Wärmedämmglas dünner als altes? U-Wert, Aufbau & Krypton-Füllung erklärt

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen alten und neuen Wärmedämmgläsern, insbesondere in Bezug auf Glasdicke, U-Wert und die verwendete Gasfüllung (Krypton). Es wird geklärt, dass dünneres Glas in Kombination mit speziellen Gasen und Beschichtungen einen besseren U-Wert erreichen kann. Die Beständigkeit der Gasfüllung und die Wirtschaftlichkeit verschiedener Gasarten (Xenon vs. Krypton) werden ebenfalls thematisiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Wärmedämmglas dünner als altes? U-Wert, Aufbau & Krypton-Füllung erklärt

Hallo Forum,
unser Glaser hat uns die Isoliergläser ausgetauscht gegen eine Wärmeschutzverglasung.
Jetzt ist aufgefallen, dass die neuen Scheiben dünner als die alten sind ... Alt 4-12-4 mm dick Ug~3,0, Neu 4-10-4 mit Kryptonfüllung und angeblich Ug=1,0 Wie das?
Bestellt war eigentlich eine Scheibe 4-16-4 mit Ug=1
Ist das Ok so?
Danke für Antworten!
Uschi
  • Name:
  • Uschi R.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Der angegebene Ug-Wert von 1,0 W/(m²K) für eine 4-10-4-Krypton-Scheibe ist physikalisch unplausibel und widerspricht den geltenden Normen (DINAbk. EN 673, DIN EN 10077-1) — sofortige Prüfung durch unabhängigen Sachverständigen erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Die Reduktion des Scheibenzwischenraums von 12 mm auf 10 mm ohne Nachweis einer speziell optimierten Beschichtung und validierter Kryptonfüllung birgt ein hohes Risiko für erhöhten konvektiven Wärmeverlust und Dichtungsversagen.

    ⚠️ WICHTIG: Die neue Gesamtglasstärke (18 mm) muss im bestehenden Rahmen einwandfrei sitzen — Mängel in Dichtung, Auflagelänge oder Befestigung führen zu Schäden, Kondensatbildung oder Wärmebrücken.

    ⚠️ WICHTIG: Kryptonfüllung ist kostenintensiv und leicht zu verwechseln mit Argon — schriftlicher Nachweis nach DIN EN 1279-2 (Gasfüllungsprüfung) ist zwingend erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie sich wundern, warum das neue Wärmedämmglas dünner ist als das alte, obwohl es einen besseren U-Wert hat. Das liegt an mehreren Faktoren:

    • Gasfüllung: Krypton hat eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft oder Argon, wodurch der Wärmeverlust reduziert wird.
    • Beschichtung: Moderne Wärmeschutzgläser haben spezielle Beschichtungen, die die Wärmeabstrahlung reduzieren.
    • Aufbau: Der Aufbau der Scheibe (z.B. 4-10-4) gibt die Dicke der einzelnen Glasscheiben und des Zwischenraums an. Ein schmalerer Zwischenraum kann in Kombination mit Krypton und Beschichtung einen besseren U-Wert erzielen.

    Der U-Wert (früher k-Wert) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Ein niedrigerer U-Wert bedeutet eine bessere Wärmedämmung.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die U-Werte der alten und neuen Verglasung und lassen Sie sich die technischen Datenblätter der neuen Scheiben zeigen, um die Unterschiede im Detail zu verstehen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Austausch von Isolierglas von einem alten Aufbau 4-12-4 mm (Ug~3,0) auf einen neuen Aufbau 4-10-4 mm mit Kryptonfüllung und einem angegebenen Ug-Wert von 1,0 ist fachlich nachvollziehbar, aber erklärungsbedürftig. Die Reduzierung des Scheibenzwischenraums von 12 mm auf 10 mm bei gleichzeitiger Verwendung von Krypton ist physikalisch sinnvoll, da Krypton eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft oder Argon besitzt und bereits bei kleineren Zwischenräumen optimale Dämmwerte erreicht. Der angegebene U-Wert von 1,0 W/(m²K) ist für einen 4-10-4-Aufbau mit Krypton realistisch und stellt eine deutliche Verbesserung zum alten Wert von 3,0 dar.

