Die Wahl der passenden Finanzierung hängt von Ihrer individuellen Situation ab. - Was bedeutet TDM und DM?
TDM steht für Tausend Deutsche Mark und DM für Deutsche Mark, die ehemalige Währung Deutschlands vor der Einführung des Euro. 1 TDM entsprach 1000 DM.
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Sorry habe ich nicht gesehen.
Es waren aber dieselben Argumente "meines" Vermittlers.
Gruß
Rene -
Hausbau finanzieren: Investmentfonds – Risiko der Einmalanlage
sorry, stimmt nicht
Hallo,
erstmal, wie ich schon oft geschrieben habe, ist das die Finanzierung die ich favorisiere. aber, eine einmalanlage stellt ein ziemliches Risiko dar. einmalanlagen sind normalerweise nicht dazu geeignet eine wohnimobilie zu finanzieren. bei der jetzigen Aktien-Fondssituation kann man darüber aber sicherlich streiten.
wesentlich ist es gute, sichere, große, gut gemanagte Fonds zu wählen.
bei einer einmalanlage von 200 Tsd sind für den vermittler niemals 15 Tsd dm auf einen schlag zu verdienen, das ist humbuck. wer soll denn so eine Provision zahlen? 7,5 % der einlage, utopisch.
ich würde die Finanzierung auch über einen Fonds aufbauen, aber nicht über eine einmalanlage, kommt aber auf viele umstände an, alter, finanzielle Situation, wann soll gekauft werden etc.
ich würde aber bei 200 Tsd eigenkapital evtl. anders beraten, je nach dem wie gesagt. das Geld als eigenkapital nutzen und dann einen sparplan über einen Dachfonds machen.
Gruß joachim kähler -
Baufinanzierung: Provision – Fonds und Kreditsumme (350 TDM)
Provision
bezog sich nicht nur auf den Fond, sondern auch auf die Finanzierung i.H. von TDM 350. -
Baufinanzierung: Provisionssätze – Realistische Verdienstmöglichkeiten
Dann gehe ich zu der Firma
Hallo,
ich kenne nicht alle provisionssätze in Deutschland, daber die üblichen schon! wenn dann der Verkäufer dieses Geschäft abschließen kann, so hat er niemals die Chance dabei 15 Tsd dm zu verienen. dann würde ich nur noch ein Geschäft im Monat machen und mich den Rest der Zeit auf die faule haut legen.
das geht so oder so nicht. 350 Tsd Finanzierungssumme bringen evtl., aber wirklich hoch gerechnet 1500 dm, die Fondseinzahlung über 200 Tsd dm ist eigentlich unwesentlich, bringt vielleicht 1800 dm insgesamt.
aber dafür müsste man schon die provisonsgeilsten Verkäufer antreffen. der anständige Verkäufer verdient an dieser konstelation keine 2000 dm. macht nach steuern ca. 1000 dm, eine kaputte Heizung kostet mehr.
Gruß joachim -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Hausbau durch Investmentfonds finanzieren: Rendite, Risiko & Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Finanzierung eines Hausbaus durch Investmentfonds birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Eine hohe Rendite ist zwar theoretisch möglich, aber nicht garantiert. Die Wahl sicherer und gut gemanagter Fonds ist entscheidend, insbesondere bei Einmalanlagen. Provisionen für Vermittler können erheblich sein, sollten aber transparent dargestellt werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Hausbau finanzieren: Investmentfonds – Risiko der Einmalanlage wird auf das erhöhte Risiko von Einmalanlagen hingewiesen, insbesondere in der aktuellen Aktien-Fondssituation. Es ist ratsam, sich umfassend zu informieren und verschiedene Optionen abzuwägen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Investmentfonds: Sicherheit vs. Rendite – Beitrag 184 enthält detaillierte Informationen zum Thema Sicherheit und Rendite bei Investmentfonds. Es ist wichtig, diesen Beitrag zu lesen, um die Thematik besser zu verstehen.
💰 Zusatzinfo: Die im Beitrag Baufinanzierung: Provision – Fonds und Kreditsumme (350 TDM) erwähnten Provisionen beziehen sich sowohl auf den Fonds als auch auf die Finanzierungssumme. Es ist ratsam, die Provisionssätze genau zu prüfen und zu vergleichen.
📊 Zusatzinfo: Im Beitrag Baufinanzierung: Provisionssätze – Realistische Verdienstmöglichkeiten werden realistische Verdienstmöglichkeiten für Verkäufer im Bereich Baufinanzierung und Investmentfonds diskutiert. Die genannten Zahlen sollten jedoch kritisch hinterfragt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor einer Entscheidung für eine Baufinanzierung durch Investmentfonds sollten verschiedene Angebote eingeholt und die Risiken sorgfältig geprüft werden. Eine unabhängige Beratung durch einen Experten ist empfehlenswert. Lesen Sie auch den Beitrag Investmentfonds: 12% Rendite – Realistisch oder Risiko? für eine realistische Einschätzung der Renditechancen.
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