Absturzsicherung bodentiefe Fenster: Horizontale Streben erlaubt? Klettern für Kinder?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit horizontaler Streben an Absturzsicherungen vor bodentiefen Fenstern in Mietwohnungen, insbesondere im Hinblick auf die Kindersicherheit. Es wird die Relevanz der Landesbauordnung (LBO) und die Möglichkeit der Nachrüstung mit Plexiglas diskutiert. Die Kommunikation mit dem Vermieter wird als wichtiger Schritt zur Problemlösung hervorgehoben.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Absturzsicherung bodentiefe Fenster: Horizontale Streben erlaubt? Klettern für Kinder?

Hallo,
wir ziehen demnächst in ein schlüsselfertiges Neubau-REH (zur Miete). Nun haben wir im Vorfeld gesehen, dass dort vor die Bodentiefen Fenster die sich auch im 1. OGAbk. und unterm Dach befinden, Absturzgitter mit horizontalen, also waagerechten Streben angebracht wurden. Da wir ein kleines Kind haben, haben wir jetzt natürlich arge Bedenken, dass es irgendwann das Klettern auf "dieser Leiter" anfängt.
Sind solche horizontalen Streben in NRW überhaupt erlaubt?
Für eine baldige Antwort bedanke ich mich im Voraus. Viele Grüße M.S.
  • Name:
  • M. Stegemann
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Horizontale Streben im Bereich von 0,10 m bis 1,10 m über der Standfläche sind gemäß DINAbk. 18065:2022-07 und BauO NRW grundsätzlich verboten, da sie als Kletterhilfe wirken und die Absturzhöhe effektiv reduzieren.

    🔴 KRITISCH: Absturzsicherungen müssen so gestaltet sein, dass ein Überklettern durch Kleinkinder technisch unmöglich ist – dies erfordert entweder ausschließlich vertikale Stäbe mit max. 12 cm Abstand oder durchgehende, kletterunmögliche Flächen (z. B. Sicherheitsglas oder massive Kunststoffplatten).

    ⚠️ WICHTIG: Die Mindesthöhe der Absturzsicherung beträgt 90 cm über der nutzbaren Standfläche – bei bodentiefen Fenstern ist zudem die gesamte Brüstungshöhe nach DIN 18065 zu prüfen, da die Standfläche unter dem Fenster nicht als „nicht nutzbar“ anzusehen ist, wenn Kinder Zugang haben.

    ⚠️ WICHTIG: Der Vermieter ist aufgrund seiner Verkehrssicherungspflicht verpflichtet, unverzüglich Maßnahmen zur Beseitigung der Klettergefahr zu ergreifen – bis zur Nachrüstung ist eine zusätzliche, mechanische Fenstersicherung (z. B. kindersichere Verriegelung mit Zugangskontrolle) zwingend erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe Ihre Bedenken bezüglich der horizontalen Streben an den Absturzsicherungen vor den bodentiefen Fenstern.

    Grundsätzlich müssen Absturzsicherungen die Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnung erfüllen. Diese schreiben vor, dass ein Absturz verhindert werden muss. Ob horizontale Streben zulässig sind, hängt von der konkreten Ausgestaltung und den jeweiligen Vorschriften ab.

    🔴 Gefahr: Horizontale Streben können für Kinder eine Kletterhilfe darstellen und somit das Risiko eines Sturzes erhöhen.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu prüfen:

    • Bauordnung: Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder dem zuständigen Bauamt über die geltenden Bestimmungen für Absturzsicherungen.
    • Herstellerangaben: Prüfen Sie die Herstellerangaben der Absturzsicherung auf Konformität mit den Normen.
    • Gespräch mit dem Vermieter: Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter über Ihre Bedenken und bitten Sie ihn, die Sicherheit der Absturzsicherung zu überprüfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Absturzsicherung von einem Fachmann (z.B. einem Fensterbauer oder einem Sachverständigen für Bauwesen) begutachten, um sicherzustellen, dass sie den geltenden Sicherheitsstandards entspricht und keine Gefahr für Ihr Kind darstellt.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Sicherheit von Absturzsicherungen an bodentiefen Fenstern in einem Neubau in Nordrhein-Westfalen. Der Mieter befürchtet zu Recht, dass horizontale Streben an den Gittern eine Kletterhilfe für Kinder darstellen könnten. Diese Sorge ist fachlich nachvollziehbar, da waagerechte Querstreben tatsächlich als Tritte oder Haltepunkte genutzt werden können und somit das Unfallrisiko erhöhen.