    ✅ Zustimmung: Die Aussage, dass eine dünnere Scheibe mit Kryptonfüllung einen besseren U-Wert erreichen kann, ist korrekt. Krypton hat eine etwa 50% geringere Wärmeleitfähigkeit als Argon, sodass bereits ein 10 mm Zwischenraum ausreicht, um einen Ug-Wert von 1,0 zu erzielen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine 4-16-4-Scheibe mit Argonfüllung zwingend besser sein müsse, ist nicht zutreffend. Ein 16 mm Zwischenraum mit Argon erreicht typischerweise einen Ug-Wert von etwa 1,1 bis 1,2, während die 10 mm Krypton-Variante mit Ug=1,0 sogar leicht besser abschneidet.

    ➕ Ergänzung: Wichtig ist die Überprüfung der Gesamtglasstärke und des Einbaurahmens. Die neue Scheibe ist mit 18 mm (4+10+4) deutlich dünner als die alte mit 20 mm (4+12+4). Dies kann zu Problemen mit der Dichtung oder der Befestigung im Rahmen führen. Zudem sollte der Glaser bestätigen, dass die Kryptonfüllung tatsächlich verwendet wurde, da diese teurer ist als Argon.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich vom Glaser schriftlich bestätigen, dass es sich um eine Krypton-gefüllte Scheibe mit einem Ug-Wert von 1,0 handelt. Überprüfen Sie die korrekte Abdichtung und den festen Sitz der neuen Scheibe im Rahmen. Bei Zweifeln an der Qualität oder der Montage ziehen Sie einen unabhängigen Energieberater oder Sachverständigen für Fenstertechnik hinzu.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen Austausch von Isolierglas mit einer scheinbar reduzierten Scheibendicke (von 4-12-4 auf 4-10-4 mm), verbunden mit der Behauptung eines deutlich verbesserten Ug-Werts (von ~3,0 auf 1,0 W/m²K) durch Kryptonfüllung — obwohl ursprünglich 4-16-4 mit Ug = 1,0 W/m²K bestellt war.

    🔴 Gefahr: Kryptonfüllung allein rechtfertigt keine Ug-Verbesserung von 3,0 auf 1,0 bei gleichzeitiger Reduktion des Spaltmaßes von 12 mm auf 10 mm — das ist physikalisch unplausibel und deutet auf fehlerhafte Angaben oder nicht normkonforme Ausführung hin.

    ⚠️ Korrektur: Ein 4-10-4-Krypton-Glas erreicht realistischerweise maximal Ug ≈ 1,2–1,3 W/m²K, niemals 1,0 — dieser Wert ist nur mit 16 mm Spalt und hochwertiger Beschichtung (z. B. doppelte Low-E) erreichbar; die angegebene Kombination widerspricht den geltenden Normen DIN EN 673 und DIN EN 10077-1.

    ➕ Ergänzung: Die Reduktion des Spaltmaßes von 12 auf 10 mm verschlechtert die Wärmedämmung zusätzlich, da der konvektive Wärmeverlust im Spalt bei zu geringem Abstand steigt — Krypton mindert zwar die Wärmeleitung, kompensiert aber nicht den Verlust an konvektiver Stabilität unter 12 mm.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage "4-10-4 mit Krypton = Ug = 1,0" ist technisch falsch und irreführend; sie suggeriert eine Leistung, die mit diesem Aufbau nicht erzielbar ist — dies stellt eine mögliche Vertragsverletzung dar.

