Durch den Vorbesitzer unseres Hauses (Baujahr. 1936) wurde die Immobilie zum größten Teil saniert.
Teilweise wurden die Holzfenster gegen neue ausgestauscht, teilweise die alten farblich renoviert.
Da es sich bei den verbliebenen alten Fenster um sehr schöne Holzfenster handelt, welche in Kastenbauweise montiert wurden, möchten wir diese gern erhalten.
Schließlich prägen derartige Fenster den Charakter des Hauses entscheidend.
Wir mussten im Laufe der wenigen Monate Besitz zwischenzeitlich feststellen, dass diese alten Fenster ziemlich undicht sind. Trotz Kasten zieht es teilweise recht ordentlich durch.
Da wir auf den Einbau neuer Standardfenster verzichten wollen, maßangefertigte bzw. nachgebaute Fenster mit Sicherheit den Kostenrahmen sprengen würden, soll die alte recht gut erhaltene Substanz aufgearbeitet werden.
Neben der Dichtheit soll darüber hinaus das alte Glas gegen modernes Wärme- und schallisolierendes Glas ausgestauscht werden.
Neue Schallisolierung ist nicht ganz unwichtig, da unser Häuschen an einer Hauptverkehrstsraße liegt.
Bisher liegt die Angebotsbeschreibung einer Fachfirma vor.
Da ich diese Firma (noch) nicht kenne und leider schlechte Erfahrung hinsichtlich meiner Fachunkenntnis und "wertvoller" Beratung von "Fachexperten" sammeln durfte, bitte ich um kurzes Statement der hier Fachkundigen, ob folgende die Maßnahmen plausibel klingen:
- Dichtungsebene für die inneren Flügel herstellen
(Schallschutz)
- Verglasung der inneren Flügel durch 6 mm K-Glas erneuern
(Schallschutz, Wärmeschutz)
- gang und schließbar machen aller Fensterflügel
- evtl. Erneuerung der Wassernasen
Interessant für mich ist, dass die Innenflügel "behandelt" werden. Ich als Laie hätte aus Kostengründen nur die Außenflügel und bei plötzlichen Reichtum beide Seiten saniert.
Nur die Innenseite? Macht dies Sinn wegen Schwitzwasser u.ä. Geschichten? Und was zum Geier sind "Wassernasen" ... 😉?
Danke und viele Grüße