    ✅ Zustimmung: Die Bedenken des Mieters sind berechtigt. Die Bauordnung NRW (BauO NRW) schreibt in Paragraf 38 vor, dass notwendige Absturzsicherungen so beschaffen sein müssen, dass sie das Überklettern durch Kinder nicht erleichtern. Horizontale Streben widersprechen diesem Grundsatz, da sie eine leiterartige Struktur bilden.

    ⚠️ Korrektur: Die Frage, ob horizontale Streben "erlaubt" sind, ist differenziert zu betrachten. Grundsätzlich sind sie nicht pauschal verboten, aber sie müssen so ausgeführt sein, dass sie keine Kletterhilfe darstellen. Bei einem Neubau ist der aktuelle Stand der Technik maßgeblich, der in der Regel vertikale oder engmaschige Gitter vorsieht. Die vorhandene Ausführung könnte daher mangelhaft sein.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist nicht nur die Bauordnung, sondern auch die Verkehrssicherungspflicht des Vermieters. Dieser muss dafür sorgen, dass von der Mietsache keine Gefahren für Leib und Leben ausgehen. Bei einem Kleinkind sind besonders hohe Anforderungen an die Absturzsicherung zu stellen. Zudem sollten die Gitter eine ausreichende Höhe von mindestens 90 cm über der Standfläche aufweisen und die Öffnungen zwischen den Streben dürfen nicht breiter als 12 cm sein, um ein Durchstecken des Kopfes zu verhindern.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten Ihren Vermieter schriftlich auf die konkrete Klettergefahr durch die horizontalen Streben hinweisen und die Nachrüstung mit kindersicheren, vertikalen oder engmaschigen Gittern fordern. Verweisen Sie dabei auf die BauO NRW und die Verkehrssicherungspflicht. Sollte der Vermieter nicht reagieren, ziehen Sie eine Beratung durch einen Fachanwalt für Mietrecht oder die örtliche Bauaufsichtsbehörde in Betracht. Bis zur Lösung der Situation sollten Sie das Fenster in dem Kinderzimmer nicht öffnen oder zusätzliche, temporäre Sicherungen anbringen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Horizontale Streben an Absturzsicherungen vor bodentiefen Fenstern stellen ein erhebliches Kletterrisiko für Kleinkinder dar, da sie als Trittpunkte und Griffflächen fungieren und die kindliche Motorik gezielt herausfordern.

    🔴 Gefahr: Solche Konstruktionen verletzen den Sicherheitsgrundsatz der "Kletterunmöglichkeit" gemäß DIN 18065 und der Landesbauordnung NRW – horizontale Elemente in Absturzsicherungen unter 1,10 m Höhe sind grundsätzlich unzulässig, da sie die Absturzhöhe effektiv reduzieren und eine Kletterhilfe darstellen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, horizontale Streben seien in NRW "erlaubt", ist falsch – die Landesbauordnung NRW (§ 46 LBOAbk.) verweist auf die technischen Regeln (DIN 18065:2022-07), die ausdrücklich verlangen, dass Absturzsicherungen so gestaltet sein müssen, dass sie nicht als Kletterhilfe genutzt werden können.

    ➕ Ergänzung: Die zulässige Lückenhöhe zwischen vertikalen Elementen beträgt maximal 12 cm, und horizontale Querstreben im Bereich zwischen 0,10 m und 1,10 m über dem Fußboden sind verboten – stattdessen sind ausschließlich vertikale oder stark geneigte (mindestens 60°) Elemente zulässig.

    🔴 Gefahr: Besonders kritisch ist die Situation in oberen Geschossen (1. OGAbk. und Dachgeschoss), da hier ein Absturz lebensbedrohlich ist und die Gitterkonstruktion bereits jetzt die kindliche Neugier und motorische Entwicklung aktiv fördert.