    ✅ Zustimmung: Die ursprüngliche Bestellung von 4-16-4 mit Ug = 1,0 W/m²K entspricht dem aktuellen Stand der Technik für hochwertige Wärmeschutzverglasung und ist fachlich korrekt.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vom Glaser unverzüglich die Prüfbescheinigung nach DIN EN 1279-2 (Gasfüllungsnachweis) und den berechneten Ug-Wert nach DIN EN 673 mit vollständigem Aufbau inkl. Beschichtungsart; bei fehlender Dokumentation oder Widersprüchen beauftragen Sie einen unabhängigen Sachverständigen für Fenstertechnik zur bauphysikalischen Begutachtung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle bestätigen: Krypton hat eine niedrigere Wärmeleitfähigkeit als Argon oder Luft und ermöglicht bei kleineren Spaltmaßen bessere Dämmwerte als Argon — jedoch nur innerhalb physikalischer Grenzen.
    • Alle betonen die Bedeutung der Low-E-Beschichtung als entscheidenden Faktor neben Gasfüllung und Spaltmaß.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt keine konkreten Ug-Grenzwerte und beschreibt den Effekt allgemein positiv — ohne kritische Einordnung der 10-mm-Spaltbreite.
    • DeepSeek bewertet den Ug = 1,0 für 4-10-4-Krypton als "realistisch" und akzeptabel ("deutliche Verbesserung").
    • Qwen widerspricht dies klar und bezeichnet den Wert als "physikalisch unplausibel", "normwidrig" und "irreführend" — unter Bezug auf DIN EN 673.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek weist auf die praktische Rahmeneinpassung hin (Gesamtstärke 18 mm vs. 20 mm) und fordert die Prüfung von Dichtung und Sitz — ein Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht explizit nennen.
    • Qwen liefert den entscheidenden physikalischen Hinweis, dass ein zu kleiner Spalt (<12 mm) die Konvektion destabilisiert und so den Wärmeübergang verschlechtert — auch bei Krypton.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek vs. Qwen: Fundamentaler Widerspruch hinsichtlich der Erreichbarkeit von Ug = 1,0 mit 4-10-4-Krypton. Qwen verweist auf Normen und physikalische Grenzen; DeepSeek sieht dies als technisch machbar an. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der Normverbindlichkeit gilt die sicherere Einschätzung von Qwen als maßgeblich.

    👉 Empfehlung: Priorisieren Sie die kritische Bewertung von Qwen, da sie normkonform, bauphysikalisch fundiert und mit klaren Nachweispflichten (DIN EN 1279-2, DIN EN 673) arbeitet. Jede Abweichung von dieser Einschätzung erfordert einen dritten, unabhängigen Sachverständigen-Nachweis.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Physikalische Plausibilität Ug = 1,0 bei 4-10-4-Krypton ❌ Widerspruch Qwen lehnt es ab (unplausibel, normwidrig), DeepSeek akzeptiert es (realistisch), GoogleAI bleibt unklar. Konsens nach Vorsichtsprinzip: ❌ nicht plausibel.
    Rolle der Kryptonfüllung ✅ Konsens Alle Modelle stimmen überein: Krypton senkt Wärmeleitung im Spalt effektiver als Argon oder Luft — aber nur bei korrekter Spaltbreite (optimal 12–16 mm) und Kombination mit Low-E-Beschichtung.
    Bedeutung des Spaltmaßes & Konvektion ⚠️ Abwägung Qwen betont Risiken bei <12 mm; DeepSeek erwähnt keine Konvektionsproblematik; GoogleAI bleibt neutral. Konsens: 10 mm Spalt birgt erhöhtes konvektives Risiko — vorsichtige Einordnung erforderlich.
    Erforderliche Dokumentation ✅ Konsens Alle fordern Nachweise: GoogleAI (technische Datenblätter), DeepSeek (schriftliche Bestätigung Krypton), Qwen (DIN EN 1279-2 & DIN EN 673). Konsens: Prüfbescheinigung und normgerechte Berechnung sind zwingend.
    Rahmeneinpassung & Montage ➕ Ergänzung (DeepSeek) Nur DeepSeek thematisiert explizit die Risiken durch reduzierte Gesamtstärke (18 mm); GoogleAI und Qwen ignorieren diesen praxisrelevanten Aspekt. Konsens: Einbau muss fachgerecht geprüft werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Behandeln Sie die Lieferung als nicht vertragsgemäß, bis ein nach DIN EN 1279-2 validierter Krypton-Nachweis vorliegt und der Ug-Wert nach DIN EN 673 für den exakten Aufbau 4-10-4 mit angegebener Beschichtung berechnet wurde. Bei Widersprüchen ist unverzüglich ein unabhängiger Sachverständiger für Fenstertechnik einzuschalten.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Falsch deklarierter Ug-Wert (1,0 statt realistisch 1,2–1,3) Energetische Untererfüllung, höhere Heizkosten, Verstoß gegen Energieeinsparverordnung (EnEVAbk./GEG)
    🔴 Risiko Krypton nicht nachgewiesen oder falsch eingefüllt Effektivität wie Argon-Lösung, Vertragsstrafe, Rückgabe- und Austauschanspruch
    🔴 Risiko Zu geringer Spalt (10 mm) → erhöhte Konvektion Verminderte Dämmwirkung, Kondensatbildung zwischen Scheiben, Schimmelgefahr
    🔴 Risiko Fehlende Anpassung des Rahmens an 18-mm-Gesamtstärke Schlechte Dichtwirkung, Zugluft, erhöhter Luftwechsel, thermische Beschädigung des Rahmens
    🔴 Risiko Fehlende / unvollständige Dokumentation (keine DIN EN 1279-2-Bescheinigung) Rechtsunsicherheit im Schadensfall, Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen
    ✅ Chance Kryptonfüllung bei normgerechtem Aufbau (z. B. 4-12-4) Optimale Dämmung bei geringerem Gewicht und besseren Einbauvoraussetzungen
    ✅ Chance Verwendung hochwertiger doppelter Low-E-Beschichtung Weitere Ug-Verbesserung um bis zu 0,2 W/(m²K), höhere Komforttemperatur
    ✅ Chance Vorliegen vollständiger Normdokumentation Rechtssichere Belegbarkeit, ggf. Förderfähigkeit (z. B. BAFA), Wertsteigerung der Immobilie
    ✅ Chance Professionelle Montage mit Sichtkontrolle und Dichtungsprüfung Langfristige Funktionsfähigkeit, Ausschluss von Feuchteschäden, Garantieerfüllung
    ✅ Chance Überprüfung durch einen unabhängigen Energieberater Objektive Bewertung, mögliche Beanstandung und Nachbesserung, Vermeidung von Folgeschäden

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Dokumentenprüfung: Fordern Sie vom Glaser schriftlich die Prüfbescheinigung nach DIN EN 1279-2 (Gasfüllungsnachweis) und die Ug-Berechnung nach DIN EN 673 mit vollständigem Aufbau und Beschichtungsart an.
    2. Sachverständigen-Einschaltung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen Sachverständigen für Fenstertechnik (z. B. geprüfter Sachverständiger nach Zertifizierungsstelle für bauphysikalische Gutachten) zur bauphysikalischen Begutachtung der eingebauten Scheibe.
    3. Rahmen- und Dichtungsprüfung: Lassen Sie durch einen Fachmann prüfen, ob die neue 18-mm-Scheibe im Rahmen korrekt aufliegt, ob die Dichtung vollständig und spannungsfrei ist und ob die Auflagelänge ausreichend ist (mind. 5 mm pro Seite).
    4. Unstimmigkeitsdokumentation: Notieren Sie alle Abweichungen (z. B. fehlende Bescheinigungen, fehlende Krypton-Kennzeichnung auf Scheibenrand, visuelle Spaltmaß-Abweichung) schriftlich mit Datum und fotografisch belegen.
    5. Forderung auf Nachbesserung: Stellen Sie gegenüber dem Glaser schriftlich einen Nachbesserungsanspruch auf Einbau einer vertragsgemäßen 4-16-4-Scheibe mit Ug = 1,0 W/(m²K) und zertifizierter Kryptonfüllung – unter Vorbehalt der Gewährleistung.
    6. Fördermittelantrag prüfen: Klären Sie mit Ihrem Energieberater, ob die geplante U-Wert-Verbesserung förderfähig war (BAFA, KfW) – ggf. müssen Unterlagen nachgereicht oder Förderung zurückgezahlt werden, falls die gelieferte Leistung nicht nachweisbar ist.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    U-Wert
    Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteils. Er gibt an, wie viel Wärme pro Stunde und pro Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Celsius durch das Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, Wärmedurchgang
    Krypton
    Krypton ist ein Edelgas, das in Wärmedämmgläsern als Füllgas verwendet wird. Es hat eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft oder Argon, wodurch der Wärmeverlust durch das Glas reduziert wird. Dies führt zu einem besseren U-Wert und einer besseren Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Argon, Gasfüllung, Edelgas
    Wärmeschutzverglasung
    Wärmeschutzverglasung ist eine spezielle Art von Isolierglas, die mit einer oder mehreren dünnen Metall- oder Metalloxidschichten beschichtet ist. Diese Beschichtungen reduzieren die Wärmeabstrahlung und verbessern die Wärmedämmung des Glases.
    Verwandte Begriffe: Isolierglas, Beschichtung, Wärmedämmung
    Isolierglas
    Isolierglas besteht aus zwei oder mehr Glasscheiben, die durch einen Randverbund voneinander getrennt sind. Der Zwischenraum zwischen den Scheiben ist mit einem Edelgas (z.B. Argon oder Krypton) gefüllt, um die Wärmedämmung zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmglas, Mehrscheibenisolierglas, Randverbund
    Gasfüllung
    Die Gasfüllung im Zwischenraum von Isoliergläsern dient dazu, die Wärmedämmung zu verbessern. Edelgase wie Argon oder Krypton haben eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft, wodurch der Wärmeverlust reduziert wird.
    Verwandte Begriffe: Argon, Krypton, Isoliergas
    Randverbund
    Der Randverbund ist die Verbindung zwischen den Glasscheiben eines Isolierglases. Er sorgt für einen dichten Abschluss des Zwischenraums und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit. Außerdem enthält er oft ein Trockenmittel, um die Feuchtigkeit im Zwischenraum zu absorbieren.
    Verwandte Begriffe: Isolierglas, Dichtstoff, Trockenmittel
    Beschichtung
    Die Beschichtung von Wärmeschutzgläsern besteht aus einer oder mehreren dünnen Metall- oder Metalloxidschichten. Diese Schichten reduzieren die Wärmeabstrahlung und verbessern die Wärmedämmung des Glases.
    Verwandte Begriffe: Wärmeschutzverglasung, Metalloxid, Emissionsgrad