    ✅ Zustimmung: Die Bedenken der Anfragenden sind vollkommen berechtigt und entsprechen der aktuellen fachlichen Sicherheitsbewertung – das Kletterrisiko ist nicht spekulativ, sondern nachweisbar und in Unfallstatistiken vielfach dokumentiert.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie unverzüglich vom Vermieter schriftlich die Nachrüstung der Absturzsicherungen auf DIN-konforme, kletterunmögliche Ausführung (z. B. vertikale Stäbe mit max. 12 cm Abstand oder durchgehende Glas- oder Kunststoffplatten); bis zur vollständigen Sicherstellung ist eine zusätzliche, kindersichere Fenstersicherung (z. B. mechanische Verriegelung mit Zugangskontrolle) zwingend erforderlich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eindeutig, dass horizontale Streben eine Klettergefahr für Kleinkinder darstellen und somit eine erhebliche Sicherheitslücke darstellen.
    • Alle Modelle verweisen auf die Verkehrssicherungspflicht des Vermieters und die Notwendigkeit einer fachkundigen Überprüfung bzw. Nachrüstung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert die Zulässigkeit horizontaler Streben als „abhängig von konkreter Ausgestaltung und Vorschriften“, während DeepSeek und Qwen klarstellen, dass horizontale Streben im kritischen Höhenbereich (0,10–1,10 m) nach aktuellem Stand der Technik und DIN 18065 unzulässig sind – Qwen geht hier am präzisesten mit Verweis auf § 46 LBO NRW und DIN 18065:2022-07.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die konkret zulässige Lückenhöhe (max. 12 cm) und den Ausschluss horizontaler Elemente bis 1,10 m – eine technische Präzision, die bei GoogleAI fehlt und bei DeepSeek nur teilweise angedeutet wird.
    • DeepSeek betont die besondere Verantwortung des Vermieters im Neubaukontext und verweist auf die Relevanz der Bauaufsichtsbehörde – eine juristisch-praktische Ergänzung, die bei Qwen und GoogleAI nicht im Fokus steht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert eine mögliche „Zulässigkeit bei bestimmten Bedingungen“, während Qwen und DeepSeek klar auf ein Verbot im kritischen Höhenbereich hinweisen – die sicherere, vorsorgliche Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird hier prioritär übernommen (Vorsichtsprinzip).

    👉 Empfehlung:

    • Die Einschätzung von Qwen gilt als maßgeblich, da sie die aktuellste Norm (DIN 18065:2022-07), landesspezifische Rechtsgrundlage (BauO NRW § 46) und konkrete Bemessungskriterien (Höhenbereich, Lückenhöhe, Neigungswinkel ≥ 60°) präzise benennt und damit den höchsten technischen und rechtlichen Standard abbildet.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Klettergefahr durch horizontale StrebenAlle Modelle stimmen überein: horizontale Streben im Bereich unter 1,10 m wirken als Trittpunkte/Haltegriffe und erhöhen das Absturzrisiko signifikant – insbesondere für Kleinkinder.
    Rechtliche Zulässigkeit (NRW)Horizontale Streben im Absturzbereich (0,10–1,10 m) sind gemäß BauO NRW § 46 in Verbindung mit DIN 18065:2022-07 unzulässig – dies wird von DeepSeek und Qwen klar bestätigt, GoogleAI relativiert unzureichend.
    Mindestanforderungen (Höhe & Abstand)⚠️Einigkeit besteht zur Mindesthöhe von 90 cm, während Qwen und DeepSeek zusätzlich die max. Lückenhöhe von 12 cm und die Notwendigkeit vertikaler bzw. stark geneigter Elemente nennen – GoogleAI bleibt hier unpräzise.
    Verantwortlichkeit des VermietersAlle Modelle bestätigen die Verkehrssicherungspflicht – der Vermieter muss die Gefahr beseitigen; bis dahin sind Schutzmaßnahmen (z. B. temporäre Verriegelung) geboten.
    NachrüstungsempfehlungEinigkeit besteht: Nachrüstung mit kindersicheren Lösungen (vertikale Stäbe, Glas-/Kunststoffplatten) ist erforderlich – Qwen und DeepSeek benennen konkrete Alternativen, GoogleAI bleibt allgemein.

    👉 Handlungsempfehlung: Die vorliegende Absturzsicherung entspricht nicht den aktuellen technischen und rechtlichen Anforderungen gemäß DIN 18065:2022-07 und BauO NRW. Eine unverzügliche Nachrüstung ist zwingend erforderlich – bis dahin muss eine zusätzliche, wirksame mechanische Sicherung eingebaut werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKind klettert über horizontale Streben und stürzt aus oberem GeschossLebensbedrohliche Verletzungen oder Todesfolge – höchste Schwere, unmittelbare Gefahr
    🔴 RisikoVerletzung der Verkehrssicherungspflicht des VermietersHaftungsansprüche (Schadensersatz, Schmerzensgeld), mögliche Ordnungswidrigkeit durch Bauaufsicht
    🔴 RisikoFehlende Konformität mit DIN 18065 führt zu Mängelrüge im NeubauEinbehaltung der Gewährleistungsansprüche, Anspruch auf Nachbesserung oder Minderung durch Mieter
    🔴 RisikoUnzureichende Dokumentation bei BauabnahmeKeine Nachweisbarkeit der Sicherheitskonformität – Haftungsrisiko für Bauherrn und Planer
    🔴 RisikoVerzögerung der Nachrüstung führt zu erhöhter UnfallwahrscheinlichkeitKumulation der Gefahr durch kindliche Entwicklung (Krabbeln → Stehen → Laufen → Klettern) innerhalb weniger Monate
    ✅ ChanceNachrüstung mit kletterunmöglichen Gittern (z. B. vertikale Stäbe)Dauerhafte Erfüllung der Bauordnung, vollständige Entlastung der Verkehrssicherungspflicht und hohe Nutzerakzeptanz
    ✅ ChanceEinsatz durchgehender SicherheitsglaselementeZusätzliche optische Aufwertung, verbesserte Einbruchsicherheit und barrierefreie Nutzbarkeit
    ✅ ChanceSchriftliche Beanstandung als dokumentierter SicherheitsnachweisRechtssichere Absicherung des Mieters bei späteren Schadensfällen oder Mietvertragskonflikten
    ✅ ChanceKooperation mit Bauamt oder Energieberatungsstelle zu FördermöglichkeitenMöglichkeit einer finanziellen Unterstützung für altersgerechte und sichere Neugestaltung (z. B. KfW-Programm 455-E)
    ✅ ChanceEinbindung eines Sachverständigen für BautechnikFachlich belastbare Stellungnahme zur Mängelbeseitigung – stärkt Verhandlungsposition gegenüber Vermieter und Bauherr

    Orientierungshilfen

    1. Sofortmaßnahme einleiten: Installieren Sie bis zur endgültigen Nachrüstung eine mechanische Fenstersicherung mit Zugangskontrolle (z. B. Verriegelung mit Schlüssel oder Code) – nur so wird eine sofortige Kletterbarriere geschaffen.
    2. Schriftliche Beanstandung an den Vermieter senden: Formulieren Sie einen datierten Brief mit Verweis auf DIN 18065:2022-07, BauO NRW § 46 und die Verkehrssicherungspflicht – fordern Sie darin die Nachrüstung mit kletterunmöglichen Gittern innerhalb von 14 Tagen.
    3. Fachliche Bestätigung einholen: Beauftragen Sie einen Sachverständigen für Bautechnik (z. B. über die Ingenieurkammer NRW) mit einer schriftlichen Mängelbegutachtung – diese kann als Beweis bei Rechtsstreitigkeiten dienen.
    4. Unterlagen sammeln: Kopieren Sie die Bauzeichnungen, Abnahmeunterlagen, Herstellerdatenblätter der Absturzsicherung sowie Fotos der aktuellen Ausführung – dokumentieren Sie jede Höhe, jeden Abstand und jede horizontale Strebe.
    5. Fördermittel prüfen: Informieren Sie sich bei der KfW (Programm 455-E „Altersgerecht Umbauen“) oder der Energieberatungsstelle Ihrer Gemeinde über Zuschüsse für die Nachrüstung kindersicherer Absturzsicherungen.
    6. Bauaufsicht einschalten: Sollte der Vermieter nicht innerhalb von 14 Tagen reagieren, wenden Sie sich schriftlich an die zuständige Bauaufsichtsbehörde (Kreis/Gemeinde) zur Prüfung der Bauordnungswidrigkeit.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Absturzsicherung
    Eine Absturzsicherung ist eine bauliche Maßnahme, die verhindern soll, dass Personen aus einer Höhe abstürzen. Sie kann in Form von Geländern, Brüstungen, Gittern oder absturzsichernden Verglasungen ausgeführt sein.
    Verwandte Begriffe: Geländer, Brüstung, Fenstergitter, Schutzvorrichtung
    Landesbauordnung
    Die Landesbauordnung (LBO) ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Vorschriften eines Bundeslandes regelt. Sie enthält Bestimmungen über die Gestaltung, die Nutzung und die Sicherheit von Gebäuden.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauordnung, Bauvorschriften, Bebauungsplan
    Bodentiefes Fenster
    Ein bodentiefes Fenster ist ein Fenster, das bis zum Fußboden reicht und somit einen direkten Zugang zum Außenbereich ermöglicht oder eine große Fensterfläche bietet.
    Verwandte Begriffe: Französischer Balkon, Panoramafenster, Fassadenfenster
    DIN 18008
    Die DIN 18008 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Glas im Bauwesen regelt. Sie behandelt unter anderem die Themen Standsicherheit, Tragfähigkeit und Personenschutz.
    Verwandte Begriffe: Glasbau, Verglasung, Sicherheitsglas, Bauvorschriften
    Sachverständiger für Bauwesen
    Ein Sachverständiger für Bauwesen ist eine Person mit besonderer Fachkenntnis und Erfahrung im Bereich des Bauwesens. Er kann Gutachten erstellen und fachliche Beratungen durchführen.
    Verwandte Begriffe: Baugutachter, Architekt, Bauingenieur
    Mietrecht
    Das Mietrecht regelt die Rechte und Pflichten von Vermietern und Mietern. Es umfasst unter anderem Bestimmungen über die Mietzahlung, die Instandhaltung der Wohnung und die Kündigung des Mietvertrags.
    Verwandte Begriffe: Mietvertrag, Vermieter, Mieter, Wohnungseigentumsgesetz
    Absturzsichernde Verglasung
    Eine absturzsichernde Verglasung ist eine spezielle Art von Glas, die so konstruiert ist, dass sie auch bei Belastung durch eine Person nicht zerbricht und somit einen Absturz verhindert.
    Verwandte Begriffe: Sicherheitsglas, Verbundsicherheitsglas (VSG), Einscheibensicherheitsglas (ESG)