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist neues Wärmedämmglas manchmal dünner als altes?
      Moderne Wärmedämmgläser nutzen spezielle Gasfüllungen wie Krypton und Beschichtungen, um trotz geringerer Dicke einen besseren U-Wert zu erreichen. Der Aufbau der Scheibe, also die Dicke der einzelnen Glasscheiben und des Zwischenraums, spielt ebenfalls eine Rolle.
    2. Was bedeutet der U-Wert bei Wärmedämmglas?
      Der U-Wert (früher k-Wert) gibt an, wie viel Wärme pro Stunde und pro Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Celsius durch das Glas verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    3. Welche Vorteile hat eine Krypton-Füllung im Wärmedämmglas?
      Krypton hat eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft oder Argon. Dadurch wird der Wärmeverlust durch das Glas reduziert, was zu einem besseren U-Wert und somit zu einer besseren Wärmedämmung führt.
    4. Wie erkenne ich hochwertiges Wärmedämmglas?
      Achten Sie auf den U-Wert, die Gasfüllung (z.B. Krypton oder Argon) und die Beschichtung des Glases. Lassen Sie sich die technischen Datenblätter zeigen und vergleichen Sie die Werte. Ein niedriger U-Wert und eine hochwertige Gasfüllung sind Indikatoren für gutes Wärmedämmglas.
    5. Kann ich altes Isolierglas einfach gegen Wärmedämmglas austauschen?
      Ja, in den meisten Fällen ist das problemlos möglich. Allerdings sollte der Glaser prüfen, ob die Rahmen für das neue, möglicherweise dünnere Glas geeignet sind.
    6. Was kostet der Austausch von Isolierglas gegen Wärmedämmglas?
      Die Kosten hängen von der Größe der Fenster, der Art des Glases und dem Aufwand für den Einbau ab. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Glasern ein.
    7. Wie lange hält Wärmedämmglas?
      Wärmedämmglas hat eine lange Lebensdauer von oft 20 Jahren oder mehr. Die Gasfüllung kann im Laufe der Zeit etwas entweichen, was die Dämmwirkung leicht reduziert.
    8. Ist Wärmedämmglas auch einbruchhemmend?
      Wärmedämmglas kann auch einbruchhemmende Eigenschaften haben, wenn es als Verbundsicherheitsglas (VSG) ausgeführt ist. Fragen Sie Ihren Glaser nach den verschiedenen Sicherheitsstufen.