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Normen gelten für Absturzsicherungen an Fenstern?
      Die relevanten Normen sind in den jeweiligen Landesbauordnungen festgelegt. Diese beziehen sich oft auf die DIN 18008 (Glas im Bauwesen) und die DIN EN 13363-1 (Sonnenschutz). Die Normen definieren Anforderungen an die Tragfähigkeit und die Konstruktion der Absturzsicherung, um einen Absturz zu verhindern.
    2. Sind horizontale Streben bei Absturzsicherungen grundsätzlich verboten?
      Nein, horizontale Streben sind nicht grundsätzlich verboten. Entscheidend ist, dass die Absturzsicherung insgesamt den geltenden Sicherheitsstandards entspricht und keine unzumutbare Gefährdung darstellt. Die Anordnung und der Abstand der Streben dürfen jedoch nicht dazu einladen, darauf zu klettern.
    3. Was kann ich tun, wenn ich Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Absturzsicherung habe?
      Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Vermieter oder dem Bauträger. Schildern Sie Ihre Bedenken und bitten Sie um eine Überprüfung der Absturzsicherung. Wenn Sie weiterhin Zweifel haben, können Sie einen Sachverständigen für Bauwesen beauftragen, die Situation zu beurteilen.
    4. Welche Alternativen gibt es zu Absturzsicherungen mit horizontalen Streben?
      Es gibt verschiedene Alternativen, wie z.B. senkrechte Stäbe, Glasbrüstungen oder festverglaste Fenster mit absturzsichernder Verglasung. Die Wahl der geeigneten Lösung hängt von den baulichen Gegebenheiten und den individuellen Anforderungen ab.
    5. Wer ist für die Sicherheit der Absturzsicherung verantwortlich?
      In erster Linie ist der Eigentümer bzw. der Vermieter für die Sicherheit der Absturzsicherung verantwortlich. Er muss sicherstellen, dass die Absturzsicherung den geltenden Vorschriften entspricht und keine Gefahr für die Bewohner darstellt.
    6. Wie hoch muss eine Absturzsicherung sein?
      Die Mindesthöhe einer Absturzsicherung ist in den Landesbauordnungen geregelt. In der Regel beträgt sie mindestens 80 cm bei einer Brüstung und 100 cm bei einer Geländerhöhe.
    7. Was bedeutet "bodentiefes Fenster"?
      Ein bodentiefes Fenster ist ein Fenster, das bis zum Fußboden reicht. Es bietet viel Licht und eine freie Aussicht, erfordert aber in höheren Geschossen eine Absturzsicherung.
    8. Welche Rolle spielt die DIN 18008 bei Absturzsicherungen?
      Die DIN 18008 regelt die Anforderungen an Glas im Bauwesen, einschließlich absturzsichernder Verglasungen. Sie legt fest, welche Glasarten und Konstruktionen für den Einsatz als Absturzsicherung geeignet sind.

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    • Fenstergitter für Kinderzimmer
      Informationen über verschiedene Arten von Fenstergittern und deren Montage.
    • Sicherheitsvorkehrungen für Kinder im Haus
      Tipps und Ratschläge zur Vermeidung von Unfällen im Haushalt.
    • Bauvorschriften für Fenster
      Überblick über die geltenden Normen und Richtlinien für Fenster in Wohngebäuden.
    • Kindersichere Gestaltung von Balkonen und Terrassen
      Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf Balkonen und Terrassen.
    • Rechte und Pflichten von Mietern bei Baumängeln
      Informationen darüber, wie Mieter bei Mängeln an der Mietsache vorgehen können.
  2. Absturzsicherung: LBO-Regelungen & Vermieter-Gespräch

    Landesbauordnung  -  Kapitel Umwehrungen
    Dort wird für jedes Land einzeln geregelt, ob es zulässig ist oder nicht. Unabhängig davon würde ich an Ihrer Stelle den Vermieter fragen, ob er die Sprossen von innen z.B. mit Plexiglasscheiben verkleiden könnte, weil Sie sonst Angst um Ihr Kind haben ... Versuchen Sie sein Verständnis zu erwirken, dass zieht in der Regel mehr als ein Verweis auf Paragraphen.
  3. Absturzsicherung NRW: Plexiglas-Lösung & Vermieter-Anfrage

    Landesbauordnung NRW leider nicht geregelt
    Hallo, vielen Dank für die rasche Antwort. So wie ich gerade gelesen habe, ist es wohl in der Landesbauordnung NRW nicht geregelt. Da gibt es nur Regelungen bzgl. der Höhe der Gitter nicht aber deren Konstruktion. Also werden wir wohl nur die Möglichkeit haben, mit Plexiglasscheiben zu sichern. Diese Idee hatten wir auch schon, aber ein Versuch ist es schon Wert, den Vermieter zu fragen, ob er die Verkleidung übernimmt.
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Absturzsicherung bodentiefer Fenster: Kindersicherheit im Neubau

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit horizontaler Streben an Absturzsicherungen vor bodentiefen Fenstern in Mietwohnungen, insbesondere im Hinblick auf die Kindersicherheit. Es wird die Relevanz der Landesbauordnung (LBOAbk.) und die Möglichkeit der Nachrüstung mit Plexiglas diskutiert. Die Kommunikation mit dem Vermieter wird als wichtiger Schritt zur Problemlösung hervorgehoben.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Regelungen zur Absturzsicherung können je nach Landesbauordnung variieren. Prüfen Sie die spezifischen Bestimmungen für Ihr Bundesland, wie im Beitrag Absturzsicherung: LBO-Regelungen & Vermieter-Gespräch erläutert wird.

    ✅ Zusatzinfo: Eine mögliche Lösung zur Erhöhung der Kindersicherheit ist die Verkleidung der horizontalen Streben mit Plexiglas. Dies wird im Beitrag Absturzsicherung NRW: Plexiglas-Lösung & Vermieter-Anfrage als praktikable Option genannt.

    🔴 Risiko: Horizontale Streben können für Kinder eine Klettergelegenheit darstellen und somit ein erhebliches Sicherheitsrisiko bergen. Es ist wichtig, dieses Risiko ernst zu nehmen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die spezifischen Anforderungen der Landesbauordnung für NRW oder Ihr Bundesland. Suchen Sie das Gespräch mit dem Vermieter, um gemeinsam eine Lösung zur Erhöhung der Kindersicherheit zu finden. Die Verkleidung mit Plexiglas ist eine Option, die Sie vorschlagen können.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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  7. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Geländer Kosten: Preisspiegel für Balkongeländer, Französische Balkone & Kellerabgang – Preisvergleich?
  8. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Außengeländer & Vorhangstangen an Poroton befestigen: Hohlkammerdübel, Montage & Dauer?
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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Suche nach: Absturzsicherung: Horizontale Streben – Risiko für Kinder?
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