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  2. Isolierglas: Wärmeleitung – Gasfüllung vs. Glasdicke

    Foto von Stefan Ibold

    nicht die Scheibe ...
    Moin,
    ... ist das Maß der Dinge. Glas selber ist ein recht guter Wärmeleiter und wäre mithin bei größerer Dicke nicht besser geeignet.
    Entscheidend sind die Füllungen der Hohlräume. Es gibt Gase, die noch schlechter Wärme leiten als Luft. Deshalb die speziellen Füllungen. Zusätzlich bringt das dünnere Glas Entlastung für die Scharniere.
    Grüße
    Stefan Ibold
  3. Isolierglas: Wie lange hält die Krypton-Gasfüllung?

    Danke und noch eine Frage
    Wie beständig ist die Gasfüllung?
    Damit meine ich wie lange hält die Füllung an, bzw. wie lange dauert es, bis das Gas sich verflüchtigt hat und normale Luft seinen Platz einnimmt? Dann ist ja auch die gute Dämmwirkung weg.
    Danke vorab, Grüße
    Uschi
    • Name:
    • Uschi R.
  4. Isolierglas: U-Wert-Verbesserung durch Gasfüllung

    Foto von Jürgen Sieber, Glasermeister u. ö.b.u.v.Sachverständiger

    Die Gasfüllung bringt ...
    Die Gasfüllung bringt für die Wärmedämmung maximal eine Verbesserung des U-Wertes um 0,4 W/m² x K. Also selbst wenn theoretisch das gesamte Gas (100 %) entweichen würde, würde sich der U-Wert auf ca. 1,4 W/m² x K. verschlechtern.
    Das Gas hält im Isolierglas sehr sehr lange. Aufgrund von Tests und der langjährigen Erfahrung kann man davon ausgehen, dass sich in ca. 20 Jahren 5 bis 8 % des Gases durch Diffusion verflüchtigen. Der U-Wert wird also über sehr viele Jahre erhalten bleiben.
    Das bei Ihnen eingebaute Isolierglas ist übrigens ein sehr hochwertiges Glas. Gratulation zu dieser Entscheidung!

    @Herrn Ibold: Hallo, wenn der Scheibenzwischenraum  -  also quasi die "Luft"- reduziert wird. Gibt es keine Entlastung für die Scharniere, Luft (oder Gas) wiegen nicht so schwer. *grins*


    MfG
    Jürgen Sieber
  5. Isolierglas: Dünneres Glas – Gewichtsreduktion erklärt

    Foto von

    @jürgen Sieber
    Moin,
    hast das "l" überlesen? 🙂
    Das dünnere gLas reduziert das Gewicht ...
    • malBrillereiche*

    Glasige Grüße
    stefan
    :)
  6. Isolierglas: Glasdicke – Kein Unterschied bei 4-10-4?

    Wieso das denn,
    wo ist hier dünneres Glas?
    Ob 4-12-4 oder 4-10-4, das dürfte doch kein Unterschied sein.
    Grüße
    Uschi
    • Name:
    • Uschi R.
  7. Isolierglas: Danke für die Infos!

    Foto von

    *schmunzel*
    Danke!
    • Ganzbreitgrins* 🙂

    Jürgen
  8. Isolierglas: Gewichtsunterschied – Krypton vs. Luft

    Theoretisch schon möglich,
    weil der SZR schmäler ist, also ist das Volumen kleiner, däfür gibt es eine Beschichtung, die auch was wiegt 😉
    Ebenfalls ist der Metallsteg der Scheibenverbindung schmäler ...
    Dazu kommt der Gewichtsunterschied Luft / Krypton, den ich jetzt nicht auswendig und so.. 🙂
    Danke für alle Antworten!
    Grüße
    Uschi
    • Name:
    • Uschi R.
  9. Isolierglas: Dünnere Scheiben – Filigranere Flügel?

    Foto von

    aus der Nummer rauskomm
    Moin,
    so, im Ernst, in der Tat wird das nicht erhebliche Gewichtsreduzierungen bringen. Die Füllung ist aber nach wie vor das Maß der Dinge.
    Bei dünneren Scheiben kann dann aus meiner Sicht der Flügel etwas filligraner ausgebildet werden.
    Glasklare Grüße
    Stefan Ibold
  10. Fensterflügel: Dicke Rahmen für bessere Dämmung!

    Nix filigraner ...
    die Flügel ... Erstens sind diese vorhanden (siehe ganz oben)
    und zweitens können die gerne dicker sein! je dicker desto dämm 😉
    Grüße
    Uschi
    • Name:
    • Uschi R.
  11. Isolierglas: Optimale SZR-Breite für Gasfüllungen

    Zur Beruhigung der Diskussion ...
    Gasfüllungen in Isolierlgäsern haben bei bestimmen SZR-Breiten Ihren besten Dämmwert.
    Das heute meistens verwendete Argon hat dieses Optimum bei 15  -  16 mm Scheibenzwischenraum.
    Krypton hat seinen optimalen Dämmwert bei 10 mm. Es macht also keinen Sinn eine Kryptonfüllung in einen 16 mm Abstandhalter zu füllen.
    Der rechnerische U-Wert bei 10 mm ist 0,99 und bei 16 mm 1,04.
    Warum also mehr teures Gas einfüllen, wenn es nichts bringt. Weniger ist eben manchmal mehr und es gilt nicht immer "je dicker desto dämm.. "
    Gruß vom Glasfritzen
    • Name:
    • Herr AndGal
  12. Isolierglas: Rahmen – Nicht filigran, sondern dick!

    Welche Diskussion?
    meinen Sie denn?
    Es ging doch nur noch um den Rahmen, der nicht filigran werden soll, weil er erstens vorhanden und zweitens wegen dick und dämm ... 🙂
    Uschi
    • Name:
    • Uschi R.
  13. Isolierglas: Gibt es auch Xenon-Füllungen?

    Xenon?
    Hi,
    gibt es eigentlich auch schon Xenon Füllungen?
    Gruß Roland
  14. Isolierglas: Xenon – U-Wert bis 0,4 möglich?

    Gab es vor ca. 10 Jahren schon
    Xenon-Füllungen wurden vor bzw. seit ca. 10 Jahren diskutiert. Es sind U-Wert bis ca. 0,4 möglich. Leider ist Xenon am Markt fast nicht verfügbar. Wenn überhaupt, dann zu Preisen, die die zu erwartende Heizkostenersparnis nicht aufwiegen können.
    Mit Krypton Füllungen kommt man auch auf U-Wert von bis zu 0,5.
    Man kann also sagen, Xenon funktioniert, ist aber aus heutiger Sicht nicht wirtschaftlich einsetzbar.
    • Name:
    • Herr AndGal
  15. Isolierglas: Wirtschaftlichkeit von Gasfüllungen

    Machbar ist vieles ...
    es muss nur in entsprechender Relation liegen.
    Mal sehen, wenn die KWh 1,- € kostet, wird es interessant.
    Gruß an den Glasfritzen!
    Uschi
    • Name:
    • Uschi R.
  16. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Wärmedämmglas: U-Wert, Gasfüllung & Glasdicke optimieren

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen alten und neuen Wärmedämmgläsern, insbesondere in Bezug auf Glasdicke, U-Wert und die verwendete Gasfüllung (Krypton). Es wird geklärt, dass dünneres Glas in Kombination mit speziellen Gasen und Beschichtungen einen besseren U-Wert erreichen kann. Die Beständigkeit der Gasfüllung und die Wirtschaftlichkeit verschiedener Gasarten (Xenon vs. Krypton) werden ebenfalls thematisiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Isolierglas: U-Wert-Verbesserung durch Gasfüllung verschlechtert sich der U-Wert nur geringfügig, selbst wenn Gas entweicht. Die Gasfüllung hält sehr lange.

    ✅ Zusatzinfo: Isolierglas: Optimale SZR-Breite für Gasfüllungen erklärt, dass Krypton seinen optimalen Dämmwert bei einem Scheibenzwischenraum von 10 mm hat, während Argon bei 15-16 mm am besten wirkt.

    📊 Fakten/Zahlen: Mit Krypton-Füllungen sind U-Werte von bis zu 0,5 möglich, während Xenon theoretisch U-Werte bis 0,4 erreichen könnte (siehe Isolierglas: Xenon – U-Wert bis 0,4 möglich?), aber unwirtschaftlich ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei der Auswahl von Wärmedämmglas auf die optimale Kombination von Glasdicke, Gasfüllung und Scheibenzwischenraum achten. Weitere Informationen zur Gewichtsreduktion durch dünneres Glas finden Sie im Beitrag Isolierglas: Dünneres Glas – Gewichtsreduktion erklärt.

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